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Vorjahressieger und Platzierte wieder am Start

Magnus Gödiker (links) neben Matthias Epping, der verletzungsbedingt passen muss.

Magnus Gödiker (links) neben Matthias Epping, der verletzungsbedingt passen muss.

Wenn am 19. Oktober die Startschüsse zum Seidenraupen-Cross fallen, sind auch wieder einige schnelle Läufer im Starterfeld zu finden. So hat Vorjahressieger Magnus Gödiker sein Kommen angekündigt. Seine neuen Fabel-Bestzeit im Marathon  (2:33:59h in Berlin) lässt vermuten, dass er wieder ganz vorne anzutreffen ist. Zwar muss Matthias Epping, der ihm 2013 lange Paroli bieten konnte, verletzungsbedingt passen, aber mit Arthur Hoffmann (Dritter) und Dennis Brick (Vierte) sind ihm starke Jungs auf den Versen. Vielleicht lehnt sich Magnus ja zurück und lässt den beiden den Vortritt? Wir werden sehen…

Bei den Damen vermissen wir noch die Siegerin, Jennifer Marxen, im Meldungseingang. Sie konnte sich 2013 gegen Mareike Vieten durchsetzen. Mareike konnte es wohl gar nicht abwarten, und hat sich schon im vergangenen November (!) für den 19. Oktober angemeldet. Das nennen wir mal „vorausschauend planen“! Von der Drittplatzierten, Eva Radtke (wie Jennifer vom VT Kempen) fehlt auch noch jede Spur 😉 Nummer vier im Bunde, Juliane Blondin, haben wir beim Hospizlauf gesehen, ihr den Flyer in die Hand gedrückt und…sie will sich noch anmelden! Cool!!!

Offen ist natürlich, wer auf der kurzen 6-Kilometer-Strecke abgeht „wie Schmitz Katze“. Vielleicht bieten die hiesigen Leichtathletik-Vereine, die wir alle eingeladen haben, ihre Stars und Sternchen von der Bahn auf. Wir lassen uns überraschen.

Genauso wie von der großen belgischen Laufgruppe, die wir erwarten. Doch dazu später mehr…


Blicke nach Warschau und Berlin

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Adam (links) beim Tough Mudder.

Adam (links) beim Tough Mudder.

Zwei große Herbst-Marathons stehen am Sonntag an. Natürlich Berlin, aber auch Warschau. Seidenraupe Adam kämpft sich über die vollen 42,195 Kilometer – und peilt eine neue Bestzeit an. Sechs Monate harte Arbeit liegen hinter der polnischen Wunderrakete, die mal eben 15 Kilogramm abgespeckt hat. 3:36h stehen aus dem vergangenen Jahr auf dem Zettel, jetzt sollen es 3:15h werden – ein nicht unerheblicher Sprung, aber wer so hart gearbeitet hat, wie Adam, der packt das…

Der Kurs ist allerdings nicht ohne: Schon nach KM1 geht es auf ein Plateau, was aber auch zur Folge hat, dass die folgenden fünf Kilometer leicht abschüssig verlaufen. Bei 10.3km müssen die Läufer durch einen rund ein KM-langen Tunnel, auch das muss man mögen. Und auch der Kopf muss mitspielen. Konzentration ist nämlich bei KM15 gefragt, wo es auf einen kleinen und schmalen Weg Richtung Lazienki Park geht. Dann aber folgen lange Straßen: TEMPO!!! Und noch einmal kurz bei KM25 aufpassen und bis KM27 durchhalten, denn hier wird es etwas, nennen wir es langweilig. Bei Kilometer 27 gehts noch einmal kurz nach oben, ab dann verläuft der Kurs durch die polnische Hauptstadt recht eben, bis KM40. Ab da: Hackengas. Endspurt. Vollgas, weil sehr abschüssig. Am Ende wird Adam ins National-Stadion einlaufen…und mannometer, ich habe ja jetzt schon Pipi in den Augen, wenn ich das im Video sehe (s.u.). WIE GEIL IST DAS DENN???

Wir drücken auf jeden Fall die Daumen.

Magnus Gödiker als Sieger im Ziel beim Seidenraupen-Cross 2013.

Magnus Gödiker als Sieger im Ziel beim Seidenraupen-Cross 2013.

Und zwar auch für den Seidenraupen-Cross-Gewinner aus dem Vorjahr. Magnus Gödiker schickt sich an, Berlin zu rocken. Er will, so wurde es uns zugetragen, so schnell sein, dass auch die Fernsehzuschauer eine Chance haben, ihn zu erwischen. Nicht im Pulk der über 40.000 Läufer, sondern weit vorne. Gefühlt würden wir mal auf eine Zielzeit von 2.30 bis 2.40h tippen. Hau einen raus, verletz dich nicht und wir sehen uns beim Seidenraupen-Cross 2014.

Wir dagegen gehen es gemächlich an: Ein großer Teil der Seidenraupen liegt auf der Couch, Eva läuft beim Hospiz-Lauf mit und ich werde da wohl ein wenig mitanpacken, wenn es gewünscht ist. In dem Sinne: SCHÖNES WOCHENENDE!!!


Seidenraupen-Cross 2013: Ergebnisse und erste Eindrücke

Magnus Gödiker (Bunert Running Team, Mitte) siegte vor Matthias Epping (Bayer Uerdingen, rechts) und Arthur Hoffmann (Bootcamp Krefeld).

Magnus Gödiker (Bunert Running Team, Mitte) siegte vor Matthias Epping (Bayer Uerdingen, rechts) und Arthur Hoffmann (Bootcamp Krefeld).

Jennifer Marxen (VT Kempen, Mitte) freut sich über ihren Sieg. Auf Platz zwei kam Mareike Vieten (rechts), Dritte wurde Eva Radtke (VT Kempen, links).

Jennifer Marxen (VT Kempen, Mitte) freut sich über ihren Sieg. Auf Platz zwei kam Mareike Vieten (rechts), Dritte wurde Eva Radtke (VT Kempen, links).

Jennifer Marxen und Magnus Gödiker siegen beim Seidenraupen-Cross
Magnus Gödiker (Bunert Running Team) hat beim Seidenraupen-Cross im Hülser Bruch alle Läufer hinter sich gelassen und in einer bestechenden Zeit gewonnen. Er blieb mit 59:37 Minuten als einziger unter der Stunden-Marke. Auf Platz zwei lief Matthias Epping (Bayer Uerdingen) in 1:01:51 Stunden, Dritter wurde Arthur Hoffmann (Bootcamp Krefeld) in 1:04:04. Bei den Frauen konnte sich Jennifer Marxen (1:12:05; VT Kempen) über ihren Sieg freuen. Mareike Vieten (1:14:21) und Eva Radtke (1:15:19, VT Kempen) folgten auf den Rängen zwei und drei.

Heute gibts erst einmal die Ergebnisse (jetzt auch als Download) und einen ganzen Schwung Bilder. Morgend dann mehr (und die Ergebnisse dann hoffentlich etwas schöner als jetzt > sorry)…

Ein kurzer Hinweis: Eine Läuferin hat ihr heißgeliebtes rotes Rennsteigarmband verloren – vielleicht hat es ja jemand gefunden. Wir würden den Kontakt herstellen…