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Heute 16.30: Ab zum Snowrunning auf der Rennbahn

Nachdem Krefeld sich vor den Schneemassen kaum retten kann, heben wir eine beliebte Einheit aus dem Dämmerschlaf: Snowrunning auf der Rennbahn. Wer mag kann heute dazu kommen, Treffpunkt ist um 16.30 Uhr am Eingang des Rennbahngeländes gegenüber des Weihers (Google-Koordinate 51.356383, 6.586133).

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Verschneite Pfade findet man im Stadtwald im Moment häufig.

Dabei machen wir auf folgendes aufmerksam: Es handelt sich um die Rennbahn, also nicht um unser Gelände. Es wurde bislang zwar immer geduldet, wenn wir dort gelaufen sind, aber das muss nicht zwingend für immer (und heute) so sein. Gut möglich, dass wir also weggeschickt werden.

Ebenfalls möglich, dass die Bahn von Pferden genutzt wird (liegt in der Natur der Sache). Wahrscheinlich ist das bei dem Wetter nicht, aber man weiß ja nie, welches Ross gerade eine Einheit benötigt. Sollte auch nur ein Pferd auf der Bahn sein, bedeutet das für uns, dass wir sie sofort verlassen. Lebensgefahr!

Außerdem weisen wir darauf hin, dass jeder auf eigenes Risiko läuft, wir tragen keine Haftung für irgendwas. Es handelt sich um eine unebene Grasbahn unter der Schneedecke – die Gefahr, hier umzuknicken, ist nicht von der Hand zu weisen. Eine gewisse Vorsicht ist also geboten. Und eine Grundkondition auch, denn selbst eine Runde (1800 Meter) kann wegen des tiefen Boden mächtig auf die Pumpe gehen. Mal sehen, wie viele wir davon schaffen 😉

 


Seidenraupen auf der Rennbahn

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Auch die Seidenraupen feiern heute auf der Rennbahn „200 Jahre Tanzhuasaren“! Hier im Bild: die hochgewettete Seidenraupe Eva!


Vorbei an Krefelds touristischen Highlights

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Zugegeben, Krefeld ist neben so Metropolen wie Düsseldorf oder Köln natürlich nur ein kleiner Fleck auf der Landkarte des deutschen Tourismus. Das vergessen leider gerade die Krefelder, sie meckern, was das Zeug hält und zerreden auch viel, bevor es überhaupt angepackt wurde. Umso glücklicher kann man sich schätzen, dass gerade an diesem Wochenende (und in den folgenden Tagen) einiges in Krefeld geboten wird. Und noch besser, wenn man, wie ich gestern, diese Highlights auch erlaufen kann.

Beginnen wir mal im Stadtwald. Hier, vielmehr auf der Rennbahn, wurde gestern mit einer Gala an „200 Jahre Tanzhusaren in Krefeld“ erinnert. Das Jubiläum, zu dem es im Museum Burg Linn auch eine Ausstellung gibt, wird morgen mit dem Husaren-Renntag, unterstützt von der Sparkasse, fortgesetzt. Ab 13 Uhr beginnt hier das Programm, bestehend aus zahlreichen Aufmärschen und vielem mehr. Und natürlich flitzen auch die Pferde über eine der schönsten Rennbahnen Deutschlands. Ein Besuch ist es allemal wert, vor allem, weil es nahezu überall Freikarten gibt. Infos: http://www.krefeld.de/C1257455004E4FBF/html/218586E6836C1BBFC1257B6E003AF5E1?Opendocument

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IMG_4369Das zweite Highlight ist das Golfclub-Modell auf dem Egelsberg, durch das wir gestern noch laufen konnten. Das Modell wird auf dem Egelsberg errichtet, wo es einst nach Plänen von Mies van der Rohe entstehen sollte. Dazu kam es jedoch nie, da van der Rohe vor den Nazis fliehen musste. In einer beispiellosen Aktion wurde es nun in den vergangenen Wochen errichtet und wir morgen eröffnet. Bis Oktober werden hier verschiedene Veranstaltungen stattfinden, die auf (obacht) internationales Echo stoßen. Wer noch nie in Krefeld war, sollte es sich nun gut überlegen, denn dieses Projekt ist einzigartig auf der Welt und wird es so auch nie mehr wieder geben. Infos: http://www.krefeld.de/C1257455004E4FBF/0/B665E18477781162C1257B750041173E?OpenDocument&nocache=1

Last but not least: der Zoo. Zwar gestern nicht auf der langen 32k-Schleife, aber gerade jetzt einen Besuch wert. Warum? Der Zoo feiert seinen Geburtstag und bittet in den kommenden neun Tagen zu vielen Aktionen und Projekten. Infos: http://www.krefeld.de/C1257455004E4FBF/html/54419B69A9132E9EC1257B74004F024D?Opendocument

Wer, wie ich gestern, zu Fuß unterwegs ist, sollte etwas Zeit mitbringen – gemeint ist jetzt ein Spaziergang (auch wenn man die Route natürlich auch laufen kann). Aber wenn man morgens im Zoo beginnt, dann Richtung Rennbahn geht (Entfernung circa drei Kilometer, 35 Minuten) und hier verweilt, und dann weiter gen Egelsberg wandert (weitere vier Kilometer, 45 Minuten), ist auch irgendwann am Ziel – und kommt vor allem durch traumhafte Gegenden.

Hinweis in eigener Sache
Die ersten Portraits der Seidenraupen sind fertig. Schaut doch mal rein – und zwar oben rechts mit der Mau über „Die Seidenraupen“ und dann die Raupe deiner Wahl anklicken…