Nach den ersten sechs Monaten folgt nun die zweite Hälfte. Enjoy!
JULI
Wer, wenn nicht Tanja Gebhard, sorgte für den Startschuss im Juli. Beim Remscheider Sechs-Stunden-Lauf kommt sie trotz Dauerregen auf 55 Kilometern und wird Vierte.
Manuel Kölker ging beim Maintal Ultra Trail in Veitshöchheim auf die 30 Kilometer-Strecke wurde nach 2:59:02 h 41. (M40: 6.).

Und dann war es endlich so weit: „Running against the wind“ – DER Film des Krefelder Regisseurs Jan Weyl, kam endlich in die Kinos. Die Premiere am 19. Juli war ausverkauft, am Ende gab es, wie auch bei drei weiteren Aufführungen, stehenden Applaus für Jan, der von Manu bei drei von vier Aufführungen im Anschluss interviewt wurde. Auch einen entspannten Lauf mit dem Regisseur hatten wir im Angebot.

Wir laufen mit Joyce einen Marathon. Für sie aber gar nix besonderes, denn bei ihrem Projekt „Joyce geht an ihre Grenze“ läuft sie jeden tag einen Marathon – 120 nahezu am Stück entlang der deutschen Grenze. Ömmm…
Nach dem frühzeitigen Abbruch in den Lofoten folgte für Tanja die nächste Enttäuschung. Sie konnte ihr Rennen, den 84 Kilometer langen Osttiroltrail im Rahmen des Großglockern Ultra Trails, nicht beenden. Eine Gewitterfront zwang den Veranstalter zum Rennabbruch. Nach bereits 50 absolvierten Kilometern, 3400 Höhenmetern und 10:23 h in den Knochen hieß es für Tanja: Rennende. Wie bitter.
AUGUST
Beim Langeooger Lions-Lauf hat Manu nach 10,3 Kilometern die Nase vorn. Er gewann mit einer Zeit von 40:41 min.

Wir freuten uns über ein neues Mitglied: Holger Rausch. Lange auf dem Rad, nun in den Turnschuhen. Yeah!!!

Tanja war beim K70 beim Monschau Marathon unterwegs. 70 Kilometer durch das Hohe Venn und die Eifel, 1100 Höhenmeter – für Tanja natürlich kein Problem. Entsprechend flott war sie auch unterwegs und nach 8:51:18 h schon wieder im Ziel. Das bedeutet den Sieg in der W50. Im Gesamt-Ranking der Frauen wurde sie 13.
Zum ersten Mal ging dann eine Vierer-Staffel der Seidenraupen beim Covestro-Triathlon an den Start. Bei dem Wettbewerb, bei dem alle vier Teilnehmer (vorgeschrieben sind zwei Damen und zwei Herren) schwimmen (200 m), Rad fahren (6,8, KM) und laufen (1,8, KM), kam das Team mit Jenny Laschet, Thomas Schrörs-Runo, Nici Hölters und Manu in 1:49:15 h auf den sechsten Platz.
Nici wurde beim Krefelder Firmenlauf „Run and Fun“ in 22:13 min Achte. Sie lief für die Treuhand- und Revisions-Aktiengesellschaft Niederrhein. Sebastian Janssens war etwas schneller, er wurde 88. in 21:42 min und war für seine eigene Firma unterwegs. Für den Schirmherrn des Laufs, die IHK, war Thomas dabei. Er wurde 17. in 19:18 min. Schnellste Seidenraupen an diesem Tag war Manuel (Autobahn GmbH), der in 17:42 auf Rang fünf lief.
SEPTEMBER
Im September ging es direkt gut los. Bochum, Wachtendonk, Münster – die Seidenraupen waren unterwegs und haben dabei gute Leistungen liefern können. Über die längste Distanz ging dabei Pauline Saßerath. Sie absolvierte in Münster ihren ersten Marathon auf Zeit. Nach 3:52:45 h war sie erschöpft, aber glücklich im Ziel. „Bis km 30 war es erstaunlich locker und entspannt, so dass ich bei den Sub-3:45-Pacemakern mitgelaufen bin. Dann kam der berühmte Mann mit dem Hammer und es ging kaum noch was. Bin trotzdem zufrieden und das Ziel, unter 4h zu bleiben, habe ich mit 3:52 am Ende auch erreicht. Muss ja noch Luft nach oben geben“, so das Fazit. Mit ihrer Zeit ist sie im Gesamt-Ranking auf Platz 617 gelandet, bei den Frauen wurde sie 89. In ihrer Altersklasse wurde sie 25. Alles nahezu Positionen, die sie auch bei den Splits innehatte. So lag sie zur Hälfte auf den Plätzen 646, 77 bzw. 21.

Ebenfalls in Münster unterwegs war Leonie Rohrmeier. Sie hatte spontan einen Platz in der Mixed-Staffel „Wellenreiter“ ergattert und war hier als Führungsläuferin unterwegs. Für ihren Abschnitt von 10,7 Kilometer benötigte sie etwas mehr als 54 Minuten. Kurios: Mit der Staffel war sie nur unwesentlich schneller als Pauline. Nach 3:49:59 h war das Spektakel vorbei, Rang 120 der verdiente Lohn.

Über die Halbdistanz musste Manu gehen, so sah es zumindest der Trainingsplan vor. In Bochum lief der 44-Jährige mit 1:25:36 h als Gesamt-25. ins Ziel. In der M40 wurde er Dritter. „Puh, das mit den Höhenmetern hat mir keiner gesagt“, stöhnte er am Ende über den profilierten Kurs mit knapp 150 Höhenmeter, war ansonsten aber rundum zufrieden. „Tolle Stimmung, perfekte Orga, viele Verpflegungsstellen, das war wirklich gut hier.“

In Wachtendonk stand schließlich der Zehn-KM-Lauf an. Vier Seidernaupen waren hier am Start. Nach langer Zeit mal wieder dabei einer der beiden Gründerväter der Seidenraupen, Hendrik Hahn. Er lief nach 42:41 min als Zehnter (M35: 5.) durchs Ziel. Stark dann das W50-Trio: Nicole Jenner gewann die Altersklasse in 47:02 min (Gesamt-25.) dicht gefolgt von Maren Hackel, die Zweite in der W50 wurde (47:25 min; Gesamt-29.). Dritte im Bunde und am Ende Fünfte in der W50: Daniela Neumeyer, die als Gesamt-76. in 1:13:13 h finishte.
Beim Run2 @ Transalpine Run schnupperte Tanja TAR-Luft. Für die erste Etappe von Lech nach Sankt Anton benötigte sie 6:49:30,3 h, auf Etappe zwei war sie nach 5:40:15,9 h im Ziel.
Kaiserwetter dann beim Seidenraupen Cross bzw. es war eher sogar zu warm. So warm, dass wir schweren Herzens den Canicross-Start absagen mussten. Trotzdem sorgen 531 Teilnehmer für das zweitbeste Ergebnis in der SRC-Historie. Für den Startschuss sorgten die Wanderern und Walkern, die erstmals im Rahmen des SRC durch das Hülser Bruch zogen.

Kurze Zeit später hatten die Kinder das Sagen: Zunächst ging es auf dem bekannten Zickzack-Kurs auf die wilde Hatz, die schon wenig später im Rekordtempo beendet war. Bei den Jungs siegte wie im Vorjahr Cristino Bizarro Ferreira (CSV Marathon) im neuen Streckenrekord von 2:56 min, bei den Mädchen Henriette Ferlings (Bayer Uerdingen) ebenfalls in neuem Streckenrekord (3:17 min).

Einem Fotofinish glichen dann die Ergebnisse bei den älteren Kindern. Einen dreifachen Bayer-Sieg sahen die vielen Zuschauer bei den Mädchen. Yuna Hong (6:05 min) entschied das Rennen für sich. Auch bei den Jungs ging der Sieg an den Rhein. Jan Hummitzsch vom Lauftreff Uerdingen (5:28 min) gewann. Die Altersklassen-Siege gingen an Clara Cavon (W U10, Preussen Krefeld, 6:18 min), Yuna Hong (W U12, Bayer Uerdingen, 6:05 min) und Kaja Jakobs ( W U14, 6:43 min) sowie an Nelio Bizarro Ferreira (M U10, CSV Marathon, 5:48 min), Jan Hummitzsch (M U12, LT Uerdingen, 5:28 min) und Paul Schippmann (M U14, Preussen Krefeld LA, 5:31 min).

Es folgte der große Spaß des Generationen-Staffel-Rennens mit erneutem Sieg für die Rakete Hüls. Sie gewannen mit weitem Vorsprung vor der Familie Eikermann (Preussen Krefeld) und den Elchknutschern.

Lokalmatadorin Hannah Odendahl ließ wenig später auf der 6 Kilometer-Runde nichts anbrennen und sicherte sich in 28:23 min den dritten Erfolg in Serie. Erstmals auf dieser Strecke gab es bei den Herren eine Titelverteidigung. Fabian Dichans (Team Ayyo) gewann überlegen in 25:30 min. Die Team-Wertung ging an den TuS Oedt mit Herbert Wolscht, Daniela und Andreas Kiekhöfel (35:04 min).

Schlucken musste dann Luca Fröhling, der zuvor dreimal in Serie gewonnen hatte, denn in Hagos Kidane hatte Laufsport Bunert einen mehr als ebenbürtigen Gegner aus dem Hut gezaubert. Der Eriträer setzte sich schnell vom Klever ab und gewann mit neuem Streckenrekord (54:55 min). Bei den Damen gewann Favoritin Carolin Joeken (Marathon Kleve) überlegen in 1:08:50 h. Über den Sieg in der Teamwertung freute sich der Lauftreff Uerdingen mit Waldemar Inger, Michael Trapp und Oliver Heckershoff in 1:26:38 h.
Nur eine Woche später waren wir wieder an Ort und Stelle. Diana Gellendin und Leonie führten beim Hospizlauf eine Gruppe aus Hüls bis ans Hospiz.

Ebenfalls an diesem Tag unterwegs, wohl aber beim Berlin-Marathon: Daniela Neumeyer, Florian Borst, Martin Myrold und Manu. Für einen Meilenstein sorgte Martin, der mit neuer „Personal Best“ von 2:44:44 h erstmals in der Vereins-Geschichte einen Marathon in unter 2:45 h lief. „Es hat wirklich alles geklappt, wie ich es geplant hatte. Sogar einen negativen Split, also in der zweiten Hälfte schneller zu sein, konne ich laufen“, jubelte der Norweger im Ziel, in dem auch seine extra aus der Heimat angereisten Eltern warteten. Auch Manu freute sich. Seine Uhr stoppte bei 2:57:53 h, seine zweitbeste Zeit ever. Platz 2469 und M40-474 seine Platzierung. Nicht ganz zufrieden dagegen Flo, der bei 3:05:30 h im Ziel war. Platz 3579 und M35-803. Nach langer Verletzungspause kam der Marathon für Dani eigentlich zu früh, doch „Berlin“ ist eben „Berlin“. Nach 5:56:03 h , Platz 41253 und in der W50 1569 war sie zurück im Ziel. Das nennen wir mal „Beißer-Mentalität“.
Maren absolvierte Ende September mit ihrem Hund Fredo den Albcross. Das siebentägige Rennen auf der schwäbischen Alb in Neufra hat es in sich und gilt in der Szene der Canicrosser als ein Muss. Am Ende wird sie Vierte in ihrer Klasse.
OKTOBER
Am ersten Oktober-Wochenende wird in Köln gerannt. Die Dom-Stadt wird dann zum Mekka der Halbmarathon- und Marathon-Läufer. Auch einige Seidenraupen mischten sich unter die Läuferschar: Nici Hölters, Thomas, Jenny und Florian hatten für den Halbmarathon gemeldet, Nicole Jenner und John Hampson für die volle Distanz. Leonie musste leider gesundheitsbedingt passen. Nici konnte die kompletten 21 Kilometer das Tempo hochhalten, sodass sie am Ende mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 1:42:07 h, Platz 187 (W30: 50.) belohnt wurde.

Auch Jenny war von Beginn an schneller unterwegs als geplant. An die Fersen von Thomas geheftet, zeigte sie eine starke Leistung und lief sehr konstant und flott und kam in 1:37:31 h als 123. (WHK: 42) und damit neuer PB ins Ziel. Zeitgleich huschte Thomas über die Ziellinie, er durfte sich über Rang 775 (M50: 39) freuen. Florian war zehn Minuten später, seine Zeit: 1:47:23 h, Platz 1793 (M35: 319.). Nici: „Unser Fazit des Racedays: zwei zufriedene Seidenraupen mit neuen persönlichen Bestzeiten, ein sehr stolzer Trainer und die Erkenntnis, dass Mut und Vertrauen in das Training und das eigene Leistungsvermögen manchmal den Unterschied machen!“ Und Jenny ergänzte: „Das war mein Highlight. Es war zwar super anstrengend, hat aber richtig Spaß gemacht mit der coolen Stimmung am Streckenrand – hier hatten sich unter anderem Manu mit Julius und Lou eingefunden.

Sie sahen auch den Kampf von Nicole und John. „So einen Mist mache ich nie wieder“, bilanzierte Nicole nach dem Lauf, den sie nach 3:45:52 h als 126. (W50: 8.) beendete. „Ich bin gestorben, das war hart, wie im Hochsommer.“ Die Notbremse zog John, der zu Beginn richtig schnell unterwegs war, aber schon kurz vor der Halbmarathon-Marke abreißen lassen musste. Kurz vor dem 30. Kilometer steig er dann aus. „Mir war total übel, es ging leider nicht weiter“, so John.

Mit Christine Terwyen begrüßten wir ein neues Mitglied in unserer Reihen. Sie hatte über unseren Donnerstags-Lauftreff zu uns gefunden.
Thomas, Nici, Jenny, Leonie und Manuel hatte es zum Viersener Herbstwald-Lauf verschlagen. Auf der profilierten Strecke durch den Hohen Busch ging es schnell zur Sache, so schnell, dass Jenny keine weitere Dame folgen konnte. Sie gewann den 5KM-Lauf in 20:24 min. Als Fixpunkt diente ihr Coach Thomas, der als Zwölfter zehn Sekunden vor ihr einlief und sich über den Sieg in der M50 freuen konnte. Gleiches gelang Nici in der M30, das Podium bei den Frauen verpasste sie in 22:09 min nur um fünf Sekunden. Leonie wiederum kam in 26:02 min als Elfte und W30-Vierte ins Ziel. Weil Holger Rausch erkrankt passen mussten, schlug sich Manu alleine über die dopplete Distanz durch den Busch – ebenfalls mit Erfolg. Er verbesserte seine Zeit aus dem Vorjahr (41:42 min) deutlich und konnte diesmal eine 40:25 min laufen, Platz sieben und M40-zwei inklusive.

Nach der Enttäuschung in Berlin ließ es Flo, wie übrigens auch im vergangenen Jahr, in Essen krachen. Den dortigen Marathon finishte er nach 2:59:27 h und auf Rang 27 (MK-35: 5.). „Es war in erster Linie aber eine mentale Herausforderung. Dass es tatsächlich noch für eine Sub3h gereicht hat, ist einfach nur mega geil. Das war auch nach einem bewegten Jahr mit berfulicher Neu-Orientierung sehr emotional für mich“, so Florian. Ebenfalls in Essen dabei: Nicole Jenner, die nach der Hitzeschlacht in Köln diesmal mit dem Magen zu kämpfen hatte. Mit der Gesamt-Zeit von 3:50:41 h (Pace: 5.28 min/km) wurde sie schließlich 198. und W-50.-Vierte.
Bis nach Amsterdam zum dortigen Halbmarathon zog es zeitgleich das Trio Nici Hölters, Alex Huth und Thomas Schrörs-Runo. Erstere wollte das Unterfangen nach den letzten Mühen locker angehen lassen. Im Ziel war sie schließlich bei 1:53:30 h (5:25 min/KM) als 1517. Frau (Gesamt: 5934., Frauen-Hauptklasse: 1072.).

Über eine neue persönliche Bestzeit konnte sich Alex freuen. In Begleitung von Thomas lief er ein perfektes Rennen: Mit einem Schnitt von 5:16 min/km gestartet, merkte er recht bald, dass das Feuer im Tank loderte und er entsprechend Gas geben konnte. Die Zeit stoppte schließlich für beide bei 1:47 h (5:04 min/km, Platz 3043 bei den Männern, Gesamt: 3873, M45: 212). Alex: „Wow, das war mein Jahres-Höhepunkt. Ich konnte meine PB um über vier Minuten verbessern.“

Großer Jubel wenig später auch in Duisburg. Diana Gellendin hat beim Rhein City Run, dem Halbmarathon von Düsseldorf nach Duisburg, ihre Bestzeit um mehr vier Minuten verbessert. Sie überquerte als 299. Frau die Ziellinie nach 1:58:13 h. In der W40 belegt sie Platz 33. „Herzlichen Dank an Thomas für seinen tollen Trainingsplan. Ich bin mega glücklich“, sprudelte es aus ihr heraus.
Für ein Novum in der Vereinsgeschichte sorgte dann Maren, die als erste Seidenraupe bei einer Weltmeisterschaft an der Startlinie stand. In Leipa hatte sie die große Ehre, bei der Canicross-WM dabei sein zu dürfen.

Mittendrin Maren samt Fredo. „Leider war Fredo aufgrund mehrerer Verletzungen völlig untrainiert. Und ich war noch angeschlagen und ebenfalls nicht vernünftig vorbereitet. Aber eine WM sagt man ja nicht einfach so ab.“ Nach zwei Läufen wurde sie schließlich 16. in der Klasse CCWV2.

Ebenfalls zufrieden zeigte sich Tanja Gebhard, die beim 40. Frankfurt Marathon nach 3:59:27 h im Ziel war. Platz 60 in der W50 und Rang 823 bei den Damen sowie 5567im Gesamt-Ranking können sich sehen lassen – und das unter der Prämisse, gar nicht so wirklich trainiert zu haben.

Der Präsi lief derweil über die Berge des Siebengebirges. Flowige Abfahrten und knackige Anstiege wechselten sich dauerhaft ab, das Ziel war nach 26 Kilometern und 2:51:38 h erreicht (M40: 26, 160. Mann, Gesamt: 185.).
NOVEMBER
Sieben Seidenraupen waren Anfang November beim Martinscross dabei.

Für das erste Ergebnis sorgte Linda Huth, die beim 1000 Meter-Lauf der U8 in 5:18 min Platz 17 belegte.

Beim 3000 Meter-Lauf feierte Martin Houbertz seine Wettkampf-Premiere. In 18:14 min wurde er sogleich Zweiter der M55 (Gesamt-Platz 42.; Männer: 24.). „Ich bin gelaufen, ich lebe noch, Training tut Not“, sprudelte es aus Martin heraus. Unser bester Zeitnehmer aller Zeiten hat einen wahren Lebenswandel hinter sich und dabei in sechs Monaten 23,5 Kilogramm abgenommen. „Ich habe wieder zum Laufen gefunden. Es macht mir durch die Motivation der Seidenraupen richtig Spaß. So, wie der verlorene Sohn wieder nach Hause gefunden hat.“
Richtig schnell war auch Thomas unterwegs: Er durfte sich nach 11:58 min über den Sieg in der M50 freuen (Gesamt: 18.; Männer: 14.). Lisa Femers hatte kurzfristig die Nummer von Nici übernommen und wurde in 16:33 min Erste in der W30 (Gesamt: 40., Frauen 18.).

Über 5000 Meter war Alex schnellste Seidenraupe. Seine 23:48 min führten ihn auf Platz drei der M45 (Gesamt: 39; Männer: 33.). Ihm folgte Holger, der in 25:28 Fünfter in der M55 wurde (Gesamt: 55.; Männer: 44.). Nicole holte in 24:01 min den zweiten Platz in der W50 (Gesamt: 43., Damen: 8.).
Beim „Ben 4 Kids“-Spendenlauf am Duisburger Töppersee gewann Manu den 5 KM-Lauf in 20:29 min. 2000 Euro kamen am Ende der kleinen Veranstaltung zusammen.
DEZEMBER
Beim Werdener Crosslauf, gleichzeitig auch die Regions-Meisterschaften des LV Nordrhein, holte Thomas den Titel in der M50. Nach 20:32 min überquerte er nach rund 5000 Metern, gelaufen auf sechs Runden im Löwental direkt an der Ruhr, die Ziellinie. Erst 50 Meter vor dem Ziel überholte den bis dahin Führenden.

Nicole Hölters kam im gleichen Lauf auf eine Zeit von 26:23 min. Damit wurde sie Zweite in der W30, also Regions-Vizemeisterin. Über den gleichen Rang durfte sich Manuel Kölker freuen, der in seinem letzten Start in der M40 nach 21:35 min einlief.

Tanja beschloss das Jahr mit dem „Ugly Christmas Sweater Run“ in Leverkusen. Ohne Wertung, dafür aber mit hässlichen Weihnachts-Pullis ging es hier Richtung Jahresende.

Etwas auf die Ohren gab es beim Adventskalender Stadt Krefeld (https://www.krefeld.de/adventskalender). Immer zwei Krefelder kamen in dem Podcast zu Wort und interviewten sich gegenseitig. Ohne Moderator, ohne Vorbereitung. Auch Manu war zu hören, am 12. Dezember gemeinsam mit Tim Tiefers von der gleichnamigen Fahrschule. Thema der beiden: „Laufen und Fahren“.
Zwei Tage später erschien die 94. Ausgabe der Heimat. In ihr zu lesen ist Manus Bericht über die Deutschen Marathon-Meisterschaften 1976, die in Krefeld stattfanden.
Und natürlich geht das Jahr sportlich zu Ende. Der Silvesterlauf lockt wieder Läufer aus Nah und Fern in den Forstwald – darunter natürlich auch ein starkes Team der Seidenraupen. Beschließen wollen wir diesen Rückblick mit Leonies Fazit zu ihrem ersten Jahr im Club: „Ein Jahr Seidenraupen 🥳 und ich fühle mich unglaublich wohl im wilden Haufen 😍!“

