Der große Jahres-Rückblick Teil 1

Herzlich Willkommen zu Teil eins unseres großen Jahrs-Rückblick. Ein Jahr, das für viele von uns mit dem Erreichen persönlicher Bestzeiten verbunden war, aber auch mit einigen Enttäuschungen.

Diese und einige weitere Seidenraupen gingen im Forstwald an den Start.

Eigentlich noch im Jahr 2022: Der Silvesterlauf im Forstwald – DER Jahresabschluss für alle Krefelder Läufer. 17 Seidenraupen – so viele hat es dort noch nie gegeben. Und da El Presidente Manuel Kölker bei allen drei Läufen startete, sind es am Ende des letzten Tages des Jahres gar 19 Starts gewesen, die zu verbuchen waren. Ein tolles Ergebnis, das durch einige starke Leistungen samt AK-Top3-Platzierungen untermauert wurde. Einige Vereinsmitglieder liefen dabei erstmals im Seidenraupen-Jersey über das ehemalige Kampfareal, ein toller Einstand also.

Mit dem Hinsbecker Waldlauf endete auch der Niederrheinische Waldlauf-Cup, an dem wir erstmals beteiligt waren. Unser fliegender Norweger Martin Myrold lief nach 37:42 min über die Ziellinie und landete damit auf Rang vier (2. M35). Auf dem welligen Terrain waren auch Nicole Jenner (5 KM) und Manuel Kölker (10 KM) unterwegs. Nicole war nach 25:11 im Ziel (Platz 26, 2. W50), Manuel wurde mit 42:57 min Elfter (3. M40).

Ende Januar gaben wir bekannt, dass wir treuer Partner der Krefelder Familienkarte bleiben. Melden sich drei (oder mehr) Familienmitglieder beim Seidenraupen Cross an, spendieren wir einen Pott SUMMSUMM für das gemeinsame Frühstück.

FEBRUAR

Im Februar kamen wir zur Ruhe: Keine Wettkämpfe, dafür aber die Ankündigung, dass der beliebte Lauftechnik-Workshop mit Jenny und Thomas im März wieder stattfindet.

MÄRZ

Tanja unter Tage.

Der März begann „unter Tage“. Da nämlich, genauer: im Bergwerk Merkers in Thüringen, lief Tanja Gebhardt 500 Meter unter der Erdoberfläche nach 4:10:38 h als Achte und Zweite in der W50 ins Ziel. „Das war besser als erwartet“, so Tanja, die den kompletten Lauf wie ihre Konkurrenten mit Helm und Lampe absolvieren musste.

Kurz danach mussten wir mitteilen, dass der bei uns sehr beliebte Kulturlauf im Rahmen von Crossover in 2023 nicht stattfinden wird. Schade.

Doppel-Erfolg für die Seidenraupen dann beim 50. Schülerwaldlauf im Forstwald. Sophia und Tim Gellendin konnten sich in Lauf 9 über 1600 Meter in ihren Altersklassen jeweils vorne behaupten. Sophia wurde in 8:35 min Siebte in der W13 und bei den Mädels 33. (Gesamt 49.). Tim rangierte sich mit 6:23 min in der M15 auf Platz zwei und bei den Jungs auf Platz sechs ein. Im Gesamt-Ranking wurde er Neunter.

Lange hielt es Florian in der Drei-Stunden-Gruppe – eine gute Entscheidung, sich hier einzureihen.

Wenig später konnte Florian Borst beim Hannover Marathon seine eigene Bestzeit (2:58:22 h, aufgestellt beim Essen Marathon 2022) noch einmal unterbieten und eine 2:57:40 h aufbieten. Mit dem Ergebnis wurde er in der M35 24., bei den Herren 101. und im Gesamt-Ranking 112 – und das trotz gerade auskurierter Mittelohr-Entzündung.

Glückliche Finisher.

Zeitgleich kämpften sich bei Starkregen und Kälte zehn Seidenraupen durch Venlo, darunter erstmals auch Leonie Rohrmeier, die in 2 Stunden 3 min. 7 sek ins Ziel lief.  „Ich war sehr zufrieden, auch wenn ich die Zielzeit von 2h nicht geknackt habe. Ich bin aber sehr motiviert, das bei einem nächsten Lauf zu schaffen. Ich war bis Kilometer 14 sehr schnell und gut unterwegs. Ab dann wurde es aber hart.“ Auch Jenny Laschet freute sich, und zwar über ihre neue PB von 1:39 h, „das war cool.“

APRIL

An Ostern beteiligten wir uns an der Ballon-Fiesta der Stadt Krefeld. Anlässlich des 650. Stadt-Geburtstages fuhren die Heißluft-Ballons durch die Stadt, wir begleiteten dies mit zwei Earlybird-Läufen, an denen leider nur sehr wenige Läufer teilnahmen.

Mitte April waren wir gleich an mehreren Orten aktiv: Tanja lief den Piesberg Ultra Marathon, kurz PUM, in Osnabrück: 63,3 Kilometer und 2200 Höhenmeter standen auf dem Programm. Zahlreiche der Höhenmeter galt es über Treppenstufen zu absolvieren, genauer gesagt 3390 – was für ein Höllenritt. Nach über neun Stunden war Tanja als siebte Frau und Erste in der Altersklasse W50 im Ziel. Dort sprach sie von ihrem bislang härtesten Lauf. Und das will was heißen.

Am gleichen Tag rannte Manuel Kölker durch das Saaletal. Der dortige 3/4-Marathon war für ihn nach 2:37:32 h als Sechster (4. M40) beendet.

Leonie geht ab „wie Schmitz Katze“!

Einen Tag später waren elf Seidenraupen beim Apfelblütenlauf aktiv. Allen voran preschte Martin Myrold in 1:17:33 h als Dritter über die Ziellinie. PB und neuer Vereinsrekord auf der HM-Distanz. Florian Borsts 1:23:26 h bedeuteten ebenfalls PB (Platz vier). „Der Zehner dort war mein persönlicher Highlightlauf, den ich als 22. beenden konnte“, so Leonie.

Nur wenige Tage später stand Manu beim B2Run in Aachen am Start. Im neon-orangen Trikot seines Arbeitgebers, der Autobahn GmbH, flitzte er nach 5,2 Kilometern bei 18:51 min über die Ziellinie. Obwohl er damit 26 Sekunden schneller war als 2022, flog er mit dieser Zeit aus den Top Ten, die er 2022 mit Platz neun noch erreicht hatte. Diesmal wurde er lediglich 18.. Immerhin konnte er seinen M40-Altersklassen-Sieg wiederholen.

Den April beendete Manu schließlich beim Powerman Alsdorf. Nach 10-60-10 Kilometern und 3:07:55 h erreichte er Rang 153 (von 341), bei den Männern wurde er 145. (von 272) und in der M40 29. (von 38).

MAI

Nach 9.33.30 h finishte Tanja den 50. Rennsteiglauf. Am Ende wurde sie mit ihrer Zeit 193. Dame und 32. in der W50 (Gesamt: 1265).

Lou mit Manu (rechts!) beim Sponsorenlauf.

Zeitgleich drehten einige Seidenraupen beim Spenden- und Sponsorenlauf für „8-sam Miteinander in Hüls Runde um Runde auf der Hülser Sportanlage, ehe nach 30 Minuten der Schlusspfiff ertönte. Heraus kam eine Spendensumme von 7.720 Euro. Stark!

Ebenso erfolgreich der Ausflug nach Sonsbeck zum dortigen Brunnenlauf: Nici Hölters (5KM: 22:19 min) und Martin Myrold (10 KM: 35:28 min) stellten jeweils einen neuen Vereinsrekord auf. Zudem konnten sich Martin, Jenny Laschet und Manuel über vierte Plätze in ihren Altersklassen freuen.

JUNI

Jenny im Ziel, hinter ihr applaudiert Thomas.

Was für ein Monat, der mit einem Rekord begann: Jenny hat beim Citylauf in Grevenbroich mit 20:31 min nicht nur eine neue persönliche Bestzeit aufgestellt, sondern auch den 5KM-Vereinsrekord deutlich nach oben geschraubt.

Jubel auf der einen Seite, Enttäuschung auf der anderen:  In den norwegischen Lofoten zerplatzte für Tanja der Traum vom Finish beim Lofoten Ultratrail, noch bevor sie überhaupt zum Einsatz kam. Da ihr Team den Cutoff um 30 Minuten verfehlte, war das Rennen nach der vierten Etappe beendet. Tanja war für die Abschnitte fünf und zehn vorgesehen.

Tim als erster der männlichen Wertung im Ziel.

Beim Charity Run im Stadtwald konnten sich die Seidenraupen über zahlreiche Podiumsplätze freuen, darunter auch dreimal über Platz eins. Tim Gellendin (1 KM-Schülerlauf), John Hampson (5 KM-lauf) und Martin Myrold (10 KM) waren richtig gut drauf und ließen der Konkurrenz keine Chance.

Manu mit Spaß inne Backen.

Am gleichen Tag, aber doch etwas länger, war Manu beim Ironman in Hamburg unterwegs. Der Präsi baute dabei erneut auf die Karte „Durchhalten“. Nach 12:28:10 h war er schließlich im Ziel. In der M40 bedeutet das Rang 270., bei den Männern wurde er 1350. Am Ende war er zwar von seiner läuferischen Performance enttäuscht, war aber froh über das Finish bei dem Rennen, das von einem tödlichen Unfall überschattet wurde.

Die Staffel der Seidenraupen wurde Vierte.

Die diesjährige Tour verschlug die Seidenraupen diesmal ins Münsterland. Sportlicher Höhepunkt war der Tiergartenlauf in Velen, bei dem wir beim Kinderlauf, Staffellauf und den 5 bzw. 10 KM-Läufen erfolgreich dabei waren.

Kurzes Vergnügen für Manu beim Essener Firmenlauf: Der Seidenraupen-Chef lief nach 18:03 min ins Ziel – und war damit fünf Sekunden schneller als seine erst vor drei Tagen in Velen aufgestellte PB. Auf dem welligen 5 KM-Kurs durch Essen mit Ziel mit Grugapark landete er damit auf Platz 37 von insgesamt rund 12.000 Startern.

Beim Mitsommer-Lauf in Düsseldorf freute sich Nici nach 26:20 min über den Sieg auf der 5,5 KM-Strecke. Team-Kameradin Diana Gellendin kam in 29:29 min auf Platz drei ins Ziel. Thomas Schrörs-Runo wurde in 26:20 min Zwölfter. Alle drei konnten damit auch ihre Altersklasse gewinnen.

Beim Trailfest Losheim wagte Tanja die sogenannte Challenge – also drei Trails an drei Tagen. Elf, 45 und 23 KM waren zu absolvieren. Uff!

Sehr cool: Ende des Monats stellten wir euch Maren Hackel als neues Mitglied vor. Sie ist die erste Canicrosserin in unseren Reihen.

Ebenfalls im Juni in den Seidenraupen-News: Unser guter Zweck im Rahmen des SRC (Achtsam miteiander in Hüls), die Öffnung für Walker und Wanderer und die Bekanntgabe, dass wir ab sofort auf To-Go-Becher verzichten und stattdessen Emaille-Tassen anbieten.

Der zweiten Jahreshälfte widmen wir uns dann morgen.

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