Und plötzlich sieht die Welt ganz anders aus


Gerade rund um die Weihnachtszeit nehmen persönliche Schicksale einen ganz besonderen Stellewert ein. Man fühlt ganz automatisch mit, denn schließlich träumt doch jeder irgendwie von einem harmonischen, friedlichen und glücklichen Fest. Ganz sicher passen diese Schicksale also nicht in diese Zeit, wenn gleich sie doch auch an allen anderen Tagen des Jahres die Betroffenen beschäftigen. Zumeist sind diese Schicksale aber weit entfernt, man sieht sie im Fernsehen, liest davon in der Zeitung oder hört sie im Radio. Nicht so das Schicksal der Familie Eikermann, die seit einigen Wochen eine schwere Diagnose hinnehmen musste. Ihre „heile Welt“ ist nicht mehr heile, sie sieht plötzlich ganz anders aus.

Leo und Max schnappen sich nach dem Lauf einen Lolli (und auch Papa Felix bekam noch einen 😉 )

Beim Seidenraupen Cross im September rannten Leo (sechs Jahre) und Max (sieben Jahre) und ihr Vater Felix, alle für Preussen Krefeld, noch um die Wette. Leo wurde im Bambini-Lauf Siebter, Max landete im Kinderrennen auf Rang 29. Gemeinsam erreichte das Trio dann in der Generationen-Staffel den dritten Platz. Die Jungs strahlten, der Papa war stolz. Die Bilder von damals scheinen heute wie aus einer anderen Zeit. Denn nur wenig später erhält Sonja, die Mutter der beiden, und seit 2013 die Frau von Felix, die Diagnose ALS (https://de.wikipedia.org/wiki/Amyotrophe_Lateralsklerose). Ihr erinnert euch vielleicht: Vor einigen Jahren haben wir uns alle Eis und kaltes Wasser über den Kopf geschüttet und etliche Freunde zu gleichem animiert (https://www.facebook.com/manuel.koelker/videos/10153685224578532), um auf die Krankheit aufmerksam zu machen.

„Alles fing im Juni 2021 an, als Sonja zum ersten Mal eine Kraftlosigkeit im Schulter- und Nackenbereich bemerkte. Weitere auftretende Symptome, Untersuchungen und Krankenhausaufenthalte brachten die Ärzte Ende Oktober zu der endgültigen Diagnose ALS. In den vergangenen sechs Wochen hat sich ihr Zustand rasant verschlechtert. Sie wird nachts durch ein Atemgerät unterstützt, Sprechen kann sie kaum noch, das Schlucken fällt ihr auch sehr schwer und sie kann kaum noch Laufen, geschweige denn Treppen steigen. Sie ist rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen und auf die Anpassung der Wohnsituation“, schreiben Melanie Jonen und Christian Hebenstreit.

Sie haben auf der Spenden-Plattform „Gofundme“ eine Seite für Familie Eikermann eingerichtet, auf der sie um Unterstützung werben. Auf https://www.gofundme.com/f/unsere-wundervolle-freundin-sonja-hat-als rufen sie zu Spenden auf, denn massive Umbauten in ihrer Wohnung werden nötig. „Hinzu kommen Zuzahlungen für Krankenhaus-Aufenthalte, das Sanitätshaus, die Eigenleistungen für den Pflegebedarf, die weiteren (kleinen) Anpassungen der Wohnräume, Hilfsmittel und alltägliche Kosten. Mit allen zusätzlichen Aufgaben und dem verminderten Familien-Einkommen sprengen diese Ausgaben den Rahmen“, so Melanie Jonen und Christian Hebenstreit. Sie freuen sich schon jetzt über den Erfolg des Aufrufs, denn bereits nach wenigen Stunden ist die angestrebte Summe von 25.000 Euro überschritten worden. Das ist gut, aber natürlich nicht gut genug. Denn es darf damit gerechnet werden, dass auf die Familie, zu der auch noch Tochter Pauline (vier Jahre alt) gehört, weitaus mehr Kosten zukommen, als die 25.000 Euro. Gerne schließen wir uns daher diesem Spendenaufruf an. Kramt alle nen Euro raus und überweist ihn. Gemeinsam sind wir stark. Die Krefelder Sport-Familie hält genau durch so etwas zusammen.

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