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Noch zwei Tage: Crowd-Funding-Aktion für „Emra & Dabo“ läuft aus

Noch zwei Tage läuft die Crowd-Funding-Aktion für das Filmprojekt „Emra & Dabo“ (http://igg.me/at/emra-dabo). Seit August sammelt der Krefelder Filmemacher Jan Philipp Weyl über die Online-Plattform Indiegogo Gelder für den Abschluss seines so ungewöhnlichen Films – zusammengekommen sind bislang rund 18.000 US-Dollar. Zum Ziel gesetzt hatte sich Weyl und seine Crew, darunter weitere Krefelder, die 50.000 US-Dollar-Marke. Wollen wir hoffen, dass das Ziel noch kurzfristig erreicht wird, damit der Film zu Ende produziert werden kann und im Mai 2014 in die Kinos kommt. 40 Minuten sind bislang im Kasten, jetzt gehts um das „Eingemachte“.

Das Filmplakat

Das Filmplakat

Und deswegen wird auch hier noch einmal getrommelt. Denn der Film ist einfach unterstützenswert – aus diesem Grund fließt ja auch der Erlös aus unserem Seidenraupen-Cross in das Projekt. Die Geschichte mit all ihren Hintergründen geht ans Herz: Emra und Dabo, zwei äthiopische Jungs, wachsen zusammen auf. Dann trennen sich ihre Wege, der eine wird im Laufe der Jahre zum Gangster, der andere ein guter Läufer. Ob sie wieder zueinander finden?

Für Weyl ist der Film eine Herzensangelegenheit, mehr noch: „Die Verwirklichung dieses Kinospielfilms ist mein Lebenstraum. Die Geschichte ist so eng mit meinen Erfahrungen in diesem Land verwurzelt, dass ich mit Umsetzung dieses Films damit begonnen habe, meinen Traum zu realisieren.“ Das Besondere: Die Darsteller sind keine professionellen Schauspieler, sondern Menschen von vor Ort. So sind die beiden Jungs, die Emra und Dabo spielen, aus dem Dorf Ganda Abdi – genau das Dorf, in dem Weyl als 18-Jähriger auf Einladung von Karl-Heinz Böhm aufschlug. Denn schon seit Jahren, noch zu Zeiten seiner Schullaufbahn auf dem Moltke-Gymnasium, kümmert er sich aufopferungsvoll für die Menschen in Afrika. In Ganda Abdi konnte er mit den vielen von ihm gesammelten Geldern im Laufe der Jahre sogar eine Schule bauen. Vor so einem Engagement kann man nur den Hut ziehen, Respekt!!!

Als Weyl damals, bei seinem ersten Aufenthalt in Ganda Abdi, die Kinder mit einer Kamera fotografierte, waren sie aus dem Häuschen – eine Szene, die nun in dem Film der Auslöser ist, dass Emra das Dorf verlässt, um sich eine Kamera zu kaufen. Dabo bleibt und wird zum Läufer. Im Verlauf des Films wird er vom Profiläufer Abayneh Ayele, Mitglied des olympischen Laufteams von Äthiopien, gespielt. Laufen in Äthiopien – da darf einer nicht fehlen: Haile Gebrselassie. Der Weltklasse-Läufer spielt sich natürlich selbst.

Die Fakten

Die Fakten


„Nach 40 abgedrehten Filmminuten, für die wir insgesamt drei Monate in Äthiopien verbracht haben, bereiten wir uns jetzt auf die abschließende Drehphase vor. Wir haben bislang alles gegeben und sind über unsere physischen und psychischen Grenzen weit hinaus gegangen. Mit 38 Mitgliedern der Crew haben wir über vier Wochen, fernab der Zivilisation ohne Wasser und Strom gelebt und gedreht. Jeder einzelne hatte bis zum Ende dieser Drehphase seine privaten Ersparnisse komplett aufgebraucht. Obwohl alle Beteiligten an ihre Grenzen gegangen sind, ihr Herzblut, ihre Zeit und ihr privates Geld investiert haben, benötigen wir Unterstützung, um dieses außergewöhnliche Projekt fertig zu stellen“, sagt Weyl, der hofft, die restlichen Gelder generieren zu können. Und dabei natürlich auf die Krefelder baut: Beim Seidenraupen-Cross ging er an den Start (und kam übrigens mit einer guten Zeit von 1:37:46 Stunden als 73. ins Ziel) und erzählte nachher im Interview von dem Projekt. Nur wenige Stunden später rührte er dann bei den Krefeld Pinguinen die Werbetrommel, der Trailer lief sogar auf dem Videowürfel.

Wie ihr helfen könnt: Private Spender können sich auf der Website http://igg.me/at/emra-dabo verschiedene Pakete kaufen, um damit das Projekt zu unterstützen, und erhalten dafür zum Beispiel T-Shirts oder werden im Abspann erwähnt. Für Firmen o.ä., die Interesse an einem Invest haben, gibt es ebenfalls Lösungen. Sprecht Jan einfach an: info@emra-dabo.com

Also: Unterstützt, spendet, erzählt es weiter! Come on!


Und nach dem Seidenraupen-Cross ein leckeres Königshofer Weizen-Alkoholfrei

Das neue Königshofer Weizen-Alkoholfrei verzückt die Krefelder Sportwelt.

Das neue Königshofer Weizen-Alkoholfrei verzückt die Krefelder Sportwelt.

Wer sich am kommenden Sonntag, 20. Oktober, ab 11 Uhr durch das Hülser Bruch kämpft, Berge erklimmt und mystische Pfade erläuft, der hat am Ende etwas ganz besonderes verdient: Wir belohnen jeden Finisher mit köstlichem Königshofer Weizen-Alkoholfrei. Der jüngste Spross aus der Familie Königshofer wurde erst vor wenige Wochen aus der Taufe gehoben und verzückt schon jetzt die Krefelder Sportwelt. Da passt es, dass auch die Crossläufer in diesen Genuss kommen.

Red BullFür die Müden
Und wer sich gänzlich verausgabt hat, den bringen wir mit Red Bull wieder auf die Beine. Verschiedene Produkte der Firma aus Österreich garantieren ein erquickendes Gefühl nach 15 Kilometern, die, so sieht es aus, recht matschig werden könnten. Denn bleibt es bei der Wettervorhersage, gibt es in der Nacht auf Sonntag noch einmal mächtig Regen, Blitz und Donner, ehe der Himmel gegen 6 Uhr morgens aufreißt und bestes Laufwetter präsentiert (schenken wir dem einfach mal Glauben 😉 ) Mit prognostizierten 17 Grad wird es sogar angenehm warm.

Filmregisseur Jan Philipp Weyl läuft mit
Es wird sicherlich ein etwas härterer Sonntagmorgen für Jan Philipp Weyl. Aber der Filmregisseur von „Emra & Dabo“ wird trotz langer Sport-Pause beim Seidenraupen-Cross an den Start gehen. „Eine Ehrensache für mich“, sagt der Krefelder. Denn schließlich haben wir uns entschieden, mit dem Lauf sein Filmprojekt zu unterstützen. Und so setzt sich Weyl am Samstag ins Auto und fährt von seiner Wahlheimat München nach Krefeld, trifft sich Abends mit Freunden und läuft am Sonntagmorgen mit. Das nennen wir mal „Einsatz zeigen“! Super…weitere Infos zu „Emra & Dabo“ gibt es übrigens hier.

Jetzt noch online anmelden!
Noch bis Morgen habt ihr die Möglichkeit, euch online anzumelden. Das Startgeld beträgt in dem Fall zehn Euro, die ihr bitte am Renntag passend mitbringt. Hier gehts lang. Nachmeldungen sind am Sonntag bis 10.30 Uhr möglich. Dann werden allerdings 13 Euro fällig 😉

MDR-Bericht über die Sucht beim Laufen
Wer den gestrigen Bericht „Langlauf in die Sucht“ des MDR verpasst hat, kann sich in die Mediathek des Senders klicken: http://www.mdr.de/mediathek/index.html Hier gibt es ihn noch die nächsten sieben Tage. Ob er gut oder schlecht war, wissen wir jedoch nicht, wir haben ihn gestern auch nur aufgenommen.