Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Archiv für Januar, 2017

Schnelle Seidenraupen konnten nicht lange folgen

Hossa – schon nach einem Kilometer war der Führende, Karol Grunenberg von der TLV Germania Überruhr aus Essen, nur noch als grauer Fleck am Horizont erkennbar, hinter ihm ein Feuerschweif. Was war der Junge flott: Schon nach 31:22min hatte er die zehn Kilometer bei Lauf eins der Duisburger Winterlaufserie absolviert und sich damit überlegen den Sieg geholt. Die Seidenraupen Manuel Kölker (37:45min, Platz 32, M35 4.) und Stefan Glaudo (47:24min, 629., M40 94.) folgten etwas später…bei den Damen gewann Svenja Ojstersek (ART Düsseldorf) mit 35:19 Minuten.

Eva-Maria Kölker hatte sich für die kleine Version der Serie entschieden und musste demnach nur fünf Kilometer entlang der zugigen Strecke absolvieren. Nach 24:32min kam sie als 83. ins Ziel, was Platz elf in der M30 bedeutet. Hier gewann bei den Männern der zweifache Deutsche Duathlon-Meister Matthias Graute in 15:53min und bei den Damen Katharina Wehr in 18:19min.


Drei Seidenraupen in Duisburg am Start

Die Winterlauf-Serie in Duisburg zählt zu den Must-Dos im Winter, schließlich werden hier die Körner für die Saison gesammelt. Man bleibt durch die drei Termine am Ball und hat alle paar Wochen bis Ende März die Möglichkeit, seine Form zu testen.

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Der Zehner in Duisburg. Grafik: ASV Duisburg

Drei Seidenraupen gehen am Samstag an den Start: Eva ist für die kleine Serie gemeldet und hat somit „nur“ einen Fünfer vor der Brust. Stefan und Manu sind bei der großen Serie dabei, bedeutet also zunächst zehn Kilometer. Bis auf wenige Meter verläuft die Strecke auf Asphalt – und wären da nicht einige knifflige und sehr enge Kurven auf den letzten zwei Kilometern, wäre vielleicht auch eine Bestzeit drin. Mal sehen. So oder so steht #ballern auf dem Programm!

Infos zur Serie gibt es hier: www.winterlauf-halbmarathon-frauenlauf.de/cms/

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Eine Wurst im Ziel muss sein.


Neuer Halbmarathon im Rahmen des Apfelblütenlaufs

Der Apfelblütenlauf in Vorst geht am Sonntag, 23. April, in seine dritte Auflage. Konnte in den beiden ersten Jahren auf einer Fünf-Kilometer-Runde gelaufen werden (ein- oder zweimal), kommt diesmal eine Halbmarathon-Strecke hinzu. Dazu holten sich die Macher keinen geringeren Rat als den der Seidenraupen.

Logo Apfelblütenlauf

Ein nicht ganz so einfaches Unterfangen: Die Huverheide, in der es ab dem Frühling auf den Apfelplantagen summt und brummt, konnte und sollte nicht verlassen werden, da hier der Charakter des Laufs liegt. Aber mit ein wenig Tüftelei ist es Christian Vith und mir letzlich gelungen, einen Kurs zu entwickeln, der attraktiv daher kommt und dank weniger Kurven auch schnell sein kann (wenn er denn schnelll gelaufen werden soll). Der Weg ähnelt dem bisherigen (und weiterhin für die 5 und 10km-Läufer bestehenden), verläuft dann aber am Heierhof weiter gerade aus Richtung Reckenhöfe, wo er einen guten Kilometer verläuft und dann beim Mühlenhof wieder in die Felder einbiegt. Am Rickelenhof biegt der Weg später ab und folgt für über einen Kilometer der Schlufftrasse, . Diese Runde wird zweimal gelaufen, die dritte ist etwas kürzer, so dass am Ende 21,21 Kilometer auf dem Tacho stehen. Die Strecke steht bereits hier online: http://www.gpsies.com/map.do;jsessionid=D360B6BCAD244562FEF8F6C2A1E3F2D0.fe2?fileId=gqhlkeuevlxojlty

Anmeldungen werden ab Anfang Februar auf www.apfelbluetenlauf.de möglich sein. Bei der Auflage 2016 war der Lauf mit 1000 Startern ausgebucht.


Brücke über die Niepkuhlen: Im April wird sie fertig

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Die alte Niepkuhlen-Brücke wird abgebaut. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken

Seit Mitte 2011 ist die Brücke über die Niepkuhlen gesperrt: Befallen von einem Pilz und allgemeiner Fäulnis war sie nicht mehr verkehrssicher. Jetzt aber läuft der Abriss, schon im April soll der Nachfolger stehen und damit eine nicht zu verachtende Lücke schließen (https://www.krefeld.de/de/inhalt/abriss-der-alten-niepkuhlen-bruecke-laeuft/). Denn Hülser Bruch und Egelsberg werden so wieder gefühlt näher zusammenrücken.

Zwar war beides auch nach der Schließung mit einem Umweg von 3,5 Kilometer zu erlaufen, dort irgendwie hatte die ja eigentlich nicht allzu lange Umwegung dazu geführt, dass eine unserer Standard-Routen langsam, aber sicher, von unserer ganz persönlichen Laufkarte verschwand. Wir freuen uns  daher auf den Neubau und auf die Rückkehr eines Klassikers.


Kira und Owen gewinnen den (inoffiziellen) Krefelder Lauf-Cup

Die Bayer-Athleten Kira von Ehren und Owen Day dürfen sich über den Sieg beim, wenn auch inoffiziellen, Krefelder Lauf-Cup freuen. Beide holten sich die entscheidenden Punkte beim Silvesterlauf im Forstwald. Der Krefelder Lauf-Cup wertete in 2016 die sechs relevanten Rennen in Krefeld, die Kreismeisterschaften im Crosslauf bei Preussen Krefeld, den Gesundheits- und Firmenlauf in Hüls, den Charityrun im Stadtwald, den Seidenraupen-Cross, ebenfalls in Hüls,  den Martinscross beim CSV Marathon und den Silvesterlauf im Forstwald. Hier geht es zum Endstand.

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Kira von Ehren, hier beim Seidenraupen-Cross.

Bei den Damen hatte sich Juliane Blondin lange ganz oben gehalten, dem Sieg beim Gesundheits- und Firmenlauf in Hüls und dem zweiten Platz beim Charityrun im Stadtwald, sei dank. Dann aber starteten die Bayer-Damen Kira und Esther Jacobitz durch, holten noch satte Punkte in der zweiten Jahreshälfte und verdrängten Juliane auf Rang drei. Insgesamt konnten 44 Ladies im vergangenen Jahr Punkte sammeln.

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Owen Day (Mitte, Nr. 162). Foto: SC Bayer Uerdingen

Sehr viel breiter war das Feld bei den Männern aufgestellt, hier gab es kaum einen Läufer, der bei mehreren Rennen erfolgreich war. Und so hatte bis zum Silvesterlauf Arthur Hoffmann dank des Sieges beim Gesundheits- und Firmenlauf und des fünften Platzes beim Seidenraupen-Cross die Nase knapp vorne. Aber auch hier war klar: Eine Entscheidung wird beim Silvesterlauf fallen. Es gewann Owen, der beim Charityrun schon einen zweiten Platz errungen hatte und damit insgesamt auf zehn Zähler kam. Arthur, der im Forstwald nicht startete, rutschte auf Platz zwei, gefolgt von zehn weiteren Läufern mit sechs Punkten. 51 Männer sammelten Punkte.

Auch in diesem Jahr erlauben wir uns den Spaß, die Wertungen der Krefelder Rennen in einer Gesamt-Wertung einlaufen zu lassen. Erster Lauf dürfte der Crosslauf von Preussen Krefeld am 5. März sein. Mal sehen, welche Rennen sich noch dazugesellen…und vielleicht springt ja ein Sponsor um die Ecke, der die Sieger und/oder Platzierte,, wie auch immer, honorieren möchte.


Galerie

Rückblick: Das war unser Jahr 2016 in Bildern


Bestzeiten, AK-Podium und ein Debüt im Forstwald

Nachdem wir den Neujahrskater endgültig aus dem Körper gelaufen haben, bleibt uns noch, mit ein wenig Stolz auf die Seidenraupen-Ergebnisse beim Silvesterlauf im Forstwald zu schauen.

Neben dem Debüt von Martin (Houbertz), das er in 48:08 min als 150. (von 198, M45: 17.) des Genusslaufs über 8,1 Kilometer, meisterte, gab es auch einige „Silvesterlauf-Rekorde“. Moritz (Manytzhusen) knackte, auch dank des persönlichen Zugpferdes Marcus (Noack), nach sechs vergeblichen Anläufen endlich die Sub33. Er wurde im Top-Lauf, ebenfalls über 8,1 km, in einer Zeit von 32:14min 31. (von 118). Marcus war bei seinem achten Start (in Folge!!!) eine Sekunde schneller und wurde folglich 30. In der M35 sind das die Plätze 6 und 7.

Auf dem fünften Platz in der M35 landete Manuel (Kölker), der Gesamt-18. wurde. Seine Zeit von 30:59min ist nicht nur seine persönliche Forstwald-Bestzeit, sondern auch die schnellste innerhalb der Seidenraupen ever. Den Rekord aus 2012 (31:14min) hielt bislang Hendrik Hahn, der noch auf Hochzeitsreise weilte und sich daher von seiner Schwester Caro und Fast-Schwager Jan vertreten ließ.

Beachtlich auch das Ergebnis von Gast-Raupe Kurt (Noack). Er sicherte sich mit 36:09min den dritten Platz in der M60 (Gesamt-70.) und ließ damit den enttäuschenden Aki Khader weit hinter sich (Platz 98, 38:03min). Das besondere: Kurt war von zwei Runden ausgegangen und zündete schon in seiner vermeintlich letzten den Turbo. Dummerweise standen dann aber noch zwei an…

Die Gewinner waren gewohnt flott unterwegs: Über 4100 Meter gewannen Esther Jacobitz (13:49min) und Habtom Tedros (13:03min) und über 8100 Meter Kira von Ehren (28:22min) und Owen Day (26:13min).

07 09 10 11 12 13 14 15 16 TN
Celik Ali   43:51 1
Glaudo Stephan   0
Hahn Lisa   0
Hahn Hendrik   31:14 1
Houbertz Martin   48:11 1
Khader Stephanie   56:25 30:38 2
Khader Akram 37:20 38:42   35:51 35:25 37:45 33:23 38:03 8
Neder Eva-Maria   42:05 40:43 40:08 3
Kölker Manuel 38:32 32:42 32:16 31:17 32:10 32:46 30:59 7
Mayntzhusen Moritz 38:25 36:46   35:40 33:54 33:44 33:26 32:14 7
Mielech Adam   34:49 1
Noack Marcus 32:19 34:36 32:52 32:32 32:10 32:01 31:51 32:13 8
Gastraupen
Kreuels Saskia 34:42 1
Noack Kurt 36:09 1
Schulz Sandra 59:30 34:36 2
FW-Seidenraupen-Bestz.
1. Manuel Kölker 30:59 min 2016
2. Hendrik Hahn 31:14 min 2012
3. Manuel Kölker 31:17 min 2013
4. Marcus Noack 31:51 min 2015
5. Marcus Noack 32:01 min 2014