Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Archiv für Mai, 2012

Ab ins Trainmingslager 2.0

(mak) Gleich gehts ins zweite Trainingslager binnen zwei Wochen. Nach den ausgiebigen sportlichen Aktivitäten in Renesse geht es nun an den Nürburgring. Saftige Wiesen, tiefe Täler und schönste Mittelgebirgswälder warten darauf, erkundet zu werden. Es erwarten mich zudem auch einige Kapellen und Musikanten. Metallica, Limp Bizkit und Deichkind spielen zum Tanztee auf.

Grade wurde noch ein wenig im Stadtwald angeschwitzt, nun kann es losgehen.

Gespannt bin ich auf die Berichte der anderen Seidenraupen. Eva startet heute in Ddorf und zusammen mit Hendrik am Samstag in Neuss. Holt die Schale!!!

 


Heute für Sie an der Sektbar: Seidenräupchen Eva

(mak) Laufen ist eine Männderdomäne. Umso mehr erfreut es die Seidenraupen Hendrik und Manu (ihn ganz besonders), dass es auch ein Seidenräupchen gibt: Eva-Maria Neder. Sie wird die beiden Jungs in den Alpen begleiten – wenn auch nur mit dem Wohnmobile. Aber ihre große Zeit wird kommen.

Denn nachdem die 28-Jährige im Frühjahr in Berlin endlich ihre Halbmarathonwunschzeit „unter zwei Stunden“ lief (und zwar mit 1:51h deutlich), geht sie nun im Oktober ihren ersten Marathon an. Dafür hat sie sich das jecke Köln ausgeschaut. Schließlich bietet in Deutschland kaum ein anderes Pflaster so viel Stimmung für die Karnevalshochburg am Rhein.

Image
Eva-Maria Neder (Zweite von links) beim Berlin Halbmarathon 2011.

An den Rhein kam sie übrigens vor rund zwei Jahren. Damals verschlug es Seidenraupe Manu wieder von Trier zurück nach Krefeld, Eva zog aus dem fernen Würzburg hinzu. Mehr als sieben Jahre Fernbeziehung waren endlich zu Ende. Mit dem Umzug entdeckte Eva nicht nur die Shoppingmeilen in Ddorf, Krefeld und Umgebung, sondern auch immer mehr das Laufen für sich. Zuvor war sie zwar auch schon flott unterwegs, nun aber war ihr Fieber vollends gepackt.

In Düsseldorf lernte sie als Marathon-Staffel-Läuferin das Event „Marathon“ noch deutlicher kennen, als zuvor bei den Starts von Manu, den sie immer als treuer Fan begleitete. Und nahm sich nun die ganze Strecke vor. Mit dem Laufbuch von Mocki will sie dem Hammermann möglichst nicht begegnen. Und zum Glück sind die langwierigen Schuhprobleme auch endlich vorbei.

Image
Eva (Zweite von rechts) beim Pfingstlauf im Stadtwald.

Beim Transalpine-Run ist Eva für die Abteilung „Mobiles“ zuständig. Sie kümmert sich aktuell um den fahrbaren Untersatz der Seidenraupen, denn schließlich wird sie den Monstertruck in den Alpen von Etappe zu Etappe steuern. Für Hendrik und Manuel deutlich humaner, denn als Alternative hätten miefige Turnhallen oder Jugendzentren herhalten müssen (oder halt teure Hotels). So aber können sich die beiden nach den jeweiligen Strapazen ins Wohnmobil legen und die Füße baumeln lassen. Und ganz sicher wird Eva auch so eine Bereicherung der Tour sein. Word!


Zurück aus den Trainingslagern

(mak) Die Seidenraupen Hendrik und Manuel sind zurück aus den Trainingslagern. Während Hendrik sich im gerade bei Radsportlern beliebten Mallorca mit mehreren Strandläufen fit hielt, zog es Manu wie immer an Pfingsten nach Renesse.

Image
Foto: www.renesseanzee.nl

Zunächst ging es auch für ihn an den beliebten und äußerst breiten Sand-Strand, wo er einen rund 16 Kilometer langen Lauf absolvierte. Am Folgetag schwang er sich dann aufs Fiets und strampelte satte 30 Kilometer gegen Wind und mit nur einem Gang ab. Fazit: Diese Gegend ist so geil, dass man fast über einen Alterswohnsitz dort nachdenken könnte – oder alternativ eine Teilnahme am Zeeland-Marathon (http://www.marathonzeeland.nl/).

Der Muskelkater machte sich übrigens beim heutigen Goodmorning-Run bis nach Traar in Oberschenkelmuskelkater bemerkbar, der es in sich hatte. Aber kein Grund zum meckern, nach ein paar Metern war alles schon wieder weg.

 

In Sachen TARNSALPINE-RUN geht es heute in den Endspurt zum Thema Wohnmobile. Seidenräupchen Eva nimmt eins in Augenschein. Mal sehen, was die Truckerin am Ende des Tages so berichten kann.


Es grünt so grün

Wahnsinn, unter was für einem atemberaubenden Dach man zurzeit im Stadtwald läuft. Noch vor wenigen Wochen waren die Bäume noch extrem licht, jetzt aber spannt sich eine wahre Pracht über den Köpfen der Läufer zusammen.

Aber auch unten wird es grün – und es wird noch viel grüner. Weil die Stadt ja bekanntlich an allen erdenklichen Ecken sparen muss, verzichtet sie weitesgehend auf die Pflege des Straßenbegleitgrüns. Was sich so komisch anhört, ist das Gras und die Sträucher an der Straße. Schon jetzt sind erste Auswüchse an der Hüttenallee zu beobachten. Mal sehen, wann dem ersten Kleingärtner das einen Einsatz seines Rasenmähers wert ist?!

Viel Spaß allen, die heute noch ne Runde drehen. Ich habe meine äußerst schweißtreibend gerade beendet. Weiter gehts…MANU


Ab in die Berge

Image

Yes, schnuckliges Ründchen heute mit Eva, Moritz, Ansgar und Ali. Bei tropischen Verhältnissen haben wir es uns nicht nehmen lassen, einen der Krefelder Berge zu erklimmen, den Kapuzinerberg (http://de.wikipedia.org/wiki/Kapuzinerberg_%28Krefeld%29, http://krefeldwiki.de/wiki/Kapuzinerberg). Der Blick über die Samt- und Seidenstadt von hier „oben“ ist schon schick, auch wenn das auf dem Foto nicht rüber kommt. Aber egal. Die Runde hat Spaß gemacht, darauf kommt es an.

Jetzt steht für mich erst einmal morgen der Kick mit der SG Krefeld gegen das Klinikum an. Und am Freitagg gehts dann nach Renesse, wo ausgedehnte Strandläufe auf mich warten (und vielleicht auch das ein oder andere Amstel). Schön…


Link

Rainers Lauf-Blog

Rainers Lauf-Blog

Der schreibende Marathoni aus Trier. Lesenswert, auch für No-Runners!


Bitte lächeln!

Image(mak) Knapp 30 Grad, Sonne. Bald lockt der Strand. Logisch, dass es da viele in den Stadtwald zieht, denn keiner will auf Malle, Ibiza oder Elba als Qualle in der Hitze schmoren. Das alljährlich zu beobachtende Phänomen ist gerade auf der Hochphase, selten sieht man so viele Läufer auf der obligatorischen Runde, die man sonst eben nicht sieht. Das ist toll.

 

Gleichzeitig sei den Menschen, die jetzt das Laufen für sich entdecken, einiges gesagt:
1. Ihr dürft beim Sport fröhlich sein, lacht doch einfach. Zur guten Stimmung trägt auch bei, wenn ihr Klamotten tragt, in denen ihr euch wohl fühlt, die gut sitzen und die (ganz wichtig) nicht scheuern!
2. Läufer grüßen sich, und wenn es nur ein kurzes Nicken ist.
3. Kopf nach oben und das grüne Blätterdach genießen.
4. Auch wenn jetzt Kieser & Co. ganze Lauf- oder Walkingkurse in den Wald schicken, müsst ihr nicht den kompletten Weg in Anspruch nehmen. Wenn ihr in Zweier- oder Dreier-Reihen lauft oder geht (möglichst auf einer Seite), kommen Läufer immer noch an euch vorbei.
5. Müll in die Tonnen: Der eine vergisst seine Getränkedose, der andere lässt das Tempo liegen. Der Stadtwald ist aber keine Müllhalde. Alle paar Meter stehen deswegen Mülltonnen, die man auch füllen sollte.
6. Biegt einfach mal ab: Logo, die äußere Runde im Stadtwald ist die einfachste Art, auf knapp fünf Kilometer zu kommen, aber wenn ihr die vielen Abbiegemöglichkeiten mal nehmt, werdet ihr feststellen, was es sonst noch so im Stadtwald gibt (zum Beispiel einen Ostereier-Weihnachtsbaum).
7. Einige Richtwerte: Die äußere Runde ist 4750 Meter lang, die um die Rennbahn 2730m, die aspahltierte Runde am Biergarten und dem Tennisverein 1903 SG vorbei 1350m und die Runde um die Wiese 1120m Meter. Wer die große Runde erweitern möchte, hat zum Beispiel die Möglichkeit, anstatt am CHTC und entlang der Hüttenallee, durch den KGV Bockum und die Engers Kull zu laufen (einfach dem Weg am Waldfriedhof folgen). Die „normale“ Hüttenallee-Strecke für diesen Abschnitt beträgt 950 Meter, die Erweiterung 1530m.

 

Und jetzt raus in den Wald.


Im Eiltempo durch Duisburg

Am gestrigen Sonntag stand für Seidenraupe Hendrik der Halbmarathon im Rahmen des Rhein Ruhr Marathon’s auf dem Programm. Nachdem der Stau auf der Autobahn überwunden, ein Parkplatz gefunden und die letzten Startnummern an die Arbeitskollegen verteilt worden sind, ging es zum Start, der pünktlich um 09:00 erfolgen sollte. Die äußeren Bedingungen meinten es zunächst noch ganz gut mit uns: bedeckter Himmel und recht angenehme Temperaturen. Für den Halbmarathon lagen laut Veranstalter ca. 3.000 Anmeldungen vor, so dass sich ein sehr ansehnliches Läuferfeld auf den Weg machte. Die Streckenführung war wie in den vergangenen Jahren nicht sehr reizvoll und führte durch Duisburg’s schönste Stadtteile, so dass es nur eine Taktik gab: möglichst schnell ins Ziel kommen. Die Begeisterung am Streckenrand war auch nicht besonders groß, wobei man hier sicherlich noch etwas verwöhnt war von der Stimmung beim Marathon in Hamburg.

Meine Renntaktik sah so aus, dass ich von Anfang an versuchen wollte Gas zu geben und zu schauen, wie lange diese Taktik gut geht. Die ersten 5 km waren schließlich in 20:28 geschafft, wobei ich bereits zu dem Zeitpunkt wusste, dass sich das noch rächen würde. So kam es dann auch, wie es kommen musste, die zweiten 5 waren in 20:38, die dritten 5 in 20:48 und die vierten 5 in 20:58 erledigt. Am Ende stand eine 01:27:45 auf der Uhr und somit 19 Sekunden langsamer als beim Halbmarathon der Winterlaufserie, wobei der Marathon von vor 3 Wochen sowie das nachher immer schüler werdende Wetter wohl auch nicht unbedingt die besten Begleitumstände für eine Bestzeit waren. Am Ende stand also Platz 46 in der Gesamtwertung und Platz 8 in der Altersklasse, alles in allem ein sehr schönes Ergebnis.

Zur Belohnung wird es für mich von Dienstag bis Samstag in die Sonne einer ballearischen Insel gehen. Der nächste Wettkampf wird am 02.06 in Neuss beim Neusser Sommernachtslauf stattfinden. Hier werden Eva und ich auf die Jagd nach neuen Bestzeiten gehen, während sich Manuel bei Rock am Ring auf die bald beginnende Vorbereitung auf den Transalpine vorbereitet…


Nach’m Marathon ist vor’m Halbmarathon

Nachdem Seidenraupe Manuel wieder ins Laufgeschehen eingestiegen ist, steht für Seidenraupe Hendrik bereits der nächste Wettkampf vor der Tür. Nachdem bereits im Vorjahr eine ansehnliche Lauftruppe der Firma Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau beim Halbmarathon im Rahmen des Rhein Ruhr Marathons in Duisburg teilgenommen hatten, wurde die Ausrede „bin vor 3 WOchen in Hamburg gelaufen“ in keinster Weise akzeptiert. Aus diesem Grund heißt es für mich am Sonntag, den 20.05 um 09:00 Uhr möglichst schnell die 21,1 km zurückzulegen. Die landschaftlich reizvolle Strecke vorbei an unzähligen Dönerbuden, Wetttempeln und Trinkhallen hat ihren Höhepunkt ganz klar auf den letzten 300 Metern: Der Einlauf in die MSV-Arena. Eine schnelle Zeit lohnt sich in Duisburg doppelt, da eine ortsansässige Brauerei den Zieleinlauf nicht nur mit dem üblichen alkoholfreien Bier sondern mit echtem Bölkstoff versüßt.

Bleibt also zu hoffen, dass das Wetter hält und das Duisburger Publikum in Scharen an die Strecke pilgert, um die Startnummer 4370 anzufeuern 😉


Zurück in der Läuferwelt

Nach der schwierigen, rund zweiwöchigen, Phase nach einem Marathon (schwierig, weil man nicht laufen sollte, aber durchaus möchte), sind wir zurück in der Läuferwelt. Die ersten Runden durch den Stadtwald sind gezogen, Hendrik startet am Wochenende gar beim Duisburg-Marathon in der Distanz Halbmarathon.

Noch aber heißt es, Ruhe zu bewahren. Noch immer sollte man seinem Körper nicht zu viel zumuten, zu sehr nagt ein Marathon an der Physis. Rund drei Monaten sollten gar zwischen zwei Marathons liegen, so die einhellige Expertenmeinung.

Erst gestern wurde ich bei einem Vortrag, bei dem ich über das Vorhaben „Transalpine-Run“ referierte, daran erinnert – wohl mit dem Hinweis, dass wir in den Alpen acht Tage im Schnitt 40k zurücklegen. Ich gebe zu: Gesund ist das sicherlich nicht, unsere Knochen werden sich bedanken. Aber für ein derartiges Ereignis nimmt man einiges in Kauf, auch, dass es nachher schmerzt.

Intensiv starten wir in dieser Woche mit der Akquise von Sponsoren. Mal sehen, wie die angesprochenen Unternehmen reagieren – wir hoffen natürlich gut! Wenn ihr noch jemanden kennt, der ein paar Cent abzugeben hat, wären wir euch selbstverständlich für einen Tipp dankbar.

 

In dem Sinne: Schuhe an, raus in den Wald!