Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Im Eiltempo durch Duisburg

Am gestrigen Sonntag stand für Seidenraupe Hendrik der Halbmarathon im Rahmen des Rhein Ruhr Marathon’s auf dem Programm. Nachdem der Stau auf der Autobahn überwunden, ein Parkplatz gefunden und die letzten Startnummern an die Arbeitskollegen verteilt worden sind, ging es zum Start, der pünktlich um 09:00 erfolgen sollte. Die äußeren Bedingungen meinten es zunächst noch ganz gut mit uns: bedeckter Himmel und recht angenehme Temperaturen. Für den Halbmarathon lagen laut Veranstalter ca. 3.000 Anmeldungen vor, so dass sich ein sehr ansehnliches Läuferfeld auf den Weg machte. Die Streckenführung war wie in den vergangenen Jahren nicht sehr reizvoll und führte durch Duisburg’s schönste Stadtteile, so dass es nur eine Taktik gab: möglichst schnell ins Ziel kommen. Die Begeisterung am Streckenrand war auch nicht besonders groß, wobei man hier sicherlich noch etwas verwöhnt war von der Stimmung beim Marathon in Hamburg.

Meine Renntaktik sah so aus, dass ich von Anfang an versuchen wollte Gas zu geben und zu schauen, wie lange diese Taktik gut geht. Die ersten 5 km waren schließlich in 20:28 geschafft, wobei ich bereits zu dem Zeitpunkt wusste, dass sich das noch rächen würde. So kam es dann auch, wie es kommen musste, die zweiten 5 waren in 20:38, die dritten 5 in 20:48 und die vierten 5 in 20:58 erledigt. Am Ende stand eine 01:27:45 auf der Uhr und somit 19 Sekunden langsamer als beim Halbmarathon der Winterlaufserie, wobei der Marathon von vor 3 Wochen sowie das nachher immer schüler werdende Wetter wohl auch nicht unbedingt die besten Begleitumstände für eine Bestzeit waren. Am Ende stand also Platz 46 in der Gesamtwertung und Platz 8 in der Altersklasse, alles in allem ein sehr schönes Ergebnis.

Zur Belohnung wird es für mich von Dienstag bis Samstag in die Sonne einer ballearischen Insel gehen. Der nächste Wettkampf wird am 02.06 in Neuss beim Neusser Sommernachtslauf stattfinden. Hier werden Eva und ich auf die Jagd nach neuen Bestzeiten gehen, während sich Manuel bei Rock am Ring auf die bald beginnende Vorbereitung auf den Transalpine vorbereitet…

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