Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Archiv für Juni, 2012

Schönwetterläufer geht wieder vor die Tür

Nachdem Manu gestern seine 35 km bei äußerst bescheidenen äußeren Bedingungen durchgezogen hat, stand für mich Regeneration an. Beim Blick auf das anstehende Wetter entschloss ich mich den langen Lauf auf Samstag zu legen, was sich im Nachhinein als goldrichtige Entscheidung erwies.

Bei besten äußeren Bedingungen ging es heute um kurz nach 08:00 auf die Piste. Vor mir lagen 36 km durch die niederrheinische Tiefebene. Von Bockum aus ging es zunächst durch den Stadtwald und von dort über Inrath durch das Zentrum von Krefeld Hüls. Nach einem kurzen Verpflegungsstopp in Hüls ging es weiter Richtung Tönisberg, wo die erste Bergwertung wartete. Nun standen nacheinander die niederrheinischen Metropolen Lind, Schaephuysen, Saelhuysen, Finkenberg, Kengen und Poelyck auf dem Programm. Hier kann man noch eine Stunde am Stück laufen und trifft selbst bei herrlichstem Wetter weder einen Läufer noch einen Radfahrer. Zwischendurch wurde nochmal ein kleiner Edeka-Markt als Verpflegungsstelle angesteuert. Bemerkenswert die Freundlichkeit der sonst so gestressten alten Herrschaften an der Kasse. Ohne irgendwelche Diskussionen wurde ich sofort bis zur Kasse durchgelassen: niederrheinische Nächstenliebe oder vielleicht doch nur Ekel vor einem triefendnassen Läufer in Kompressionssocken?!? Egal, es ging weiter zur zweiten Bergwertung und anschließend in mein altes Heimatrevier: Vernum bei Geldern. Beim Eintreffen im Elternhaus stand schon der Grill bereit, so dass die verloren gegangene Energie sofort wieder aufgefüllt werden konnte.

Alles in allem ein sehr schöner Lauf bei tollen, ja fast schon zu warmen Bedingungen. Am morgigen Sonntag steht zum Abschluss der bisher intensivsten Trainingswoche noch der Hügellauf auf dem Programm


35k durch Regen, Matsch, Felder, Sand und die Spey

Der 35 Kilometer-Lauf, der in dieser dritten Trainingswoche unter anderem auf dem Programm stand, führte mich heute in die südöstlichen Ecken der Stadt, zum Teil sogar bis nach Neuss.

Erst in der vergangenen Woche hatte ich die Spey wieder kennengelernt, nachdem sie gänzlich aus meinen kindlichen Erinnerungen gelöscht war. Das Naturschutzgebiet zwischen Hafen und Rhein kann mit einer besonderen Fülle von Arten aufweisen: Flora und Fauna gedeien hier vorzüglich, weil man sie zum größten Teil auch lässt. Natürlich gibt es aber auch hier Unverbesserliche, die ihren Dreck, zum Teil ganz Müllsäcke voller Grillpappen, Tellern und Dosen aller Art zurücklassen.

Zunächst aber führte mich mein Weg über den Sprödentalplatz in den Schönwasserpark. Hier formierte sich gerade ein Kindergeburtstag. Ein nasses Unterfangen, denn quasi mit Laufbeginn hatte es angefangen, wie aus Kübeln zu gießen. Die Kids ließen sich die Stimmung aber nicht vermiesen und tollten wild herum, während ich an ihnen Richtung Burg Linn vorbeizog. Hier bemerkte ich, dass mein einstes Schlupfloch von den Kollegen des Fachbereichs Tiefbau nun gänzlich geschlossen wurde, wieder ein paar Meter mehr.

Vorbei an den Schlachtfelder, auf denen im August wieder wilde Kämpfe toben, und Schloss Greiffenhorst zog es mich nun gen Hafen, über die schöne, denkmalgeschützte, aber leider auch vollkommen hinderliche Drehbrücke. Wer weiß, was sich die Politiker hier einfallen lassen, denn nach den Aussagen, die heute in den Zeitungen zu lesen waren, soll mächtig in den Hafen investiert werden. Die Brücke, da sind sich alle einig, stört dabei enorm, da sie oben nur einspurig befahrbar ist, und für jedes passierende Schiff hydraulisch in die Höhe gehoben und dann gedreht werden muss.

Die erste Investition ist wenig später sichtbar: An Bataverstraße/Hentrichstraße entsteht ein neuer Kreisel, durch den später auch die Hafenbahn und Schwerlastverkehr fahren kann. Die durchaus früher mal imposanten Häuser werden bald abgerissen, hier wohnt schon lange keiner mehr.

Kurze Zeit später gehts an den Ruder-, Yacht- und Kanuclubs vorbei, darunter auch der Crefelder Ruderclub, der a) heute die Sappeure Linn (www.sappeure-linn.de) empfängt, und b) morgen den Krefelder Rudertag ausrichtet, an dem ich, im Stadt Krefeld-Boot sitzend, teilnehmen werden.

Die Spey mit Sandstrand am Rhein

Und dann gehts in die Spey. Auf einem Faltblatt heißt es: „Das Deichvorland südlich des Krefelder Hafens wird als „Die Spey“ bezeichnet. Sie reicht bis
weit in das Meerbusch-Nierster Gebiet hinein. Es handelt sich dabei um eine Rheinaue mit Resten des typischen Silberweidenauenwaldes.“ Logisch, dass hier die Wege nicht mehr befestigt sind, zum Teil geht es über zugewucherte Feldwege. Gut, dass ich die Ceps anhabe, denn ohne wären meine Beine wohl arg geschnitten worden. Allerdings änderten auch die nichts daran, dass meine Schuhe nun endgültig nass waren. Und mit nass meine ich NASS. Egal. Denn die schöne Landschaft entschädigte doch sehr dafür. Und dann gings an den Rhein, durch Sand und der Musik entgegen. Denn genau vor Düsseldorf-Wittlaer parkte mein Partyboot aller erster Sahne. Schließlich muss man den Schönen und Reichen zeigen, wie man Discofox tanzt 😉

Die Spey habe ich schließlich über den Weg verlassen, den ich erst vergangene Woche gelaufen bin – und schwupps – war ich in Neuss. Hier hat der Rheinkreis mit dem Deichverband schlappe 14 Millionen Euro in die Hand genommen, um den Deich neu zu bauen. Das Ding kann sich sehen lassen – und wenn ich es verstanden habe, kann man auf ihm bis nach Düsseldorf fahren, laufen oder skaten. Muss ich mal ausprobieren.Nun, weiter gings dann ein kleines Stück durch Lank und dann wieder an den Krefelder Hafen zurück. Angeblich soll es sich dabei um das Gebiet handeln, das am meisten in Deutschland boomen soll – ob ich das glauben soll?

Über ein kleines Stück Landstraße war ich später wieder im Krefelder Hafen und da ich noch nie die berühmten römisch-fränkischen Gräberfelder  gesehen hatte, machte ich mich erneut auf die Suche. Und erneut blieb ich erfolglos. Das einzige, das ich fand, war ein Hinweisschild darauf sowie ein Stein, der irgendwas markierte. Da es aber noch schüttete und ich mittlerweile immer weniger Lust bekam, wollte ich mich daran jetzt nicht auch noch aufhalten. Also ging es durch Gellep-Stratum und Linn wieder zurück. Schön, dass hier die Sonne aufriss und ich am Ende dann doch noch trockenen Fußes nach knapp 35k nach Hause kam.

Gedenkstein im Hafen.

Der Krefelder Hafen.


Kalda & Mayntzhusen sponsern Sprit und Currywurst

Mit dem Garten- und Landschaftsbau-Meisterbetrieb Kalda & Mayntzhusen GbR ist ein weiterer Sponsor gefunden worden. Das Unternehmen übernimmt die Spritkosten, die während der Teilnahme am Transalpine-Run entstehen. „Als Bonus gibt es noch ein besonderes Schmankerl“, sagt Moritz Mayntzhusen, der die Seidenraupen Hendrik und Manuel häufig auf ihren Läufen begleitet: „Wenn am 27. Juli die große Seidenraupen-Sause steigt, gibt es für jeden soviel Currywurst wie nur möglich!“ Lieber Moritz, dafür sagen wir herzlichen Dank. Sehr geile Sache…

Und auch sehr cool, dass du gestern noch mit uns auf der Halde Norddeutschland warst. 359 Treppenstufen rauf-runter-rauf-runter-rauf-runter-rauf-runter-rauf-runter-rauf-runter sind wahrlich kein Vergnügen, auch wenn der Blick von dort oben traumhaft ist. Irgendwann brennen die Oberschenkel und jede Stufe wird doppelt so hoch wie sie vorher war. Wir wünschen dir viel Spaß in Kiew, komm mit dem Pott zurück!


Wer entwirft das Seidenraupen-Logo?

Die Seidenraupen brauchen ein Logo – und vielleicht bist du ja der Designer dieses Logos!? Wer weiß…

Benötigt wird es für verschiedene Bereiche: auf den Trikots und Trainingsjacken, auf dem großen Aufkleber, der unser Wohnmobil während des Transalpine-Runs schmückt, auf einem Banner, auf unserem Blog, in Facebook – quasi überall.

Ein, zwei Vorstellungen haben wir, alles andere liegt in deiner Hand: Im Mittelpunkt sollte eine Raupe stehen, die Sportschuhe an den Füßen trägt. Nahe heran reicht da schon die allseits bekannte Raupe Nimmersatt. Die Raupe soll Spaß am Laufen vermitteln. Um sie herum sollte irgendwo (also drüber, drunter, daneben – wo auch immer) „Seidenraupen Krefeld“ stehen. Seidenraupen sind zwar generell weiß, du darfst sie – und das komplette Logo – aber gerne auch in schwarz-gelb, den Krefelder Stadtfarben, designen. Bitte beachte, dass die Schrift nicht zu klein wird, da sie bei einer Trikot-Beflockung zu lesen sein soll.

Interessenten können sich gerne bei uns über die bekannten Kontaktdaten melden. Zwar können wir dir keine große Kohle versprechen, aber du und deine Begleitung seid VIPs auf der großen Seidenraupen-Sause am 27. Juli in Linn – und vielleicht spricht sich ja rum, dass du der großartige Designer des Logos warst?!


Seidenraupen beim Charity-Run erfolgreich

Mit guten Ergebnissen haben die Seidenraupen den 8. Charity Run im Stadtwald absolviert. Alle gingen im Fünf-Kilometer-Lauf in der Firmenwertung an den Start. Hendrik streifte sich dabei das Trikot seines Arbeitgebers Siempelkamp über, Moritz, Eva und Manu bildeten zusammen mit Marius Kölker das Team bockum life.

Krass schnell gings los, der erste Kilometer war bei knapp 3.30 schon absolviert. In der Spitzengruppe lange dabei war Hendrik, der sich schließlich aber doch den flotten Jungs beugen musste. Brutal war dabei Jochen Urban in der zweiten Runde des Rennens. Der frühere Weltklasse-Ruderer hatte sich rund drei Kilometer an die Versen von Manuel gehängt, um dann den Turbo zu zünden. Dabei ging er auch an Hendrik vorbei und kam noch auf Rang drei, Hendrik finishte bei 18.52 als Vierter (2. HKM). Manuel wurde in 19.14 Fünfter (1. M30) und Eva kam als Sechste in 23.40 in Ziel (Gesamt 61. 2. HKW). Marius lief 22.59 und wurde 46. (7. HKM).

Auf das Ergebnis von Moritz wird noch gewartet. Kurioserweise vermeldet der Ergebnisbogen ihn in 31 Minuten im Ziel, was aber nicht sein kann, da er knapp unter 20 Minuten lief. Dadurch verzerrt sich natürlich auch das Mannschaftsergebnis. Im Moment liegt Team bockum life noch auf Rang sechs, gut möglich, dass es nach der Begleichung des Fehlers noch auf den vierten Rang nach vorne geht. Siempelkamp wurde Zweiter hinter der Deutschen Bahn, die davon profitierte, drei Läufer in unter 20 Minuten im Ziel zu haben…


Radsport Weyers haut einen raus

Bild

(mak) Das nennen wir doch mal saugeil: Tim Weyers, Mit-Inhaber von Radsport Weyers am Bockumer Platz, hat erst in der vergangenen Woche von unserem Lauf über die Alpen erfahren – und war begeistert von dem Vorhaben. Gestern hatte er dann schon einen Umzugskarton mit Leckereien für uns, gefüllt mit dem Besten aus dem Hause Dextro: Riegel, Gels, Trinkpulver, Trinkflaschen, Trinkgürtel und und und. Dafür sagen wir natürlich digge digge DANKE. „Mit dem Vorrat solltet ihr über die Alpen kommen“, sagte der Radsport-Experte, der natürlich als ambitionierter Hobby-Rennrad-Crack weiß, auf was es im Ausdauersport ankommt. „Die Gels pushen einen richtig nach vorne, wenn man meint, das nichts mehr geht.“ Die Seidenraupen verneigen sich!

Ziemlich viel ging gestern beim Fahrtenspiel. 1-2-3-2-1, so die Kombination. Heißt im Umkehrschluss: einen Kilometer bei 85 Prozent Belastung, dann rund 500 Meter traben, zwei schnelle Kilometer, wieder traben und dann die drei Kilometer. Und dann wieder zwei und einen. Puh. Gut, dass Moritz und auch Eva mitgezogen haben, denn alleine ist sowas schon immer recht tricky. Heute morgen standen dann lockere 90 Minuten an, die Hendrik, sein Kollege und ich im Hülser Bruch samt Kapuzinerberg absolvierten. Kaum vorstellbar, wie einen ein knapp 70-Meter Hügel fordert. Und noch weniger vorstellbar, was dann in den Alpen auf uns wartet…


Seidenraupen on tour: Eifelsteig

Während Eva und Manu an diesem Wochenende gesellschaftlichen Verpflichtungen im Süden der Republik nachgehen durften, stand für mich heute ein Ausflug in die benachbarte Eifel auf dem Programm. Nachdem der Krefelder Kapuzinerberg das ein oder andere mal erklommen werden konnte stand somit die nächste Stufe auf dem Programm: Ein Teilstück des Eifelsteig’s. Nach intensivem Studium der gesamten Route (http://www.eifelsteig.de/) entschied ich mich für die dritte Etappe, die von Monschau nach Einruhr führt.

Bei besten äußeren Bedingungen ging es dann am Sonntag Morgen in Richtung Eifel. Begleitet von Schwester und Schager in Spe (die sich noch als wichtige Begleiter entpuppen sollten) ging es also los. Ich entschied mich die Route andersherum zu laufen, da dies logistisch einfacher war (so meine naive Vorstellung). Der Start der Etappe lag sehr schön am See, von wo aus es direkt bergauf in wäldliche Regionen ging. Die nächsten 5,6 Kilometer waren sowohl landschaftlich als auch vom Streckenprofil her sehr interessant, für mich wahrscheinlich zu interessant, so dass ich recht bald vom eigentlichen Weg abgekommen bin. Da die Region ziemlich ausgestorben war und auch die Beschilderung etwas zu wünschen übrig ließ, wurde der Weg später auf dem Radweg fortgesetzt, um nicht in der totalen Wildnis zu enden..

Nach gut 2 Stunden waren die knapp 23 km geschafft. Meine beiden Begleiter hatten in der Zwischenzeit ein 4 Sterne Hotel ausfindig gemacht, in dem ich mich duschen konnte, so dass es anschließend zum wohlverdienten Mittagessen gehen konnte – nochmal Danke dafür!

Alles in allem eine sehr schöne Tour, wobei festzuhalten bleibt, dass ich froh bin, dass Manu für die Navigation zuständig ist, ansonsten könnten aus den 320 km in den Alpen auch schnell noch mehr werden.. 😉

Somit wäre dann auch die erste Trainingswoche abgeschlossen. Alles in allem war es bisher ein recht abwechslungsreiches, interessantes Training, wobei sicherlich noch ein hartes Stück Arbeit vor uns liegt (was ich heute an dem ein oder anderen Anstieg zu spüren bekommen habe).


A – B – C

Haha, das war heute morgen wohl ne krasse Freakshow, als wir das erste Mal von unserem Plan zu einer 60-minütigen Einheit „Lauf ABC“ aufgefordert wurden. Im Grunde ja nix wildes, aber trotzdem bestimmt ein Spaß für alle, die uns gesehen haben.

Denn wann sieht man schon einmal drei überwiegend hüftsteife Männer, die allerhand Übungen auskramen und dabei bestimmt nicht die beste Figur hinterlassen? Dabei sind die Übungen eigentlich für jeden Fußballer nix neues – im Grunde hat sie fast jeder Sportler zum Aufwärmen irgendwann mal gemacht – aber so am Stück??? Puh.

Wer nicht genau weiß, um was es geht, sollte kurz mal hier rein schauen:

Ich muss jedenfalls meinen beiden Mitstreitern lobend auf die Schulter klopfen: Gut gemacht. Vor allem, wenn man bedenkt, dass der eine erst wenige Stunden vorher ausm Flieger geklettert ist und der zweite, ebenso wie ich, das Deutschland-Spiel ordentlich begossen hat. Der traumhafte Zaziki von Ali (danke nochmal) war übrigens auch noch am Morgen nach dem Match präsent…das nenne ich Maß-Integration. Hier und da hatte also jeder mit irgendetwas zu kämpfen. Aber das bisl Beinchenheben haben wir dann auch noch hinbekommen…

 

Glückauf…MANU


Jungs, es kann los gehn…ich hab die Karre klar gemacht!!!!

Ich kann euch heute die freundige Nachricht überbringen, dass die Seidenraupen für ihren großen Auftritt in den Alpen nun einen fahrbaren Untersatz haben.

Darf ich vorstellen…

Miss Adria coral

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Yeah, coole Karre

Da ich als „Busfahrerin“ ausgewählt wurde, bin ich schon sehr gespannt, wie die Fahrt in dem 3500kg schweren, 6,98m langen, 2,30m breiten und vorallem 2,76m hohen Gerät so läuft.

Bisher habe ich ja nur Fahrerfahrung im Sprinter, ich denke aber, dass die Adria coral nochmal ne andere Hausnummer ist. Zum Glück gibt es ja Vollkasko, also „no risk, no fun“ ;o) Ab auf den Bergpass…LOL

Jetzt geht es also für uns „Neu-Wohnmobilisten“ an die Recherche…was kommt da auf uns zu?????

Um reichlich Info`s rund um den Wohnmobilurlaub zu bekommen, wurde mir das „Allgemeine Wohnmobil Handbuch“ aus der WOMO Reihe empfohlen. Mit einem Umfang von 331 Seiten bekommt man reichlich Infos u.a. über Funktionen eines Wohnmobils, Einweisung in die Elektro-, Gas- und Wasser-Installation, Wasser- und Toilettentank, offizielle und inoffizielle Stellplätze in Deutschland, Stellplätze in den umliegenden Nachbarländern, Welche Lebensmittel kann ich mitnehmen, Rezeptvorschläge und vieles mehr. Ich werde euch berichten…

Ihr seht, da kommt noch was auf uns zu.

Nichts desto trotz glaube ich, dass es eine sehr spannende und aufregende Tour wird. Ich freu mich drauf.

Bis bald

Eva

 

 

 

 


Seidenraupen laufen mehr als das gesamte KFC-Team

Bild
Start um 10.30 Uhr an der Grotenburg: Manuel (links) und Hendrik.

(mak) Am Sonntagmorgen haben wir Seidenraupen uns von der Krefelder Grotenburg bis nach Essen aufgemacht. Damit wollten wir der Mannschaft des KFC Uerdingen zeigen, dass wir bereit sind, uns für den Aufstieg in die Regionalliga zu quälen. Bekanntlich hatte es am Donnerstag im Hinspiel gegen den FC Kray eine 0:1-Heimpleite gegeben, was bedeutete, dass der KFC auf jeden Fall in Essen gewinnen musste. Da wollten wir mit guten Beispiel vorangehen.

Die Strecke bot wenig an Highlights, hatte es aber in sich. Von der Grotenburg ging es erst einmal lange geradeaus, über den Rhein und bis nach Duisburg-Mündelheim und schließlich durch den traumhaften Süden unserer Nachbarstadt, vorbei an Hochöfen, Hütten und Schloten. Wie grün Duisburg aber auch sein kann, wird in Wedau offensichtlich. Niederrheinische Felder, tiefe Wälder und schließlich die Regatta-Strecke, um die es bekanntlich während der Nike-Winterlaufserie immer wieder geht.

Die erste anspruchsvolle Steigung erwartete uns schließlich zwischen Duisburg und Mülheim (@ Werner: Ohne H) auf dem Worringer (Reit-)Weg. Knackige neun Prozent ging es hier nach oben, nicht übel. Etwas entspannter dann aber wieder der Weg hinein in die menschenleere, aber gar nicht mal so hässliche, Mühlheimer City, wo uns wenig später wieder ein Anstieg herausforderte. Immerhin, mit dem ACE-Saft und nem Snickers ging auch dieses Szenario vorbei, so dass wir schließlich Essen erreichten. Und siehe da, genau den Weg liefen, den wir kürzlich mit Lauf-Guru Achim Achilles zurückgelegt hatten: durch viel Grün, vorbei am Uni-Klinikum, niedlichen Schrebergärten und dem Gruga-Park samt Hundertwasserhaus.

Bild

Wenig später hatten wir dann nach etwas mehr als 33 Kilometern das Essen-Rüttenscheider Schwimmbad erreicht. Hier duschten wir kurz und waren pünktlich zum Anpfiff im Uhlenkrug-Stadion. Über das Spiel selber hüllen wir einen Mantel des Schweigens – nur soviel: Der KFC hat es nicht gepackt. Betrachtet man die Laufleistung von uns und die der Uerdinger Spieler, so bleibt festzuhalten, dass wir deutlich mehr geleistet haben, als das komplette Team zusammen. Argh.

Trotzdem, der Lauf hat sich gelohnt und war ein prima Einstieg in die erste von zwölf Trainingswochen bis zum Transalpine-Run (1. bis 8. September).

Und vor allem haben wir so schon die erste lange Einheit absolviert ;-), stehen demnach noch an:

Heute, 17 Uhr: 60 min. langsamer Geländelauf GA1, Stadtwald
Morgen, 6.30 Uhr: 60 min. lockerer Geländelauf GA2, Stadtwald
Mittwoch, 17 Uhr: 7x400m Hügellauf, Kapuziner Berg
Donnerstag, 6.30 Uhr: 60 min Lauf-ABC, Stadtwald
Freitag: Pause
Samstag oder Sonntag (in Unterfranken): 60 min. langsamer Geländelauf GA1