Seidenraupen on tour: Eifelsteig

Während Eva und Manu an diesem Wochenende gesellschaftlichen Verpflichtungen im Süden der Republik nachgehen durften, stand für mich heute ein Ausflug in die benachbarte Eifel auf dem Programm. Nachdem der Krefelder Kapuzinerberg das ein oder andere mal erklommen werden konnte stand somit die nächste Stufe auf dem Programm: Ein Teilstück des Eifelsteig’s. Nach intensivem Studium der gesamten Route (http://www.eifelsteig.de/) entschied ich mich für die dritte Etappe, die von Monschau nach Einruhr führt.

Bei besten äußeren Bedingungen ging es dann am Sonntag Morgen in Richtung Eifel. Begleitet von Schwester und Schager in Spe (die sich noch als wichtige Begleiter entpuppen sollten) ging es also los. Ich entschied mich die Route andersherum zu laufen, da dies logistisch einfacher war (so meine naive Vorstellung). Der Start der Etappe lag sehr schön am See, von wo aus es direkt bergauf in wäldliche Regionen ging. Die nächsten 5,6 Kilometer waren sowohl landschaftlich als auch vom Streckenprofil her sehr interessant, für mich wahrscheinlich zu interessant, so dass ich recht bald vom eigentlichen Weg abgekommen bin. Da die Region ziemlich ausgestorben war und auch die Beschilderung etwas zu wünschen übrig ließ, wurde der Weg später auf dem Radweg fortgesetzt, um nicht in der totalen Wildnis zu enden..

Nach gut 2 Stunden waren die knapp 23 km geschafft. Meine beiden Begleiter hatten in der Zwischenzeit ein 4 Sterne Hotel ausfindig gemacht, in dem ich mich duschen konnte, so dass es anschließend zum wohlverdienten Mittagessen gehen konnte – nochmal Danke dafür!

Alles in allem eine sehr schöne Tour, wobei festzuhalten bleibt, dass ich froh bin, dass Manu für die Navigation zuständig ist, ansonsten könnten aus den 320 km in den Alpen auch schnell noch mehr werden.. 😉

Somit wäre dann auch die erste Trainingswoche abgeschlossen. Alles in allem war es bisher ein recht abwechslungsreiches, interessantes Training, wobei sicherlich noch ein hartes Stück Arbeit vor uns liegt (was ich heute an dem ein oder anderen Anstieg zu spüren bekommen habe).

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