
Start um 10.30 Uhr an der Grotenburg: Manuel (links) und Hendrik.
(mak) Am Sonntagmorgen haben wir Seidenraupen uns von der Krefelder Grotenburg bis nach Essen aufgemacht. Damit wollten wir der Mannschaft des KFC Uerdingen zeigen, dass wir bereit sind, uns für den Aufstieg in die Regionalliga zu quälen. Bekanntlich hatte es am Donnerstag im Hinspiel gegen den FC Kray eine 0:1-Heimpleite gegeben, was bedeutete, dass der KFC auf jeden Fall in Essen gewinnen musste. Da wollten wir mit guten Beispiel vorangehen.
Die Strecke bot wenig an Highlights, hatte es aber in sich. Von der Grotenburg ging es erst einmal lange geradeaus, über den Rhein und bis nach Duisburg-Mündelheim und schließlich durch den traumhaften Süden unserer Nachbarstadt, vorbei an Hochöfen, Hütten und Schloten. Wie grün Duisburg aber auch sein kann, wird in Wedau offensichtlich. Niederrheinische Felder, tiefe Wälder und schließlich die Regatta-Strecke, um die es bekanntlich während der Nike-Winterlaufserie immer wieder geht.
Die erste anspruchsvolle Steigung erwartete uns schließlich zwischen Duisburg und Mülheim (@ Werner: Ohne H) auf dem Worringer (Reit-)Weg. Knackige neun Prozent ging es hier nach oben, nicht übel. Etwas entspannter dann aber wieder der Weg hinein in die menschenleere, aber gar nicht mal so hässliche, Mühlheimer City, wo uns wenig später wieder ein Anstieg herausforderte. Immerhin, mit dem ACE-Saft und nem Snickers ging auch dieses Szenario vorbei, so dass wir schließlich Essen erreichten. Und siehe da, genau den Weg liefen, den wir kürzlich mit Lauf-Guru Achim Achilles zurückgelegt hatten: durch viel Grün, vorbei am Uni-Klinikum, niedlichen Schrebergärten und dem Gruga-Park samt Hundertwasserhaus.
Wenig später hatten wir dann nach etwas mehr als 33 Kilometern das Essen-Rüttenscheider Schwimmbad erreicht. Hier duschten wir kurz und waren pünktlich zum Anpfiff im Uhlenkrug-Stadion. Über das Spiel selber hüllen wir einen Mantel des Schweigens – nur soviel: Der KFC hat es nicht gepackt. Betrachtet man die Laufleistung von uns und die der Uerdinger Spieler, so bleibt festzuhalten, dass wir deutlich mehr geleistet haben, als das komplette Team zusammen. Argh.
Trotzdem, der Lauf hat sich gelohnt und war ein prima Einstieg in die erste von zwölf Trainingswochen bis zum Transalpine-Run (1. bis 8. September).
Und vor allem haben wir so schon die erste lange Einheit absolviert ;-), stehen demnach noch an:
Heute, 17 Uhr: 60 min. langsamer Geländelauf GA1, Stadtwald
Morgen, 6.30 Uhr: 60 min. lockerer Geländelauf GA2, Stadtwald
Mittwoch, 17 Uhr: 7x400m Hügellauf, Kapuziner Berg
Donnerstag, 6.30 Uhr: 60 min Lauf-ABC, Stadtwald
Freitag: Pause
Samstag oder Sonntag (in Unterfranken): 60 min. langsamer Geländelauf GA1


