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Eva im Flow auf dem Sauerland-Höhenflug: Sieg in der AK

Quasi im Flow auf dem Höhenflug: So war Eva beim Sauerland-Höhenflug-Trail unterwegs. In 57:03min gewann sie ihre Altersklasse W30 über zehn Kilometer. In der Gesamt-Abrechnung wurden sie Elfte. „Die ersten paar Kilometer habe ich mich gefragt, was ich hier eigentlich gerade mache. Dann aber lief es wie am Schnürchen“, so ihr Kommentar zu dem in diesem Jahr ausgebuchten Sauerland-Höhenflug-Trail. Auch Manu nutzte die Möglichkeit für einen flotten Lauf: Er hatte über 21km gemeldet und war nach 1:43:11h als 30. (M35 7.) im Ziel. Damit verbesserte er seine Zeit aus 2014 um sechs Minuten.

Die attraktive Strecke über Stock und Stein, rauf und runter, und die perfekte Organisation hatte das Kölkersche Tandem erneut nach Sundern-Hagen geführt. Zwei Stunden dauerte die Anreise am frühen Sonntagmorgen, ehe das beschauliche Dörfchen an der Sorpe erreicht wurde. Dann aber warteten knackige Anstiege, Singletrails im Wald und viele Downhill-Passagen auf die insgesamt 700 Starter, die ihr Kommen nicht bereuen sollten – darunter übrigens auch Stefanie Mutmann, selbsternannte Rennschnecke, die uns regelmäßig mit ihren Laufberichten erfrischt und für die nun ihr erster Traillauf anstand. Wohlgemerkt: Steffi ist nicht mit den Traummaßen einer Pamela Anderson o.ä. versehen, eher im Gegenteil, was uns dafür aber immer wieder höchsten Respekt zollen lässt, wenn sie sich wieder in einen Wettkampf gestürzt hat. WEITER SO!!! Ihr Bericht vom Lauf: https://www.facebook.com/stefanie.mutmann/posts/870070179787558 Keep on running!!!


Bilderbogen aus Fulda und Vorfreude aufs Sauerland

Neue Laufreviere zu entdecken, macht immer Spaß -so auch in Fulda und der nahegelegenen Rhön in dieser Woche. Während ich zweimal in Fulda selber unterwegs war, den Fluss, den Marienberg, Schlossgarten und die Altstadt kenne ich nun in und auswendig, stand auch ein Lauf in der Rhön auf dem Plan. Gut, dass ich via Facebook von der Laufgruppe Fitnessbäcker erfuhr, die am Donnerstag einen Lauf auf den Pferdskopf auf dem Programm hatte – gesagt, getan, mitgelaufen. Ein recht heftiger Schlussanstieg auf den genannten Berg hatte es schon in sich, im Anschluss nutzte ich dann die Wasserkuppe, um weitere Höhenmeter und KM zu machen. Am Ende waren es tolle 26. Danke für die Möglichkeit, bei euch dabei zu sein. Und danke für die Fotos (siehe oben), von denen ein Teil aus der Cam von Thomas Knips stammt.

Ab auf den Höhenflug

Jetzt aber geht der Blick ins Sauerland – das nächste Mittelgebirge innerhalb weniger Tage also. Hier werden wir, Eva und ich, beim Sauerland-Höhenflug-Trail mitmachen. Eva startet über die 10km-Strecke, ich habe mir den HM vorgenommen. Ich habe im Gefühl, dass es sehr cool wird. Warum? Weil schon die Premiere vor zwei Jahren ein richtig geiler Ritt durch die Landschaft dort war. Zwar nicht alpin und nicht ganz so viele Höhenmeter, wie gedacht, aber dafür schon gut zu laufen.

Nach rund zwei KM beginnt der stetige Anstieg gen Eggenberg (550 Meter Höhe), der nach sieben KM am Rande gestriffen wird. Hier ist also der höchste Punkt mit 533 Meter Höhe erreicht. Nun gehts fünf KM runter, um dann wieder ein wenig klettern zu dürfen. Bei KM16 ist man wieder auf über 500 Metern, ehe es dann downhill ins Ziel auf 354 Metern Höhe geht. Wie gesagt, keine alpinen Anstiege, aber hier und da doch recht anstrengend. Auch der 10km-Lauf hat den Eggenberg als höchsten Punkt – im Grunde ist die Strecke sehr ähnlich, der HM hat einfach nur ein, zwei Schlenker mehr drin.

Wer sich übrigens dafür interessiert, wie es uns 2014 ergangen ist, kann es hier lesen.

 


Seidenraupen trotzen im Sauerland und im Stadtwald der Hitze

Sauerland GruppeTrotz Temperaturen wie im Backofen waren immerhin vier Seidenraupen am Pfingstwochenende sportlich unterwegs. Los ging es am Sonntag beim Sauerland-Höhenflug-Trail, der in diesem Jahr zum ersten Mal stattfand. Über verschiedene Strecken (5,10,21k) ging es hoch und runter – mehr als wir (Antje, Moritz und ich) eigentlich gedacht hatten. 485 Höhenmeter waren auf der Halbmarathon-Strecke zu knacken, bis knapp unter 600 Meter ging es hoch. Natürlich kein Vergleich zu alpinen Gefilden, aber das muss ja nix heißen.

Der Start in den Tag hatte für mich vom Gefühl her etwas vom TAR/4 Trails. Frühmorgens aufstehen, frühstücken, in die Klamotten schlüpfen – und dann los…naja, ignorieren wir mal die knapp zwei Stunden Autofahrt. Angekommen am MEGA-Sports-Center in Sundern erfolgt die Nummernausgabe recht schnell. Wahnsinn, auf wie viele Helfer der Veranstalter SG Hagen-Wildwiese bauen kann. Sie machen die Premiere auf jeden Fall zu einem vollen Erfolg.

Am Start begegne ich dann auch Moritz, der den HM eigentlich nur locker mitlaufen will (dazu später mehr). Antje nimmt sich als Trail-Rookie den Zehner vor. Und auch Bernd aus Krefeld ist dabei. Sich an seine Versen zu heften, würde nix bringen, der Junge will heute knallen. Schon kurz nach dem Start rechnet Moritz damit, dass Antje schnell den Dienst quittieren wird. Denn es geht stetig bergauf und nach 850 Meter dann auf einen Single-Trail – und diesen Abschnitt haben auch die Zehner zu laufen. Insgesamt ist der namensgebende Höhenflug 250KM lang, wir werden natürlich nur ein winziges Stückchen kennenlernen. Aber auch dieses hat es in sich.

Vorneweg düsen die Cracks um den späteren Sieger Tim Dally (TuS Deutz) von dannen. Moritz und ich lassen es noch recht ruhig angehen, das feucht-warme Wetter wird sicherlich noch seinen Tribut zollen. Es geht durch tolle Landschaften: Mal durch dichte Wälder, dann durch grünes Gestrüpp, dann wieder über Freiflächen, auf die die Sonne nur so runterknallt. Irgendwie hatten wir beide gedacht, dass das Ding locker auf breiten Forstwegen zu laufen ist – weit gefehlt. Es kommt fast so etwas wie Hochgebirgsstimmung auf 😉 Denn die Up- und Downhills sind teilweise schon recht knackig. Gerade für Moritz, der auf so einem Geläuf noch keine Erfahrung hat und zudem mit normalen Jogging-Schuhen unterwegs ist.

Und mich dann trotzdem bei KM12 an einer steilen Rampe stehen lässt. Egal, wieviel Gas ich im Anschluss gebe (KM-Zeiten teilweise um die 4Min), ich werde ihn nicht mehr einholen. Mittlerweile hat sich das Feld sehr entzerrt. Hin und wieder gibt es Passagen, auf denen man keinem anderen Läufer begegnet. So kann man den Blick in die tiefen Täler und auf die umliegenden Berge schweifen lassen und dem Zirpen der Grillen zu hören. Die zahlreichen Verpflegungsstellen sorgen derweil dafür, dass man nicht gänzlich eingeht. Dennoch gut, dass ich meinen Trinkrucksack dabei habe, denn so kann ich mir immer wieder auch zwischendurch ein Schlückchen genehmigen. Das lange Abhängen an den VS bringt mich eh immer komplett raus.

Und so purzeln die Kilometer herunter. Irgendwann bin ich im Flow, Moritz immer einen Steinwurf weit entfernt und doch zu weit weg und zu schnell, um ihn noch zu erhaschen. Irgendwann tut sich der Wald auf, das Ziel ist in sich.

Der letzte Kilometer über eine abgesteckte, sehr schräge, Wiese ist der einzige Wermutstropfen des Laufs. Vielleicht hätte man uns doch irgendwie noch durch ein Stückchen Wald führen sollen (egal, ob es dann am Ende 22k gewesen wären), den dieses schräge Stück ist a) nicht schön zu laufen und b) geht unnötig in die Knochen und Gelenke.

Unsere Zeiten können sich trotz des Wetters sehen lassen. Moritz ist nach 1.48.55h im Ziel (39. von 326 Startern), ich nach 1.49.21 (44.). Und Antje wird in 1.06.14 16. bei den Frauen. Dienstagbend zeigt der WDR in der Lokalzeit Südwestfalen einen Bericht zum Lauf.

Keine 24 Stunden später stand dann der Krefelder Pfingstlauf an, eigentlich eine Pflichtveranstaltung für alle Krefelder Läufer. Denn auch mit der 19. Auflage finanzieren die Macher wieder behindertengerechte Spielplatzgeräte. Da MUSS man einfach dabei sein, entweder als Läufer oder als Sponsor (so wie Ali mit PFLEGE OPTIMAL). Diesmal am Start Eva (10k), Antje (5k), Moritz (10k) und ich (21k).

Das Motto beim Pfingstlauf ist stets „Gemeinsam ans Ziel!“ Prominente Laufpaten geben das Tempo vor, die Läufer folgen. So waren mit Friedhelm Funkel, Anne Poleska, den Pinguinen und Juliane Schenk wieder Krefelder Vorzeigesportler am Start, die die Gruppen über die 5k-Runde im Stadtwald führten. 710 Teilnehmer ließen es sich trotz der tropischen Bedingungen nicht nehmen, diese tolle Sache zu unterstützen und ohne auf die Uhr zu schielen, ein paar Ründchen zu drehen…


Sauerland – ich komme!

Foto: Sauerland-Höhenflug

Foto: Sauerland-Höhenflug

Das Sauerland, welch Idyll. Malerische Städte von Weltruhm und Menschen, die bekannt für ihren überbrausenden Humor sind. Warste einmal hier, willste nie mehr wieder weg. Okay, vielleicht ein wenig geflunkert, aber wenn es um die Natur geht, kann das Sauerland doch einiges bieten: einige Berge, tiefe Stauseen, weite Täler. Und genau deswegen geht es am Pfingssonntag (8. Juni) auf den 1. Sauerland-Höhenflug-Trailrun. Satte 21 Kilometer in freier Wildbahn, das gibt es selten. Und wenn dann auch noch eine Premiere ansteht, umso besser.

So beschreiben die Macher ihren Lauf: „Der Trailrun findet auf dem Sauerland-Höhenflug statt. Wunderschöne Pfade und herrliche Aussichten belohnen die Läufer und Läuferinnen und ermöglichen ein einzigartiges Trail-Lauferlebnis in den Wäldern rund um Sundern-Hagen. Der Startpunkt ist das Mega-Sports-Center in Hagen. Drei verschiedene Streckenlängen mit Halbmarathon, 10 km und 5 km stehen zu Wahl – hier ist bestimmt für jeden Läufer die passende Runde dabei! Selbstverständlich ist für die Verpflegung auf der Strecke bestens gesorgt. Am Veranstaltungsgelände selber werden verschiedene Getränke und ein reichhaltiges Buffet angeboten. Toiletten und Duschen sind ebenso vorhanden. Veranstalter ist der Sportverein SC Hagen-Wildewiese, der sich mit dem jährlichen Mountainbike-Rennen, bei dem über 1600 Biker an den Start gehen, bestens mit Sportgroßveranstaltungen auskennt.“

Sounds good. Und deswegen bin ich dabei. Getreu dem Motto: Alles kann, nix muss 😉

Die Strecke wird wie folgt beschrieben: „Startpunkt ist das Mega-Sport-Center in Sundern, Hagen. Die Sportanlage liegt direkt am Sauerland-Höhenflug. Ein kurzes Stück führt der Sauerland-Höhenflug durch den kleinen Ort Hagen, bevor er hinter der Firma Sorpetaler Fensterbau in den Wald und hinauf zum Krusenberg führt. Nach einem ersten Anstieg biegt der Sauerland-Höhenflug an einem Naturdenkmal links ab und passiert eine kleine Kapelle mit herrlichen Blick auf die Wiesen rund um Allendorf. Ab jetzt wechselt der Sauerland-Höhenflug seinen Wegebelag und über herrlich schmale Pfade geht es weiter durch Wälder und Kyrillflächen entlang des Krusenberges mit dem Hagener Kreuz. Am Wegesrand haben Wanderer immer wieder Steine zu interessanten Steinfiguren aufgeschichtet. Der Trailrun folgt dem Sauerland-Höhenflug bis einige hundert Meter hinter dem Hagener Kreuz wo der Wanderweg A3 auf den Höhenflug trifft. Hier verlassen wir den Fernwanderweg und laufen über den A3 bis zum Parkplatz Schlot. Hier biegen wir links ab und folgen wenige Meter dem Sauerland-Höhenflug, bevor der Trailrun rechts auf den A1 abbiegt. Wir folgen nun dem A1 weiter entlang des Mattenhagens bis zu dem Gehöft Hohenwibbecke. Rechts haltend muss der Läufer ein kleines Stück Weg ohne Markierung folgen, bevor es über den Wanderweg P in einer Schleife wieder zurück nach Hohenwibbecke geht. Zurück geht es wieder über den A1 bis zum Parkplatz Schlot und dann über den Sauerland-Höhenflug bis zum Hagener Kreuz. Hier verlassen wir wieder den Höhenflug und laufen auf kürzestem, mit einem Z markierten Weg zurück nach Hagen.“

Ich würde mich übrigens freuen, wenn noch jemand mitkommt.