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Aki: Einer von 8500, die Gutes taten

Aki beim Köln-Marathon.

Aki beim Köln-Marathon.

4:00:10 – so lautete das Ergebnis von Aki Khader beim diesjährigen Köln-Marathon. Zehn Sekunden über der magischen Vier-Stunden-Marke erscheinen auf den ersten Blick mehr als ärgerlich, auch wenn es der erste Marathon in der Karriere von Aki war. Zehn Sekunden sind eigentlich nichts. Vor allem nicht im Verhältnis zu vier Stunden. Das ist vielleicht einmal kurz zum Getränkebecher greifen oder den Schuh zumachen. Oder, wie Aki es tat, umkehren, um über die Spendenmatte zu laufen. „Ich habe diese Matte erst spät gesehen und war dran vorbeigelaufen. Ich wusste nicht so recht, was sie zu bedeuten hat. Dann dämmerte mir, dass es vielleicht auch eine Zeitnahme-Matte sein könnte. Also bin ich kurz danach umgekehrt und drüber gelaufen“, erzählte die Seidenraupen nach dem Lauf durch Köln. Hier, direkt am Aachener Weiher bei Kilometer 19, liegen also die zehn Sekunden, die am Ende fehlten. Unwiderrufbar, nicht mehr aufzuholen – aber auf keinen Fall verschenkt.

Denn die Matte, die Aki dann doch überlief, war die Spendenmatte, seit Jahren eine Tradition beim Marathon durch die Domstadt. Jeder Läufer, der sie heuer überquerte, spendete automatisch drei Euro an das Projekt „Kindermittagstisch“, welches anlässlich der 25-jährigen Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Corinto in Nicaragua und der Stadt Köln ausgesucht wurde. Die rund 8500 Matten-Überquerer spendeten so 27.901 Euro, die nun den Kindern in Corinto zur Verfügung gestellt werden (Hier gibt es mehr Infos). Das freut natürlich auch Aki: „Auch wenn ich davon nichts wusste, spende ich natürlich gerne. Und dadurch habe ich natürlich für den nächsten Marathon ein Ziel: Unter vier Stunden bleiben UND gleichzeitig spenden.“

Wir finden, dass sich die zehn Sekunden in diesem Zusammenhang gelohnt haben, bravo Aki! (Verheimlichen wollen wir aber auch nicht, dass weitere Seidenraupen an diesem Tag über die Matte liefen. Ihr seid alle Helden!)


Bestzeiten-Rausch in Mönchengladbach

Aki, Hendrik und Mitch haben mit persönlichen Bestzeiten beim NEW Volksbad-Lauf in Mönchengladbach aufhorchen lassen.

Auf der zehn Kilometer langen Strecke durch das Naturschutzgebiet „Volksgarten Bungtwald“ zeigte sich das Triple der Seidenraupen in bestechender Form. Auf der nicht einfach zu belaufenden Strecke fegte Hendrik in 37:53 Minuten durch’s Ziel. Zwei Minuten später lief Mitch ein und knackte mit 39:56 Minuten erstmalig die 40-er Marke. Aki, die dritte Seidenraupe im Bunde, sorgte ebenfalls für einen Paukenschlag und ließ mit einer persönlichen Bestzeit von 43:03 Minuten aufhorchen. Hahn wurde dadurch 14. (4. MHK), Mitch 22. (7. M30) und Aki 51. (AK M30 12.).


Seidenraupen bei den KFO

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Ohne Erfolg war leider die Teilnahme der Seidenraupen bei den diesjährigen Kleinfeld-Open. Das beliebte Fußballturnier wird traditionell auf der Anlage des Hockeybundesligisten Crefelder HTC ausgetragen. Die Seidenraupen Jüppi und Mitch Noack und Aki Khader spielten im Team der Tennisfreunde Fischeln mit, ich natürlich beim Teen Pilstrinker.

Während die TFF sicherlich zu den Favoriten gehörten, ging es für unser Teen eher getreu dem olympischen Motto „Dabei sein ist alles“. Am Ende jubelte aber die Krefelder TG, die sich im Finale gegen CHTC Jung mit 1:0 durchsetzte. Die TFF schieden erst im Halbfinale gegen die KTG aus, für uns war das Turnier nach dem 0:2 gegen die TFF in der Zwischenrunde beendet. Wie wahrscheinlich bekannt, brach unser Stift während des Spiels zusammen und musste wiederbelebt werden – geschockt von dem Erlebnis entschieden wir uns für einen Rückzug aus dem Turnier. Mehr sollte dazu hier nicht gesagt sein, außer dass wir uns für die rasche Hilfe all derer bedanken, die sofort zur Stelle waren.

Auch von dieser Stelle GUTE BESSERUNG an Basti. Kämpfen, Stift, kämpfen!!!


Büffel steigt beim Mallorca-Trainingslager ein

Aki, Holger, Mitch und Büffel Ansgar im Trainingslager auf Mallorca. Foto: Busenblitzillu

Aki, Holger, Mitch und Büffel Ansgar im Trainingslager auf Mallorca. Foto: Busenblitzillu

Gute Nachrichten aus dem Trainingslager auf Mallorca, denn die Seidenraupe Ansgar hat die Verfolgung aufgenommen: „Nachdem der Druck auf ihn in den vergangenen Tagen fast unmenschliche Ausmaße angenommen hatte, schleppte er heute seinen fast leblosen Körper aus dem Bett und präsentierte ihn erstmalig, in Begleitung von Dauerbrenner Holger, Teilzeitkraft Aki und mir, der Bucht der Costa Canyamel“, sagte Marcus Noack nach der Einheit. Über Distanz und Zeit schweige er sich zwar aus, denn in Anbetracht der Lage freue er sich einfach nur „über die unerwartet zahlreiche Teilnahme“. Dass Seidenraupe Jüppi derweil im Pool planschte, und sich wohl bald Schwimmhäute bilden würden, wie Marcus berichtet, lassen wir mal außen vor.

Mit Holger Kox konnte Marcus einen weiteren Läufer für die Seidenraupen gewinnen. Natürlich läuft er zunächst einmal um Anerkennung, um eine dauerhafte Aufnahme in den Elitelaufclub zu erwirken. „Wir werden ihn auf Herz und Nieren prüfen. Es kommt ja schließlich nicht jeder Wald- und Wiesenläufer in den Kreis der Seidenraupen“, so Raupe Manu.

Der Artikel aus der WZ.

Der Artikel aus der WZ.

Skandal: WZ stellt Raupen an den Pranger
In einer beispiellosen Aktion hat die Westdeutsche Zeitung, ansonsten ein guter Medienpartner der Seidenraupen, am heutigen Tag die Raupenwelt erschüttert. „Raupen machen Autos schmutzig“ heißt es reißerisch auf Seite eins. Erst im Verlauf stellt sich heraus, dass nicht die Seidenraupen gemeint sind, sondern die Gespinstmotten-Raupen. Dennoch stellt die Autorin alle Raupen auf eine Stufe: „Schön anzusehen sind sie nicht“, schreibt Haika Hartmann und erwähnt das schwarz-gelbe Aussehen der Raupen – immerhin die Vereinsfarben der Seidenraupen. „Wir möchten uns ausdrücklich von dieser Berichterstattung distanzieren. Was ist schon schön und was nicht“, fragt Seidenraupe Manu. „Am Sonntag stellen wir beim Charity Run im Stadtwald das Team bockum life zusammen, dass vor allem durch die heißen Läuferinnen die Blicke auf sich ziehen wird. Wir hoffen, dass Frau Hartmann dann berichtet, wie schön schwarz-gelbe Raupen sein können.“


Oooops: Ergebnisse vom Silvesterlauf

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397690_4398031666474_907359635_nDa haben wir doch glatt vergessen, die Ergebnisse vom Silvesterlauf zu vermelden – und das bei gefühlter Rekord-Teilnahme der Seidenraupen – übrigens in den neuen schicken und extrem auffälligen Laufshirts aus dem Hause Intersport Borgmann.

Stärkster Rennhirsch, äh, stärkste Seidenraupe, war Henne Hahn, der die 8100 Meter bereits nach 31.14 Minuten hinter sich gebracht hatte. Das bedeutet Platz 19 im Gesamt-Klassement und den dritten Rang in der AK M25. Ihm auf den Versen waren Manuel Kölker in 32.16 min (31./6. AK M30) und Marcus Noack in 32.32 min (36./7. AK M30) sowie Aki Khader in 35.51 min (97./11. AK M30).

Ein tolles Comeback glückte Moritz Mayntzhusen, der im zweiten Lauf über 8100 Meter an den Start ging. Mehrere Monaten nach seinem Kreuzbandriss wagte er sich erstmals wieder auf die Piste und war schon nach 35.40 min zurück im Ziel. Platz 13 und drei in der AK M30 sind die Belohnung für diesen Husarenritt. Auf Platz 102 und vier in der AK W25 kam Seidenräupchen Eva-Maria Neder, die in 42.05 min finishte, und mit Manu eine der beiden Seidenraupen an der Seite hatte, die beide Läufe absolvierten. Marcus Noack war die Zweite im Bunde und mit dem Ziel an den Start gegangen, Ali Celik unter die 40-Minuten-Marke zu drücken – was leider nicht ganz gelang. Ali musste nach einigen Kilometern leider die Traumzeit begraben und kam schließlich in 43.51 min ins Ziel (133./12. AK M35).

Schnellster Mann an diesem Tag war übrigens Benedikt Boyxen vom OSC Berlin. Er gewann in 27.03 min und ließ Kai Weyers aus Waldniel (28.01) und Krefelds Vorzeige-Triathlet Matthias Epping (28.11) deutlich hinter sich.

Weitere Fotos gibt es übrigens hier: http://www.wz-newsline.de/lokales/krefeld/sport/42-silvesterlauf-im-forstwald-1.1194992