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Bilderbogen aus Fulda und Vorfreude aufs Sauerland

Neue Laufreviere zu entdecken, macht immer Spaß -so auch in Fulda und der nahegelegenen Rhön in dieser Woche. Während ich zweimal in Fulda selber unterwegs war, den Fluss, den Marienberg, Schlossgarten und die Altstadt kenne ich nun in und auswendig, stand auch ein Lauf in der Rhön auf dem Plan. Gut, dass ich via Facebook von der Laufgruppe Fitnessbäcker erfuhr, die am Donnerstag einen Lauf auf den Pferdskopf auf dem Programm hatte – gesagt, getan, mitgelaufen. Ein recht heftiger Schlussanstieg auf den genannten Berg hatte es schon in sich, im Anschluss nutzte ich dann die Wasserkuppe, um weitere Höhenmeter und KM zu machen. Am Ende waren es tolle 26. Danke für die Möglichkeit, bei euch dabei zu sein. Und danke für die Fotos (siehe oben), von denen ein Teil aus der Cam von Thomas Knips stammt.

Ab auf den Höhenflug

Jetzt aber geht der Blick ins Sauerland – das nächste Mittelgebirge innerhalb weniger Tage also. Hier werden wir, Eva und ich, beim Sauerland-Höhenflug-Trail mitmachen. Eva startet über die 10km-Strecke, ich habe mir den HM vorgenommen. Ich habe im Gefühl, dass es sehr cool wird. Warum? Weil schon die Premiere vor zwei Jahren ein richtig geiler Ritt durch die Landschaft dort war. Zwar nicht alpin und nicht ganz so viele Höhenmeter, wie gedacht, aber dafür schon gut zu laufen.

Nach rund zwei KM beginnt der stetige Anstieg gen Eggenberg (550 Meter Höhe), der nach sieben KM am Rande gestriffen wird. Hier ist also der höchste Punkt mit 533 Meter Höhe erreicht. Nun gehts fünf KM runter, um dann wieder ein wenig klettern zu dürfen. Bei KM16 ist man wieder auf über 500 Metern, ehe es dann downhill ins Ziel auf 354 Metern Höhe geht. Wie gesagt, keine alpinen Anstiege, aber hier und da doch recht anstrengend. Auch der 10km-Lauf hat den Eggenberg als höchsten Punkt – im Grunde ist die Strecke sehr ähnlich, der HM hat einfach nur ein, zwei Schlenker mehr drin.

Wer sich übrigens dafür interessiert, wie es uns 2014 ergangen ist, kann es hier lesen.

 


Vor dem Sauerland noch in die Rhön

Ein Seminar in Fulda machts möglich, dass ich in der angrenzenden Rhön in den kommenden Tagen den ein oder anderen Meter machen werden – fein. Nicht die schlechteste Trainingswoche vor dem Sauerland-Trail am Sonntag.

Pferdskopf_(Rhön)_im_Winter_2016

Der Pferdskopf. Foto: Jörg Braukmann/Wikipedia

Heute Abend werde ich erst einmal nur locker die Beine auslaufen – dazu bietet sich scheinbar ein Weg an der Fulda an. Könnte gefährlich werden, denn gerade diese „Nur mal eben so“-Touren dehnen sich bei mir immer mal wieder gefährlich aus.

Hoffentlich ist dies nicht der Fall, denn am Donnerstagabend werde ich mit einer Laufgruppe ab Poppenhausen (das heißt wirklich so 😉 ) den Pferdskopf erklimmen. Da die Gruppe allerdings „nur“ nen Stündchen läuft, verlängere ich die Tour noch auf die Wasserkuppe. Ein paar Höhenmeter sollten es schon sein. Die sollten beim Pferdskopf (874 Meter) und der Wasserkuppe (950 Meter) schon irgendwie zustande kommen.

Mal sehen, wie weit mich die Füße dann am kommenden Morgen tragen, denn ein Morgenslauf muss sein – ehe am Sonntag dann das Sauerland ruft.

 


Kreuzberg erstürmt

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Als letzte lange Einheit vor dem 4Trails stand für Eva und mich ein Lauf durch die fränkische Rhön an. Glücklicherweise erklärte sich Evas Onkel bereit, uns vom Kreuzberg abzuholen, so dass wir nicht erst bis dorthin fahren mussten, um loszulaufen. Die Route wurde also kurzerhand geändert, Startort war Thulba, der Kreuzberg war das Ziel.

Dank der App Outdooractive hatte ich recht schnell einen Weg gefunden, bei strömenden Regen ging es schließlich los. Für Flachland-Idioten war schon der Beginn recht anspruchsvoll, auch wenn es nur knapp 150 Meter nach oben ging. Die Stöcke hatten wir allerdings nicht mitgenommen, dafür erschien uns der Weg dann doch nicht steil genug. Über Stock und Stein, und vor allem über wenig Asphalt, kämpften wir uns durch den Wald, der sich hin und wieder in saftige Wiesen öffnete.

Spätestens nach dem Örtchen Geroda, das ziemlich genau auf der Hälfte der Strecke lag, ging es dann rein in Berge: zunächst zum Farnsberg und am Würzburger Haus vorbei, dann zum Feuerberg (Kissinger Hütte, 832 Meter) und schließlich auf den 928 Meter hohen Kreuzberg – entlang des Julius Kradinal-Doepfner-Weg. Immerhin gab es hier auch einige schöne Single-Trails, wenn auch natürlich nicht so steil wie in den Alpen. Nebel und Regen hatten sich weiterhin als treue Begleiter entpuppt, menschliche Wesen haben wir während der 3:49h-langen Tour (33 Kilometer) nicht gesehen – dafür dann aber in den Schankstuben des Kloster Kreuzbergs.

Hier ließen wir es uns dann gut gehen: leckeres Klosterbier und ne Haxe, also genau die richtige Läuferzielverpflegung…und natürlich hörte es genau jetzt auf zu regnen 😉 Dank Michel ging es trocken zurück nach Thulba – danke nochmal dafür!

Evas Foto vom Jungfrau-Marathon schmückt das heutige Kalenderblatt des Brooks-Kalender.

Evas Foto vom Jungfrau-Marathon schmückt das heutige Kalenderblatt des Brooks-Kalender.