Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Archiv für Oktober, 2019

Bitte notieren: Seidenraupen-Cross 2020 am 20. September

Der Großteil der Teilnehmer an unserer Umfrage hat sich den Sonntag, 20. September, als kommenden Termin für den Seidenraupen-Cross 2020 gewünscht. Und da sich auch intern die große Mehrheit mit diesem Termin anfreunden konnte, steht fest: Seidenraupen-Cross 2020 am 20.9.2020!!! Ab in den Kalender damit.

Super, es wird der 20. September. Wir sehen uns!!!

Fest steht damit auch: So früh wie im kommenden Jahr hat noch kein SRC stattgefunden. Wir entfernen uns damit bewusst von einem späteren Termin, liegen nicht in den Herbstferien und gehen auch dem Krefelder Hospizlauf, dem Marathon in Berlin (beide am 27.9.) und dem Köln-Marathon (4. Oktober) aus dem Weg. Sounds good!!!


Haken dran: Röntgenlauf im Remscheid erfolgreich beendet

Unsere Läufer sind aus Remscheid zurück und können freudestrahlend von einem tollen, wenn auch nass-kalten, Röntgenlauf berichten. Martin Myrold und Manuel Kölker hatten sich die volle 63,3 Kilometer-Runde auf den Zettel geschrieben und sollte es am Ende nicht bereuen: Martin überquerte nach 5:51:24 h als Gesamt-19. die Ziellinie. In seiner Altersklasse M30 wurde er Sechster. Manuel benötigte etwas länger, und zwar 6:43:52 h. Damit wurde er 74. und in der M40 Siebter.

Manuel, John und Martin vor dem Start.

Insgesamt hatten die Läufer 1300 Höhenmeter zu überwinden und passierten dabei die Lenneper Altstadt, die Müngstener Brücke, die Eschbachtal- und die Wuppertalsperre. Schon in Lennep war von John Hampson, dem Dritten im Bunde der Trainingsgruppe „Frühstück mit Michelle“, nichts mehr zu sehen. Er begann gewohnt flott und lief den beiden anderen erst einmal davon. Martin und Manuel blieben allerdings auch nicht allzu lange zusammen: Kurz nach der 7KM-Marke zog Martin an, Manuel ließ ihn ziehen und sparte sich die Körner für später auf.

Die Müngstener Brücke hinter dichtem Laub.

Wer weiß, ob das auch für John die bessere Taktik gewesen wäre: Er musste nach 42 Kilometern wegen Krämpfen aufgeben und beendete das Rennen in der Kategorie „Marathon statt Ultra“ in 3:59.31 h als Vierter und AK M35-Erster. Martin dagegen lief konsequent gut durch (1. Drittel: 01:43:15 2. Drittel: 01:56:22 3. Drittel: 02:11:47), und das trotz Rückenbeschwerden. Manuel, der ein kleines Loch zwischen der 20 und 30 KM-Marke hatte und im späteren Verlauf mal wieder mit Magenproblemen kämpfte, war am Ende aber auch zufrieden. Seine Splits: 1. Drittel: 01:48:55 2. Drittel: 02:24:32 3. Drittel: 02:30:24.


Trio fährt zum Röntgenlauf

Martin Myrold, John Hampson und Manuel Kölker bilden das Seidenraupen-Trio am kommenden Sonntag, wenn es zum Röntgenlauf nach Remscheid geht. Für alle wird es ein Ritt auf der Rasierklinge, denn 63 Kilometer sind eben 63 Kilometer.

Wer verballert seine Energie schon im ersten Teil und wer hat hinten heraus noch Körner – diese zwei Fragen werden wahrscheinlich die zentralsten sein. Martin und John haben das Vorhaben, recht schnell zu starten, Manu sucht nach dem Berlin-Marathon noch ein wenig die Form und will solange wie möglich an den beiden bleiben.

Röntgenlauf 2013: Manu in Action!

Die Gefahr, schon im ersten Teil zu viel zu wollen, ist in Remscheid hausgemacht, geht es auf den ersten 21 KM doch zumeist bergab. Natürlich ist das Profil auch hier wellig, doch fiese Steigungen sucht man zunächst noch vergeblich. Die kommen dann in Hälfte zwei gleich vierfach. Zweimal recht kurz und dann unter Deutschlands höchster Eisenbahnbrücke, der Müngstener Brücke, hindurch.

Die Müngstener Brücke.

Zweimal aber auch deutlich länger, wobei der letzte Anstieg im zweiten Drittel sich von der 40 KM-Marke bis zu Kilometer 50 zieht und nicht selten als Killer empfunden wird.

Einer der Anstiege im zweiten Drittel.

Manu kann davon ein Lied singen und verweist auf seinen Start im Jahr 2013: „Das ist schon heftig: Man läuft durch das 42 KM-Ziel und könnte hier aussteigen, was man in der Regel aber nicht macht. Die dann aber folgenden acht Kilometer lassen einen an dieser Entscheidung dann aber schon irgendwie zweifeln.“ Immerhin: Der Blick auf die Eschbachtalsperre, der ältesten Trinkwassertalsperre Deutschlands, entschädigt ein wenig.

Wie auch immer: Im dritten und letzten Teil warten dann nach dem beschriebenen Stück noch zwei Anstiege mit Potential, ehe es im Sportpark Hackenberg durchs Ziel geht.


Haltet Spaten und Gummistiefel bereit – der Termin für die Pflanzparty steht

Nach dem Seidenraupen Cross ist vor dem #Einheitsbuddeln.

Wir freuen uns euch heute den Termin für unsere Pflanzparty mitteilen zu können:

Datum: Samstag, den 23. November 2019

Uhrzeit: ab 10 Uhr

Ort: Ereigniswäldchen Kullpfad, 47802 Krefeld

Durch die bisher eingegangen Spenden können wir 1.000 neue Bäume pflanzen. Wir sind sehr stolz auf dieses Ergebnis und danken schon jetzt euch allen – den vielen Spendern und Unterstützern dieser Aktion.

Unser Spendenaufruf geht noch bis zum 31. Oktober 2019. Jede Spende zählt!

Für die Pflanzparty freuen wir uns über jede helfende Hand, ihr seid also alle herzlich willkommen. Damit ihr euch grob vorstellen könnt, wie so eine Pflanzparty abläuft. Hier ein paar Infos:

  • Es werden Löcher in die Erde vorgebohrt, sodass die Bäume dort nach einander eingepflanzt werden können
  • Gepflanzt wird immer paarweise, sprich zwei Personen bilden ein Team
  • Benötigt wird: festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, Handschuhe und Spaten (wenn vorhanden)

Im Ereigniswäldchen entsteht ein Misch-Wald aus den Baumarten Spitzahorn, Linde und Heimbuche. Wir werden an unserer Pflanzparty noch eine Baumart beisteuern und zwar die Traubeneiche, welche sich für die Bodenbeschaffenheit und Region sehr gut anbietet.

Auf Empfehlung des KBK haben wir uns für Setzlinge der Größe 50 bis 80 cm entscheiden, da diese am Besten im Boden Wurzeln fassen können.

Und nun heißt es…die PFLANZPARTY im Kalender eintragen und bei dieser tollen Aktion dabei sein. Wir freuen uns auf euch.

Herzliche Grüße

Die Seidenraupen Krefeld und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald


Durchwachsene Herbst-Marathons für Mayntzhusen und Kölker

„Hinten raus zäh“ – was Moritz Mayntzhusen zu seinem Marathon in Köln sagte, beschreibt auch gut den Berlin-Marathon von Manuel Kölker. Bei beiden regiert die Erkenntnis, dass ein gewisses – vor allem längerfristiges – Training schon nicht ganz so verkehrt gewesen wäre. Beide kamen jedoch ins Ziel: Moritz nach 3:58:09 h und Manu nach 3:08:23 h.

Moritz (türkises Shirt) im Ziel.

Bei Moritz sah es vor einer Woche lange nach einer neuen PB aus. Der Halbmarathon war nach 1:41:42 h absolviert, auch die Zeit 2:35:53 h nach 30 KM ließ diese Vermutung zu – bei 3:39 h wäre er gelandet, wenn er das Tempo hätte halten können. Dann aber kippte das Rennen, die Kilometer wurden gefühlt länger und länger. Bei KM 35 stand eine 3:07 h, 3:46 h wäre dann die Zielzeit gewesen, doch es ging nun kaum noch etwas. Am Ende überquerte er bei 3:58:09 als 1346. Mann und 227. in der M35 die Ziellinie am Fuße des Doms. „Das war eine ganz zähe Nummer. Nach hinten ging gar nix mehr“, bilanzierte Moritz – kein Wunder nach 2:16:27 h auf der zweiten Hälfte. Seinen Zieleinlauf kann man übrigens auf https://www.facebook.com/koelnmarathon/videos/vb.259668282814/499047780645433/?type=3&theater sehen, Moritz kommt bei circa 4:01:40 ins Ziel.

Guten Mutes in Berlin!

Nicht ganz so hart traf es Manu in Berlin Ende September, wohl aber ähnlich. Er hatte den Startplatz für Berlin sehr kurzfristig erhalten und konnte sich nur knappe fünf Wochen vorbereiten. „Ich wusste, dass Power fehlen wird, hatte aber große Lust, nach meinem ersten und einzigen Berlin-Start in 2010 und dann vielen folgenden Halbmarathons mal wieder volle 42 KM in der Hauptstadt zu laufen“, so der Vorsitzende der Seidenraupen. 2010 war er noch 3:31 h unterwegs gewesen.

Manu beim Berlin-Marathon 2019.

Zumindest das sollte getoppt werden. Und nach 21 KM sah es auch noch verdammt gut aus: Die Halbmarathon-Zeit von 1:28:17 h ließ zumindest auf eine Sub-3h hoffen. „Ich merkte aber schon da, dass mir Speed fehlt. Es lief einfach nicht so locker wie bei den bisherigen Sub3h-Marathons.“

Kurz vor dem Brandenburg-Tor passieren die Läufer auch das weltberühmte Hotel Adlon.

Ab KM 25 wurde es dann gemächlicher und als ab KM30 kleine Krämpfe in den Oberschenkeln (und strömender Regen) dazu kamen, stand nur noch das Ziel im Vordergrund, unter 3:10 h anzukommen. Das gelang: Nach 3:08:23 h kam er als 3391. Mann und 631. der M40 ins Ziel. Für die zweite Hälfte benötigte er demnach 1:40:06 h. Ganz okay, aber nicht RvH-Weltklasse.

Wer entdeckt den Seidenraupen-Sticker?

Für Moritz stand nur eine Woche nach Köln ein längerer flotter Regenerationslauf an, Manu wird sich Ende dieser Woche im Bergischen Land beim Röntgenlauf austoben.


BREAKING: Seidenraupen verpflichten TSR

Nächster Coup der Seidenraupen: Thomas Schrörs-Runo hat einen langjährigen Vertrag beim Endurance-Squad der Seidenraupen Krefeld unterschrieben. Das Ziel beider Seiten ist klar: Erfolgreich und mit Spaß in den Backen durch Krefeld und die Region pesen. Zudem soll er die älteren Raupen zu Höchstleistungen animieren.

Thomas Schrörs-Runo spult seit über 25 Jahren Kilometer um Kilometer ab.

„Wir sind froh, dass sich TSR für uns entschieden hat. An ihm war eine ganze Reihe erfolgreicher Running-Teams interessiert. Seine Erfahrung aus über 160 Wettkämpfen bringt uns nach vorne. Sie macht das Team der Seidenraupen noch unberechenbarer, da er nahezu jede Renntaktik kennt. Pfeil, Kreisel oder Wand, Schwarm, Wolke oder Welle, er ist in allem ein erfahrener Hase“, so Manuel Kölker.

Der Vorsitzende der Seidenraupen ist überzeugt, dass die Verpflichtung auch einen Schub für bisherige Seidenraupen bringt. „TSR bringt neuen Schwung in die Klasse der Ü40-Läufer. Hier haben sich einige in den vergangenen Rennen gefühlt eher zurückgelehnt, als einen Schritt nach vorne zu gehen. Ich bin sicher, dass er motivierend die alten Recken zurück an die Spitze führen wird.“ TSR ist Jahrgang 1973.

Im Sommer stellte TSR seine Ausdauerfähigkeiten eindrucksvoll beim Hunsbuckel-Trail unter Beweis: Nach 9:47 h hatte er die 66 Kilometer absolviert und die Ziellinie als 85. überquert. „Jeder kann beim Laufen so gut werden, wie er bereit ist zu trainieren“, macht er Mut für kommende Aufgaben. Der Martins-Cross am 10. November wird das erste Rennen sein, bei dem er als Seidenraupe am Start stehen wird.


Ergebnisse sind nun offiziell

Rund 100 Mails gingen bis zum Stichtag ein, um fehlende Zeiten nachzutragen – wow und danke für eure Mitarbeit. Auch wenn wir noch immer genervt sind, dass es mit der Zeitnahme nicht so funktioniert hat, wie wir wollten, können wir nun ein wenig entspannen. Vor allem unser lieber Martin, der in der vergangenen Woche jede freie Minute für diese Mammut-Aufgabe geopfert hat. Getreu dem Motto: Es könnte alles so einfach sein, ist es aber nicht. Danke für diesen Job!!!

Mit der nun offiziellen Ergebnisliste steht auch fest, wer noch in den Genuss kommt, einen der schicken Pokale für den Sieg seiner Altersklasse zu erhaschen. Bekanntlich haben wir als Voraussetzung dafür genommen, dass drei oder mehr in der jeweiligen AK das Rennen beendet haben.
Die AK-Sieger können sich bei uns unter seidenraupen_krefeld@gmx.de melden und vereinbaren, wie die Holzraupe zu ihnen kommt.

1200 Meter
Weiblich
U10: Luisa Schwietzke
U12: Karolina Straeten
Männlich
U10: Sydney von Zons
U12: Ole Kruth

6,6 KM
Weiblich-U12: Lili Pelz
Weiblich-U23: Esther Jacobitz
Frauen HK: Lea Rosenberg
W30: Lena Scheve
W35: Nina Windhausen
W40: Elisabeth Orlow-Kock
W45: Andrea Pelz
W50: Anette Würfel
Männlich-U12: Luca Ziladl
Männer-HK: Simon Engels
M30: Shimon Jakobs
M35: Christoph Lohse
M40: Stephan Scharfenberg
M45: Dirk Krüger
M50: Mike Wirtz
M55: Herbert Wolsch
M60: Norbert Bongers

16 KM
W30: Bianca Sikora
W35: Anna-Lina Dahlbeck
W40: Yvonne Linßen
W45: Stephanie Lenders
W50: Cordula Meißgen
M30: Christian Gems
M35: Christoph Verhalen
M40: Heinz von Dongen
M45: Manni Assmann
M50: Bernfried Nadrowski
M55: Uwe Röpstorf
M60: Thomas Wächtler

TRANSPONDER
Leider mussten wir feststellen, dass einige Teilnehmer mit dem Zeitnahme-Transponder am Schuh den Heimweg angetreten haben. Während der Chip für die Teilnehmer keinen nennenswerten Wert hat, so haben wir mächtig viel Geld dafür ausgeben. Daher wäre es nett, wenn diese Personen uns den Chip an Seidenraupen Krefeld, Kreuzbergstraße 65, 47800 Krefeld, zuschicken würden. Ansonsten müssen wir euch leider die „Strafgebühr“ von 20 Euro aufdrücken, was wir eigentlich nicht wollen. Wir haben die „Sünder“ angeschrieben, sofern uns die E-Mail-Adressen bekannt waren (einige wenige konnten wir leider nicht lesen), und in der Ergebnisliste als DNF eingetragen, was wir bei Rückgabe des Transponders natürlich zurücknehmen.

FOTOS
Die Fotos stehen unter https://seidenraupen.org/seidenraupencross/archiv-ergebnisse-urkunden-fotos-und-presse/2019-2/.

URKUNDEN
Dort gibt es auch einen Link zu den Ergebnissen und den Urkunden, die ihr euch ausdrucken könnt.

UMFRAGE
Wie schon erwähnt, arbeiten wir in diesem Jahr mit dem Umfragetool von „Laufcheck“ zusammen. Deutschlandweit werden mit diesem Umfrage-Tool (anonymisiert) Daten zu Läufen erhoben und verglichen. Hier geht es zur Umfrage: https://asp2.inquery.net/s.app?A=MJ3DKbkB. Danke fürs teilnehmen.


Fotos. Fotooos. Fotooooos!

Ja sach ma, gibbet dat?! Da dachten wir, alle Fotos wären online…und dann entdecken wir da noch einen Ordner mit weiteren 300/400 Fotos. Einige davon stammen von den Kinderrennen, die meisten aber von der 16 KM-Runde (aber leider keine mehr vom 6 KM-Rennen; dazu unten mehr). Wir haben sie in die entsprechenden Ordner in der richtigen Reihenfolge eingefügt – und zwar auf der altbekannten Seite: https://seidenraupen.org/seidenraupencross/archiv-ergebnisse-urkunden-fotos-und-presse/2019-2/fotos/

Gelungener Zieleinlauf…

Weil unser Fotograf Stefan Juretzko im Wald stand, um dort die 16 KM-Läufer zu fotografieren, fehlen uns Bilder vom Zieleinlauf des 6 KM-Laufs und der Siegerehrung der Kinderrennen und des 6ers. Gibt es jemanden, der davon Fotos gemacht hat? Bitte meldet euch kurz unter seidenraupen_krefeld@gmx.de! Danke…


Die nächsten Fotos sind online…

Und weiter gehts: Wir haben die Fotos von Stefan Juretzko des 16 KM-Rennens online gestellt.

Sie befinden sich nun in unserer Galerie auf https://seidenraupen.org/seidenraupencross/archiv-ergebnisse-urkunden-fotos-und-presse/2019-2/fotos/. Habt Spaß beim Durchklicken!


Weitere Fotos online

Stefan Juretzko hat uns mal wieder mit tollen Fotos versorgt. Heute haben wir für euch die Kinderfotos und die von der 6 KM-Strecke, es folgen dann noch weitere der 16 KM-Läufer…

Hier gehts lang: https://seidenraupen.org/seidenraupencross/archiv-ergebnisse-urkunden-fotos-und-presse/2019-2/fotos/