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Moritz rockt den Weisshauswald in Trier

Einst die läuferische Geburtsstätte von Manu, am Wochenende aber Spielwiese der Cross-Duathleten der Nation: Der Weisshauswald in Trier. Moritz rockte dabei den „Cross der Asse“ – und war nach 1:49:24 völlig fix und foxi im Ziel.

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Moritz auf dem Rad. Foto: Holger Teusch

Zunächst galt es, zweimal die 2,5 lange und recht ebene Laufstrecke, die die Läufer vom Waldstadion entlang der Wildgehege ins falsche Biewertal und am Rosengarten vorbei führte, zu absolvieren. Nach 20:52 hatte Moritz das hinter sich. Was dann folgte, war schon anspruchsvoller: Die knapp sechs Kilometer lange Radstrecke auf den Kockelberg war schon knackig. „Wahnsinn, wie da einige gefahren sind“, stöhnte Moritz nach den insgesamt 23,2 Kilometern (und 800 Höhenmetern), die er in 1:16:53h hinter sich brachte. Das soll schon etwas heißen, gehört Moritz bekanntlich nicht zu den schlechtesten Radfahrern. Zum Abschluss galt es dann, den Laufkurs noch einmal zu umrunden (11:39min).

Francois Reding gewann den „Cross der Asse“ in 1:26:53h. Auf der gleichen Strecke wurde übrigens auch die Deutsche Meisterschaft ausgetragen. Hier setzte sich Tim Dülfer in 1:23:05h ganz nach vorne. Und dann gab es auch noch die Elite-Wertung, bei der Jens Roth in 1:20:44h gewann. Erfreulich aus Krefelder Sicht: Titelverteidiger Maximilian Sasserath wurde in 1:22:42h Elite-Zweiter, seine Schwester Pauline wurde in 1:46:20h Dritte bei den Elite-Damen. Scott Anderson wurde bei der DM Fünfter in 1:25:26h.

Hier gibt es weitere Fotos.


Wildschweine/Sex in der City

Wildschweine auf der Jogging-Route.   Foto: Rainer Neubert/Trierischer Volksfreund

Wildschweine auf der Jogging-Route.
Foto: Rainer Neubert/Trierischer Volksfreund

Geht es nach Laufguru Achim Achilles, werden wir Großstadtmenschen bald von einer Horde Wildschweinen überfallen. Anders ist sein heutiger Ratgeber-Text „Neun Dinge über Wildschweine, die JEDER Läufer wissen muss“ nicht zu interpretieren.

Jetzt weiß ja so ziemlich JEDER, dass Achim Achilles, also Hajo Schmacher, mittlerweile in Berlin beheimatet ist. In dem vielleicht gerade noch als „ländlich“ durchgehenden Münster, wo er einst geboren wurde (nicht in einer Krippe), könnte man es sich noch vorstellen, dass ein Wildschwein um die Ecke hüpft – aber in Berlin? Durchs Brandenburger Tor? Am Potsdamer Platz vorbei? Oder über die Friedrichsstraße? Wohl kaum. Und nur weil der Tiergarten Tiergarten heißt, lebt dort ja auch kein Wildgetier. Die Zeiten sind vorbei.

Trotzdem, oder gerade weil wir uns ja ein wenig dem Trailrunning verbunden fühlen, wollen wir die Achillesischen Verse (!) weitergeben. Wie schnell man in einer Herde Wildschweine stehen kann, schilderte vor einiger Zeit mein Kollege Rainer aus Trier. Er hat damals sprichwörtlich Schwein gehabt.
Warten wir also ab, wann uns die ersten Wildschweine im Stadtwald begegnen. Immerhin, Rehe haben wir dort schon gesichtet…

„Die Zukunft des Sports in Krefeld“
Wie Krefeld in einigen Jahren aussehen könnte, haben die Zensus-Ergebnisse verdeutlicht, die uns in den vergangenen Tagen erreicht haben. 12.000 Seidenstadt-Einwohner weniger sollen es demnach sein, Krefeld käme damit nur noch auf 222.000 Bürger. Auch das war gestern bei der Veranstaltung der CDU „Die Zukunft des Sports in Krefeld“ in der Brauerei Königshof ein Thema – Stichwort „demographischer Wandel“. Dass sich darauf auch der Sport einstellen muss, unterstrich der Beigeordnete der Stadt Krefeld, Thomas Visser. In der anschließenden Diskussion wurden so auch „Mehrgenerationen-Sportanlagen“ besprochen, auf denen Enkel, Vater und Opa gleichsam trainieren könnten. Und das hier hatte Stadtsportbund-Vorsitzender Dieter Hofmann im Köcher: „Sport, Fitness und Geselligkeit für 50 + am 8. Juni“.
Interessant vielleicht auch für unseren „Lauf-Opa“ Axel, der sich seine Achillesverse (!) entzündet hat und deswegen nun schon drei Wochen pausieren muss? 😉 Wir hoffen NEIN und wünschen von hier aus gute Besserung. Werde schnell wieder fit, denn die alten Hasen müssen uns jungen Rammlern ja noch einiges beibringen!

Apropos Rammler…


„My first robot“ spielen Video-Titel-Song

My first robot. Foto: privat

Die Trierer Electro-Rock-Band „My first robot“ (http://www.myfirstrobot.net) hat heute die Zusage gegeben, einen Song zum Seidenraupen-Video beizusteuern. Die Wahl fiel schließlich auf „Red square“ – ein Stück, das gerade erst auf dem Markt ist und hier im Menu „Tracks“ zu hören (und zu kaufen) ist: http://myfirstrobot.net/#5b9/bandcamp.

 

Die Verbindung kommt nicht von ungefähr. Mit Jimmy und Christian habe ich zusammen in Trier beim dortigen Volksfreund gearbeitet. Im vergangenen Jahr erschien das langersehnte Debütalbum „Earth calls“, das auch bei iTunes zu haben ist. Ich kann nur sagen: Take it!

Für das Video zeichnet sich übrigens kein Geringerer als Mitch Spielberg-Noack verantwortlich. Vollkommen zurecht kann der gewagte Mix aus bewegten Bildern aus den Alpen und den hiesigen Laufareas mit Spannung erwartet werden. Hendrik und ich haben in den vergangenen Wochen keine Kosten und Mühen gescheut und gewagte Aufnahmen gedreht: schmutzig, hart, nah dran und besonders prickelnd. Seht, wie wir die Krefelder Berge emporklimmen, wie wir durch die Verberger Wildnis streifen oder wie wir den Stadtwald mit ulkigen Bewegungen unterhalten.

Wann und wo? Logo, auf der Seidenraupen-Sause am Freitag, 27. Juli. Begehrte Einlassbändchen gibts für fünf Euro bei Henne und mir.