Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Archiv für Mai, 2014

Heißer Tanz in Köln und Sonsbeck

38:21 beim Kölner Nachtlauf-Björn Otto getroffen-Seidenraupen-Quartett rockt Sonsbeck-Erfahrungsberichte folgen…😂😂😂

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Seidenraupen in Köln und Sonsbeck am Start

Kurz vor dem Feiertag werden die Seidenraupen noch einmal durchstarten. Henne, Lisa, Moritz und Antje gehen am Mittwoch in Sonsbeck beim Brunnelauf an den Start.
Die Leistungsstärke und erfolgreiche Arbeit der Leichtathletikabteilung des SV Sonsbeck war 1986 bereits weit über die Grenzen der sportlichen Gemeinde hinaus bekannt. Um die erfolgreichen Athleten auch dem heimischen Publikum vorstellen zu können, wurde erstmals der Sonsbecker Brunnenlauf aus der Taufe gehoben.
Mittlerweile hat die traditionsreiche Laufveranstaltung ihren festen Termin im Laufkalender. Alljährlich, tags vor Christi Himmelfahrt, strömen Athleten und Zuschauer in den Sonsbecker Ortskern, um das sportliche Event mitzuerleben. Bei den Aktiven ist die flache und sehr schnelle Strecke beliebt und viele haben hier ihre persönliche Bestmarke verbessern können. Die Stimmung bei den Zuschauern hat oftmals den Charakter eines kleinen Volksfestes. Auf der gesamten Laufstrecke säumt das stimmungvolle Publikum den Rundkurs. Ein Lauf, der verbindet: Beachtung findet der Breitensport ebenso wie der Spitzensport. Jeder Teilnehmer findet die zu ihm passende Strecke.
Riecht also nach neuen Bestzeiten, nachdem Henne und Moritz zuletzt geschwächelt haben 😉

nl14_übersichtlaufstrIch werde dagegen in Köln beim Kölner Nacktlauf dabei sein. Bereits zum 11. Mal findet der GALERIA Kaufhof Nachtlauf statt. In jedem Jahr ausgebucht mit knapp 3.000 Teilnehmern hat sich dieses wunderbare Lauferlebnis in Köln etabliert. Start- und Zielbereich ist der Tanzbrunnen, die Strecke führt entlang des Rheins, mit Blick auf das faszinierende Dom- und Altstadtpanorama. Die gesamte Streckenlänge beläuft sich auf rund zehn Kilometer.


Mayntzhusen auf Platz 28 beim Start in die Triathlon-Saison

Moritz im Hagener Freibad.

Moritz im Hagener Freibad.

Seidenraupe Moritz hat bei seinem persönlichen Start in die Triathlon-Saison Platz 28 (von 209, AK M30: 6.) beim 24. Hagener Sparda-Bank-Triathlon erreicht. Für die 500 Meter Schwimmen brauchte er 8:42min, für die 20 KM Radfahren 41:19min und für die abschließenden 5KM Laufen 20:10min, so dass er nach 1:10:11h die Ziellinie überqueren konnte – kurioserweise zeitgleich mit Angela Minke vom Krefelder Kanu Klub.


Ich bewege mich

Am gestrigen Donnerstag stiefelte ich mit unbekannter Begleitung, nämlich einer Reporterin und einem Fotografen, über den Hülser Berg. Der Grund: Moveo, das Gesundheits- und Sportmagazin für Krefeld und Umgebung, plant eine Story zum Thema Laufen in freier Natur. Was lag da näher, als bei den Seidenraupen nachzuhorchen. Schließlich bewegen wir uns gerne und oft in freier Natur, die am Hülser Berg ja bestens anzutreffen ist. Und so ging es über Stock und Stein, Berg rauf und Berg runter, über Baumstämme, Äste und Wurzeln. Diverse Übungen an Bäumen und Bänken inklusive 😉

Dabei fiel mir erneut auf, was für ein tolles Laufrevier der Hülser Berg ist. Trotz seiner mickrigen 63 Meter bietet sich hier so ziemlich alles, was das Läufer-Herz begehrt, sogar ein paar Downhill-Passagen gibts. Einfach nur toll. Ich bin jedenfalls gespannt, wie der Artikel in der kommenden Asuageb von Moveo so rüberkommt.

Und auf was ganz anderes bin ich auch gespannt, habe aber Stillschweigen bis dahin vereinbart.


TÜV-Plakette für Manu!

Belastungs-EKG beim Check-Up35!

Belastungs-EKG beim Check-Up35!

Wer kennt das nicht, das Zittern vor dem TÜV. Schafft es die Rostlaube nochmal oder erteilen die Sachverständigen den Gnadenschuss?! Ähnlich erging es mir in den vergangenen zwei Wochen, denn durch das Erreichen des biblischen Alters von 35 Lenzen stand der „Check up35“ (http://www.aok.de/bundesweit/gesundheit/vorsorge-praevention-gesundheitscheck-28014.php) an. Jene Untersuchungen, die mir entweder sagen, ob ich trotz Fast-Rente noch ganz fit bin, oder die mir eher zu einem Termin beim Bestatter raten. Vorne weg, mein Hausarzt Dr. Baselt hat mir heute ohne Bedenken die TÜV-Plakette erteilt. „Herr Kölker, Sie sind vollkommen fit und müssen sich über Ihre Gesundheit keine Gedanken machen. Darüber hinaus sind Sie ein verdammt toller Typ, sehen gut aus und zählen ohne Frage zu den sexiest men alive“, sagte er und entließ mich nach drei Untersuchungseinheiten zurück in die Wildbahn. Oder so ungefähr. 😉

Männer an sich gehen ja ungerne zum Arzt. Da muss der Kopf schon fast ab oder das Bein offen gebrochen sein, ehe man sich zu Onkel Doc schleppt. Warum eigentlich? Im Wartezimmer wartet die neueste Lektüre (selbst das Szene-Mag bockum life gibt es hier), es gibt eine Theke, an der man locker lehnen kann, und die Arzthelferinnen sind auch eine Augenweide. Zumindest in Bockum. Und egal, ob mir Blut abgenommen wurde, ich mich Minuten durch das Belastungs-EKG quälte (okay, sooo anstrengend war es jetzt nicht) oder in einen sterilen Becher mit grünem Deckel pinkeln musste, schlimm war es jetzt nicht. Und doch ist da ja die quälende Frage nach dem Ergebnis. Ist wirklich alles in Ordnung? Machen die Organe noch mit – insbesonders die Leber, atme ich richtig und genug und was ist überhaupt mit meinen Cholesterin-Werten, für die ich mich, ehrlich gesagt, noch nie interessiert habe.

Zugegeben, mit schlechten Leberwerten hatte ich gerechnet, immerhin lag das Vogelschießen meines Schützenvereins keine 24 Stunden zurück, als mir Blut abgenommen wurde. Und auch die Vorbereitung auf das EKG war vielleicht nicht ganz so tiptop, denn sie bestand aus einer ausgiebigen Fahrt auf dem „Voodoo Jumper“ auf der Kirmes (http://www.krefeld.de/de/inhalt/so-sicher-ist-die-kirmes-auf-dem-sproedentalplatz/), der nicht nur meinen Puls ins Unermessliche steigen ließ, sondern auch für ein 24h-Unwohlsein sorgte. Der Betreiber hatte es auch einfach zu gut gemeint mit der Fahrzeit…
Aber Pustekuchen, beides spielte nicht in die Ergebnisse rein. Puh. Und auch mein allergisch bedingtes Asthma im Frühjahr ist spurlos an mir vorübergegangen, die Lungenwerte sind gut, wenn auch nicht sehr gut. Mein Körper zeigt da Refelxe, wo er soll, alle Muttermale sind okay, Blutdruck und Cholesterin ebenfalls. Ich bin nicht Zucker-gefährdet, Blase und Niere arbeiten einwandfrei. Doc Baselts abschließende Worte: „Herr Kölker, leben Sie genauso weiter, wie Sie das im Moment tun.“ Hört sich gut an. Danke!

Hahn auf Platz 15, Mayntzhusen auf 28
Beim Abendslauf des ASC Rosellen Neuss haben die Seidenraupen Henne Hahn und Moritz Mayntzhusen gute Ergebnisse vorweisen können. Hahn kam nach 38:03min auf Platz 15, Mayntzhusen in neuer PB von 41:08min auf Platz 28. Der Sieger, Boris Giesen vom LC Phönix Giesenkirchen, lief in 32:02min allen davon.


Gegendarstellung vom Postillon erwartet: Unser Henne ist nicht Günter Wallraff

Hendrik Hahn erklimmt das Nebelhorn.

Hendrik Hahn erklimmt das Nebelhorn.

Mit Vehemenz stellen die Seidenraupen fest, dass unser Mitglied Hendrik „Henne“ Hahn nicht Günter Wallraff ist und sich in Legehennen-Käfigen herumtreibt. Das hat das renommierte Enthüllungs-Magazin „Der Postillon“ behauptet (Massentierhalter ziemlich sicher, dass Henne in Käfig 273 Günter Wallraff ist: http://www.der-postillon.com/2014/05/massentierhalter-ziemlich-sicher-dass.html).

Gleich mehrere Fakten sprechen dagegen: Unser Henne lispelt nicht, er versucht natürlich auch nicht, andere Hennen zu „interviewen“ und er hat auch keinen fingierten Lebenslauf an einen Massentierhalter abgegeben. Unser Foto zeigt zudem, dass es keinerlei Ähnlichkeiten gibt – Henne also auch kein Schnurrbartträger ist.

Natürlich erwarten wir eine Gegendarstellung im Postillon. Ansonsten sehen wir uns gezwungen, die Redaktion mit einer LKW-Ladung Chicken McNuggets zu bombardieren.


Sauerland – ich komme!

Foto: Sauerland-Höhenflug

Foto: Sauerland-Höhenflug

Das Sauerland, welch Idyll. Malerische Städte von Weltruhm und Menschen, die bekannt für ihren überbrausenden Humor sind. Warste einmal hier, willste nie mehr wieder weg. Okay, vielleicht ein wenig geflunkert, aber wenn es um die Natur geht, kann das Sauerland doch einiges bieten: einige Berge, tiefe Stauseen, weite Täler. Und genau deswegen geht es am Pfingssonntag (8. Juni) auf den 1. Sauerland-Höhenflug-Trailrun. Satte 21 Kilometer in freier Wildbahn, das gibt es selten. Und wenn dann auch noch eine Premiere ansteht, umso besser.

So beschreiben die Macher ihren Lauf: „Der Trailrun findet auf dem Sauerland-Höhenflug statt. Wunderschöne Pfade und herrliche Aussichten belohnen die Läufer und Läuferinnen und ermöglichen ein einzigartiges Trail-Lauferlebnis in den Wäldern rund um Sundern-Hagen. Der Startpunkt ist das Mega-Sports-Center in Hagen. Drei verschiedene Streckenlängen mit Halbmarathon, 10 km und 5 km stehen zu Wahl – hier ist bestimmt für jeden Läufer die passende Runde dabei! Selbstverständlich ist für die Verpflegung auf der Strecke bestens gesorgt. Am Veranstaltungsgelände selber werden verschiedene Getränke und ein reichhaltiges Buffet angeboten. Toiletten und Duschen sind ebenso vorhanden. Veranstalter ist der Sportverein SC Hagen-Wildewiese, der sich mit dem jährlichen Mountainbike-Rennen, bei dem über 1600 Biker an den Start gehen, bestens mit Sportgroßveranstaltungen auskennt.“

Sounds good. Und deswegen bin ich dabei. Getreu dem Motto: Alles kann, nix muss 😉

Die Strecke wird wie folgt beschrieben: „Startpunkt ist das Mega-Sport-Center in Sundern, Hagen. Die Sportanlage liegt direkt am Sauerland-Höhenflug. Ein kurzes Stück führt der Sauerland-Höhenflug durch den kleinen Ort Hagen, bevor er hinter der Firma Sorpetaler Fensterbau in den Wald und hinauf zum Krusenberg führt. Nach einem ersten Anstieg biegt der Sauerland-Höhenflug an einem Naturdenkmal links ab und passiert eine kleine Kapelle mit herrlichen Blick auf die Wiesen rund um Allendorf. Ab jetzt wechselt der Sauerland-Höhenflug seinen Wegebelag und über herrlich schmale Pfade geht es weiter durch Wälder und Kyrillflächen entlang des Krusenberges mit dem Hagener Kreuz. Am Wegesrand haben Wanderer immer wieder Steine zu interessanten Steinfiguren aufgeschichtet. Der Trailrun folgt dem Sauerland-Höhenflug bis einige hundert Meter hinter dem Hagener Kreuz wo der Wanderweg A3 auf den Höhenflug trifft. Hier verlassen wir den Fernwanderweg und laufen über den A3 bis zum Parkplatz Schlot. Hier biegen wir links ab und folgen wenige Meter dem Sauerland-Höhenflug, bevor der Trailrun rechts auf den A1 abbiegt. Wir folgen nun dem A1 weiter entlang des Mattenhagens bis zu dem Gehöft Hohenwibbecke. Rechts haltend muss der Läufer ein kleines Stück Weg ohne Markierung folgen, bevor es über den Wanderweg P in einer Schleife wieder zurück nach Hohenwibbecke geht. Zurück geht es wieder über den A1 bis zum Parkplatz Schlot und dann über den Sauerland-Höhenflug bis zum Hagener Kreuz. Hier verlassen wir wieder den Höhenflug und laufen auf kürzestem, mit einem Z markierten Weg zurück nach Hagen.“

Ich würde mich übrigens freuen, wenn noch jemand mitkommt.