Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Archiv für Juni, 2014

Partnerschaftslauf Venlo-Krefeld: Für Wasser ist gesorgt

Venlo KrefeldAm Samstag, 27. Juni, treffen wir uns mit einigen anderen Läufern um 9 Uhr am Krefelder Hauptbahnhof, um um 9.18 Uhr nach Venlo zu fahren. Dort fällt um 10.30 Uhr durch den Beigeordneten für Sport der Stadt Venlo, Henk Brauer, der Startschuss zum Partnerschaftslauf, der im Rahmen von „Kultur findet Stadt(t)“ und den Feierlichkeiten zur 50-jährigen Partnerschaft der beiden Städte ausgerichtet wird. Die 33 Kilometer lange Strecke absolvieren wir in einem angenehmen Lauftempo gemeinschaftlich.

Wir sind froh, jetzt auch für Wasser gesorgt zu haben, denn Detlef Flick, Leiter des Fachbereichs Sport und Bäder, wird uns auf dem Fahrrad begleiten und hat einige Wasserflaschen im Gepäck. Zudem wird an Kilometer 19, wo der Kempener Außenring gequert wird und einige weitere Läufer hinzukommen, Wasser gereicht. Trotzdem: Wer hat, sollte einen Trinkrucksack oder einen Trinkgurt tragen.

Als Ziel in Krefeld ist der Neumarkt vorgesehen, auf dem zur ungefähren Ankunftszeit zwischen 13.30 und 14.45 Uhr die Lions of Flame, eine Popband des Kunstencentrums Venlo, und das Jugendorchester des College den Hulster, ebenfalls aus Venlo, auftreten.

Die Strecke führt zunächst aus Venlo heraus, durch die Groote Heide und am Flugplatz vorbei. Wenig später wird die Landesgrenze überschritten, ehe auf der linken Seite Schloss Krickenbeck auftaucht. Zwischen den Krickenbecker Seen hindurch laufen die Sportler nach Hinsbeck und wenig später auf dem Bahnradweg nach Grefrath. Über malerische Felder geht es dann nördlich von St. Tönis nach Krefeld. Interessierte Läufer, die nicht die komplette Strecke laufen wollen, können natürlich auch zwischendurch einsteigen. Als Einstieg eignet sich zum Beispiel nach 7,5 Kilometern das Info-Zentrum Krickenbecker Seen, Krickenbecker Allee 36, nach 15,2 Kilometern das Rathaus von Grefrath, Rathausplatz 3, nach 19 Kilometern die Kreuzung Butzenstraße/Kempener Außenring, nach 24 Kilometer die Kunstgießerei Pasch, Unterweidener Straße 34, oder nach 27 Kilometern die Kreuzung Krefelder Weg/Unterweiden.

Interessierte Läufer, die nicht die komplette Strecke laufen wollen, können natürlich auch zwischendurch einsteigen. Die Route ist auf http://www.krefeld.de unter der Rubrik Interessantes und dort unter „Kultur findet Stadt(t)“ als gpx-Datei hinterlegt. Bei http://www.gspies.com und http://www.runtastic.com ist sie ebenfalls zu finden.

Weitere Infos gibts hier: https://seidenraupen.wordpress.com/2014/06/20/partnerschaftslauf-venlo-krefeld-am-samstag-28-juni/


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Fassbrause?! Schmeckt!

GaffelDanke noch einmal an den ASV Köln und Gaffel für den tollen Nachtlauf. Hat Spaß gemacht 🙂 Die Fassbrause und das Kölsch schmecken köstlich!


Zweimal Treppchen und ein paarmal knapp vorbei

Startschuss beim 10k-Lauf. Foto: Westdeutsche Zeitung

Startschuss beim 10k-Lauf. Foto: Westdeutsche Zeitung

Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Seidenraupen, die mit vier Startern an der Jubiläumsausgabe des Charityruns teilgenommen haben. Dabei konnten Henne und ich in der Teamwertung sogar aufs Podest klettern, während wir in den Einzelläufen dieses knapp verfehlt hatten. Moritz erhält dagegen den Voerder-Kanal-Triathlon-Fairplay-Preis.

Los ging es im Stadtwald bei der 10. Auflage des Charityruns mit dem 5k-Lauf, der auch als Firmenlauf gewertet wurde. Henne (am Start für Team Siempelkamp) und ich konnten weite Teile der zwei 2,5k-Runden zusammenlaufen, erst auf dem letzten Kilometer zog Henne noch vorbei und kam in 18:04 min als Vierter ins Ziel. Damit wurde er Zweiter in der AK HKM. Sieben Sekunden danach überquerte ich als Fünfter (und Erster in M35) die Ziellinie. Es gewann Martin Brieden in 17:05 min, der wie ich für die Stadt Krefeld startete. Lisa (Siempelkamp) wurde in 28:39min Gesamt-202. und Zehnte in der AK HKW. Henne und ich konnten mit unseren Zeiten die Firmenwertung beeinflussen, da die drei schnellsten Läufer einer Firma gewertet wurden. Hier gewann die Stadt mit den Zeiten von Martin, mir und Herbert Wolscht (19:49min) in 55:01min vor Siempelkamp mit den Zeiten von Hennen, Markus Tervort (19:37) und Carlos Fernandez (20:40min) in 58:21min.

Im anschließenden Zehner gingen Eva und ich an den Start. Dem hier dominierenden Christoph Lohse konnten wir natürlich nicht das Wasser reichen: Er gewann in 31:58min. Ich finishte wieder als Fünfter und AK-Erster in 38:53min, Eva erreichte mit 49:53min persönliche Jahresbestzeit und wurde 68. und AK W30-Zweite.

Moritz Mayntzhusen konnte sich beim Voerder Kanal-Triathlon ebenfalls über eine gute Platzierung freuen. Er kam auf der Kurz-Distanz (1500 m / 40 km / 10 km) nach 2:21:46h ins Ziel. Seine Zwischenzeiten 24:50min, 1:08:57h und 47:59min. Erwähnenswert: Kurz vor dem Ziel verirrte sich ein vor ihm platzierter Läufer, dem er dann aber im Ziel den Vortritt ließ. Löblich!


Partnerschaftslauf „Venlo-Krefeld“ am Samstag, 28. Juni

Venlo und Krefeld – seit 50 Jahren sind die beiden Städte offiziell partnerschaftlich verbunden. Das muss natürlich gefeiert werden, und zwar am Samstag, 28. Juni, im Rahmen von „Kultur findet Stadt(t)“. Beide Städte verstehen sich auch als Sportstadt, und so entstand die Idee, im Rahmen der Feierlichkeiten einen gemeinschaftlichen Lauf zu planen: Deswegen laden wir nun alle Ausdauersportler aus Krefeld und Venlo ein, am Samstag, 28. Juni, die rund 33 Kilometer lange Strecke von Venlo nach Krefeld gemeinschaftlich laufend zu überbrücken. Startschuss ist am Bahnhof in Venlo um 10.30 Uhr. Der Beigeordnete für Sport der Stadt Venlo, Henk Brauer, schickt die Läufer auf die Reise.

Sportler aus Krefeld sollten spätestens den Zug um 9.18 Uhr ab Krefeld Hauptbahnhof nehmen, um pünktlich mit den Läufern aus Venlo starten zu können. Als Ziel in Krefeld ist der Neumarkt vorgesehen, auf dem zur ungefähren Ankunftszeit zwischen 13.30 und 14.45 Uhr die Lions of Flame, eine Popband des Kunstencentrums Venlo, und das Jugendorchester des College den Hulster, ebenfalls aus Venlo, auftreten.

Der Lauf ist ohne Wettbewerbsgedanken geplant. Das Tempo ist zunächst für 5.30 Minuten pro Kilometer angedacht. Sie Seidenraupen bitten darum, dass sich interessierte Läufer per E-Mail unter manuel.koelker@krefeld.de melden, auch solche, die eventuell Gruppen in unterschiedlichem Tempo anleiten wollen.

Die Strecke führt zunächst aus Venlo heraus, durch die Groote Heide und am Flugplatz vorbei. Wenig später wird die Landesgrenze überschritten, ehe auf der linken Seite Schloss Krickenbeck auftaucht. Zwischen den Krickenbecker Seen hindurch laufen die Sportler nach Hinsbeck und wenig später auf dem Bahnradweg nach Grefrath. Über malerische Felder geht es dann nördlich von St. Tönis nach Krefeld. Interessierte Läufer, die nicht die komplette Strecke laufen wollen, können natürlich auch zwischendurch einsteigen. Als Einstieg eignet sich zum Beispiel nach 7,5 Kilometern das Info-Zentrum Krickenbecker Seen, Krickenbecker Allee 36, nach 15,2 Kilometern das Rathaus von Grefrath, Rathausplatz 3, nach 19 Kilometern die Kreuzung Butzenstraße/Kempener Außenring, nach 24 Kilometer die Kunstgießerei Pasch, Unterweidener Straße 34, oder nach 27 Kilometern die Kreuzung Krefelder Weg/Unterweiden. Es gibt während des Laufs keine Getränkestände oder ähnliches, so dass empfohlen wird, einen Trinkrucksack oder einen Trinkgurt zu tragen.

Die Route ist auf http://www.krefeld.de unter der Rubrik Interessantes und dort unter „Kultur findet Stadt(t)“ als gpx-Datei hinterlegt. Auf der Seite http://www.runtastic.com ist sie ebenfalls zu finden.

Dieser Text stammt aus dem Krefelder pressedienst vom 20. Juni 2014.


Am Sonntag zum Charityrun in den Stadtwald – mit W.Zetti

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Am kommenden Sonntag steigt im Stadtwald der 10. Charityrun. Natürlich sind auch wieder einige Seidenraupen am Start – sowohl auf der 5k, der 10k-Runde oder gleich auf beiden. Und auch W.Zetti, das Maskottchen der Westdeutschen Zeitung könnte am Start sein, wie man heute lesen konnte.
Infos zum Lauf gibt es unter http://www.jjk.de/charityrun


Drei Seidenräupchen begeistern in Kempen

Eva, Antje und Lisa begeistern in Kempen mit tollen Zeiten.

Eva, Antje und Lisa begeistern in Kempen mit tollen Zeiten.

Auch wenn Henne Hahn den Altstadtlauf in Kempen in einer Zeit von 37:33min absolvierte und damit insgesamt Zehnter wurde (AK MHK 3.), die wahren Helden der stimmungsträchtigen Zehn-Kilometer-Runde im historischen Stadtkern und dem Burgpark waren die drei Seidenräupchen Eva, Lisa und Antje. Alle drei konnten mit ihren Zeiten äußerst zufrieden sein. Eva wurde in 52:01min Gesamt-33. im B-Lauf (AK W30 2.), Lisa in 52:47min 39. (AK WHK 2.) und Antje in 53:57min 53. (AK WHK 4.). Damit erreichten alle auf dem verwinkelten Kurs ihr Ziel, unter 55 Minuten zu bleiben, deutlich. Ich lief nach knappen fünf Stunden Radeln (136km) in 43:20min als 48. im A-Lauf über die Ziellienie, eine harte Koppel-Einheit fand ihr Ende. Es gewann Maciek Miereczko in 32:08min.

Moritz konnte derweil beim Bocholter Triathlon glänzen: Zieht man von seiner offiziellen Zeit „2:17:45h“ noch die zwei Minuten Zeitstrafe ab, die er wegen Windschattenfahren erhalten hat, dürfte es sein bestes Ergebnis auf der Distanz 1,5km – 40km – 10km gewesen sein. So wurde er 37., in der AK M30 10. Seine Zwischenzeiten 0:23:42z min, 1:12:03h, 41:59min. Zudem wurde ihm gestern ein Startplatz für den Ironman in Roth angeboten. Zieh durch!

Für negative Schlagzeilen am Wochenende sorgten dagegen Mitch und Aki, die mit der Ü32 des VfR Fischeln in Großaspach um die deutsche Meisterschaft spielten. Nach dem dritten Platz im Vorjahr sollte diesmal der große Wurf gelingen – doch Pustekuchen: Schon nach der Vorrunde war der Traum geplatzt. Gegen so namhafte Gegner wie dem VfL Oythe (0:0), der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach (0:2) und der SG Leipziger Verkehrsbetriebe (3:3) sprang kein Sieg heraus, Gruppenletzter > Trostrunde. Auch hier war den Fischelnern kein Erfolg vergönnt, das Spiel gegen den FC Sexau endete 3:4 nach Elfmeterschießen. Neuer Deutscher Ü32-Meister ist übrigens die Spvg Porz, die im Finale den SV Kirchanschöring mit 3:2 nach Elfmeterschießen schlagen konnte. Fischeln wurde insgesamt 29. „Damit gehören wir zu den 30 besten Mannschaften, das kann sich doch sehen lassen“, suchte Mitch nach dem enttäuschenden Auftritt nach positiven Aspekten bei diesem Trauerspiel. Wohlgemerkt nahmen aber auch nur 34 Teams teil, darunter auch Teams wie Bayern München oder Hertha BSC Berlin. Kölker: „Darüber müssen wir reden. Die beiden haben sich ein halbes Jahr auf diesen Wettkampf vorbereitet, andere Events links liegen gelassen. Ein solch jämmerliches Abschneiden war nicht eingeplant. Ab dem 13. Juli können sie sich auf ein gesalzenes Programm gefasst machen. So kann es nicht weitergehen.“


Die Seidenraupen und das Spiel mit dem runden Leder

NOACK SPORTS

NOACK SPORTS

Die WM zieht auch die Seidenraupen in ihren Bann – zumindest die männlichen Raupen. Wenn man so will keine große Überraschung, liegen doch die Wurzeln einer jeden Raupe auf den hiesigen Bolzplätzen. Dabei hat es der ein oder andere sogar zu höheren Würden geschafft. Erstaunlich: Irgendwo und irgendwann haben sie fast alle mal mit- oder gegeneinander gespielt. Einer hat seine durch den Fußball entstandenen Kontakte sogar so gut genutzt, dass er mittlerweile in diesem Bereich arbeitet.
Die Rede ist natürlich von Mitch, der mit seinem Bruder Johannes die Spieleragentur Noack Sports leitet. Lewis Holtby, Christoph Moritz und einige weitere Kicker werden von den beiden fachmännisch betreut, er kürzlich war in der KR-one ein Porträt zu lesen > http://issuu.com/krone2011/docs/kr-one_06.2014_web. Zuvor hatte er, unter anderem mit mir, auch schon das Online-Portal trafema.de gewuppt.

Marcus Noack.

Marcus Noack.

Mitch kickt noch immer auch selber gegen die Murmel, und zwar zusammen mit den Seidenraupen Aki, Ansgar und Ali bei der AH des VfR Fischeln. Wie es der Zufall so will, spielen die „Jungs“ an diesem Wochenende um die Deutsche Meisterschaft der Ü32-Teams in Großaspach > http://www.xn--deutscher-altherren-supercup-32-hjd.de/. Dem Mitch sein Talent kommt nicht von ungefähr: Die komplette Jugend verbrachte er bei Bayer Uerdingen, dann ging es als 17-Jähriger zum Hülser SV, wo er in der Landes- und Verbandsliga gespielt hat. Nach drei Jahren wechselte er zu Thomasstadt Kempen (Landesliga) und wiederum zwei Jahre später zum VfR Fischeln, mit dem er 2004 in die Landesliga aufstieg. Die aktive Karriere wurde 2008 beendet. „Mein größter Erfolg waren sicherlich meine drei Pflichtspieltore 2001 gegen Neuwerk, 2004 gegen den VfB Uerdingen und 2006 gegen den Rheydter SV“, so Mitch.

Manu, Aki, Mitch und Moritz (von links).

Manu, Aki, Mitch und Moritz (von links).

Nicht minder erfolgreich war Aki in seiner Laufbahn, die er erst vergangenes Jahr beendet hat und sich wie folgt selbst charakterisiert: Strafraumstürmer mit gutem Kopfballspiel, der aufgrund von mangelnder Kritikfähigkeit und fehlendem Biss versäumt hat, eine Klasse höher zu spielen. 😉 Aha. In der Jugend spielte er sowohl in St. Tönis (B-Jugend), als auch bei Preussen (A-Jugend) in der Niederrheinliga. Nach zwei Jahren Seniorenfussi beim SV St. Tönis folgte der Schritt zum VfR Fischeln mit zahlreichen Höhepunkten, darunter 2003 die Torjägerkanone der Bezirksliga mit 29 Treffer sowie 2004 der Aufstieg in die LL als bester Torjäger der Aufstiegself mit 24 Treffern. 2007 schnürte Aki wieder für die Preussen die Schuhe, musste hier aber aus der Landesliga absteigen. So ging die Reise 2008 nach Wachtendonk. Höhepunkte hier: 2010 Gelderland-Torjägerkanone (27 Treffer) und 2012 Aufstieg in die LL. Wie jeder Fußballstar im betuchten Alter lockte dann das Geld. Profis wechseln gerne nach Dubai oder Katar, Aki folgte 2013 dem Lockruf der neureichen Teutonia aus St. Tönis, die er in seinem ersten und einzigen Kreisliga A-Jahr in die Bezirksliga schoss. „Ich habe dann aber gemerkt, dass der Lack ab ist und habe mich daher zu den Alten Herren nach Fischeln zurückgezogen“, so seine Worte.

Ebenfalls für die AH von Fischeln aktiv: Der Büffel, Ansgar van de Loo. Mit seiner genialen Technik verblüffte er ein ums andere Mal seine Gegner. Auch deswegen ist er die Seidenraupe, die am allerhöchsten gespielt hat: Nämlich in der Oberliga bei den Bayer Uerdingen Amateuren. Auch die anderen Stationen (SC Kleve/Landesliga, Hülser SV/Verbandsliga, VfR Fischeln/Landesliga) können sich sehen lassen. Weitere Clubs waren der grandiose SC Hönnepel/Niedermörmter, Eintracht Emmerich und der Linner SV.

Seidenraupe Moritz (links oben, Nummer 11) im Trikot des "John Medyley's Team".

Seidenraupe Moritz (links oben, Nummer 11) im Trikot des „John Medyley’s Team“.

Nicht ganz so hoch, aber mindestens ähnlich erfolgreich, verliefen die Karrieren der anderen männlichen Seidenraupen. Henne zum Beispiel bolzte bis zur B-Jugend beim SV GW Vernum, hier sogar ein Jahr in der Bestengruppe. Der Ausklang der Laufbahn erfolgte bei den Sportfreunden Blau-Blau – der Name ist Programm. Moritz, eigentlich Handballer, konnte vor zwei Jahren gar die Vize-Meisterschaft im Moorfußball erringen. Auch in diesem Jahr war er wieder im Schlamm unterwegs, ein Titel sprang aber nicht heraus.

Die Pilstrinker feiern den Sieg bei den Kleinfeldopen 2007.

Die Pilstrinker feiern den Sieg bei den Kleinfeldopen 2007.

Und ich als Seidenraupen-Präsi schwelge noch immer in den Erinnerungen meiner großen Erfolge, dem Gewinn des 1. Tobi-Horstkamp-Cup 2006 mit Preussen3 und den Sieg bei den Kleinfeld-Open 2007 mit den Pilstrinkern. Davor, dazwischen und danach lagen die Jugendjahre beim Bockumer SV, ab 2000 bis 2008 und von 2010 bis dato glorreiche Zeiten bei Preussen Krefeld und ein zweijähriges Gastspiel bei der TuS Mosella Schweich (2008-2010). Vor allem die Zeit bei Preussen3 als Spielertrainer der besten dritten Mannschaft im ganzen Fußballkreis hat sich eingebrannt.

In dieser Zeit durfte ich auch Ali erstmals kennenlernen. Er kam mit einer kompletten Mannschaft von Union Krefeld an den Appellweg. Von der E-Jugend bis zur B-Jugend kickte er in diesem Club, für die B- und A-Jugend wechselte er zum 1. FC Viersen in die Niederrheinliga. Zurück in der Südstadt spielte er für die A-Jugend, die erste und zweite Mannschaft von Union und wurde schließlich Spielertrainer der Zwooten in der Kreisliga B und C, mit der er 2006 den Aufstieg in die B-Liga feiern konnte. Mit dieser Truppe zog er dann zu den Preussen um, für die er bis 2011 die Schuhe in der AH schnürte, ehe auch er in das grün-weiße Leibchen des VfR Fischeln schlüpfte.

IMG_4633_700Verneigen müssen wir uns natürlich bei unseren Mädels, die bei den unmenschlichsten Witterungsbedingungen Spiele von uns beobachteten und bis heute nicht den Sinn verstehen, was so toll daran ist, einem Ball hinterherzujagen und diesen ins Netz zu schießen. Egal, vielleicht wird es euch in den kommenden vier Wochen bewusst. Wenn nicht: Schade! Auf geht’s, Deutschland, schießt ein Tor, schießt eine Tooooooor!!!


Seidenraupen trotzen im Sauerland und im Stadtwald der Hitze

Sauerland GruppeTrotz Temperaturen wie im Backofen waren immerhin vier Seidenraupen am Pfingstwochenende sportlich unterwegs. Los ging es am Sonntag beim Sauerland-Höhenflug-Trail, der in diesem Jahr zum ersten Mal stattfand. Über verschiedene Strecken (5,10,21k) ging es hoch und runter – mehr als wir (Antje, Moritz und ich) eigentlich gedacht hatten. 485 Höhenmeter waren auf der Halbmarathon-Strecke zu knacken, bis knapp unter 600 Meter ging es hoch. Natürlich kein Vergleich zu alpinen Gefilden, aber das muss ja nix heißen.

Der Start in den Tag hatte für mich vom Gefühl her etwas vom TAR/4 Trails. Frühmorgens aufstehen, frühstücken, in die Klamotten schlüpfen – und dann los…naja, ignorieren wir mal die knapp zwei Stunden Autofahrt. Angekommen am MEGA-Sports-Center in Sundern erfolgt die Nummernausgabe recht schnell. Wahnsinn, auf wie viele Helfer der Veranstalter SG Hagen-Wildwiese bauen kann. Sie machen die Premiere auf jeden Fall zu einem vollen Erfolg.

Am Start begegne ich dann auch Moritz, der den HM eigentlich nur locker mitlaufen will (dazu später mehr). Antje nimmt sich als Trail-Rookie den Zehner vor. Und auch Bernd aus Krefeld ist dabei. Sich an seine Versen zu heften, würde nix bringen, der Junge will heute knallen. Schon kurz nach dem Start rechnet Moritz damit, dass Antje schnell den Dienst quittieren wird. Denn es geht stetig bergauf und nach 850 Meter dann auf einen Single-Trail – und diesen Abschnitt haben auch die Zehner zu laufen. Insgesamt ist der namensgebende Höhenflug 250KM lang, wir werden natürlich nur ein winziges Stückchen kennenlernen. Aber auch dieses hat es in sich.

Vorneweg düsen die Cracks um den späteren Sieger Tim Dally (TuS Deutz) von dannen. Moritz und ich lassen es noch recht ruhig angehen, das feucht-warme Wetter wird sicherlich noch seinen Tribut zollen. Es geht durch tolle Landschaften: Mal durch dichte Wälder, dann durch grünes Gestrüpp, dann wieder über Freiflächen, auf die die Sonne nur so runterknallt. Irgendwie hatten wir beide gedacht, dass das Ding locker auf breiten Forstwegen zu laufen ist – weit gefehlt. Es kommt fast so etwas wie Hochgebirgsstimmung auf 😉 Denn die Up- und Downhills sind teilweise schon recht knackig. Gerade für Moritz, der auf so einem Geläuf noch keine Erfahrung hat und zudem mit normalen Jogging-Schuhen unterwegs ist.

Und mich dann trotzdem bei KM12 an einer steilen Rampe stehen lässt. Egal, wieviel Gas ich im Anschluss gebe (KM-Zeiten teilweise um die 4Min), ich werde ihn nicht mehr einholen. Mittlerweile hat sich das Feld sehr entzerrt. Hin und wieder gibt es Passagen, auf denen man keinem anderen Läufer begegnet. So kann man den Blick in die tiefen Täler und auf die umliegenden Berge schweifen lassen und dem Zirpen der Grillen zu hören. Die zahlreichen Verpflegungsstellen sorgen derweil dafür, dass man nicht gänzlich eingeht. Dennoch gut, dass ich meinen Trinkrucksack dabei habe, denn so kann ich mir immer wieder auch zwischendurch ein Schlückchen genehmigen. Das lange Abhängen an den VS bringt mich eh immer komplett raus.

Und so purzeln die Kilometer herunter. Irgendwann bin ich im Flow, Moritz immer einen Steinwurf weit entfernt und doch zu weit weg und zu schnell, um ihn noch zu erhaschen. Irgendwann tut sich der Wald auf, das Ziel ist in sich.

Der letzte Kilometer über eine abgesteckte, sehr schräge, Wiese ist der einzige Wermutstropfen des Laufs. Vielleicht hätte man uns doch irgendwie noch durch ein Stückchen Wald führen sollen (egal, ob es dann am Ende 22k gewesen wären), den dieses schräge Stück ist a) nicht schön zu laufen und b) geht unnötig in die Knochen und Gelenke.

Unsere Zeiten können sich trotz des Wetters sehen lassen. Moritz ist nach 1.48.55h im Ziel (39. von 326 Startern), ich nach 1.49.21 (44.). Und Antje wird in 1.06.14 16. bei den Frauen. Dienstagbend zeigt der WDR in der Lokalzeit Südwestfalen einen Bericht zum Lauf.

Keine 24 Stunden später stand dann der Krefelder Pfingstlauf an, eigentlich eine Pflichtveranstaltung für alle Krefelder Läufer. Denn auch mit der 19. Auflage finanzieren die Macher wieder behindertengerechte Spielplatzgeräte. Da MUSS man einfach dabei sein, entweder als Läufer oder als Sponsor (so wie Ali mit PFLEGE OPTIMAL). Diesmal am Start Eva (10k), Antje (5k), Moritz (10k) und ich (21k).

Das Motto beim Pfingstlauf ist stets „Gemeinsam ans Ziel!“ Prominente Laufpaten geben das Tempo vor, die Läufer folgen. So waren mit Friedhelm Funkel, Anne Poleska, den Pinguinen und Juliane Schenk wieder Krefelder Vorzeigesportler am Start, die die Gruppen über die 5k-Runde im Stadtwald führten. 710 Teilnehmer ließen es sich trotz der tropischen Bedingungen nicht nehmen, diese tolle Sache zu unterstützen und ohne auf die Uhr zu schielen, ein paar Ründchen zu drehen…


Pfingstlauf lockt am Montag in den Stadtwald

Die Orga-Crew des Pfingstlaufs.

Die Orga-Crew des Pfingstlaufs.

Wie in jedem Jahr an Pfingsten laden die Organistoren des Pfingstlaufs am Pfingstmontag in den Stadtwald, besser: zur Hockeyanlage des Crefelder Hockey und Tennis Clubs (CHTC) in der Hüttenallee 256. Einige Seidenraupen gehen ab 10 Uhr morgens wieder über verschiedene Streckenlängen an den Start und unterstützen damit diese tolle Veranstaltung. Nähere Infos gibt es hier: http://www.krefelder-pfingstlauf.de/home.htm

Zudem gibt es noch die Gesundheits- und Fitnessaktion LAUFEN BEWEGT. Die bundesweite Veranstaltung im Rahmen des 19. Krefelder Pfingstlaufs beschert den Menschen einen Tag lang spannende Wettbewerbe, kostenlose Gesundheitschecks und Gewinnspielpreise im Wert von über 25.000 Euro.

Im Rahmen des 19. Krefelder Pfingstlaufs lädt das Reha Team West am 9. Juni von 10 bis 15 Uhr alle Menschen dazu ein, sich bei der bundesweiten Gesundheitsaktion LAUFEN BEWEGT sanft mitzubewegen. Die Menschen erwartet ein spannender Wettbewerb auf einem Laufband, bei dem Kraft und Anstrengung keine Rolle spielen, sondern allein das Gefühl entscheidet. Kostenlose Gesundheitschecks und Erfrischungen, Gewinnspielpreise im Gesamtwert von über 25.000 Euro sowie die Möglichkeit, einen Tag lang Urlaub zu genießen und den grauen Alltag hinter sich zu lassen, runden das Programm ab. Auf den LAUFEN BEWEGT Jahressieger 2014 wartet ein eigenes Profi-Laufband. Damit stünde einem Laufwettbewerb in den eigenen vier Wänden nichts mehr im Wege. Die Veranstaltungsreihe macht in den nächsten Monaten Station an rund 30 Standorten überall in Deutschland.

„LAUFEN BEWEGT zeigt, wie einfach man ein lustvolles und aktives Leben umsetzen kann“, erklärt ARD-Gesundheitsexperte Prof. Dr. Ingo Froböse, Präsident des Zentrums für Gesundheit an der Deutschen Sporthochschule in Köln und Schirmherr von LAUFEN BEWEGT. Neben einer ausgewogenen Ernährung ist regelmäßige Bewegung, beispielsweise durch das Laufen, die beste Grundlage für ein gesundes, langes Leben. Vor diesem Hintergrund laden die Sanitätshäuser mit dem lächelnden Gesicht seit 2011 die Menschen deutschlandweit zu einem aktiven Erleben von Körper, Geist und Wohlbefinden ein. In den ersten drei Tourjahren strömten über 350.000 Besucher, von denen sich mehr als 65.000 aktiv an den Aktionen beteiligten, zu den rund 90 Veranstaltungen der Sanitätshaus Aktuell AG und ihren Partnern.

Weiterführende Informationen stehen hier: http://www.laufen-bewegt.de.


Eine gute Idee? Eine verdammt gute Idee!

AnmeldungSo, das Ding ist durch – lange habe ich überlegt und nach Alternativen gesucht, aber keine gefunden. Köln war der Ort meines ersten Marathons und immer wieder Ort vieler Sportveranstaltungen, in denen ich die absolute Begeisterung der Bevölkerung spüren durfte. Und genau diese Begeisterung werde ich am 7. September benötigen. Denn Köln wird auch der Ort meines ersten Ironman sein! <<>>

Cologne 226 – ich komme!

Ich weiß, es wird ein Höllenritt, eine Anstrengung, die mich nicht erst am 7. September, sondern ab jetzt jeden Tag fordern wird. Jeden Tag Power, jeden Tag bis in die letzte Faser meines Körpers motiviert. Drei Monate Vollstoff! Dafür benötige ich euch alle – ihr alle, die laufen, schwimmen und radeln könnt. Die mir gut zureden und die mich unterstützen.

Was ich nicht brauche, sind Nörgler, Kopfschüttler und Leute, die mir sagen, dass ich es eh nicht schaffe. Diesen Gedanken habe ich nämlich soeben verworfen. Ich werde es schaffen. Und wenn ich im Fühlinger See ans Ufer krabble, auf dem Rad rund um Köln versaure oder beim Laufen auf der Deutzer Brücke Blasen bekommen, egal. Denn: „Männer werden müde und matt, und Jünglinge straucheln und fallen; aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden.“ Jesaja 40,30-31

Ich werde es schaffen.

Und jetzt: Laufschuhe an, Ründchen drehen!