Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Archiv für Juli, 2014

5. Krefelder Gesundheitslauf mit neuen Highlights

Startschuss beim Krefelder Gesundheitslauf.

Startschuss beim Krefelder Gesundheitslauf.

Die Krefelder HELIOS Kliniken, die AOK Rheinland/Hamburg und die Welle Niederrhein laden am Sonntag, 31. August, zum bereits 5. Krefelder Gesundheitslauf ein. Ob Firmenteams, Routiniers, Hobbyläufer, ambitionierte Turnschuhbesitzer oder gleich die ganze Familie – mit Strecken von fünf oder zehn Kilometern ist für jeden etwas Passendes dabei.

Erstmals ist in diesem Jahr auch ein Fotografen-Team am Start, das von den Teams und Läufern vorweg und an der Laufstrecke sportliche Schnappschüsse aufnimmt. Eine schöne Erinnerung, die gleich vor Ort ausgedruckt werden kann. Auch für aktive Familien gibt es etwas Neues: Verlost wird ein Erlebnistag im Irrland in Kevelaer. Für die Teilnahme daran müssen lediglich mindestens zwei Familienmitglieder, darunter ein Kind unter 14 Jahren und ein Erwachsener, die 5 Kilometer-Runde absolvieren und nacheinander oder gemeinsam ins Ziel laufen.

Die Startgebühren für jeden Teilnehmer betragen fünf Euro, Getränke und kleine Fitness-Snacks gibt es kostenlos. Der Startschuss fällt um 11 Uhr an der Bezirkssportanlage Hölschen Dyk. Die Anmeldung erfolgt noch bis zum 27. August 2014 online unter www.krefelder-firmenlauf.de. Nachmeldungen sind am Veranstaltungstag noch bis 10.30 Uhr möglich. Mit den Erlösen des Gesundheitslaufes soll auch in diesem Jahr wieder ein sinnvolles Bewegungsprogramm für Kinder unterstützt werden – dazu braucht es jede Menge Unterstützung – getreu dem Motto: Lauf mit – werd fit!


Darf ich vorstellen: Seidenraupen Krefeld e.V.

Etwas mehr als zwei Jahre nach der losen Gründung als Laufgruppe „Seidenraupen Krefeld“ sind wir mit Wirkung zum 22. Juli 2014 nun als eingetragener Verein auf den Straßen und Wegen dieser Welt unterwegs. Darauf ein dreifaches Hipphipphurra – Hipphipphurra – Hipphipphurra!!!

Nach der Gründungsversammlung im April und einigen Monaten Bearbeitung beim Notar, der dort zu leistenden Unterschrift der Vorstandsmitglieder und der erfolgten Eintragung ins Vereinsregister sind wir also jetzt ein e.V.! Nötig wurde dieser Schritt vor allem durch die Ausrichtung des Seidenraupen-Cross, die als Verein deutlich einfacher und leichter verläuft.

Der nun gegründete Verein setzt sich aus folgenden Vorstandsmitgliedern zusammen:
1. Vorsitzender: Manuel Kölker
2. Vorsitzender: Moritz Mayntzhusen
Kassenwart: Hendrik Hahn
Schriftführer: Eva-Maria Neder

Hugh!!!


Moritz in Finnland

Moritz (links oben) mit den Wendland Sludge Queens.

Moritz (links oben) mit den Wendland Sludge Queens.

Wenn Moritz nicht als Triathlet unterwegs ist, also rennt, radelt oder schwimmt, wühlt er sich im Matsch. Schon zweimal hat er bei den Deutschen Meisterschaften im Schlammfußball teilgenommen, nun war er als Trainer bei der WM in Finnland – genauer: Ukkohalla – dabei. Der Kontakt zu den Wendland Sludge Queens, die er betreute, kam, wie sollte es anders sein, in Rieste, dem deutschen Mekka des Schlammfußballs, zustande. Und weil die Queenies wohl noch Bedarf im konditionellen Bereich sahen, wurde Moritz kurzerhand verpflichtet.

Nach beschwerlicher Anreise (Krefeld-Berlin-Helsinki-Ukkohalla – letzters 650km per Kleinbus) hatten die deutschen Teams, neben den Queenies war auch der deutsche Meister, der Pumpen-Club aus Rieste am Start, das Ziel in der finnischen Pampa endlich erreicht. Schnell wurden die Vier-Mann-Cottages bezogen und los gings: Die Spielfelder wurden nach einem Marsch durch ein Waldgebiet erreicht, hier offenbarte sich dann eine wahre Oase für alle Schlammfußballer: „Mehrere Fußballfelder erstreckten sich auf der großen Lichtung, alle in bester Moorsuppe“, so Moritz.

Kurz zum sportlichen: Beide deutschen Mannschaften becklerten sich vielleicht mit Matsch, nicht aber mit Ruhm. Beiden gelang gegen die starke Konkurrenz kein einziges Tor, weswegen dieses Thema schnell zu den Akten gelegt werden kann. Auf dem Programm standen aber auch mindestens so wichtige Events wie stundenlanges Saunieren, Partys und (hörthört) ein Lauf durch die finnischen Wälder. „Ich bin da so ne Skipiste hochgelaufen – uff!“ Hört sich fast so an, als ob Moritz langsam, aber sicher den Trail für sich entdeckt.

Hier gibt es ein paar Eindrücke des Events. Enjoy!

Swamp Soccer World Championship -from Pekka Honkakoski from Pekka Honkakoski on Vimeo.


Bild

Trinken nicht vergessen

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Bei diesen Temperaturen auf keinen Fall das Trinken vergessen. Was wir empfehlen? Ratet mal!

Auf die Köstlichkeit können sich übrigens auch die Teilnehmer des Seidenraupen-Cross am 19. Oktober freuen? Ihr seid noch nicht angemeldet? Dann aber flott. Rechts oben findet ihr das entsprechende Formular.


Trainingslager auf Mallorca

Gesund und einigermaßen munter sind die Seidenraupen aus ihrem einwöchigen Trainingslager in Santa Ponsa/Mallorca zurückgekehrt. Dabei wurde die mallorcinische Hitze zu zahlreichen Einheiten zu Land, zu Wasser und in der Luft genutzt. Arbeiten unter Extrembedingungen quasi.

Hoch im Kurs standen die „Seven“, mit denen sich Seidenräupchen Eva aktuell in Form bringt. Sie konnte so ziemlich alle mit dem Zirkeltraining begeistern, zeitweise glich die Finca einer Fitnessbude. Aki hatte sich dagegen eher auf die kurzen Laufeinheiten spezialisiert und Mitch knallte an jedem Tag einen Lauf raus. Dreimal ließ ich mich nicht bitten: Traumhafte Aussichten und Bedingungen wie bei den schönsten Trailläufen waren die Belohnung für die kraftraubende Knochenarbeit, die sich auf dem Rad fortsetzte.

Als Niederrheiner sind ja schon Anstiege wie der Hülser Berg im Bereich „Dicker Brocken“ angesiedelt, die Berge in und an der Serra de Tramuntana (http://de.wikipedia.org/wiki/Serra_de_Tramuntana) sind dann noch einmal in ganz anderen Sphären. Leckomio. Aber auch hier setzte der Belohnungsfaktor irgendwann ein: Hat man sich Serpentine um Serpentine nach oben gearbeitet, öffnen sich auf einmal atemberaubende Täler. Schade nur, dass man die Straßen hinunter nicht ansatzweise herunterbrettern kann, wie man vielleicht möchte. Der Belag ist nicht der beste, zudem kann hinter jeder Kurve ein nicht gerade langsames Auto oder Motorrad erscheinen. Durch die vielen Berge sind die Ziel-Zeiten nur ungefähr zu berechnen, bei beiden Einheiten wurden die angestrebte Trainingsdauer überschritten – und das bei Temperaturen von über 30 Grad. Hossa…

Ebenfalls auf dem Trainingsplan: Schwimmen. Kann man ja am Meer durchaus machen – und wurde auch gemacht. Klassisch in Baywatch-Bux, muss sein.

Im nächsten Beitrag werden wir übrigens über ein ganz anderes Trainingslager berichten – seid gespannt.


Achtung: Den Greifvogel gibts wirklich

Den wohl schnellsten jemals gelaufenen Kilometer konnte man gestern am Rande des Hülser Bergs beobachten. Auf meiner langen Einheit lief ich gedankenverloren durch die grünen Felder und näherte mich dem Fuße des Bergs. Das Schild „Weg gesperrt, Greifvogel-Attacken“ vom Rohrammerdyk, abknickend gen Berg, sah ich zwar, aber sollte mich das jucken? Nein, natürlich nicht.

Keine 200 Meter weiter dann ein spitzer, greller Schrei vom Himmel…argh! Diesen Greifvogel gibt es ja wirklich. Gefühlte zehn Meter Spannweite, die Augen tiefrot vor Wut umkreiste er mich vom Boomydyk kommend. Und ich? Hackengas. Aber sowas von…mein Wirrer Blick suchte den Boden nach einem Stock ab, denn der Krefelder Stadtförster hatte mir einst den Tipp gegeben, etwas langes über mein Haupt zu halten, da der Vogel immer von hinten die höchste Stelle eines Opfers attackiert. Doch auf diesem verdammten Weg, der zwischen zwei Feldern hindurchführt, war weit und breit kein Stock zu sehen. So streckte ich beim Spurten (!) meine Hand nach oben, um immerhin meinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen.

Nach rund 500 Meter hatte ich wohl die kritische Stelle passiert, wieder gab es Schilder, die vor dem Betreten des Weges warnten – nur eben in die andere Richtung…puh. Glück gehabt. Trotzdem warf ich immer mal wieder einen Blick nach hinten, vom Vogel keine Spur mehr.

Warum der Vogel, es handelt sich wohl um einen Bussard, angreift, ist nicht klar – die letzte Berichterstattung datiert aus 2012: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/maeusebussard-greift-jogger-an-aid-1.2886988 Mir soll es egal sein, in den kommenden Tagen werde ich diese Passage wohl eher meiden.

Ganz aktuell: Die RP berichtet erneut: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/stadt-warnt-vor-greifvogelattacken-im-huelser-bruch-aid-1.4379117


Per Bummelzug durch Bösinghoven

Mit neuen Schuhen ans Ziel. Der blaue Energy Boost 2 ist für die langen Einheiten gedacht, der orange Adios Boost für die schnellen Durchgänge auf Asphalt. Lass rocken!

Mit neuen Schuhen ans Ziel. Der blaue Energy Boost 2 ist für die langen Einheiten gedacht, der orange Adios Boost für die schnellen Durchgänge auf Asphalt. Lass rocken!

Gemütlich haben es die drei Seidenraupen angehen lassen, die in Bösinghoven beim 30. Bösinghovener Sommerlauf am Start waren. Henne wurde in einer für ihn moderaten Zeit von 38:56min 13. und Dritter in der AK HKM. Eva und Lisa absolvierten die 10k gemeinsam und überquerten nach vier Runden die Ziellinie als 72. und 73. bei 56:08 bzw. 56:10.

Für mich standen am Wochenende harte Trainingseinheiten an. Am Freitag ging es auf dem Schemel bei feucht-warmer Hitze 100km über den schönen Niederrein, am Samstag wartete eben jener Landstrich dann mit Unwettern auf, die mich aber nicht daran hinderten, 75k auf dem Rad und weitere 12k zu Fuß zurückzulegen. Zwei Wetterextreme, auf die ich am 7. September in Köln gerne verzichten würde…


Klein, aber fein: Von Venlo nach KR!

Wie war das mit dem Pflänzchen, das wachsen muss? Ja, vielleicht wird aus dem Lauf, den wir am Samstag unternommen haben, ja eine feste Institution. So zumindest klang das im doch recht kleinen Läuferfeld, das sich im Rahmen der Feierlichkeiten „50 Jahre Städtepartnerschaft Krefeld-Venlo“ am Samstagmorgen von Venlo Station Richtung Krefeld aufgemacht hatte.

Schon im Zug waren wir vier Läufer uns nähergekommen, Thomas uns Juliane kannten sich vom Lauftreff Oppum, Josef outete sich samt Venloop-Shirt ebenfalls als passionierter Läufer. Dass man das für 33k auch sein sollte, erschien aber auch klar. Leider hatten es sich einige vorgemeldete Läufer doch anders überlegt, so dass wir auf den ersten Kilometern ein Quartett bleiben sollten. Die Läufer aus Venlo hatten uns schon vorher wegen einer paralellen Laufveranstaltung abgesagt. Schade, aber wie gesagt, vielleicht wird es das Ding ja noch einmal geben.
Am Bahnhof wurden wir von Venlos Dezernent Henk Brauer mit Fresspaket auf die Reise geschickt, danke noch einmal für den tollen Service. Nach dem Fototermin mit der niederländischen Presse setzten sich dann Juliane, Thomas, Josef und ich in Bewegung. Immer an unserer Seite: Detlef, der uns grandioserweise als Waterboy folgte.

Durch Venlo, durch die Groote Heide und an den Krickenbecker Seen vorbei begleitete uns noch die Sonne, die sich dann aber spätestens in Hinsbeck verabschiedet hatte. Hier mussten wir auch die einzigen nennenswerten Höhenmeter überwinden, so dass ein paar Regentropfen gar nicht mal so schlimm waren. Es ging nun vorbei an malerischen Landhöfen und über den Bahnradweg nach Grefrath, wo uns eine schöne Überraschung erwartete. Herbert Wolscht vom TuS Oedt hatte von dem Lauf erfahren und kurz vor dem Grefrather Rathaus einen Verpflegungsposten aufgebaut. Toller Job, danke noch einmal.
Wenig später stiegen mit Eva, Leif und Fimmi drei weitere Läufer ein, die die restliche Strecke mit uns liefen. Auch hier gab es noch einmal Wasser und Bananen als stärkende Hilfsmittel.
Der Niederrhein präsentierte sich nun, wie man ihn kennt. Viele Äcker, dichte Wolken und Regen – was uns aber in keinster Weise stören sollte. Auch wenn hier und da die Beine nun schwerer wurden, gemeinsam schafften wir auch die letzten Meter durch Krefeld. Auf dem Neumarkt empfing uns dann mit Melli Stumpen eine Mitarbeiterin des Stadtmarketings mit einigen Goodies. Mille Gratie.

An alle Beteiligten: Super, dass ihr mitgemacht habt. Und vielleicht gibts den Lauf ja noch einmal – wer weiß. Keep on running!

SVKUnd so sieht es aus, wenn man nach einem bescheidenen Deutschland-Spiel aus dem Bett ins Wasser fällt. Muss auch gemacht werden 😉