Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Archiv für April, 2014

Marathonis, trotzt dem Regen

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Viel Glück den Marathonis, die sich heute in Ddorf (Marcel und Wojtek, beide komplett, und Eva, Staffel), St. Wendel (Schlucke mit seiner Premiere), Hannover, Würzburg und wo auch immer auf die Reise machen. Trotzt dem Regen, er macht euch nur noch schöner!

Die Dürerstraßen-Boys haben ihre Runde für heute erledigt, jetzt seid ihr dran! Good run!!!


Kann es denn was schöneres geben…

…als ein kühles Königshofer Weißbier Alkoholfrei nach einer schweißtreibenden Einheit?

Wohl kaum. Und genau deswegen gibt es auch für die Läufer des Seidenraupen-Cross 2014 am 19. Oktober im Finish wieder die köstliche Brau-Spezialität aus dem Süden der Stadt! Ein Grund mehr, mit uns Krefelds Berge zu erkunden. Melde dich jetzt an!

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Video

My first Robot veröffentlichen „Trip to Heaven“-Video

Echt toll: My first Robot, die vor knapp zwei Jahren
Musik zu unserem TAR-Video beisteuerten, haben nun mit „Trip to Heaven“ ein richtig cooles Musikvideo hingelegt.
Zu sehen gibt es das Stück hier: Trip to Heaven

Uns bleibt nix anderes, als zu diesem Hit zu gratulieren. Good job.

Und euch allen da draußen FROHE OSTERN!!!


Was für ein harter Lauf: Seidenraupen auf dem Weg zum Verein

Die acht Gründungsmitglieder des Seidenraupen Krefeld e.V.!

Die acht Gründungsmitglieder des Seidenraupen Krefeld e.V.!

Nicht ohne Grund stöhnen wir Deutsche über die von uns uns selbst auferlegte Bürokratie. Es gibt ja scheinbar nichts, was nicht geregelt ist. Da darf natürlich das Vereinswesen mit allerhand Paragraphen, Absätzen und Leitlinien nicht fehlen. Und durch all diese Paragraphen, Absätze und Leitlinien haben sich gestern acht (eigentlich neun, aber Ansgar musste dann zu fortgeschrittener Stunde doch nach Hause) Seidenraupen fast drei Stunden gekämpft, um die Laufgruppe auf den Weg Richtung Verein zu bringen. Hauptsächlich wegen der Orga des Seidenraupen-Cross wurde dieser Schritt nach reichlicher Diskussion als der beste angesehen.

Moritz (designierter 2. Vorsitzender) und Manu (designierter 1. Vorsitzender).

Moritz (designierter 2. Vorsitzender) und Manu (designierter 1. Vorsitzender).

Und so wurden in den vergangenen Tagen Mustersatzungen gewälzt und Satzungen von Sportvereinen gelesen, um sich durch den Paragraphen-Dschungel zu navigieren. Vom Vereinszweck und der Gemeinnützigkeit ging es zur Aufstellung des Vorstandes, Rechte und Pflichten der Mitglieder und schließlich zur Haftung der Verantwortlichen. Mächtig viel für einen Abend, der aber dank Pizza, Köstlichem aus Königshof und allerhand Knabbereien auszuhalten war.

Am Ende entschieden sich die acht Gründungsmitglieder (Aki, Steffi, Ali, Lisa, Henne, Eva, Moritz und Manu) auf die Vorstandscrew Manu (1. Vorsitzender), Moritz (2. Vorsitzender), Henne (Kassenwart) und Eva (Schriftführer).

Nun müssen das Sitzungsprotokoll und die Satzung gen Notar und dann zum Amtsgericht. Mal sehen, wann dieser wohl härteste Lauf in der Geschichte der Seidenraupen beendet ist.


Seidenraupen in Düsseldorf am Start

Eva, Moritz, Axel und Sylvia haben beim gestrigen Brückenlauf in Düsseldorf teilgenommen. Dabei sprang eine PB heraus!

Zweimal müssen die Läufer über die 5k-Runde. Das bedeutet zweimal viel Stimmung am Rheinufer und vorbei an toller Architektur, aber auch zweimal gegen den Wind anlaufen und insgesamt viermal eine Brücke hoch – kein einfaches Unterfangen. Und doch sprangen bei allen Seidenraupen gute Zeiten hinaus.

Eva kam als AK-Elfte in 52:02 über die Ziellinie (Gesamt-Platz 76). Moritz lief, nachdem er morgens schon eine Fahrradeinheit hinter sich gebracht hatte, in 43:52 als 126. (AK 28.) durchs Ziel. Axel wurde in 46:18 230. (AK 19.). Besonders erfreulich war Sylvias Ergebnis: Die 56:46min bedeuten für sie neue Bestzeit auf der 10k-Runde.


Wo hört der Spaß auf, wo fängt Kommerz an?

Stellt man sich an den Start eines Laufes, so hat man mit großer Sicherheit im Vorfeld ein Startgeld gezahlt. Dass wir Seidenraupen zu einem Lauf eingeladen werden, ist wenig wahrscheinlich, dafür sind wir dann doch leistungsmäßig zu sehr in der grauen Läufermasse. Und natürlich haben wir auch nichts gegen ein Startgeld, mit dem ein solcher Lauf finanziert wird. Machen wir ja auch nicht anders beim Seidenraupen-Cross.

Was uns in letzter Zeit aber auffällt, sind horrende Summen, die für einige Läufe aufgerufen werden. Grundsätzlich finden wir es natürlich gut, dass sich immer mehr Leute fürs Laufen interessieren und begeistern lassen, aber dennoch darf die Frage gestellt sein, wo der Spaß aufhört und der Kommerz anfängt?

Wer bei den hiesigen Volksläufen startet, wird meist mit Startgeldern rund um zehn Euro konfrontiert, was vollkommen legitim ist. Es müssen kommunale Gebühren gezahlt werden, der Rettungsdienst kostet Geld und auch sonst entstehen hier und da Kosten.
Und es gibt mit Sicherheit Läufe, die von der Orga einen ganz anderen Batzen Geld kosten, als der „normale“ Volkslauf durchs heimatliche Dorf, zum Beispiel Marathons oder Hindernisläufe. Braveheart Battle, Spartan Run, Strongman Run – schlag mich tot, wie sie noch alle heißen, bieten zwar ne Menge und kosten dementsprechend, aber schon hier wird in den vergangenen Jahren arg an der Preisschraube gedreht. So staunten wir nicht schlecht über Preise ab 50 Euro für fünf Kilometer wie zB beim Spartan Run. Aktuell auch groß in Mode: Sich auf Kurzdistanzen (meist maximal fünf KM) mit bunter Farbe bewerfen lassen und dafür mehr als 30 Euro berappen. Oder aber mit den Kollegen bei einem der vielen Firmenläufe über vier, fünf oder sechs KM starten und dafür tief in die Tasche greifen.

Dem „normalen“ Läufer, dazu zählen wir uns nun einmal, vergeht bei solchen Preisen schnell die Lust. Wir wollen Asphalt oder Waldboden, wollen uns mit anderen messen, wollen an unsere Grenzen gehen. Wir wollen auf Straßen laufen, die sonst nur von Autos befahren werden, oder matschige Wanderpfade erklimmen. Das ist für uns Action und Fun pur. Und das kostet meist nicht viel Geld. Keine Frage, wir haben nichst gegen ein „Event“, aber wenn mehr von „ganz großem Fun“, „gut gelaunten Menschen“ und der „MEGAOBERAFFENTITTENGEILE Party nach dem Run mit Top-DJ“ geredet wird, als über den Lauf selber, werden wir skeptisch.

Ist es das, wohin es mit dem Laufsport geht? Vielleicht ja, denn fast alle der erwähnten Läufe erfreuen sich großer Beliebtheit und melden schon weit im Voraus „ausverkauft“. Viele scheinen das Event zu lieben, koste es was es wolle. In dem Zusammenhang würden wir natürlich gerne wissen, wer zB das „Color Run“-Star-Paket für knapp 57 Euro kauft? Gibt es wirklich Leute, die das machen? Und wenn ja, warum? So richtig verstehen wir den Kick bei dieser Sache noch nicht, lassen uns aber gerne erleuchten 😉

Wir fragen uns aber auch, wann das Ende der Fahnenstange dabei erreicht wird? Beim Charity Run, in Kempen, beim Ddorfer Brückenlauf oder auch beim Seidenraupen-Cross wird man auch künftig mit nem Zehner dabei sein können, ebenfalls viel Spaß haben und auf gut gelaunte Leute treffen. Was die anderen Event-Läufe angeht, ist ein Ende noch nicht abzusehen. Je mehr Action, Blut, Schweiß und Party versprochen wird oder je härter, tougher oder stylisher man über die Ziellinie läuft, wenn man sich als bunter Spartaner über fünf Kilometer gehetzt hat, desto mehr werden diese Läufe kosten. Noch mehr Hindernis, noch mehr Farbe, noch mehr Spektakel. Aber okay, wenn die Teilnehmer bereit sind, diese Preise zu zahlen > gerne!

Wir hoffen nur, dass dabei keiner der „traditionellen“ Läufe auf der Strecke bleibt. So haben wir uns zum Beispiel verwundert den Kopf gerieben, als wir von einem neuen Firmenlauf am 2. Juli im Stadtwald (http://www.run-fun-kr.de/) gehört haben. Verwundert deswegen, weil es an gleicher Stelle mit dem Charity Run vom Kinderschutzbund am 22. Juni (http://www.jjk.de/charityrun) ja schon einen solchen Lauf gibt.
Was also bietet der neue Lauf mehr? Eigentlich nichts relevantes, hervorgehoben wird aber an einigen Stellen der Website das „Gemeinschaftsgefühl“. Lassen wir so stehen, ist ja auch gut – aber uns ließ das weiter kratzen. Denn: Wo sonst, als beim Krefelder Pfingstlauf am 9. Juni, ebenfalls im Stadtwald, (http://www.krefelder-pfingstlauf.de/home.htm) läuft man gemeinschaftlicher?
Sowohl Charity Run (neun bis zehn Euro), als auch Pfingstlauf (sieben Euro) sind zudem deutlich günstiger als der neue Lauf (aktuell 22 Euro, ab dem 2. Mai 25 Euro) – ein wirklicher Grund dieser Differenz erschließt sich nicht.

Wir geben in diesem Zusammenhang keine Wertung ab, fragen uns natürlich aber schon, warum die Macher des neuen Laufs nicht einfach auf die traditionsreichen (und konzeptionell deckungsgleichen) Läufe zugegangen sind, um diese zu unterstützen, statt ein eigenes Ding zu drehen?
So gibt es nun innerhalb von vier Wochen drei ähnliche Läufe an der gleichen Stelle, was aus unserer Sicht nicht förderlich sein kann.


charity run feiert Jubiläum mit Generationenlauf und Staffel

Anne Poleska-Urban, Jochen Urban und Emiliy als sportliche Botschafter der Veranstalter, die Organisatoren Paul Peeters von Leichtathletik Preussen sowie Birgit August vom Kinderschutzbund Krefeld, Kinder aus dem offenen Ganztag Fliegenpilz, Koordinatorin des Ganztages Sabine Pothen und komm. Schulleiterin Marion Ehrle-Schlagkamp, die gerne ein Lehrer-Team an den Start schicken möchte.

Anne Poleska-Urban, Jochen Urban und Emiliy als sportliche Botschafter der Veranstalter, die Organisatoren Paul Peeters von Leichtathletik Preussen sowie Birgit August vom Kinderschutzbund Krefeld, Kinder aus dem offenen Ganztag Fliegenpilz, Koordinatorin des Ganztages Sabine Pothen und komm. Schulleiterin Marion Ehrle-Schlagkamp, die gerne ein Lehrer-Team an den Start schicken möchte.

Eine zündende Idee hatte Birgit August, mit der sie vor zehn Jahren quasi ihren Einstand im Vorstand des Kinderschutzbundes geliefert hat: „Man müsste doch mal einen Lauf für einen guten Zweck organisieren.“ Sie sprintete mit diesem Gedanken gleich zum Fachmann Jörg Giesen von Laufsport Bunert. Der holte rasch noch Leichtathletik Preussen mit ins Boot. Dieses Dreigespann liefert seitdem jedes Jahr einen gut organisierten charity run mit stetig wachsender Teilnehmerzahl im Krefelder Stadtwald ab.

In diesem Jahr feiert die Veranstaltung am Sonntag, 22. Juni, ihr 10. Jubiläum und die Vorbereitungen für ein paar Extras sind in vollem Gang. Und natürlich sind die Seidenraupen auch wieder mit dabei. Im vergangenen Jahr waren sie die dominierenden Läufer: Manuel Kölker gewann den Fünfer und wurde im Zehner Fünfter. In der Firmenwertung gewann Henne mit dem Team Siempelkamp, Moritz, Eva und Manu wurden Zweiter im Team bockum life.

Auch 2014 gibt es das altbewährte und überaus beliebte Programm wie den Bambinilauf, den Lauf der Schülerinnen und Schüler, den Firmenlauf und den Hauptlauf. Als Geburtstags-Extra findet in diesem Jahr das erste Mal eine Generationenstaffel statt, in dem mindestens zwei Generationen gemeinsam für einen Platz auf dem Siegertreppchen laufen. Zum ersten Mal wird es im Rahmen des 10 km-Laufes auch die Möglichkeit einer 4 x 2,5 Kilometer-Staffel geben. Vielleicht finden sich ja hier ein paar Seidenraupen zusammen, um das Ding ebenfalls zu gewinnen 😉

Sportliche Botschafter der Veranstaltung sind wieder Anne Poleska-Urban und Jochen Urban. Tochter Emily bereitet sich schon mental auf den ersten Bambinilauf in den kommenden Jahren vor.

Der Jubiläums-run ist natürlich wie immer ein Fest für die ganze Familie. Der Kinderschutzbund sorgt für Kuchen, Kaffee und Brötchen zu familienfreundlichen Preisen. Der Erlös der Veranstaltung fließt komplett in die Arbeit des Kinderschutzbundes Krefeld. Mitorganisator Paul Peeters von Preussen Leichtathletik hat ein ehrgeiziges Ziel in diesem Jahr: „Wir wünschen uns dringend, dass der charity run in diesem Jahr einen Erlös von 10.000 Euro einbringt. Jeder Cent ist für die Kinder unserer Stadt.“ Also: Laufschuhe schnüren und ab geht`s.

Als Hauptsponsoren konnten für den 10. charity run auch in diesem Jahr der Chempark und die Volksbank Krefeld gewonnen werden. Birgit August: „Darüber freuen wir uns riesig.“

Im Vorfeld der Veranstaltung gibt es einen Vortragsabend zum Thema „Sportverletzungen, Heilung und präventive Maßnahmen“ am Freitag, 16. Mai, um 19 Uhr im DPWV-Begegnungszentrum auf der Mühlenstraße 42. Der Orthopäde Dr. Gerhard Quack, selbst ehemaliger Marathonläufer, berichtet über seine medizinischen Erfahrungen im Bereich der Sportverletzungen, deren Heilung sowie präventive Maßnahmen. Und der ehemalige Bundestrainer der deutschen Langstreckenläufer, Detlef Uhlemann, erzählt über seine fundierten sportlichen Kenntnisse und Erlebnisse. Der Eintritt ist kostenlos. Die Organisatoren bitten um eine Voranmeldung bei Laufsport Bunert, Tel. 209100.

Das sportliche Programm am 22. Juni:
10.00 Uhr Bambinilauf Jungen bis Jahrgang 2007
10.10 Uhr Bambinilauf Mädchen bis Jahrgang 2007
10.20 Uhr 1 km Schüler Jahrgänge 1999 bis 2006
10.30 Uhr 1 km Schülerinnen Jahrgänge 1999 bis 2006
10.45 Uhr Generationenlauf
11.15 Uhr Firmenlauf
12.15 Uhr 4 x 2,5 km Staffel
12.15 Uhr 10 km-Hauptlauf


Video

Aus berechtigtem Anlass


Neder auf 15, Kölker auf 12

Beim 6. Rakoczylauf in Bad Kissingen haben die Seidenraupen Eva-Maria Neder und Manuel Kölker Plätze im vorderen Bereich erreicht.

Auf der 8870 Meter langen sandigen Strecke durch die Auen der Saale in Bad Kissingen, wo sogar ein paar Treppen zu steigen waren, ging es für die 270 Teilnehmer flott los – und das trotz Sahara-Staub, der wie eine Glocke über dem Tal lag.

Während die ersten beiden Männer schnell von dannen und am Ende in 30:26 (Markus Unsleber) und 31:03 im Ziel waren, konnte ich bis Kilometer fünf im Verfolgerfeld auf Position vier gut mithalten. Dann aber machte wieder die Wade zu und ich wurde gefühlt nach hinten durchgereicht. In 35:32 erreichte ich als Zwölfter und Ak35-Dritter das Ziel im Stadion des FC Bad Kissingen. Ärgerlich.

Bei Eva stand am Ende eine Zeit von 47:23 aufm Tacho, Platz 15 und in der Ak W30 Zweite. Es gewann Julia Wenzke in 41:08.n


12-Stunden-Schwimmen im Badezentrum

Unter dem Motto „Schwimm, Krefeld, schwimm … für deine Kinder!“ veranstalten die städtischen Fachbereiche Sport und Bäder und Jugendhilfe am Samstag, 5. April, von 6 bis 18 Uhr zusammen mit dem Stadtsportbund, der Sparkasse und der AOK ein Zwölf-Stunden-Schwimmen im Badezentrum Bockum. Der Erlös fließt in das Projekt „Kita-Kinder wasserfit“, das nun in seine dritte Saison gehen soll. Die Schirmherrschaft teilen sich Krefelds ehemals beste Schwimmerin, Anne Poleska-Urban, und Oberbürgermeister Gregor Kathstede.

36 Prozent aller Krefelder Grundschulkinder können nicht schwimmen – das war die erschreckende Zahl, die bei den sportmotorischen Tests „speed4check!“ der AOK vor zwei Jahren herausgekommen war. Und auf die sofort reagiert wurde. Zunächst sieben und dann 14 Kindertagesstätten konnten am Projekt „Kita-Kinder wasserfit“ teilnehmen, das auch mithilfe der AOK getragen wurde. Die Krankenkasse, die Sparkasse Krefeld und einige weitere Partner sind nun auch mit im Boot, wenn es am 5. April ab 6 Uhr morgens ins kühle Nass geht. „Die Zahl hat mich sehr überrascht, uns war sofort klar, dass wir da mit anpacken“, sagt Friedhelm Friedrichs von der Sparkasse. Und so bittet auch er zum Sprung in die Fluten, denn jede geschwommene Bahn wird von verschiedenen Sponsoren belohnt. Mitglieder der DLRG, des MTV Krefeld und des PSV Krefeld zählen mittels Startkarten die Bahnen der Schwimmer, damit am Ende auch jeder weiß, wie viel Meter er zurückgelegt hat. „Es geht aber nicht um ein Gegeneinander, sondern um ein Miteinander. Jeder kann so viel und so lange schwimmen, wie er möchte“, erklärt Dieter Porten, Sachgebietsleiter im Fachbereich Sport und Bäder. Er und seine Mitarbeiter sorgen ebenfalls dafür, dass der Tag ein Erfolg wird. Porten: „Wir wollen jeden ins Bad locken: die Eltern der Kindergarten- und Schulkinder, Omas und Opas, Freunde und Bekannte. Aber auch Sportler aus allen Vereinen, die sich für diese gute Sache begeistern lassen.“ Verschiedene Wettbewerbe wurden dann aber doch ausgelobt, darunter eine Ehrung für den jüngsten und ältesten Teilnehmer und Preise für die teilnahmestärkste Kita, Grundschule oder Verein. Am Eingang können die Teilnehmer angeben, für wen sie starten. Der Papa schwimmt also zum Beispiel für die Kita seines Sohns, die Oma für die Schule ihrer Enkelin.

Eingebettet in das Zwölf-Stunden-Schwimmen ist ein buntes Familienprogramm. So können Kinder das Seepferdchen oder das Bronze-Abzeichen machen, auch das Sportabzeichen kann abgenommen werden. Das Kinderbecken verwandelt sich zu einem großen Wasserspielplatz, auf dem die Kinder betreut werden können, so dass die Eltern in Ruhe ihre Bahnen ziehen können. Um 16 Uhr gibt es schließlich ein Entenangeln. Jeder Teilnehmer erhält eine Nummer für eine Ente, so dass sein Einsatz zusätzlich mit einem tollen Preis belohnt werden könnte.

Als Startgeld zahlen Erwachsene vier Euro, Kinder bis 16 Jahren 2,50 Euro und Familien mit der Familienkarte sieben Euro. Gruppen á zehn Personen zahlen 30 Euro. Vom Startgeld fließt ein Euro direkt in das Projekt „Kita-Kinder wasserfit“. Weitere Infos unter http://www.krefeld.de/sportundbaeder.