Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Archiv für Mai, 2015

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Schön dank Butzen 😂

  

Ein herzliches Dankeschön geht an Stefan Buffy Butzen. Er unterstützte mich im vergangenen Jahr bei meinem Projekt IRONMAN und sorgte dafür, dass ich in den vergangenen Monaten so toll aussah. 😂

Wer ebenso gut rüberkommen möchte, wandert einfach in sein Studio! 

Nordwall 60

47798 Krefeld

Tel. +49 2151 6593808

info@bybutzen.de


Verregneter Pfingstlauf und Werbung in Weeze

Gute Stimmung beim Pfingstlauf im Stadtwald. Foto: Samla

Gute Stimmung beim Pfingstlauf im Stadtwald. Foto: Samla

Bitter, bitter – da waren alle Prognosen noch so gut, am Ende (oder vielmehr zu Beginn) war der 20. Krefelder Pfingstlauf eine nasse Angelegenheit. Trotz allem ließen sich die 520 Teilnehmer, darunter auch einige Seidenraupen, den Spaß an der Sache nicht vermiesen und drehten Runde um Runde im Stadtwald. Der schütze übrigens zunächst vor den bösen Regentropfen, später dann vor der Sonne, die sich langsam, aber sicher durchsetzte.

Knapp 200 Startern ließen sich im Vergleich zum Vorjahr vom Regen abschrecken, der Sache an sich tat dies aber keinen Abbruch. Gelaufen wurde, wie immer, ohne Zeitmessung, dafür aber in von Laufpaten geführten Gruppen.

Mit den Einnahmen wird erneut ein Spielplatz mit behinderten-gerechten Material ausgestattet, diesmal der an der Engerstraße.

Weitaus schneller war Henne unterwegs. Er nahm am 37. Pfingst-Halbmarathon in Weeze teil. Nach 1:26:48h kam er als 19. (M30: 3.) ins Ziel. Und machte dann direkt auch Werbung für den Seidenraupen-Cross. http://www.rp-online.de/nrw/staedte/geldern/sport/sportlerfamilie-aus-krefeld-laedt-zum-seidenraupen-lauf-aid-1.5116660


Happy Birthday Pfingstlauf!

Die Schirmherrschaften Bürgermeisterin Karin Meincke und Dieter Hofmann (rechts, Vorsitzender des Stadtsportbundes) blickten zusammen mit den "Urgesteinen" Uwe Fabig (Zweiter von rechts, KEV-Ehrenkapitän) und Frank Brünsing (links, Krefelder Kanu Klub) sowie den Pfingstlauf Organisatoren Holger Falk (Zweiter von links) und Klaus Freiberger (Dritter von rechts) auf die vergangenen Läufe zurück. Foto: Andreas Willems, www.awi-design.de 

Die Schirmherrschaften Bürgermeisterin Karin Meincke und Dieter Hofmann (rechts, Vorsitzender des Stadtsportbundes) blickten zusammen mit den „Urgesteinen“ Uwe Fabig (Zweiter von rechts, KEV-Ehrenkapitän) und Frank Brünsing (links, Krefelder Kanu Klub) sowie den Pfingstlauf Organisatoren Holger Falk (Zweiter von links) und Klaus Freiberger (Dritter von rechts) auf die vergangenen Läufe zurück.
Foto: Andreas Willems, www.awi-design.de

Wow – der Krefelder Pfingstlauf geht am kommenden Montag, 25. Mai, zum 20. Mal über die Bühne. Ein ganz großer Dank an das Orga-Team um Holger Falk und Klaus Freiberger. Sie haben 1996 den Lauf ins Leben gerufen und mittlerweile ein großes Event daraus gestrickt.

Wie immer geht es nicht um Bestzeiten, sondern darum, gemeinsam ein paar Laufkilometer zurückzulegen. Eine Zeitmessung gibt es daher nicht. Der Startschuss fällt um 10.05 Uhr auf der CHTC-Hockeyanlage an der Hüttenallee 256. Traditionell ist der Start- und Zielbereich eine Budenstadt mit zahlreichen Mitmach-Angeboten und Informations-Ständen zahlreicher Partner, zu denen auch die Seidenraupen Adam und Ali mit ihrer Firma Pflege Optimal gehören.

Vom Hockeyplatz begeben sich die Teilnehmer auf die Strecken des Stadtwaldes. Von zwei Kilometern für Einsteiger über fünf, zehn und 15 Kilometer bis zum Halbmarathon (21,1 km) ist für jeden etwas dabei. Damit sich Wettkämpfer wie Breitensportler in ihrem Tempo wiederfinden, begleiten erfahrene Laufpaten die Gruppen in Geschwindigkeiten von fünf, 5:30 und sechs Minuten pro Kilometer. Wer sein eigenes Wohlfühltempo laufen möchte, schließt sich ganz einfach an. Bei den Zwei- und Fünf-Kilometer-Strecken stehen das eigene Wohlfühltempo im Vordergrund, auch hier stehen erfahrene Laufpaten mit Tipps und Ratschlägen zur Seite.

Wie auch in den Vorjahren können sich die emsigen Macher auf prominente Sportler verlassen, die die Gruppen ebenfalls begleiten werden. So ist mit Silke Optekamp die Deutsche Marathonmeisterin 2013 dabei, die Ruderasse Sarah und Miriam Davids sowie Lisa Schmidla laufen ebenso mit wie Fußballtrainer Friedhelm Funkel, Anne Poleska und Jochen Urban. Die Krefeld Pinguine haben den Pfingstlauf erneut unter der Leitung ihres Co-Trainers Reemt Pyka in ihr Sommertrainings-Programm aufgenommen. Ob Maskottchen Kevin in seinem dicken Winterfell mitläuft, darf allerdings bezweifelt werden, denn die Wetterprognosen sehen bestens aus.

„Der gesamte Erlös der Veranstaltung wird wieder zur Anschaffung von behindertengerechtem Spielgerät auf Krefelder Kinderspielplätzen verwandt“, erklären Falk und Freiberger. Das Startgeld beträgt fünf Euro für Kinder und Jugendliche und sieben Euro für Erwachsene. Infos und Anmeldung auf www.krefelder-pfingstlauf.de oder Telefon 598203. Meldungen sind noch bis kurz vor dem Start möglich


Seidenraupen international

Immer nur im Stadtwald rennen oder um Tönisberg herumradeln ist langweilig, dachten sich auch die Seidenraupen. Und bewegten oder bewegen sich in den letzten Tagen fernab der Heimat. Wollen wir hoffen, dass alle mit der gewünschten Form nach Hause kommen.

Sandras Aussicht beim Morgenlauf in Formentera.

Sandras Aussicht beim Morgenlauf in Formentera.

Electricman Aki nach sieben Kilometer auf dem Laufband in Bangkok.

Electricman Aki nach sieben Kilometer auf dem Laufband in Bangkok.

Moritz sammelte knapp 900 Rad-Kilometer auf Mallorca.

Moritz sammelte knapp 900 Rad-Kilometer auf Mallorca.

Steffi im Schwimm-Trainingslager in Koh Phangan, Thailand

Steffi im Schwimm-Trainingslager in Koh Phangan, Thailand


Eine einzige Wunde!

Knie: Blut. Ellenbogen: Blut. Brust: Blut. Pobacke: Blut. Gemüt: Positiv gestimmt. Das Ergebnis des Strongmanrun 2015 kann sich sehen lassen. Trotz, oder vielleicht gerade deswegen: Wat geil!

Zum zweiten Mal nach 2011 stand ich zusammen mit meinem ehemaligen Nachbarn aus Trierer Zeiten, Christian Herkelhino, nun am Nürburgring am Start. Und während wir damals mehr standen als rannten, waren wir nun bärenstark als Läufer unterwegs. Zumindest kamen wir uns so vor. Chris als Superman und ich als Bauchtänzer – das war das Team Fleischpeitsche, das sich nun wieder mal zusammen gefunden hatte und nach 2:34:40h im Ziel war. Sicherlich keine Bestleistung und deutlich hinter dem Sieger Robin Dechant, der nach 1:36:57h im Ziel war, aber darauf kam es ja auch nicht an. Letztlich belegten wir die Plätze 1038 und 1040 (von 13.500 Startern), was wiederum zeigt, dass wir von nahezu 1000 Läufern überholt wurden.

Denn wir hatten dieses Mal das Privileg, aus der ersten Reihe starten zu dürfen. Nach dem sensationellen Warmup samt Liveband, Raketen und Böllerschüssen ging es für uns auf die erste der zwei Runden, die laut Veranstalter je zwölf Kilometer lang sein sollten. Am Ende zeigte meine Uhr zwar nur insgesamt 22 Kilometer, aber auch das ist bei der Art von Rennen ja nicht im Vordergrund.

Blackout nach 2,5 Kilometern
Dafür die Hindernisse. Nach rund zwei Kilometer ging es erstmals in die Knie – ein deutliches Plus zur Premiere von 2011, wo man schon nach wenigen Metern an Hindernis eins angelangt war und stehen musste. Der erste Hammer folgte direkt im Anschluss. Gefürchtete Stromkabel hingen herunter – und eigentlich konnte man die Dinger auch einigermaßen umklettern. Doch ein Windstoß blies mir eines mitten ins Gesicht. Im Vorfeld hatte ich schon überlegt, wie stark wohl zwölf Volt sein können, nun erfuhr ich es: Wie ein fetter Punch auf die Nase. Ich sackte kurz zusammen und brauchte einige Momente, um mich zu berappeln, wtf.

Es ging nun im Folgenden immer wieder durch Schlamm und Glibber, über Strohballen und Autoreifen, und vor allem auf und ab. Weniger die Hindernisse raubten einem die Kraft, sondern eher der stete Wechsel zwischen Up- und Downhills. Aber genau das macht ja auch Spaß.

Einige Hindernisse haben es dann aber doch in sich. Das sind weniger die mit Autoreifen (die eigentlich nur nerven), sondern die, wo geklettert werden muss. Das mitunter härteste aller Hindernisse ist dann jedoch Nummer15: ein rund 100 Meter langes Bassin mit eiskaltem Wasser. Ihr Hunde! Im ersten Moment dachte ich, mir bleibt der Atem weg, aber mit viel Disziplin ging es dann doch.

Meinem Outfit, einem heißen Röckchen aus zarter Seide, bekamen die ganzen Hürden natürlich nicht. Zunächst lösten sich die kostbaren Goldstücke, später dann auch immer mehr andere Teile – bis ich mich schließlich dazu entschied, mich ganz davon zu trennen. Was blieb, war eine knappe Laufunterbux, die aber immerhin von dem einen oder anderen Zuschauer als sexy bezeichnet wurde. Was sie aber definitiv nicht ist. Chris hatte derweil auch mit seinem Kostüm zu kämpfen. Die Schaumstoffmuskeln hatten sich aufgesogen, der Umhang störte so ziemlich überall.

Sonnenbrille im Arsch
Recht bald in Runde zwei machte sich dann die Waden von Chris bemerkbar. Der „Vollblutprofi“ war erst vor wenigen Tagen aus Thailand zurückgekehrt. Inklusive Schnittwunde unterm Zeh und einer Bombenform 😉 Hieß im Umkehrschluss: Nicht zu viel, Gang runterschalten und locker weitermachen, ohne das große Ganze zu gefährden. Die Strecke hatte sich natürlich nicht verbessert und war durch die vielen Starter nun an einigen Stellen zu einer Schlammwüste verkommen. Also noch mehr aufpassen…machtlos war ich jedoch bei der großen Rutsche. Unten angekommen, fragte ich mich, was mich da gerade so unglaublich in der Arschbacke schmerzt. Kurzer Check meiner knappen Hose: Ein Glas einer Sonnenbrille. HÖLLE. Fortan lief also auch von dort ein kleines Rinnsal Blut hinunter. Wir überholten nun immer mehr „Läufer“ und näherten uns dem Ziel. Noch einmal durch das eiskalte Wasser, noch einmal über Berge von Autoreifen und dann hinein ins Ziel. Geschafft. Die Medaille, köstliches Bier, toller Kuchen und warme (!) Duschen waren der verdiente Lohn, den wir beide entspannt in der Presse-Lounge ausklingen ließen.

Ein Dank für die Fotos geht zu einem großen Teil an Holger Teusch, der für den Volksfreund unterwegs war. Seine Fotostrecke findet ihr hier. Zu sehen ist auf einem Foto, wie mich gerade die zwölf Volt ausgeknockt haben…übel!

http://fotos.volksfreund.de/galerie/cme528638,3331671.html#3331671


Sind sie zu stark, bist du zu schwach

Streckenplan PR_FFSMR_2015_NBR_klein-250 Shades of Mud, Eifler Südwand oder Stairway to Heaven – mit diesen Namen werde ich mich am Samstag beschäftigen. Und ja, die Lust an dieser Beschäftigung hält sich in Grenzen, denn die Namen deuten schon darauf hin, um was es geht: Der Strongmanrun am Nürburgring. Jenes ekelhafte Rennen, das einen in Matsch und Wasser drängt, während nebenbei noch 24 Kilometer gelaufen werden müssen. Was den Lauf deutlich von ähnlichen Rennen unterscheidet, die zwar einen gleichen Ansatz verfolgen, die Teilnehmer aber lediglich über fünf, zehn oder fünfzehn Kilometer schicken. 24 Kilometer sind für mich natürlich keine besondere Aufgabe, doch dabei noch zweimal die 17 Hindernisse zu überwinden, wohl. Und wenn ich mir die Hindernisse so anschauen, hat sich da in den vergangenen Jahren einiges getan. So nach dem Motto „Noch härter, noch stärker“ – aber wie heißt es so schön bei Fisherment? Sind sie zu stark, bist du zu schwach!

Naja, zu schwach werde ich nicht sein, aber das Ergebnis kenne ich schon jetzt. „50 Shades of Mud“, Hindernis eins, zwingt einen in den Schlamm, der knieend durchrobbt werden muss. Da meine Wunde aus Boston noch nicht verheilt wird, heißt es also schon ab da: BLUT! 😉 Und wenn das Knie halten sollte, ist es ein paar Meter später dann erst recht offen. „Knie mands Land“: Auf die Knie, an Elektrofäden (zwölf Volt) vorbei krabbeln und Reifenfelder und Strohballen überwinden – nee, ist klar.

Zu verdanken habe ich den Spaß übrigens meinem guten Buddy Christian, mit dem ich einst das Team Fleischpeitschen-Attacke bildete. Danke, du Hehlen! Es ist für uns nach 2011 die zweite gemeinsame Teilnahme an dem Spektakel. Zwar hatten wir verdammt viel Spaß, aber auch eine Menge Frust. Wir und die knapp 9000 Starter standen mehr, als dass wir rannten, kletterten oder schwammen. Denn Strecke und Teilnehmerzahl harmonierten nicht, ständig hieß es anstehen. Allein am ersten Hindernis warteten wir zehn Minuten, wie ich damals im Volksfreund geschrieben hatte (http://www.volksfreund.de/nachrichten/sport/laufen/berichte/Berichte-Wasser-Matsch-und-Hindernisse;art165506,2755704). Das führte natürlich nicht nur zu grottigen Zeiten (die eigentlich nebensächlich waren und sind), sondern auch zu einer Menge Frust. Für mich ein Grund, weswegen ich ab da große Umwege um diese Art von Rennen machte. Was mich dennoch beim Blick auf 2011 schmunzeln lässt: Sieger war Florian Neuschwander in 1:21, wir kamen in bitteren 2:43 ins Ziel. Hinter so Koriphäen wie zB Micky Föhde. OMG…Gruselig auch die Fotos von damals…wie sahen wir denn aus??? http://fotos.volksfreund.de/galerie/cme216791,1977203.html#1977203

Der Streckenplan.

Der Streckenplan.

Doch aus den Fehlern haben die Macher gelernt, mehrfach wurde die Strecke geändert, so dass es nicht mehr zu solchen Szenen kommen soll. Allein Hindernis eins ist nun ein gutes Stück vom Start entfernt, so dass sich das Feld bis dahin etwas entzerren kann. Hier gibt es übrigens eine schöne Übersicht über die Strecke: http://www.fishermansfriend.de/strongmanrun/nuerburgring-2/streckenplan-2015

Die Vorbereitung für den Lauf verlief für uns beide übrigens bombig. Chris hat gerade einige Wochen Thailand hinter sich und sich dort mit einer Muschel den Fuß aufgerissen. Und bei mir pingt das Knie noch immer, immerhin konnte ich nach Boston erst drei entspannte Läufe über maximal zwölf Kilometer absolvieren. Läuft 😉


Heute in der WZ: Wir!

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Eine Idee: Der Krefelder Lauf-Cup

Liebe Laufsport-Gemeinde,

In diesem Jahr gibt es erstmals den Volksbank-Cycling-Cup. Fünf Radsportveranstaltungen aus Krefeld und Umgebung haben sich zusammengeschlossen und küren dadurch einen Gesamtsieger der Serie. Der Hintergrund: Die Radler sollen animiert werden, an möglichst vielen Rennen der Serie teilzunehmen, um Punkte zu sammeln. Der Führende erhält übrigens immer ein spezielles Trikot.

Gar keine so schlechte Idee finden wir – und haben uns mal die Mühe gemacht, das ganze, wenn auch ohne Sponsor (kann ja noch kommen; Meldungen erwünscht), auf unseren geliebten Laufsport in Krefeld umzumünzen.

Um das ganze übersichtlich zu gestalten, trennen wir natürlich zwischen Frauen und Männern sowie zwischen dem „kurzen“ und „langen“ Lauf einer Veranstaltung, sofern es zwei Läufe gibt – ansonsten zählt eben nur einer, dann aber jeweils für beide Wertungen.

Angedacht ist ein Punktesystem, da die Zeiten der Läufe nicht miteinander vergleichbar sind. Die Punkte verteilen sich auf die ersten fünf Plätze pro Lauf und Geschlecht. Für den Sieg gibt es sechs Punkte, dann folgen vier, drei, zwei und ein Punkt.

Natürlich kann man in beiden Wertungen punkten, wenn man an kurzen UND langen Läufen teilnimmt. Es ist aber nicht möglich, Punkte aus der „kurzen“ Wertung in die „lange“ mitzunehmen oder umgekehrt. Läuft man einen „kurzen“ Lauf, sammelt man für die „kurze“ Wertung, läuft man „lange“ dann für die „lange“ Wertung.

Wir haben folgende Läufe herausgepickt, in der Hoffnung, damit alle Krefelder Läufe mit ernsthafter Zeitnahme abzudecken (wenn wir einen vergessen haben, bitte melden):

  1. Gesundheitslauf Hüls (3. Mai; fünf und zehn Kilometer)
  2. Charityrun Stadtwald (21. Juni; fünf und zehn Kilometer)
  3. Forstwalder Herbst-Cross (wahrscheinlich am 3. Oktober; fünf Kiometer)
  4. Seidenraupen-Cross (18. Oktober; sechs und 16 Kilometer)
  5. Martinscross (wahrscheinlich am 8. November; drei (Frauen) und fünf Kilometer (Männer))
  6. Silvesterlauf (31. Dezember; 4100 Meter und 8100 Meter)

Zwischenstand nach dem ersten Lauf, dem Gesundheitslauf Hüls.

Frauen (kurz)

  1. Lisanne Leufgen 6
  2. Michelle Leufgen 4
  3. Isabel Gierok 3
  4. Jana Weiss 2
  5. Annette Pfaffenhöfer 1

Frauen (lang)

  1. Daniele Brokamp 6
  2. Christina Haertel 4
  3. Katrin Persigehl-Hansen 3
  4. Dina Kipker 2
  5. Carina Göbel 1

Männer (kurz)

  1. Jürgen Brauckmann 6
  2. Denis Brick 4
  3. Guido Pesch 3
  4. Matteo Manek 2
  5. Rainer Schmidt 1

Männer (lang)

  1. Arthur Hoffmann 6
  2. Lukas Streese 4
  3. Felix Schregel 3
  4. Bernd von den Kerkhoff 2
  5. Adam Kolodziej 1

Vielleicht hat ja jemand noch zusätzliche Ideen – hier ist noch nix in Stein gemeißelt 😉


Jetzt aber: Das Boston-Review

Sorry Leute, aber der Umzug ließ leider nicht zu, diese Fazit früher zu schreiben. Und da ich es nicht zwischen Tür und Angel tippen wollte, kommt es nun eben etwas später. Ist aber auch gut so, denn so kann ich diesen geilen Trip noch einmal genießen…los geht’s.

Olympia des Läufers
Der Boston-Marathon, das sei das Olympia des Läufers. Was Meb Keflezighi, der Sieger von 2014, sagt, zeigt den ungeheuren Stellenwert dieses Laufs, der als einziger auf eine solche Geschichte zurückblicken kann. Seit 1897 wird er jedes Jahr ausgerichtet, und er verwandelt die sowieso schon sportverrückte Metropole am Atlantik in ein Läufer-Tollhaus. Daran konnten auch die Bomben-Anschläge von 2013 nichts ändern, bei dem in Nähe der Ziellinie auf der Boylston Street drei Menschen starben und knapp 300 schwer verletzt wurden. Kein anderer Lauf auf der Welt genießt einen solchen Ruf, eine solche Dynamik, nirgendwo sonst wird der Marathon so gelebt wie hier.
Und genau deswegen war es für mich wie eine innere Pflicht, irgendwann einmal an diesem Lauf teilzunehmen. Eine Aufgabe quasi, die wahrlich nicht einfach zu erfüllen ist. Die Boston Athletic Association gibt nämlich strenge Qualifizierungs-Zeiten vor. Mit meiner Zeit vom Barcelona-Marathon im vergangenen Jahr (2:58h) hatte ich diese erstmals geknackt – und wer weiß, ob mir dies noch einmal gelingen sollte. Also: Anmeldung raus.

Eines vorne weg: Es sollte gelingen. Nach bereits 2:54:19h war ich im Ziel, was natürlich persönliche Bestzeit darstellt (mit der ich wohl erneut qualifiziert wäre). Unter den rund 30.000 Startern bedeutet dies Platz 1453 (Gesamt) und in der M35 1112. Zum Vergleich: Mit der Zeit hätte ich in Düsseldorf Rang 48 belegt.
Allein diese Positionierung zeigt, wie „schnell“ dieser Marathon ist. Hier starten nur die Besten, eben weil sie sich qualifiziert haben. Zwar gibt es auch Läufer, die sich über Charity Projekte oder Reiseveranstalter den Traum vom Boston-Marathon erkaufen, doch erfahrungsgemäß sind diese nicht vorne zu suchen, sondern eher in der Mitte oder dem Ende des Feldes.

imageDie Vorbereitung
Blicken wir kurz noch einmal zurück auf die Vorbereitung: Durch unseren Hauskauf und der damit verbundenen Sanierung/Renovierung war recht schnell klar, dass ich den 2.59.59h-Plan von Herbert Steffny nicht voll durchziehen kann. Sechs Einheiten pro Woche lassen sich kaum neben einem solchen Projekt absolvieren. Also legte ich den Fokus auf eine Intervall-Einheit, einen flotten Lauf und einen langen Lauf pro Woche. Alles anderes war Bonus. Insgesamt würde ich behaupten, dass ich dank zahlreicher Trainings in den frühen Morgenstunden trotzdem rund 75 Prozent des Plans absolvieren konnte. Gepaart mit einigen guten Ergebnissen in der Vorbereitung (unter anderem neuer HM-PB) gab mir das immerhin die Gewissheit, in Boston gut durchzukommen, gleichzeitig aber auch die Lockerheit, keiner Zeitvorgabe hinterherhecheln zu müssen. Ein ähnlicher Ritt wie in Barcelona erschien mir nicht realistisch, auch wenn natürlich der Wunsch, wieder unter der 3h-Marke zu bleiben, existierte.

imageAnkunft in Boston
Über Airbnb hatte ich eine schöne Bleibe in Somerville gefunden, fünf U-Bahn-Stationen von Boston-Downtown entfernt. Nach meiner Ankunft am Freitag und dem Check-In holte ich meine Startunterlagen ab. Marathon-Messen haben stets die gleiche Aufmachung, auch wenn es in Boston alles etwas größer war und überall mit der Bedeutung des Laufs geprahlt wurde (nimmt man gerne mit). Adidas überstrahlte mit seinem Shop so ziemlich alles, doch auch andere üblichen Marken versuchten, mit perfekt durchgestylten Souvenirs und Merch-Artikeln die Dollar aus den Besuchern zu quetschen. Mit Erfolg 😉
Den Abend verbrachte ich im Fenway-Park, der Heimat der Boston Red Sox. Rund drei Stunden hielt es mich an dieser traditionsreichen Stätte, während meine Sitznachbarn links und rechts versuchten, mir die Regeln näher zu bringen (je nach dem, wer gerade auf seinen Plätzen war, denn ein Großteil des Spiels verbringen die Zuschauer an den Fressbuden, an denen ein Bier im Plastikbecher mal eben lumpige neun Dollar kostet). Faszination der Amis für diesen Sport hin oder her, so richtig packt mich Baseball weiterhin nicht.

imageSamstag, noch zwei Tage
Den Samstag begann ich mit einem Lauf am frühen Morgen durch Harvard. Während es für mich lediglich darum ging, die Beine ein wenig auszuschütteln und mir den Campus samt Sportanlagen (wow) anzuschauen, hatte es der Großteil der Läufer, die ich traf verdammt eilig. Ich weiß nicht, ob es eine Momentaufnahme war, aber einfach nur so laufen/traben, scheint für viele Amis nicht zu gehen. Fast alle gingen an ihre Grenze bzw. pushten sich enorm und legten dabei eine große Verbissenheit an den Tag.
Den weiteren Tag hatte ich mir zur freien Verfügung gehalten, unter anderem wollte ich mir den Freedom Trail anschauen – eine rote Linie auf dem Boden führt einen spielend leicht zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt und ihrer bewegten Geschichte. Das Resultat: Viel, viel gesehen und zwei dicke Blasen an den Füßen. Der Klassiker eben bei Marathons in Städten, die man sich noch anschauen möchte.
Der Abend endete in einer der vielen Sportpubs bei einem leckeren Burger, vielen Gesprächen mit anderen Läufern und NHL-Eishockey, genauer einem Spiel der Pittsburgh Penguins.

imageSonntag, noch ein Tag
Die Generalprobe ging mächtig daneben: Den kurzen Lauf am Morgen beendete ich mehr oder weniger im Tiefflug: Bordsteinkante übersehen, Sturz, schmerzhafte Wunden an Knie, Hüfte und Ellenbogen. Verdammt. Aber eben passiert.
Nach dem Besuch eines Gottesdienstes in der Trinity Church direkt an der Ziellinie ging es dann nach Worcester zum dortigen Spiel in der AHL. Die heimischen Sharks empfingen die Portland Pirates. Während sich die Sharks am Vortag für die Playoffs qualifiziert hatten, musste Portland noch gewinnen. In dem sehr schnellen Spiel (jeder DEL-Ligist wäre hier untergegangen) hatten die Pirates am Ende die Nase vorn, wenn auch knapp (5:4). Zurück in Boston besuchte ich noch die Pasta-Party im ultrahässlichen Rathaus, und dann ging es ins Bett.

 

IMG_3651Raceday
Der Wecker klingelt um 5 Uhr, argh. Aber okay, das Programmheft bat die Läufer der ersten Welle (also auch mich) darum, bis 6.30 Uhr einen der Busse am Boston Common genommen zu haben. Okay, wollen wir dem mal folgen.
Zusammen mit Dominic, der im gleichen Haus wohnt wie ich, und ebenfalls den Marathon läuft, geht es also zu früher Stunde hinaus. Der gebürtige Kambodschaner (49, sieht aber aus wie 25) hat das Ziel, ebenfalls unter 3h zu bleiben, sagt aber im gleichen Atemzug, kaum trainiert zu haben. Passt nicht ganz zusammen, denke ich mir, aber egal (Nachtrag: Er kam bei 3:42 rein. O-Ton: „Zu viel Gegenwind!“)
Nach der Gepäckabgabe werden wir vor dem Betreten der Busse gecheckt. Ein notwendiges Übel. Die Sicherheitsvorkehrungen waren ja nicht ohne Grund aufs höchste geschraubt worden. So wurde unter anderem verboten, mit Laufrucksack zu starten oder in einem Kostüm.
In den Schulbussen werden wir dann eine knappe Stunde hinaus bis zum Startort Hopkinton gefahren. Erinnert ein wenig an Bundeswehr-Zeiten, in denen es ebenfalls in Kolonne zu Übungen ging. Während es in den Bussen noch muckelig warm ist, empfängt uns die 14.000-Seelen-Gemeinde arschkalt und windig, wenig später dann auch mit Regen. Eigentlich genau mein Wetter, wenn da nicht noch über zwei Stunden bis zum Start wären. Eingemummelt in mehrere Lagen Plastikfolie und mit Tee versorgt, lege ich mich in eines der Zelte zum Vor-Ruhen. Auch mal was neues.

IMG_3647Startschuss
Doch dann geht es los. Aufruf, zum Start zu kommen. Und erstaunlich wenige Läufer, die sich verrückt machen. Wahrscheinlich dem Umstand geschuldet, dass in Welle eins zumeist erfahrene Hasen unterwegs sind. Letzter Adrenalin-Schiss, wobei von Aufregung eigentlich keine Spur ist. Unglaubliche Lockerheit, kaum Anspannung, null Druck. Die übliche Vaseline-Matscherei. Etwas eintraben. Nationalhymne. Und los.
Die ersten fünf Kilometer vergehen wie im Flug, offenbaren aber, dass es kaum möglich ist, auch nur ansatzweise ein einigermaßen gleichmäßiges Tempo zu laufen. Wenn ich jemals zuvor von einem welligen Lauf geschrieben habe, das hier stellt alles in den Schatten: es geht stetig auf und ab. Stört mich allerdings nicht. Ich habe schnell mein Tempo gefunden, laufe, sofern es die Anstiege erlauben, irgendetwas um die 4:07min pro Kilometer, was schneller ist als die 4:15min, die ich für 2:59h bräuchte. Aber es fühlt sich gut an, warum eigentlich nicht?! Hatte ich mir vor dem Lauf noch Gedanken gemacht, wie ich mich mit Wasser versorge (ich mag generell keine Getränkestationen und verliere dort immer Zeit), so scheint das nun wie weggeflogen. 9000 (!) freiwillige Helfer machen es möglich, pro Meile mindestens einen Getränkestand anzusteuern. Das sorgt für wenig Gedränge und vor allem dafür, nicht jeden mitnehmen zu müssen.

Smells like Venlo
Ein wenig sind die kommenden Kilometer (oder Meilen) mit dem Venlo-Halbmarathon zu vergleichen. Es geht von Siedlung zu Siedlung, von Städtchen zu Städtchen. Egal, ob in Ashland, Framingham oder Natick: Überall empfangen die geschätzten eine Millionen Zuschauer (ob es bei dem Regen wirklich so viele waren, bezweifle ich mal stark) die Läufer wie Volkshelden.
Und plötzlich ist da ein Fiepen, ein seltsames Geräusch. Nähert sich ein Zug mit rostigen Bremsen? Es wird lauter und lauter und plötzlich ahne ich, was dieses Geräusch ist: der berühmt-berüchtigte Screaming-Tunnel in Wellesley, den man bereits zwei Kilometer vorher hört: Tausende junger Mädchen, die hier das College besuchen, säumen den Straßenrand, rasten dabei aus und verlangen nach Umarmungen und Küssen. Nun ja, ich belasse es bei einem kollektiven Handkuss, der aber auch für einen Begeisterungs-Sturm sorgt, wie ihn sonst Boybands erzeugen. W a h n s i n n!
Wenig später ist die Hälfte des Laufes geschafft. Regen, Kälte und Gegenwind machen mir gar nichts aus, es läuft prima. 1:26:44h zeigt die Uhr. Fühlt sich gut an, keine Probleme bislang. Also: Weitermachen.

2015_bostonmarathon_coursemapDie Newton Hills
Noch drei Meilen und die gefürchteten Newton Hills werden beginnen. Vier Hügel, die den Läufern angeblich alles abverlangen sollen, mit dem Heartbreak Hill als Schlusspunkt. Hier, so sagt der Bostoner, werden die Rennen entschieden (was in diesem Jahr tatsächlich so ist, da der bereits erwähnte Meb sich hier verschluckt, übergibt und dadurch das Tempo nicht mehr mitgehen kann).
Aber: Es sind Hügel. Und ja, sie fühlen sich hart an, weil sie sich lange ziehen. Aber es sind eben nur Hügel, und keine Berge. Und sie bringen mich an diesem Tag schon gar nicht aus dem Konzept. Vor allem mit dem Wissen, dass es danach fast nur noch bergab geht. Allerdings ist schon erstaunlich, dass die leichten Erhöhungen selbst Läufer aus meinem Segment aus dem Konzept bringen: Einige werden extrem langsam, andere gehen, wieder andere bleiben gar stehen. Ich frage mich, was diese Läufer wohl zu einem Berglauf wie dem Jungfrau-Marathon sagen würden?

 

Auf Bestzeit-Kurs

IMG_3644 Spätestens jetzt verrät mir meine Uhr, dass ich auf Bestzeitkurs bin. Das spornt an. Und das Mädel, das mich gerade überholt hat, werde ich nicht so einfach ziehen lassen, denkste dir wohl so. Ähnlich wie in Wellesley pushen einen nun die Studenten des Boston-College, einfach genial, vor allem, weil es weiterhin stark regnet.
Ich passiere bei 2:25h die 35km-Marke, was mir auch zeigt, dass ich die für mich immer demotivierenden Kilometer 20 bis 30 locker hinter mich gebracht habe, ohne auch nur daran zu denken. Schiefgehen kann jetzt eigentlich kaum noch etwas. Die Gedanken schweifen noch einmal an den Anfang der Vorbereitung, als mich eine Zerrung etwas aus dem Konzept warf. Meldet sich der Oberschenkel wieder? Nein, tut er nicht.
Mit Brookline wartet die letzte Vorstadt von Boston auf uns Läufer, in der Ferne sieht man schon die Wolkenkratzer. Der Wind peitscht mir nun direkt ins Gesicht, aber was soll mich jetzt noch aufhalten?
Das Beste: Zu keiner Phase des Rennens hatte ich das Gefühl, mich zu überanstrengen, was mich nun zu Kilometer-Zeiten führt, die ich sonst auf 10km-Läufen produziere.
Die Ziellinie rückt nun immer näher, die Straßen werden noch voller und die Zuschauer noch enthusiastischer. Einfach nur cool, wie sich hier keiner von dem miesen Wetter abhalten lässt.
Vorbei am Fenway-Park, und dann ist er schließlich da, der letzte Kilometer. Ab auf die Boylston Street, vorbei am McGreevys von Dropkick Murphys-Sänger Ken Casey. Ich spurte nun fast und lasse andere Läufer stehen. Das Handy ist gezückt, diesen Moment muss ich einfach festhalten.
Die letzten Meter vergehen nicht nur wegen meines Tempos (die Uhr zeigt mir einen Schnitt von 3.40 für den letzten KM an) wie im Flug. Ich bin absolut im Runnershigh und könnte, so zumindest mein Gefühl, noch ewig in diesem Tempo weiterlaufen. Denn von Erschöpfung ist weit und breit keine Spur.
Dass die VIPs auf der Tribüne nicht mehr da sind, ist mir egal – dafür haben die Zuschauer auf den 42 Kilometern vorher alles gegeben. MEGA-Nice und ein deutliches Zeichen, warum dieser Marathon so geliebt wird.

IMG_3637Im Ziel
Ich laufe nicht über die Ziellinie, ich springe (http://marathonfoto.com/Catalog/List/210831274?PIN=7X6U10&LastName=KOELKER) und gebe der Uhr, die 2:56:22 anzeigt, noch einen mit. Meine tatsächliche Zeit beträgt 2:54:19h, was natürlich neue persönliche Bestzeit darstellt – eine Verbesserung um mehr als vier Minuten, wow. Betrachtet man die Zeit des Siegers Lelisa Desisa (2:09:17h), so wird klar, dass die Bedingungen eigentlich nicht Bestzeit-tauglich waren. Immerhin liegt er sechs Minuten hinter dem Streckenrekord. Ich scheine also wohl wirklich einen Sahnetag erwischt zu haben. Die Medaille wirkt wie eine Belohnung, noch mehr sehne ich aber die silbernen Capes herbei. Denn Wind und Wetter hören nicht auf, verrückt zu spielen. Die Kälte erklettert nun den Körper, gut, dass ein U-Bahn-Schacht als Sauna-Station her hält. Der Weg zurück zum Boston Common ist zwar nur einen knappen Kilometer lang, doch erscheint mir plötzlich Ewigkeiten zu dauern. Duschen gibt es zwar nicht, aber ein kleiner Tempel lädt zum Umziehen ein.

 

Timo (links) und Christian (rechts): RT worldwide!

Timo (links) und Christian (rechts): RT worldwide!

Siegesfeier mit RT-Kollegen
Meine persönliche Siegesfeier steigt im Brass in Somerville. Hier treffe ich auf Timo und Christian, die ursprünglich aus Finnland bzw. Schweden kommen, nun aber hier wohnen. Sie sind, wie ich auch, Mitglieder bei Round Table. Zwar ist unser Club in den USA nicht sonderlich groß, vereinzelt gibt es aber Jungs, die den Gedanken aus Europa mitgebracht haben. Es ist ein tolles Treffen, bei der wir die Bierkarte (http://www.brassunion.com/wp-content/uploads/2014/11/Brass_Beer_website_April7_15.pdf) rauf und runter probieren. Stark. Eigentlich hatte ich noch vor, die Runnersparty mitzunehmen, doch die ist schon lange vorbei. Beseelt sinke ich also später in die Federn und schlafe mit einem Lächeln ein. Was für ein geiler Tag… (Noch ein Nachtrag: Im Haus wartete der von oben bis unten getapte Dominic mit einer Flasche Brandy in der Hand. Während er das Zeug pur trinkt, bitte ich um Cola. Der Höllenhund!)

Wer sich das Rennen noch einmal anschauen möchte, kann dies hier machen:

Der Tag danach: Easy!

Der Tag danach: Easy!

Abreisetag

Mein Flieger geht erst am Abend, was mir die Möglichkeit zu einem erneuten Stadtbummel gibt. Im McGreevys gönne ich mir einen fetten Burger und lerne dabei erneut Läufer kennen. Es ist irgendwie verhext, egal, wo man hinkommt, man trifft einen Marathoni. Oder Leute, die einem anerkennend zu nicken, zu winken oder gar aus dem Auto aussteigen, um zu gratulieren. Toll. Wie auch das Eis von Emack & Bolio’s Ice Cream auf der grazilen Newbury Street. Kostet zwar 18 Dollar für zwei Kugeln, ist aber leider geil 😉

Wie immer bei solchen Erlebnissen ist dieser Bericht wieder über das normale Maß hinaus gegangen. Sorry, aber das war es mir wert. Ich hoffe, ihr hatte beim Lesen ähnlich viel Spaß, wie ich beim Schreiben. Ich könnte noch Stunden weiter machen, aber irgendwann muss das ja ein Ende nehmen. Danke für alle, die mir die Daumen gedrückt haben und vor allem DANKE an meinen Schatz Eva, die mir diese Reise trotz Umzug gestattet hat. #love

Und es gibt ja auch noch andere Seidenraupen >>>

 

Adam beim Zieleinlauf!

Adam beim Zieleinlauf!

Marathon in Ddorf

Eine Woche nach Boston stand der Düsseldorf Marathon an. Während mein Knie noch nicht wiederhergestellt war und ich leider meinen Staffel-Start absagen musste, waren Henne und Adam am Start. Henne finishte nach 3:01:46h und wurde damit 102. und in der M30 18. Adam überquerte nach 3:18:00h die Ziellinie an den Kasematten, was Rang 267 im Gesamt-Klassement und 41 in der M45 bedeutete. Steile Zeiten, Jungs!