Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Archiv für Februar, 2019

SRC2019: Canicrosser welcome

Auch in diesem Jahr freuen wir uns wieder auf viele Canicrosser beim Seidenraupen-Cross am Sonntag, 6. Oktober. Als kleine Motivationsspritze könnte dieser Bericht aus der US-Runnersworld dienen: Anthony Famiglietti knackt mit Bailey den Weltrekord über eine Meile. Am Ende stoppt die Uhr bei 3:59 min. Flott!!!

Canircross SRC2018

Hunde sind beim SRC gerne gesehen.

Da uns immer wieder Fragen zu dem Thema erreichen, hier noch einmal der Passus dazu aus unseren SRC-FAQ:

Beim Seidenraupen-Cross ist das Führen von Hunden erlaubt. Voraussetzung dafür ist die Eignung des Läufers und des Hundes, das Führen an der Leine und eine entsprechende Versicherung.
Wir gehen davon aus, dass Hundehalter, die beim SRC mit ihrem Hund laufen, dieses Unterfangen vorab getestet haben. Denkt bitte daran, dass ihr euch in einem Pulk von Läufern aufhaltet und es entsprechend „wuschelig“ ist. Das muss der Hund mitmachen können. Wenn ihr euch unsicher seid und ihr erst einmal testen möchtet, ordnet euch an das Ende des Feldes.
Auf keinen Fall dürfen Läufer durch Hunde (und Leine) behindert und ggf. gefährdet werden.


Kölker beim Doppelstart Zweiter und Neunter

Bei frühlingshaften Temperaturen und besten Bedingungen ist Seidenraupe Manu beim 8. Sieben-Quellen-Crosslauf in Straelen auf dem zweiten und neunten Platz gelandet – und das trotz einer verhärteten Wade und den ersten allergischen Reaktionen.

Sieben Quellen 1

Sieben Quellen sind es, die rund um die Paesmühle die Teiche fluten.

Zunächst ging es über die 5450 Meter-Distanz. Drei Runden waren auf dem extrem welligen und sehr anspruchsvollen, aber traumhaften Geläuf rund um die Paesmühle zu absolvieren.

Sieben Quellen 3

Die Runde ist beim 5450 Meter-Lauf dreimal zu absolvieren, beim 8300 Meter-Lauf viereinhalb Mal.

Schon nach wenigen Meter war klar, wer in dem Rennen den Ton angibt: Heinz van Dongen im Trikot des TSV Weeze spurtete davon und ließ das restliche Läuferfeld hinter sich. Manu konnte sich allerdings direkt hinter van Dongen, im Oktober Zweiter beim langen Seidenraupen-Cross, einsortieren und diesen Platz bis zum Schluss für sich behalten. Van Dongen gewann in 20:26 min, Manu folgte in 22:02 min (Zweiter auch in der M40) und Frank Schramm kam in 22:31 min auf Rang drei.

Sieben Quellen 2

Und jetzt nochmal 8300 Meter??? Ufff…

Sichtlich geschafft vom ersten Rennen stand Manu nur wenige Minuten später beim Start über 8300 Meter wieder am Start. Auch hier war die Favoritenrolle schnell ausgemacht: Christoph Verhalen (TuS Xanten) setzte sich direkt an die Spitze, die er bis zum Ende inne halten sollte. Der Rest, darunter auch Exil-Alpinist Bernd Meyer, folgte, wohl aber deutlich langsamer. Nach stotterndem Start kam Manu besser ins Rennen und konnte im Verlauf noch einige Läufer einsammeln. Am Ende belegte er in 34:51 min Platz neun (M40: 3.). Verhalen siegte in 30:12 min. Siegerehrung und dann ab nach Hause…

Sieben Quellen 3

Manu auf Rang zwei.

Die Augen sind nun auf das Wochenende gerichtet: Der zweite Lauf der Duisburger Winterlauf-Serie steht an. Throwback: Im vergangenen Jahr musste Manu nach sechs Kilometern mit einem Muskelfaserriss in der linken Wade verletzt aufgeben. Genau diese Wade ist es nun, die wieder zwickt. OMG


Kölker mit Doppelstart an den sieben Quellen

Zum achten Mal bittet die Lauf- und Triathlonabteilung des SV Straelen am kommenden Sonntag ins Waldgebiet an den „Sieben Quellen“. Rund um den Paesmühlenteich steigt dann der beliebte Crosslauf. Seidenraupe Manu wagt den Doppelstart.

„Ich bin gespannt, was mich erwartet. Ich habe nur gutes über diesen Wettkampf gehört“, so der 39-Jährige, der über die Mittel- (rund 5400 Meter) und Langstrecke (rund 8300 Meter) gemeldet hat. Nachmeldungen sind am Veranstaltungstag bis eine Stunde vor dem jeweiligen Lauf möglich. Infos gibt es hier.


Neue Frischlinge: Auf zum Hülser Berg

Große Freude auf dem Hülser Berg: Im Wildschweingatter, also direkt an der Strecke des Seidenraupen-Cross, haben in der vergangenen Woche beide Bachen (weibliche Wildschweine) eine zweistellige Anzahl an Frischlingen zur Welt gebracht. Alle jungen Schweinchen machen einen gesunden und vitalen Eindruck. Wir empfehlen daher einen schönen Lauf mit einem Abstecher zu den Wildschweinen.

Frischlinge 2019_2

Im Wildschweingatter haben in der vergangenen Woche beide Bachen (weibliche Wildschweine) eine zweistellige Anzahl an Frischlingen zur Welt gebracht. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Bitte beachtet aber, dass zur Verhinderung von Krankheiten und Seuchen, wie etwa der Afrikanischen Schweinepest, ein absolutes Fütterungsverbot der Wildschweine gilt. Gerade Jungtiere reagieren sehr stark auf nicht sachgemäßes und ungeeignetes Futter.

Mitarbeiter des Kommunalbetriebes Krefeld füttern täglich die Wildschweine sowie das Damwild und Rotwild in den anderen Gattern mit geeignetem tiergerechtem Futter, so dass die Tiere trotz des Winters keinen Hunger leiden und ausreichend und ausgewogen ernährt werden.


Vier SRC-Veteranen bei der WZ-Sportlerwahl des Jahres

Die Westdeutsche Zeitung sucht wieder Krefelds Sportler des Jahres. Anders als in den Vorjahren (da war Pauline Saßerath stets die einzige) haben es diesmal gleich mehrere Starter des Seidenraupen-Cross der vergangenen Jahre geschafft, von der WZ nominiert zu werden. Allein schon deswegen würden wir für sie stimmen. Wir stellen euch die vier SRC-Veteranen vor!

Pauline Saßerath

Pauline begeistert die Krefelder Sportwelt schon länger, seit Jahren sammelt sie Erfolge beim Cross-Triathlon. Deswegen holte sie 2014, 2015 und 2016 auch den Titel „WZ-Sportler des Jahres“ und 2017 „Bronze“ hinter Vanessa Schumann (Cheerleading) und Dressurreiterin Anna-Christina Abbelen.

2018 wurde sie WM-Zweite in der U20, DM-Zweite in der U20 und NRW-Meistererin im Crosstriathlon. Dabei war das vergangene Wettkampf-Jahr von dem ein oder anderen Sturz gezeichnet, was in dieser Sportart aber einfach auch dazu gehört.

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Pauline Saßerath ist als zweite Frau im Ziel des SRC 2017 (6,6 km).

Pauline war gleich mehrfach beim SRC über die Kurz-Distanz (6,6 km) dabei, und das, obwohl er in der sogenannten Off-Season liegt, in der Triathleten auch mal die Beine hochlegen, nen Bierchen trinken oder sich einen Burger gönnen. 2015 wurde sie  in 30:04 min Zehnte, 2016 Dritte in 27:47 min (Siebtschnellste Zeit ever, https://seidenraupen.org/seidenraupencross/hall-of-fame/) und 2017 Zweite in 29:47 min.

Martin Brieden

Brieden

Martin Brieden beim SRC 2013.

Manch einer mag den Kopf schütteln, wenn er Martin Brieden bei seiner Sportart sieht. Der Feuerwehrmann der Feuerwehr Krefeld stürmt nämlich gerne mal in voller Montur Hochhäuser hoch oder rackert sich bei Feuerwehr-Wettkämpfen aller Art ab.

Das Jahr 2018 war für ihn sehr erfolgreich: Er wurde Vize-Nordrheinmeister im Treppenlauf, Deutscher TFA-Meister Einzel, (Vielseitigkeit) und Deutscher Vizemeister mit der Staffel, zudem Vize-Europameister mit der Staffel in der Combart Challenge. Bei der Fire-Fit-Weltmeisterschaft in Calgary (Kanada) wurde er 2018 schnellster Europäer und holte im Tandem Bronze (einen Bericht dazu gibt es unter www.krefeld.de/de/inhalt/martin-brieden-erfolgreich-bei-der-fire-fit-wm).  Das Portrait der WZ gibt es unter www.wz.de/specials/nrw/krefeld/sportlerwahl-in-krefeld/sportlerwahl-krefeld-stimmen-sie-ab-und-gewinnen-sie_aid-36222641.

Martin war bei der Premiere des SRC im Jahre 2013 dabei und lief – wie sollte es anders sein – die 16km-Runde in seiner „Dienstkleidung“. Trotzdem wurde er beachtlicher 14. in einer Zeit von 1:13:24.

Uwe Röpstorf

Es gibt wohl keinen Athleten, der häufiger als Uwe beim SRC angemeldet war, dann aber doch nicht angetreten ist 😉 Das verzeihen wir ihm aber mal großzügig. Denn was der Triathlet vom SC Bayer Uerdingen so alles meistert, ist bewundernswert. Und wenn der SRC dann ansteht, steckt er meistens mitten in irgendeiner Wettkampfphase. Entweder bereitet er sich gerade vor oder regeneriert von einem seiner Triathlons, die nicht selten über die volle Distanz gehen. So kam es erst einmal dazu, dass er bei uns am Start stand: 2015 wurde er in 1:09:56 h 13. über die 16km-Strecke.

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Der mehrfache Starter bei der WM auf Hawaii wurde 2018 Erster beim Ironman auf Lanzarote, Dritter bei der Mitteldistanz-WM in Südafrika und Sechster bei der WM beim Ironman auf Hawaii. Zudem ist er Mitteldistanz-Europameister in der M55.

Zu seinem Portrait geht es hier lang: www.wz.de/specials/nrw/krefeld/sportlerwahl-in-krefeld/sportlerwahl-krefeld-stimmen-sie-ab-und-gewinnen-sie_aid-36242861

Timo Schaffeld

Bämmm – das war mal eine Premiere mit Ansage. Bei seinem ersten Start bei der Triathlon-WM auf Hawaii im vergangenen Jahr wurde er in der AK 18-24 direkt mal Weltmeister, und das mit einem Streckenrekord von 8:51,50 Stunden. Lassen wir mal so stehen. Ansonsten wurde er 2018 Deutscher Meister im Duathlon (AK1) und Deutscher Ironman-Meister (AK 18-14).

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Timo Schaffeld beim SRC 2017. Christoph Lohse liegt in diesem Moment wenige Sekunden vor ihm, ganz hinten sieht man den Drittplazierten Magnus Gödiker. 

Bei seinem Start beim SRC 2017 (16 km) blieb er dem späteren Sieger Christoph Lohse bis kurz vor dem Ziel auf den Versen – das gelang in der Art und Weise noch keinem. Die beiden lieferten sich lange Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen, ehe Lohse ab KM 14 noch einmal deutlich auf die Tube drückte und so für die Entscheidung sorgte. Timo wurde am Ende Zweiter in 59:09 min, 15 Sekunden hinter Lohse. Nie gab es in der Geschichte des SRC einen schnelleren Zweiten. Mit der Zeit ist er zudem einer von insgesamt nur drei Läufern, die beim SRC unter der 1h-Marke blieben. Lohse gelang das dreimal, dann folgt Schaffeld und Magnus Gödiker (59:37 min, https://seidenraupen.org/seidenraupencross/hall-of-fame/)

Timos WZ-Portrait steht hier: www.wz.de/specials/nrw/krefeld/sportlerwahl-in-krefeld/sportlerwahl-krefeld-stimmen-sie-ab-und-gewinnen-sie_aid-36248499

Hier abtimmen

Wen ihr nun tatsächlich favorisiert, bleibt euch überlassen. Hier könnt ihr eure Stimme abgeben: https://formular.wz-werbewelt.de/view.php?id=146136