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Ein Samstag bei den Seidenraupen: Flashmop, Arbeiten, Shoppen, Kicken…und, stimmt, Laufen!

Es waren schon höchst interessante Aktivitäten, denen die Seidenraupen am Samstag so nachgingen. Vor allem deswegen interessant, denn nur einer schaffte es tatsächlich, die Laufschuhe anzuziehen.
Moritz ging mit gutem Beispiel voran, fuhr nach Nettetal und lief bei tollem Wetter den Zehn-Kilometer-Lauf rund um die Krickenbecker Seenplatte. Mit der Teit von 41:54min wurde er 71. und Vierter in der AK M30. Es gewann Jörn Hansen von der LG Alpen in flotten 33 Minuten. Seidenraupen-Cross 2013-Gewinner Magnus Gödiker kam in 35:21min ins Ziel (Platz 7).

Und die anderen Seidenraupen? Kickten Hallenfußball (https://seidenraupen.wordpress.com/2014/01/12/zwei-seidenraupen-holen-die-hallenfusball-stadtmeisterschaft/), ließen die Kreditkarte glühen (Eva & Manu), mussten arbeiten (Henne) oder beteiligten sich an einem Flashmop. Dabei legte sich Ali für ein paar Minuten auf den Neumarkt, um auf miserable Pflege-Zustände in Deutschland zu erinnern. WZ und RP haben den Flashmop eingefangen, auf dem WZ-Foto kann man Ali sogar erkennen! Fight for your right!


Urlaubsgrüße von Seidenraupe Ali

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Seidenraupe Ali grüßt aus seinem (ewigkeitenwährenden) Urlaub…Grüße zurück!!!


Laufen und Ramadan – geht das eigentlich?

Ali Celik gibt Gas...

Ali Celik gibt Gas…

Aktuell ist Ramadan. Ramadan? Ja, Ramadan. Der muslimische Fastenmonat geht noch bis zum 7. August und hat dann insgesamt einen Monat gedauert. Ab dem 8. August wird dann drei Tage das Ramadanfest, auch als Zuckersfest bekannt, gefeiert. Der Ramadan verschiebt sich aufgrund des Mondkalenders immer um zehn Tage zurück.

EDIT: Dieser Artikel erschien 2013. 2016 war der erste Fastentag am 6. Juni, das Ramadanfest findet am 5. Juli statt.

Unsere Seidenraupe Ali zieht das Ding seit Jahren durch, auch heuer steckt er wieder mittendrin. Das ist nicht einfach, vor allem, weil ja zwischendurch trotzdem nen paar Laufkilometer abgespult werden. Für uns stand er Rede und Antwort, um uns das ganze etwas näher zu bringen.

Was ist bzw. was bedeutet „Ramadan“?
Ali Celik: „Ramadan“ ist der Name des Monats in dem Muslime in der ganzen Welt fasten. In diesem Monat ist es so, dass man in der Zeit zwischen Morgendämmerung und Sonnenuntergang nichts essen und trinken sollte, wenn man das religiöse Ritual einhalten möchte. Aber auch das Rauchen und sexuelle Handlungen sind tagsüber nicht erlaubt. Darüber hinaus sollte man auch mit seinen Gedanken, aber auch im Umgang mit anderen Menschen besonders achtsam sein. Dazu gehört vor allem auch, dass man in dem Monat Ramadan mindestens ein mal einem armen Menschen eine volle Mahlzeit „spendiert“. Man sieht, dass Ramadan mehr ist, als nur nicht zu essen und zu trinken.

Laufen, gerade bei diesen Temperaturen, hat auch viel mit Trinken zu tun. Wenn ich es richtig verstanden habe, muss das aber auch warten, oder gibt es bei Sport eine Ausnahme?
Ali: Das ist richtig. Man muss auch mit dem Trinken nach dem Laufen bis zum Sonnenuntergang warten. Hierfür gibt es keine Ausnahme! Ausnahmeregelungen gibt es für Schwangere, kranke und altersgebrechliche Menschen. Da man aber im Ramadan seinen gewohnten Tagesablauf nicht dramatisch verändern sollte und wir ja derzeit für den Köln Marathon im Oktober trainieren, komme ich um die Laufeinheiten nicht herum. Damit es etwas einfacher ist, versuche ich schon am späten Abend, also circa zwei Stunden vor Sonnenuntergang loszulaufen, damit der Durst nicht so lange warten muss.

Ist das nicht eigentlich gesundheitsgefährdend?
Ali: Bei dem Wetter ist es sicher etwas grenzwertig, daher laufe ich meistens im etwas kühleren Forstwald. Ist auch anstrengend, aber es geht…

Danke Ali für das kurze Frage/Antwort-Spiel. Jetzt wissen wir mehr. Und noch viel „Spaß“ bis zum 8. August…durchhalten 😉

Schon für den Seidenraupen-Cross angemeldet? Dann aber schnell…


Der Dom ist das Ziel!

Spektakuläre Wende beim Kölner Marathon: Die Macher gehen zurück zu den Wurzeln und präsentieren wieder den Dom als Zielort. Für die Seidenraupen, die sich bislang angemeldet haben – Angsar, Mitch und Ali (Juppi eigentlich auch?) – natürlich ein weiteres Highlight auf den 42,195 Kilometern am 13. Oktober. Bislang war das wenig prickelnde Deutz Zielort – nur wenige Menschen fanden den Weg über den Rhein auf die Schälsick, wie der Kölner zur rechtsrheinischen Seite sagt.

Die Kölner Marathon-Strecke 2013. Grafik: Köln Marathon

Die Kölner Marathon-Strecke 2013. Grafik: Köln Marathon

Und noch ein Pluspunkt ist mit dem neuen Zielbereich verbunden: Es geht wieder durch Ehrenfeld. Das beliebte Veedel wurde zuletzt spärlich ausgelassen, wird nun aber wieder durchlaufen. Einziger Wermutstropfen ist vielleicht, dass man dann noch nicht ganz durch ist. Denn da bislang die Strecke einmal lange rheinab- und aufwärts ging, und so schon zu Beginn mächtig Kilometer geklotzt wurden (wenn auch recht unspannende), hat man nun noch einige Kilometer vor sich. Aufpassen sollten also die, die die Strecke aus den vergangenen Jahren abgespeichert haben. Für die Läufer der Halbmarathon-Strecke ändern sich die Punkte natürlich auch: Kein langweiliges Ziel in Deutz (verbunden mit einem knackigen Anstieg am Ende), dafür aber Ehrenfeld.
Großes Kompliment an die Macher für diesen Sinneswandel! Und an die Seidenraupen in Köln: Ihr habt noch 32 Wochen!!!

Einen interessanten Aufsatz habe ich bei Laufguru Peter Greif zum Thema „Form und Formzerstörung“ gefunden. Dass die Körner für ein erfolgreiches Laufjahr im Winter gesammelt werden, ist hinlänglich bekannt. Wie man sie (am besten nicht) früh verpulvert, schreibt Greif in seinem aktuellen Newsletter, der hier zu finden ist: http://www.greif.de/news.html#inhalt1.


Ergebnisse aus Duisburg

Die Seidenraupen haben sich bei widrigen Verhältnissen am vergangenen Samstag durch die Hölle von Duisburg gequält. Wie schon berichtet, hatten die Organisatoren wegen Schneefalls die ursprünglichen 10k-Strecke gecancelt und die Läufer dafür zweimal über die 5k-Runde geschickt. Im Umkehrschluss bedeutete das aber auch zweimal gegen den eisigen Wind (inkl. Schnee) entlang der Regattabahn ankämpfen und zweimal durch den dichten Schnee im Wedau-Wald rutschen.

Dennoch können sich die Zeiten mehr als sehen lassen. Schnellste Seidenraupe war Henne Hahn, der nach 39.02 im Ziel war (Gesamt: 40 / AK M22 (was immer das auch für eine Klasse sein soll): 7.). Es folgen Manuel Antonio da Kölker el rey in 41:03 (104./M30:21.), Marcus Noack 41.26 (118./M30:25.), Axel Celik 44.11 (272./M35:37.), Ansgar van de Loo 45.56 (421./M35:54), Moritz-Maria Neder 46.08 (31./W30:4.) und Johannes Noack 56.16 (1635./M22:101.).


Oooops: Ergebnisse vom Silvesterlauf

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397690_4398031666474_907359635_nDa haben wir doch glatt vergessen, die Ergebnisse vom Silvesterlauf zu vermelden – und das bei gefühlter Rekord-Teilnahme der Seidenraupen – übrigens in den neuen schicken und extrem auffälligen Laufshirts aus dem Hause Intersport Borgmann.

Stärkster Rennhirsch, äh, stärkste Seidenraupe, war Henne Hahn, der die 8100 Meter bereits nach 31.14 Minuten hinter sich gebracht hatte. Das bedeutet Platz 19 im Gesamt-Klassement und den dritten Rang in der AK M25. Ihm auf den Versen waren Manuel Kölker in 32.16 min (31./6. AK M30) und Marcus Noack in 32.32 min (36./7. AK M30) sowie Aki Khader in 35.51 min (97./11. AK M30).

Ein tolles Comeback glückte Moritz Mayntzhusen, der im zweiten Lauf über 8100 Meter an den Start ging. Mehrere Monaten nach seinem Kreuzbandriss wagte er sich erstmals wieder auf die Piste und war schon nach 35.40 min zurück im Ziel. Platz 13 und drei in der AK M30 sind die Belohnung für diesen Husarenritt. Auf Platz 102 und vier in der AK W25 kam Seidenräupchen Eva-Maria Neder, die in 42.05 min finishte, und mit Manu eine der beiden Seidenraupen an der Seite hatte, die beide Läufe absolvierten. Marcus Noack war die Zweite im Bunde und mit dem Ziel an den Start gegangen, Ali Celik unter die 40-Minuten-Marke zu drücken – was leider nicht ganz gelang. Ali musste nach einigen Kilometern leider die Traumzeit begraben und kam schließlich in 43.51 min ins Ziel (133./12. AK M35).

Schnellster Mann an diesem Tag war übrigens Benedikt Boyxen vom OSC Berlin. Er gewann in 27.03 min und ließ Kai Weyers aus Waldniel (28.01) und Krefelds Vorzeige-Triathlet Matthias Epping (28.11) deutlich hinter sich.

Weitere Fotos gibt es übrigens hier: http://www.wz-newsline.de/lokales/krefeld/sport/42-silvesterlauf-im-forstwald-1.1194992