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Heimspiel: 30. Bayer-Triathlon am Elfrather See

Wenn sich eigentlich unsportliche Krefelder plötzlich in hautenge Anzüge zwängen und fokussiert auf einen Tag hinarbeiten, dann steht der Bayer-Triathlon am Elfrather See wieder vor der Tür. Natürlich sind am Sonntag, 27. August, auch wieder viele Cracks der Szene mit dabei, doch der Großteil der über 1300 Teilnehmer kommt aus der „normalen“ Bevölkerung. Sie lassen sich „einfach nur so“ von Krefelds größter Sportveranstaltung anlocken. Daher liegt der Fokus bei der 30. Auflage am E-See auch klar auf dem Breitensport.

Triathlon am Elfrather See

Triathlon am Elfrather See. Foto: Stadt Krefeld

„Das ist korrekt, daher haben wir vor einiger Zeit auch den Tagesablauf etwas verändert, um noch attraktiver für die Starter und die rund 5000 Zuschauer zu sein“, sagt Julien Thiele vom Ausrichter SC Bayer Uerdingen. Der Verein verzichtet auch ganz bewusst darauf, Profi-Athleten einzukaufen, wie dies in der Vergangenheit immer mal wieder geschehen ist. 250 ehrenamtliche Helfer der Triathlon-Abteilung des SC Bayer stemmen die Mammut-Organisation. Mitmachen ist für die Bayer-Triathleten daher ausgeschlossen.

Von den Seidenraupen sind zwei Mann dabei: Manu geht über die Olympische Distanz (Start 8.35 Uhr), Moritz wird als Helfer mitanpacken.

Bayer-Triathlon-Kartenausschnitt-Schwimm-Lauf

Die Strecke des Bayer-Triathlons.

Die Startzeiten

1. Start 8:00 Uhr Olympische Distanz Staffel/ Landesliga Süd

2. Start 8:15 Uhr Olympische Distanz Masters

3. Start 8:35 Uhr Olympische Distanz M JUN – 45

4. Start 8:50 Uhr Olympische Distanz M 50 – 70 / alle Frauen

5. Start 11:30 Uhr SWK Mannschaftssprint NRW Liga alle Frauen

6. Start 12:30 Uhr SWK Mannschaftssprint NRW Liga alle Männer

7. Start 13:45 Uhr Sprinttriathlon + Feuerwehr alle AK, m, w

8. Start 13:50 Uhr Volkstriathlon alle Frauen

9. Start 14:35 Uhr Volkstriathlon M 45 – 75

10. Start 14:45 Uhr Volkstriathlon M JA – 40

11. Start 15:15 Uhr Bayer Staffeltriathlon


Viel Glück am E-See und in Hüls

Viel Spaß und Glück allen aktiven Seidenraupen heute beim 27. Bayer-Triathlon und beim 5. Gesundheitslauf in Hüls. Ich drücke vom Krankenbett die Daumen.

Am E-See sind die ersten Teilnehmer in diesen Minuten schon auf dem Rad, nachdem um 8.50 Uhr der Startschuss für die Olympische Distanz erfolgt ist. Moritz startet hier für mich, es hätte meine Generalprobe sein sollen. Seinen Startplatz auf der Volksdistanz wiederum übernimmt Manni Bender – gänzlich unbefleckt, was Triathlon angeht. Viel Spaß Jungs.

Eva und vielleicht noch die ein oder andere spontane Seidenraupe sind in Hüls am Start. AOK, Helios und Welle N veranstalten zum fünften Lauf den Lauf durchs Hülser Bruch, der, anders als unser Seidenraupen-Cross, komplett flach ist. Start und Ziel ist am Hülser Sportplatz, und zwar um 11 Uhr.

Morgen geht’s für mich zum Physio, er wird mir wohl sagen, ob es mit Köln noch etwas wird…Daumen drücken, Kerzchen anzünden!


Grüße vom Elfrather See

Traumhafter Blick über den E-See.

Traumhafter Blick über den E-See.

Diese traumhafte Impression haben die Seidenraupen Mitch und Axel heute morgen am E-See eingefangen. „Wir grüßen alle Läufer, die sich heute schon bewegt haben oder noch die Schuhe anschnallen“, sagten die beiden, als sie diese Aussicht genossen. Also, Mädels und Jungs: Raus aus dem Sessel, rein in die Boots!


Elfrather See: Immer eine frische Brise im Gesicht

Ein uns nicht ganz unbekannter Schreiber veröffentlicht aktuell via Presseamt eine Serie über Laufstrecken in Krefeld. Gerne übernehmen wir diese, um euch vielleicht auf den ein oder anderen unbekannten Pfad unserer schönen Stadt zu lenken. Im vierten Teil geht es um den Elfrather See.

Der Elfrather See aus der Luft. Foto: Stadt Krefeld/Presseamt

Der Elfrather See aus der Luft. Foto: Stadt Krefeld/Presseamt

Ein Lauf um den Elfrather See sorgt stets für eine frische Brise im Gesicht, da der Weg um den See fast ausschließlich einige Meter über der Wasserkante verläuft. Gerade an heißen Tagen ist das ein Genuss, denn schattenspendende Bäume sucht man hier vergebens. Der See im Nord-Osten ist übrigens die größte stehende Wasserfläche der Stadt und ein Mekka für alle Sportler: Surfer, Ruderer und Segler gehen hier auf dem Wasser ihrer Leidenschaft nach. Taucher nutzen das trübe Wasser der ehemaligen Kiesgrube für geheimnisvolle Tauchgänge. Eine große Sandfläche nahe des Badesees lockte vor einigen Jahren noch Tausende von Handballfreunde zum größten Beachhandball-Meetings Europas. Heute kann die Fläche frei genutzt werden, ebenso wie die Basketball-, Tennis- und Fußball-Felder. Durch seine Vielfältigkeit ist der Elfrather See schon seit über einem Vierteljahrhundert Schauplatz des beliebten Bayer-Triathlons. Entstanden ist der See aus einer aufgelassenen Kiesgrube, welche sich mit Grundwasser gefüllt hatte. Der wurde bis in die 1970er Jahre zu großen Teilen für den Bau der Autobahn A57 verwendet. Danach wurde der See zum heutigen Naherholungsgebiet ausgebaut.

Der Lauf beginnt am Parkplatz P1, unweit der Bushaltestelle der Linie 058. Hier treffen sich die meisten Läufer, um alleine oder in einer der Laufgemeinschaften ihre Runden zu ziehen. Auf dem asphaltierten Weg geht es zunächst unterhalb des Bootshauses des Crefelder Ruderclubs vorbei. Der Weg zieht nach oben und nach einer Linkskurve an den Segel- und Surfklubs vorbei. Nach einer kleinen Anhöhe beginnt der Hundefreilaufbereich, den man nicht umlaufen kann. Von hier hat man einen tollen Blick über das ganze Areal. In der Mitte des Sees ruht eine Insel, die von Wasservögeln als Brutstätte genutzt wird.

Nach einer Links-Rechts-Schleife geht es wenige Meter später zwischen dem Anglersee und einer weiteren Bucht hindurch. Der Weg führt nach rechts, und an einer T-Kreuzung laufe ich nach links. Rechts befindet sich ein weiterer Segelclub. Nach wenigen Metern passieren wir einen Parkplatz. Hier befand sich vor einigen Jahren noch die Vennickelstraße, die den E-See durchschnitt, dann aber gekappt wurde. Dadurch bietet der See auch den Ruderern perfekte Trainings- und Wettkampfbedingungen. Am Parkplatz vorbei schlängelt sich der Weg nun oberhalb des Ufers zum nördlichen Ende des Sees. Der Blick richtet sich gen Süden und damit über die komplette, 2300 Meter lange, weite Wasserfläche. Wer an einer Verlängerung interessiert ist, kann über einen Weg die Krefelder Stadtgrenze überqueren und im Lauersforster Wald noch eine Extra-Runde drehen.

Zurück am See geht es nun Richtung Süden weiter. Hier, geschützt vor neugierigen Blicken, tummeln sich im Sommer Freunde des FKK – und zwar zum Sonnen, denn das Schwimmen ist im Elfrather See nicht gestattet und wird von den Mitarbeitern des Fachbereichs Sport und Bäder kontrolliert. Nur im Badesee, den wir in rund einem Kilometer links passieren, ist es erlaubt. Vorbei an den Beachhandballfeldern verstellt eine weitere große Bucht den Weg geradeaus. Nach dem nötigen Schlenker kann man zwischen Kies oder Asphalt wählen, an der Streckenlänge ändert das nicht viel. Der Blick geht nun schon nach rechts, rüber zum Ruderclub. Die rund fünf Kilometer weiter Runde kann natürlich noch einmal gelaufen werden, hier und da bieten sich auch kleine Alternativen, zum Beispiel direkt am Wasser entlang oder rund um den Badesee. Vielfach gelaufen wird auch über die Autobahnbrücke und dann entlang des Golfclubs – die Möglichkeiten sind vielfältig und sollten dementsprechend genutzt werden.
http://www.krefeld.de/C1257455004E4FBF/html/4D6CDEE3A913FFF4C1257C290055E2B8?Opendocument

Weitere Laufstrecken in Krefeld gibt es hier.


Mayntzhusen und Kölker dominieren 26. Bayer-Triathlon

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Beim 26. Bayer-Triathlon haben wir gestern dominiert – zumindest haben wir uns so gefühlt 😉 Denn zählt man alle verlorenen Minuten ein, die wir auf der Strecke so haben liegengelassen, wäre ein Sprung aufs Treppchen nicht nur realistisch gewesen, sondern auch hoch verdient. 😉 So aber mussten wir uns nach 1500 Meter schwimmen, 40 Kilometer aufm Rad und abschließenden zehn zu Fuß mit dem 49. (Moritz, AK M30: 11.) und 90. Rang (icke, AK M30: 20.) von 168 männlichen Startern über die Olympische Distanz zufrieden geben. Alles im allem eine runde Sache – wären da nicht einige Missstände gewesen.

Los ging es damit bereits vor der Veranstaltung. Irgendwer hatte den E-See für zu kalt empfunden und daher das Neo-Verbot aufgehoben. Moritz und ich waren somit so ziemlich die einzigen, die ohne an den Start gingen. Laut einem erfahrenen Hasen spart man mit Neo wohl fünf/sechs Minuten ein, wir aber leider eben nicht. Im Wasser bewegten wir uns semischnell, Moritz war nach 31.11 Minuten (Platz 90) fertig, ich nach 35.36 (144). Vor allem ich konnte damit gut leben, da ich ja so erst gerade wieder richtig schwimmen lerne. Der Umstand, nicht als Letzter aus dem Wasser zu kommen, motivierte mich für die kommenden Aufgaben.

Doch vorher gab es noch Beef mit einer mir wohl nicht wohlgesonnen Ordnerin (nachdem ich gefühlt zehn Minuten brauchte, in mein Shirt zu kommen > nachbetrachtend auch ein Fehler, ein enges Langarm-Shirt zu wählen). Ihr gefiel nicht, dass meine Nummer schief auf dem Rücken hing. Voranschieben muss man, dass ich mein Startnummernband zu Hause vergessen hatte und somit die Nummer mit Sicherheitsnadeln befestigen musste. Eigentlich ja kein Problem, doch da der Dame die Nummer nun zu schief hing, hätte ich das mühsam angezogene Shirt wieder aus- und anziehen müssen. Zunächst entwickelte sich ein Streit einiger Ordner mit der Ordnerin (sie waren der Meinung, die Nummer hängt richtig, wovon die Gute aber nicht zu überzeugen war), ehe sich drei Mann erbarmten, die Nummer in die korrekte Position zu rücken. Besagte Ordnerin sollte auch später noch einmal eine Rolle spielen.

Radsport WeyersJedenfalls verliefen die 40 Kilometer auf dem Rad ganz gut. Moritz hatte von unserem Sponsor, Radsport Weyers, kurzfristig schnellere Reifen von Tims Rad aufgespannt bekommen, dafür herzlichsten Dank. So fuhr er mit der Zeit von 1:08:59 (Platz 39) auf den 54. Rang vor. Ich benötigte, auch dank der Ordnerin, 1:15:48 (103) und lag danach auf Platz 125. Aber auch jetzt geriet ich mit ihr aneinander. Denn während ich mit dem Rad in der Hand zu meinen Schuhen lief, schnallte ich den Helmverschluss auf. Madame bemerkte dies und brüllte herum, ich solle den Verschluss wieder verschließen. Okay, Helmverschluss wieder zu, Rad mit der einen Hand abgestellt, Helm abgeschnallt. Wieder Gebrüll: „Ich habe Ihnen gesagt, der Helm bleibt auf, solange das Fahrrad nicht steht.“ Fahrrad stand ja eigentlich, aber jetzt diskutieren? Gönnen wir ihr den Spaß, Helm wieder auf, gelächelt, Helm wieder ab.

Und zu Fuß weiter. Bekanntlich meine Domäne, so dass ich in 43:09 den Zehner hinter mir hatte (Platz 31) und noch an einigen vorbeilaufen konnte. Moritz benötigte 45:39 Minuten (Platz 55) und konnte ebenfalls noch ein wenig Boden gut machen. Moritz Zielzeit: 2:25:49 Stunden, meine 2:34:34 Stunden. Am Ende mussten wir uns Matthias Epping geschlagen geben, der das Ding nach 1:57:28 Stunden gewinnen konnten – aber wie gesagt, wäre das Neo-Gebot und die Ordnerin nicht gewesen, es wäre knapp geworden…next year!!!

In Zahlen49 687 Mayntzhusen Moritz Seidenraupen Krefeld 2:25:49 M30 11 90 0:31:11 39 1:08:59 54 1:40:10 55 0:45:39
90 678 Kölker Manuel Seidenraupen Krefeld 2:34:34 M30 20 144 0:35:36 103 1:15:48 125 1:51:24 31 0:43:09