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2000 Euro an den Kinderschutzbund übergeben

Zehn Runden á fünf Kilometer – das ist nicht nur körperlich anstrengend, sondern fordert auch ein Höchstmaß an Motivation. „Daher habe ich mir gesagt, dass meine Teilnahme am 1. Krefelder Kulturlauf über 50 Kilometer auch einen Sinn haben sollte“, erzählt Manuel Kölker. Der Vorsitzende der Seidenraupen suchte nach diesem Sinn und fand ihn in einer Spendenaktion zugunsten der Frühen Hilfen des Kinderschutzbundes. „Ich wollte für jede Runde einen Spender finden, der 50 Euro in die Kasse steckt“, schildert Kölker sein Vorhaben am 12. Mai.

22 Personen/Unternehmen spenden je 50 Euro

Ein paar E-Mails und Handy-Kurznachrichten später waren es sogar 22 Freunde, die sich von der Idee begeistert zeigten und gerne den Spendensack füllten. Einige fühlten sich sogar so angesprochen, dass sie ihn auf der Strecke rund um die Linner Burg teilweise begleiteten. Die eigentlich lange Distanz wurde so zu einem Kinderspiel, „vor allem aber auch, weil ich wusste, dass ich etwas damit erreiche“, so Kölker.

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Birgit August, Manuel Kölker, Antje Siegert, Björn Beudgen und Ulrich Bohnen (von rechts )

Doch damit nicht genug: Björn Beudgen, der die erste Runde mitlief und einer der 22 Spender ist, stellte den Kontakt zur Stiftung „It’s for kids“ her. Kölkers Idee kam dort gut an, schnell sagte die Stiftung zu, den Betrag auf 2000 Euro aufzustocken. Beudgen, der gerade die stiftungsnahe „Gemeinschaft der sozial engagierter Unternehmen (GSU) Crefeld“ etabliert, dazu: „Wir setzen uns für misshandelte und missbrauchte, vernachlässigte und benachteiligte Kinder mit Nachdruck, Leidenschaft und kreativen Ideen ein. Wir wollen, dass Kindern in unserer Gesellschaft wieder mehr Achtung, mehr Aufmerksamkeit, mehr Schutz zuteilwird. Dabei unterstützen wir sowohl Projekte mit präventivem als auch mit nachsorgendem Ansatz. Die Idee von Manuel mit dem Ziel, den Kinderschutzbund zu unterstützen, hat uns schnell überzeugt.“

Stiftung ist Deutschlandweit tätig

Die Stiftung „It’s for kids“ ist Deutschlandweit tätig und kann auf bekannte Mitstreiter bauen, darunter zahlreiche aktive und ehemalige Fußball-Profis und viele Promis aus Funk und Fernsehen. Mit Projekten wie Zahngold- und Haar-Spenden generiert „It’s for kids“ Millionenbeträge, die sie an verschiedene Kinderschutz-Institutionen weitergibt. Gerade wird eine neue Kooperation mit der Telekom und verschiedenen Sportvereinen aufgebaut, bei der alte Handys gesammelt werden. Die aus den Altgeräten gewonnenen Rohstoffe können wieder verwertet werden, wofür „It’s for kids“ ebenfalls hohe Geldsummen erhält. In der GSU-Crefeld will Beudgen sich nun Unternehmer versammeln, die durch wenig Arbeit, aber mit vielen Kontakten weitere Projekte auf die Beine stellen. Mitstreiter werden gesucht, Infos unter info@gsu-netzwerk.de.

Kinderschutzbund freut sich

Begeistert zeigte sich natürlich auch der Kinderschutzbund. „Unsere Arbeit ist auf Spenden angewiesen, ohne sie wäre sie nicht leistbar. Wir danken Manuel Kölker und It’s for kids für die Spende für die frühen Hilfen. Hier können wir die Kleinsten und ihre Eltern unterstützen, wenn Hilfe benötigt wird. Auch die Willkommens-Taschen sind ein Bestandteil der frühen Hilfen“, sagt Birgit August, Vorsitzende des Kinderschutzbundes.


Mega: 50 Kilometer im Kreis, kein bisschen langweilig und dadurch 2000 Euro für den guten Zweck

Wahnsinn, das hätte ich mir in den künsten Träumen nicht vorstellen können. Der 50km-Lauf im Rahmen von „Crossover Linn“ war ein großer Spaß. Natürlich wurde es hinten raus etwas anstrengender, was wahrscheinlich der Hitze und dem zu Beginn recht forschen Tempo geschuldet war (und bestimmt auch der Streckenlänge), aber die Begleitumstände machten aus den zehn 5km-Runden nicht die erwartete Schwierigkeit. Am Ende ist mit der Zeit von 4:41 h sogar unerwartet der dritte Platz herausgesprungen.

Viel wichtiger: 2000 Euro fließen in die Kasse des Kinderschutzbundes. 20 Personen oder Unternehmen gaben ihre Zusage über jeweils 50 Euro, die Stiftung „It’s for kids“ verdoppelt das Ganze. Nicht nur allen Spendern sage ich DANKE, auch den aktiven Unterstützern am Raceday selber:

  • Björn Beudgen: Langjähriger Freund, der den Kontakt zu der Stiftung herstellte. War bei Runde eins dabei.
  • Aki Khader: Seidenraupe. Flitzte die ersten beiden Runden mit und tanzte abends mit mir noch zu Beginner-Sounds im Köpa.
  • Dennis Brick: Absoluter Knallkopp, lief die ersten sieben Runden mit. Machte dann eine Runde Pause und stieg noch einmal mit ein. O-Ton „Irgendwie hatte ich noch Bock.“ Ist schon mehrfach den SRC mitgelaufen und fühlt sich ansonsten bei Obstacle-Rennen wohl. Fernziel ist irgendein Rennen im Dezember in Thüringen (den Namen habe ich leider vergessen).
  • Edmund Kronenberg: Stieg irgendwann recht früh ein und machte gut Tempo. Ich bin mir nicht ganz sicher, meine aber, er wäre sechs Runden dabei gewesen. Erzählte viel von seiner KRabbelgruppe, einem Lauftreff, der seit etlichen Jahren besteht und regelmäßig auf gemeinsame Touren geht. Nächster Stopp: Der Elsass-Marathon mit etlichen „köstlichen“ Zwischenstopps.
  • Ursula Ellerich: Stieg mit Edmund ein, da war das Tempo aber noch recht flott, so dass sie erstmal alleine auf Tour ging. War trotzdem fünf Runden unterwegs und gab bei der finalen Runde noch einmal alles. Sie trug stolz das Shirt des Kinderschutzbundes, dem Spendenempfänger.
  • Susanne Eckai-Nicolaus: Hatte schon am Vortag 30 KM abgespult und war bei drei Runden dabei. Fieberte dem Saisonstart der Triathlon-Bundesliga entgegen, in der Tochter Jule an den Start geht.
  • Lars Woltermann: Kam über einen Querkontakt hinzu und war von der Idee total begeistert. „Ich laufe und spende“, so seine erste Aussage. Früher lief er mal sehr viel, mittlerweile ist er aber beim Boxen angekommen. Für nen Läufchen ist er aber immer noch zu haben. Wollte eigentlich Runde acht und neun mitlaufen, am Ende wurde es dann auch noch die zehnte.
  • Meike Thomassen: In der stieg auch Seidenraupe Meike mit ein, angefeuert von ihren Töchtern Pia und Liv und ihrem Ehemann Peter. Knüpft nach Babypause wieder an frühere Taten an.

 

Am Ende sei auch den Organisatoren vom Stadtsportbund und des Museums Burg Linn sowie den vielen Helfern gedankt: So eine Veranstaltung quasi aus dem Nichts aus dem Boden zu stampfen, ist schon aller Ehren wert. Ein sehr sehr dicker Applaus gebürt auch Seidenraupe Martin, der unsere Zeitmaschine erstmals bei einer Veranstaltung nutzte und auf Herz und Nieren testete. Ergebnis: Der Patient lebt.

Weitere Impressionen vom Kulturlauf (Fotos: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken):

 


Manu bei Crossover: 50 Kilometer für kleine Kids

Nach dem Marathon ist vor Crossover: Für Seidenraupe Manu geht es nach dem Rotterdam-Marathon zunächst in die Regeneration. Doch schon am Samstag, 12. Mai, steht eine weitere Herausforderung an: Der 50-Kilometer-Lauf im Rahmen von „Crossover Burg Linn“. Dafür werden von Manu ab sofort nicht nur Mitläufer, sondern auch Spender gesucht.

Crossover Plakat

„50 Kilometer sind ein Brett, vor allem, wenn sie in zehn Fünf-Kilometer-Runden gelaufen werden. Das geht nicht nur an die Substanz der Beine, sondern ist auch mental nicht einfach. Ich suche in meinem Freundes- und Verwandtenkreis nun nach Personen, die mich jeweils fünf Kilometer begleiten und mich so unterstützen“, so Manu. So wird für ihn jeder 5k-Loop individuell und garantiert nicht langweilig. „Ich suche ausdrücklich nach Läufern, die, warum auch immer, nicht an den anderen Läufen an diesem Tag mitlaufen möchten, sei es, weil es für sie zeitlich nicht passt oder sie Wettkämpfe einfach nicht mögen. Das eine schließt das andere aber nicht aus: Wer will, kann mich begleiten und natürlich trotzdem beim 5, 10 oder 25km-Lauf starten. Mit ein wenig Planung sollte das klappen. Das wäre doppelt schön.“ Der 25km-Lauf beginnt um 15 Uhr, der 5km-Lauf um 16 Uhr und der 10km-Lauf um 18 Uhr. Zur Anmeldung geht es hier lang.

Rotterdam Messe 1

WTF, 50 Kilometer???

Manu sucht nach Spendern

Doch damit hört die Suche nicht auf: „Zudem habe ich mir vorgenommen, für jede der zehn Runden mindestens einen Spender zu finden, der mindestens 50 Euro spendet. Am Ende möchte ich diesen Betrag dem „Zentrum für frühe Hilfen“ des Kinderschutzbundes zukommen lassen. Gerne ziehe ich alle fünf Kilometer ein Shirt oder ähnliches des Spenders an, um sichtbar zu machen, wer gerade die jeweilige Runde unterstützt. Und gerne kann mich natürlich auch der Spender begleiten.“

Suche hat begonnen

Die Suche nach Läufern und Spendern hat nun begonnen. Interessierte, egal ob als Mitläufer oder Spender, können sich bei Manu unter DonMAKing@web.de melden. Eine Übersicht wird hier aufgezeigt. Zum Tempo: „Ich werde das Ding bestimmt nicht durchbrettern, möchte aber auch nicht gehen. Ich denke, bei jedem Mitläufer werde ich mich anpassen oder vielleicht auch umgekehrt. Mal wird es etwas schneller, mal etwas langsamer. Das wird kein Problem werden.“


Seidenraupen grüßen vom Treppchen

Toller Erfolg für die Seidenraupen beim 11. Charity Run (auch wenn es auf den Fotos nicht so aussieht – man sehen wir scheiße aus 😉 – Trotzdem danke an den Fotografen): Henne spurtete auf der 5km-Strecke in 18:23min auf Platz zwei, dicht gefolgt von Manu (18:38min). Adam kam in 20:33min auf Platz zwölf und Eva wurde in 23:58min Zehnte bei den Ladies. Sieger waren Julian Angerhausen in genau 18 Minuten und Nicola Orths in 20:25min.

Henne, der im Anschluss noch seine Schwester auf der 10km-Runde begleitete und deswegen auf den Sieger-Fotos fehlt) belegte durch die guten Ergebnisse seiner Ex-Kollegen mit dem Team Siempelkamp wie gehabt Platz eins in der Firmenwertung, gefolgt vom Team bockum life, für das unter anderem Manu, Adam und Eva liefen. Dritter wurde das HPZ. Beim 10km-Lauf siegten Testalem Kahzay in krassen 35:25min und Beate Riedel in 45:28min.

Über 900 Starter starteten bei besten Bedingungen auf den verschiedenen Strecken, sehr zur Freude des Kinderschutzbundes, der zusammen mit Preussen Krefeld und Laufsport Bunert den Lauf organisiert.

Mit den Ergebnissen konnte auch der Wertung um den Krefelder Lauf-Cup aktualisiert werden. Diese findet ihr hier.


Was fürs Auge: Seidenraupen starten beim 9. Charity Run

Das Team bockum life im vergangenen Jahr: Marius mit modischer (?) Mario Gomez-Frise, von der, wie hier zu sehen, Eva mal so gar nichts hält. Smarter Blick dagegen von Moritz. "Ob ich es wohl demnächst in die Bravo Foto-Love-Story schaffe?" Foto: Charity Run

Das Team bockum life im vergangenen Jahr: Marius mit modischer (?) Mario Gomez-Frise, von der, wie hier zu sehen, Eva mal so gar nichts hält. Smarter Blick dagegen von Moritz. „Ob ich es wohl demnächst in die Bravo Foto-Love-Story schaffe?“ Foto: Charity Run

Quasi Heimspiel für die Seidenraupen am Sonntag: Dann nämlich startet der 9. Charity Run im Stadtwald. Der Lauf wird erneut zugunsten des Kinderschutzbundes ausgerichtet – da lassen wir uns nicht zweimal bitten.

Um 11 Uhr beginnt der 5 Kilometer-Firmenlauf. Henne geht im Team „Siempelkamp“ an den Start, Eva, Moritz und ich für „bockum life“, das sich auch anschickt, die heißesten Babes an diesem Tag aufzubeaten: Neben Eva laufen nämlich auch Nadine Fücker, Sandra Fücker und Sonja Scheuer . Marius Kölker wurde als Nacktschnecke verpflichtet. Das weibliche Quartett dürfte ohne Frage die Blicke auf sich ziehen. Denn wenn wir schon nicht die Teamwertung gewinnen, sorgen wir wenigstens für optische Reize.

Moritz atmet durch. Foto: Charity Run

Moritz atmet durch. Foto: Charity Run

Im vergangenen Jahr finishte Hendrik bei 18.52 als Vierter (2. HKM). Manuel wurde in 19.14 Fünfter (1. M30) und Eva kam als Sechste in 23.40 in Ziel (Gesamt 61. 2. HKW). Marius lief 22.59 und wurde 46. (7. HKM). Das Ergebnis von Moritz war damals falsch, er wurde auf 31 Minuten gewertet, war aber bereits nach knapp unter 20 Minuten im Ziel. Das Team bockum life kam dadurch auf den vierten Rang, Siempelkamp wurde Zweiter hinter der Deutschen Bahn.

Ich werde nach dem Fünfer auch noch den Zehner (Start: 11.50 Uhr) laufen – noch jemand Bock?