Wir laufen und laufen und laufen und laufen

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Preussens-Kreis-Cross beim Laufcup dabei

Unsere Spielerei aus dem vergangenen Jahr geht weiter: Wir suchen Krefelds schnellste Frau und schnellsten Mann. Dabei werden wir wieder die relavanten Läufe auf Krefelder Boden zählen. Gewertet wird wieder in dem Punktesystem aus 2015, da die Zeiten der Läufe nicht miteinander vergleichbar sind. Die Punkte verteilen sich auf die ersten fünf Plätze pro Lauf (kurz und lang, wenn vorhanden) und Geschlecht. Für den Sieg gibt es sechs Punkte, dann folgen vier, drei, zwei und ein Punkt. Anders als im vergangenen Jahr wird der Kreis-Cross in KR stattfinden, nämlich am Sonntag, 21.2., weswegen er natürlich mit einfließt. 

Wir haben folgende Läufe herausgepickt, in der Hoffnung, damit alle Krefelder Läufe mit ernsthafter Zeitnahme abzudecken (wenn wir einen vergessen haben, bitte melden):

Kreis-Cross bei Preussen Krefeld (21.2.; 3,7 und 7,3km)

Gesundheitslauf Hüls (fünf und zehn Kilometer)

Charityrun Stadtwald (fünf und zehn Kilometer)

Seidenraupen-Cross (23. Oktober; sechs und 16 Kilometer)

Martinscross (drei (Frauen) und fünf Kilometer (Männer))

Silvesterlauf (31. Dezember; 4100 Meter und 8100 Meter)

Nachdem sich Martine Nobili und Christoph Lohse im vergangenen Jahr überlegen die Krone aufsetzen konnten, darf mit Spannung erwartet werden, ob die beiden sich erneut durchsetzen werden. Also: Bei vielen Läufen mitmachen und Punkte sichern. 


Jetzt auch in KR erhältlich: Das TRAIL-Magazin

TRAIL-Magazin 1/2015

TRAIL-Magazin 1/2015

In Krefeld, quasi der Homebase aller Trail-Läufer, kann man nun auch endlich das TRAIL-Magazin offiziell am Kiosk kaufen, und zwar bei Herbst, Friedrichstraße, Ecke Carl-Wilhelm-Straße, gegenüber der AOK.

Der Kauf der bisherigen Hefte glich immer einer Geheimakte: Ich flüsterte dem Mitarbeiter das Codewort „Trail“ zu, er öffnete eine Schublade unter der Ladentheke und reichte mir mit verstohlenem Blick die aktuelle Ausgabe des Mag. So müssen sich Personen fühlen, die Schmuddelheftchen, den Blinker oder die Eisenbahn-Revue über die gleiche Methode beziehen. Jetzt aber versicherte mir der Laden, dass ich das TRAIL-Magazin nun auch „normal“ kaufen könnte – Hosanna in der Höhe.

Die aktuelle Ausgabe zum Preis von 4,50 Euro lohnt sich. Nicht nur, dass die 24 härtesten Trailrennen gelistet sind (und man diese nun spielend laufen und dann abhaken kann), nein – auch eine Seidenraupe befindet sich im Heft. Und zwar sogar in Großaufnahme. Wer hätte gedacht, dass ich mal als Po-Modell durchgehen würde? Also, kaufen und staunen!


Noch zehn Tage: Ein paar Tipps für den Seidenraupen-Cross

Foto 1 (1)Noch sind es einige Tage bis zum Seidenraupen-Cross 2014. Wer sich nun entscheidet mitzulaufen, ist also noch lange nicht zu spät. Gerade die 6km-Strecke, die am 19. Oktober um 11 Uhr startet, bietet einen guten Einblick ins Cross- und Traillaufen, und eignet sich für Einsteiger, die einfach mal schnuppern wollen.

Die amerikanische Ausgabe der Runnersworld war vor einigen Monaten mal so frei und hat 21 Regeln fürs Trailrunning aufgestellt. Wobei: Regeln? Nennen wir es Tipps. Wir waren mal so frei und haben sie für euch kurz und knackig zusammengefasst. Einiges, aber nicht alles, kann man auch für den Seidenraupen-Cross abspeichern…

 

 

  1. Kein Single-Trail ist der gleiche.Beim Trailrunning hat jeder Weg seine eigene Beschaffenheit – und damit auch Herausforderung. Es gibt breite und ebene Wege, die sich für den Start hervorragend eignen. Dann wieder sind da solche, die eng und steil daherkommen. Mit Wurzeln, Steinen, Sand. Sie sind natürlich um einiges anspruchsvoller und verlangen nach hoher Konzentration.
  2. Foto 3

  3. Lass dein Ego zu Hause. Im Gelände zu laufen, benötigt Zeit – manchmal brauchst du für die gleiche Kilometeranzahl die doppelte Zeit, gerade, wenn du das Trailrunning gerade erst für dich entdeckst. Also lass am besten irgendwelche Rundenzeiten zu Hause, vielleicht auch gleich die Uhr. Fahr die Geschwindigkeit bewusst runter, denn vielleicht lauert ein paar Meter vor dir eine Wurzel, die du überspringen musst. Finde deinen Rhythmus und wenn du in ein paar Wochen die gleiche Strecke läufst, wirst du erkennen, dass du schon viel schneller geworden bist.
  4. Laufe sicher. Wenn du dich auf einen Trail begibst, sag jemanden Bescheid, wo du dich aufhältst. Oder noch besser: Lauf mit Freunden. Ein Handy sollte immer am Mann sein. Noch besser: ein Smartphone mit GPS-Funktion. Pefferspray ist ein probates Mittel im Nahkampf – nicht nur gegen aufdringliche Menschen, sondern auch gegen Wildschweine und ähnlichem Getier.
  5. Regeln auf dem Trail: Pass auf andere auf, damit meinen wir Reiter, Wanderer oder Mountain-Biker. Wer runter läuft, sollte Vorfahrt haben. Bleib auf den Wegen und sorge nicht dafür, dass du den Weg breiter machst. Schmeiß keinen Müll weg.
  6. Augen auf: Konzentration ist das A und O beim Trailrunning. Achte immer ein paar Schritte voraus auf den Boden – und wenn du die Natur oder die Aussicht genießen willst, fahr das Tempo runter oder bleib stehen. Übung macht den Meister und du wirst sehen, dass du schon bald eine gewisse Erfahrung hast, was geht und was nicht.
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  8. Schalte runter und genieße.Trailrunning fordert dich mehr als Straßenlaufen. Es kommt auf Technik an, nicht unbedingt auf Speed. Wie gesagt, vergleiche deine Trail-Zeiten nicht mit denen von der Straße. Achte auf deinen Körper. Anfänger sollten steile Anstiege zunächst gehen und nicht direkt die Brechstange auspacken.
  9. Denke an die Zeit.Wie gesagt, du wirst auf dem Trail langsamer sein, als auf der Straße. Heißt auch, dass du dir einfach mehr Zeit nehmen musst.
  10. Wechsel dein Tempo.Du wirst schnell merken, dass du dein Tempo den Gegegebenheiten anpassen musst und nicht konstant durchlaufen kannst. Mal kannst du schneller, mal musst du langsamer laufen. Abwechslung heißt das Zauberwort.
  11. Trail-Schuhe. Keine bloße Erfindung der Laufschuhindustrie. Das niedrigere Profil und die grobe Sohle werden dich vor Stürzen bewahren. Sie sind zumeist wasserabweisend oder dicht.
  12. Pflege deine Schuhe.Hole die Innensohle raus, wasch den Matsch ab und steck Zeitungspapier zum Trocknen rein.
  13. Auch ein schöner Rücken kann entzücken. Foto: Mischa Visser, www.trailfoto.nl

    Auch ein schöner Rücken kann entzücken. Foto: Mischa Visser, http://www.trailfoto.nl

  14. Ausrüstung.Es gibt beim Trailrunnnig einiges, was du haben dabei haben sollte: Sonnencreme und Sonnenbrillen gehören dazu, wenn der Planet ballert, auch wenn du viel durch den Wald läufst. Eine Käppie bringts auch und Insektenspray kann helfen, wenn du zum Beispiel durch sumpfige Wiesen läufst. Gamaschen verhindern ungeliebte Steinchen in den Schuhen.
  15. Pack Flüssigkeit ein. Du wirst merken, ein Trail kann plötzlich länger werden als anfangs gedacht. Also immer ausreichen Flüssigkeit dabei haben. Egal, ob in tragbaren Fläschchen, einem Trinkgurt oder einem Trinkrucksack.
  16. Trekkingstöcke: Okay, die Dinger sehen komisch aus und nicht jeder verbindet damit Sport. Aber wenn du einmal auf einem harten, steilen Trail gespürt hast, wie sie dir im Berg helfen, willst du sie nicht mehr weglegen. Sie nehmen dir viel vom Berg ab, geben dir Kraft zurück und schonen Knie und Hüfte Aber auch dies sollte man vorher trainiert haben.
  17. Werde zum Berg: Mach kleine schnelle Schritte, wenn es hoch geht und nutze deine Arme. Manchmal ist man schneller im gehen, als wenn man die Passage rennt. Vor allem spart das Kraft. Sogar die Profis „wandern“ manchmal hoch, um dann genug Power für die flachen Stücke und die Downhills zu haben. Bei graden Downhills lehne dich nach vorne und lass dich runter ziehen. Wird es technisch, nutze eine Art Treppenstieg. Also Körper aufrecht, lass die Beine arbeiten.
  18. Nutze deine Extremitäten!Raus mit den Ellbogen für mehr Balance. Heb deine Beine etwas mehr als auf der Straße und sei dir immer bewusst, auch mal springen zu müssen.
  19. Verbessere deine Trail-Fähigkeiten. Genau wie Intervall-Einheiten dich schneller machen, machen dich Trail auf Trail stärker. Als Übungs-Beispiel: Nach zehn, 15 Minuten aufwärmen einen technischen Trail laufen und wiederholen. Finde deine Spur. Jetzt kannst du auch Intervalle einbauen, zunächst 20 bis 60 Sekunden lang, dann bis drei Minuten. Und vergiss nicht, auch mal zu regenieren.
  20. Kraft und Koordination. Nicht jeder Läufer liebt es, aber gerade Trailläufer sollten zwei oder drei Kraft- und Koordinationseinheiten pro Woche einschieben. Stabis, Kniebügen, Brücke, Pushups, Liegestütze und ein Balance-Brett wirken Wunder.
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  22. Aller Anfang ist schwer.Natürlich ist es verlockend, direkt den Berg zu erspurten, aber der Körper wird es dir nicht verzeihen. Nimm dir Zeit. Denn der Trail verlangt einiges von deinem Körper: Kraft, Konzentration, Wille. Auf der Straße merkst du, wenn du platt bist, das muss dir im Gelände nicht zwangsläufig passieren, weil du häufig von vielen anderen Sachen abgelenkt bist. Geb dir einen Trail pro Woche und steigere dich dann alle zwei, drei Wochen.
  23. Schraub runter, wenn es dir nicht gut geht. Und verlang nicht zu viel von deinem Körper, der beim Trailrunning viel mehr als auf der Straße gefordert wird. Vor allem auch der Kopf. Die Konzentration darf nie flöten gehen.
  24. Wenn ein Rennen bevorsteht, mix deine Trails mit der Straße, um auch für harten Untergrund und Schmerzen gefasst zu sein. Starte dein Training auf gespurten Untergrund und wechsele später zu harten Trails, wenn du spürst, dass dein Körper fit dafür ist.
  25. Such dir den Trail um die Ecke. Es müssen nicht immer die Alpen sein. Es bieten sich viele Trail-Möglichkeiten direkt in der Nachbarschaft. Dein Händler weiß Bescheid, Google, Facebook und sowieso.

 

Foto_3VOR ALLEM: HAB SPAß AUF DEM TRAIL. ABER SEI VORISCHTIG.

UND, DU WEIßT, WAS SIE SAGEN: EINMAL DEN SCHMUTZ GESPÜRT, WIRST DU NIE WIEDER AUF DIE STRAßE WOLLEN.

 

See you @ Seidenraupen-Cross!!!


Seidenraupen trotzen im Sauerland und im Stadtwald der Hitze

Sauerland GruppeTrotz Temperaturen wie im Backofen waren immerhin vier Seidenraupen am Pfingstwochenende sportlich unterwegs. Los ging es am Sonntag beim Sauerland-Höhenflug-Trail, der in diesem Jahr zum ersten Mal stattfand. Über verschiedene Strecken (5,10,21k) ging es hoch und runter – mehr als wir (Antje, Moritz und ich) eigentlich gedacht hatten. 485 Höhenmeter waren auf der Halbmarathon-Strecke zu knacken, bis knapp unter 600 Meter ging es hoch. Natürlich kein Vergleich zu alpinen Gefilden, aber das muss ja nix heißen.

Der Start in den Tag hatte für mich vom Gefühl her etwas vom TAR/4 Trails. Frühmorgens aufstehen, frühstücken, in die Klamotten schlüpfen – und dann los…naja, ignorieren wir mal die knapp zwei Stunden Autofahrt. Angekommen am MEGA-Sports-Center in Sundern erfolgt die Nummernausgabe recht schnell. Wahnsinn, auf wie viele Helfer der Veranstalter SG Hagen-Wildwiese bauen kann. Sie machen die Premiere auf jeden Fall zu einem vollen Erfolg.

Am Start begegne ich dann auch Moritz, der den HM eigentlich nur locker mitlaufen will (dazu später mehr). Antje nimmt sich als Trail-Rookie den Zehner vor. Und auch Bernd aus Krefeld ist dabei. Sich an seine Versen zu heften, würde nix bringen, der Junge will heute knallen. Schon kurz nach dem Start rechnet Moritz damit, dass Antje schnell den Dienst quittieren wird. Denn es geht stetig bergauf und nach 850 Meter dann auf einen Single-Trail – und diesen Abschnitt haben auch die Zehner zu laufen. Insgesamt ist der namensgebende Höhenflug 250KM lang, wir werden natürlich nur ein winziges Stückchen kennenlernen. Aber auch dieses hat es in sich.

Vorneweg düsen die Cracks um den späteren Sieger Tim Dally (TuS Deutz) von dannen. Moritz und ich lassen es noch recht ruhig angehen, das feucht-warme Wetter wird sicherlich noch seinen Tribut zollen. Es geht durch tolle Landschaften: Mal durch dichte Wälder, dann durch grünes Gestrüpp, dann wieder über Freiflächen, auf die die Sonne nur so runterknallt. Irgendwie hatten wir beide gedacht, dass das Ding locker auf breiten Forstwegen zu laufen ist – weit gefehlt. Es kommt fast so etwas wie Hochgebirgsstimmung auf 😉 Denn die Up- und Downhills sind teilweise schon recht knackig. Gerade für Moritz, der auf so einem Geläuf noch keine Erfahrung hat und zudem mit normalen Jogging-Schuhen unterwegs ist.

Und mich dann trotzdem bei KM12 an einer steilen Rampe stehen lässt. Egal, wieviel Gas ich im Anschluss gebe (KM-Zeiten teilweise um die 4Min), ich werde ihn nicht mehr einholen. Mittlerweile hat sich das Feld sehr entzerrt. Hin und wieder gibt es Passagen, auf denen man keinem anderen Läufer begegnet. So kann man den Blick in die tiefen Täler und auf die umliegenden Berge schweifen lassen und dem Zirpen der Grillen zu hören. Die zahlreichen Verpflegungsstellen sorgen derweil dafür, dass man nicht gänzlich eingeht. Dennoch gut, dass ich meinen Trinkrucksack dabei habe, denn so kann ich mir immer wieder auch zwischendurch ein Schlückchen genehmigen. Das lange Abhängen an den VS bringt mich eh immer komplett raus.

Und so purzeln die Kilometer herunter. Irgendwann bin ich im Flow, Moritz immer einen Steinwurf weit entfernt und doch zu weit weg und zu schnell, um ihn noch zu erhaschen. Irgendwann tut sich der Wald auf, das Ziel ist in sich.

Der letzte Kilometer über eine abgesteckte, sehr schräge, Wiese ist der einzige Wermutstropfen des Laufs. Vielleicht hätte man uns doch irgendwie noch durch ein Stückchen Wald führen sollen (egal, ob es dann am Ende 22k gewesen wären), den dieses schräge Stück ist a) nicht schön zu laufen und b) geht unnötig in die Knochen und Gelenke.

Unsere Zeiten können sich trotz des Wetters sehen lassen. Moritz ist nach 1.48.55h im Ziel (39. von 326 Startern), ich nach 1.49.21 (44.). Und Antje wird in 1.06.14 16. bei den Frauen. Dienstagbend zeigt der WDR in der Lokalzeit Südwestfalen einen Bericht zum Lauf.

Keine 24 Stunden später stand dann der Krefelder Pfingstlauf an, eigentlich eine Pflichtveranstaltung für alle Krefelder Läufer. Denn auch mit der 19. Auflage finanzieren die Macher wieder behindertengerechte Spielplatzgeräte. Da MUSS man einfach dabei sein, entweder als Läufer oder als Sponsor (so wie Ali mit PFLEGE OPTIMAL). Diesmal am Start Eva (10k), Antje (5k), Moritz (10k) und ich (21k).

Das Motto beim Pfingstlauf ist stets „Gemeinsam ans Ziel!“ Prominente Laufpaten geben das Tempo vor, die Läufer folgen. So waren mit Friedhelm Funkel, Anne Poleska, den Pinguinen und Juliane Schenk wieder Krefelder Vorzeigesportler am Start, die die Gruppen über die 5k-Runde im Stadtwald führten. 710 Teilnehmer ließen es sich trotz der tropischen Bedingungen nicht nehmen, diese tolle Sache zu unterstützen und ohne auf die Uhr zu schielen, ein paar Ründchen zu drehen…


Neu beim Seidenraupen-Cross am 19. Oktober: 6km-Runde für Einsteiger

Die 6km-Runde beim Seidenraupen-Cross 2014.

Die 6km-Runde beim Seidenraupen-Cross 2014.

„Ja, ich würde gerne mitlaufen, aber 15 Kilometer sind mir echt zu viel!“ Wie häufig haben wir dieses Argument bei der Erstauflage des Seidenraupen-Cross 2013 gehört? Und genau deswegen haben wir in den vergangenen Tagen getüftelt und gewerkelt, um euch jetzt eine Neuheit für den Seidenraupen-Cross 2014 am Sonntag, 19. Oktober, präsentieren zu können:

Die 6km-Runde.
Für Einsteiger, für Spurter oder für Leute, die gerade nicht so viel Zeit haben

Start (am 19. Oktober um 11 Uhr) und Ziel ist, genau wie bei der 15km-Runde, am Hölschen Dyk/Langen Dyk. Von hier führt der Weg über ein kurzes Asphaltstück rein in die Natur und vorbei an grasenden Galloway-Rindern. Nach einigen Kurven liegt er vor euch: Der Hülser Berg, mit 63 Metern die höchste natürliche Erhebung in der Stadt Krefeld. Über einen sandigen Weg geht es endlich hoch. Und ja, auch ein Anstieg auf diese mickrigen 63 Meter kann recht schweißtreibend sein. Nach einer harten Rechtskurve führt euch die Route wellig unter dichten Laubbäumen und über spitze Wurzeln zum nächsten Anstieg. Vielleicht nicht mehr so steil, darauf aber stetig.
Dann heißt es durchpusten. Vorbei an den Wildschweinen und einer der vielen Tonkuhle schlängelt sich die Strecke nun über den Hülser Berg. Die vielen Informationstafeln lassen wir links bzw. rechts liegen, ehe ein steiler Treppenabstieg zur Eremitenquelle führt. Und es wird noch steiler, hinunter auf den Talring, vorbei am Heinrich-Mertens-Gedenkstein.

Einer der vielen kleinen Wege über den Hülser Berg.

Einer der vielen kleinen Wege über den Hülser Berg.

Wieder ein wenig durchpusten – und während die Läufer der 15km-Runde bald schon links abbiegen, geht es auf der 6km-Runde am Wildgehege wieder nach oben. Jetzt noch einmal alle Kräfte sammeln, denn über wellige Wege führt der Weg noch einmal vorbei an mehreren Gehegen und schließlich zurück zum Start/Ziel-Bereich. Geschafft!

Wir hoffen, mit dieser Neuheit auch den letzten von der Couch holen zu können. Ausreden gibt es jetzt nicht mehr. 😉
Anmelden könnt ihr euch hier: https://seidenraupen.wordpress.com/seidenraupencross/anmeldung/


So lasset die Planungen beginnen

(mak) Nach dem HH-Marathon ist vor dem Transalpine-Run. Und damit beginnen nun final die Planungen für das große Sportereignis der beiden Seidenraupen Hendrik und mir, Manuel.

Gestern haben wir zusammen den Plan durchgearbeitet, die Reise mit einem Wohnmobil zu bestreite. Die Idee kam ursprünglich von Moritz, jetzt aber ist Eva die treibende Kraft, was wir gerne annehmen. Denn schließlich schwirren bei uns beiden im Moment so viele Sachen umher, dass wir uns schwer auf etwas zu 100 Prozent konzentrieren können. Und genau diese 100 Prozent benötigst du, wenn es heißt, diese Tour selber zu planen.

Das beginnt mit den Mobilen an sich – welches erfüllt unsere Zwecke, welches ist too much? Sind Inklusivkilometer dabei? Genau das ist nämlich nicht unerheblich. Viele Anbieter offerieren ihre Mobile für relativ wenig Geld, wollen dann aber für jeden Kilometer über 1000km 30 Cent sehen. Dazu kommen noch so Späße wie Maut, Sprit und Kosten für Stellplätze. Alles in allem kann man dafür rund 2000 Euro lassen. Bei aktuell drei Mitfahrern sicherlich kein Pappenstiel, aber Hendrik und ich würden umgekehrt für Flüge, Flughafentransfer und Unterkunft in schnuckligen Turnhallen ebenfalls jeweils 400 Euro mindestens zahlen.

Und so haben wir dann gestern mal verschiedene Angebote eingefordert, mal sehen, wer wie antwortet.

 

Entschieden haben wir uns dafür aber für unseren Rucksack, den wir mitführen müssen:

ADVANCED SKIN S-LAB 5 SEThttp://www.salomon.com/de/product/advanced-skin-s-lab-5-set.html

Laut Beschreibung sollte es unseren Anforderungen genügen, denn schließlich sind wir verpflichtet, einiges an Material mitzuführen. Neben der Trinkblase sind das hauptsächlich warme Kleidungsstücke, Stöcke und Erste Hilfe-Artikel. Wird schon passen.

 

Wer sich mal einen kleinen EIndruck verschaffen möchte, was uns dort oben erwartet, kann dies hier machen: