Bärenstarker Myrold wird Sechster in Heidelberg


Martin Myrold hat beim Salomon Long Distance Trail im Rahmen des Gelita Trail-Marathons in Heidelberg in einer Zeit von 4:49:51 h den sechsten Platz geholt. Schaut man auf den Bericht in der Runners World, so sieht man, wie hoch dieser sechste Platz auf der 50 Kilometer-Strecke einzuordnen ist: „Beim Long-Distance-Trail gab sich Vorjahressieger Nikki Johnstone keine Blöße und lief erneut als Erster nach 3:45:57 Stunden ins Ziel. Trotz starker Konkurrenz durch Matthias Krah (bester Deutscher beim Ultra Trail du Mont Blanc 2019), Lukas Sörgel (Drittplatzierter beim Pitz Alpine Glacier Trail über 106 Kilometer), Michael Chalupsky (Drittplatzierter beim Innsbruck Alpine Trailrun Festival 2020) und Jens Santruschek (zweimaliger Sieger des Magdeburg Marathons und Drittplatzierter der Marathons in Karlsruhe und Heilbronn) stellte er erneut seine gute Form unter Beweis“, heißt es dort. Genau hinter diese Herren (Sörgel ausgeklammert, er startete nicht) und dem kurz vor ihm einlaufenden Markus van Ghemen sortierte sich Martin ein > Wow, was für eine bärenstarke Leistung.

Da hat er gut lachen: Martin in der Thingstätte.

„Das war schon ein sehr cooler Lauf. Am Ende hatte ich ein wenig mit Wadenkrämpfen zu kämpfen, wahrscheinlich eine Folge des doch sehr schnellen Starts“, so der Norweger. Tatsächlich ging es nicht nur sehr schnell los, sondern auch sehr steil. Nach fünf Kilometer mussten die Teilnehmer über die Treppen der Thingstätte, viele Zuschauer sorgten hier aber für Abwechslung. Bei KM 17 erreichten die Läufer schließlich nach langem Anstieg den weißen Stein, wovon es dann etwas mehr als zehn Kilometer zum Teil recht steil wieder zurück an den Neckar ging. Eine Hölle für die Oberschenkel.

Martin auf der Himmelsleiter. Foto: Laufreport.de

Kurz nach der Flussquerung, also bei KM30, ging es wieder stetig nach oben. „Kurz danach flog dann auch schon Nikki an mir vorbei.“ Der Führende hatte da schon den Naturpark Michelsbrunnen, das Wilderer-Kreuz und das Felsenmeer hinter sich gelassen und die Passage ein zweites Mal durchlaufen. Nach dieser Extrarunde ging es dann auf die gefürchtete Himmelsleiter. „Die war dann wie erwartet sehr heftig. Aber auch der Downhill danach, zurück in die Stadt, war kein Zuckerschlecken.“ Dennoch: Mit einem Grinsen und viel Spaß in den Backen war er wenig später im Ziel.

Yeahhhh: Im Ziel!!!

Zum Klicken eignet sich die Bilder-Galerie auf https://www.runnersworld.de/news-fotos/trail-marathon-heidelberg-2020/?utm_source=newsletter&utm_campaign=manually#bildergalerie. Martin ist hier gleich mehrfach zu sehen: Foto 19, 12, 146 und 150.

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