Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Archiv für Juni, 2017

Wir waren auf dem Rad: Tour-Etappe 2 in der Vorschau

Wenn am Wochenende die Tour de France in der Region gastiert, geht vielerorts nichts mehr. Gerade in Düsseldorf sollte man auf das Auto verzichten. Wir waren am Mittwoch auf der zweiten Etappe unterwegs und können sagen, wo es am Sonntag besonders toll werden könnte (Route: https://www.google.de/amp/www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/grand-depart/interaktive-karte-strecke-der-2-tour-de-france-etappe-juli-2017-aid-1.6394826.amp). 
Könnte deswegen, weil man wohl wetterfest eingepackt sein muss, um das Spektakel zu betrachten. Wem das nichts ausmacht, wird auf seine Kosten kommen. Ein wahrer Genuss, gerade für kleine Radsport-Fans, ist die Werbe-Kolonne, die rund zwei Stunden vor dem Feld über die Straßen fährt. Das ist Karneval im Sommer: Toll (http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/tour-de-france-2017-das-erwartet-sie-bei-der-werbekarawane-aid-1.6910846). 
Unsere (bzw. meine, ich konnte leider keine Mitstreiter für den Höllenritt gewinnen) Tour beginnt in Düsseldorf ab dem HBF. Hier war am Mittwoch noch nicht zu erkennen, was am Wochenende abgehen wird, aber das kann ja noch kommen. 
https://youtu.be/RzsMPtAPTIw
Die Etappe am Sonntag beginnt bekanntlich mit dem Einrollen in der Innenstadt, ehe es dann nach einigen Kilometern richtig losgeht. Anders als die Fahrer muss ich natürlich bei jeder Ampel halten. Und davon gibt es zunächst reichlich. Das ist ätzend, weil es jedes Mal bedeutet, aus der Pedale zu steigen. Hinzu kommen die zahlreichen Auto- und LKW-Fahrer, die wenig bis gar keine Rücksicht nehmen. Ich steige vom HBF kommend nach fünf KM endlich auf der Graf-Recke-Straße ein und habe schon gleich den ersten leichten Anstieg Richtung Galopprennbahn vor mir. Die folgende Abfahrt gehe ich gemächlich an, da es nass ist und die Bremsen kaum greifen. Sie würden auch wenig helfen, da die glatten Reifen auf dem Asphalt eh keinen Griff bekommen würden. 
Durch Gerresheim geht es dann nach Erkrath. Hier, wie nahezu überall, nutze ich den Radweg, da vorbeirasende Autos und LKW keinen Spaß machen. Was ebenfalls noch auffällt: Die Städte putzen sich heraus. Vielerorts werden Hecken gestutzt und Rasen gemäht. 
Erkrath lasse ich schnell hinter mir, bis auf ein in den französischen Nationalfarben angemaltes Fahrrad deutet auch hier noch nichts auf die Tour hin (die überall aufgehängten Parkverbotsschilder lasse ich mal außen vor). 

Netter Feld-Schmuck kurz hinter Erkrath.


Auf dem Weg nach Mettmann geht es durch das Neandertal und am gleichchnamigen Museum, geschmückt mit Rädern und großen Trikots, vorbei. Teilnehmer des Neandertal-Laufs werden einen Teil der Strecke kennen. 

Das Neandertal-Museum im Zeichen der Tour.

In Mettmann muss dann ein zweites Mal geklettert werden, die folgende Passage nach Ratingen ist dafür klasse: Abschüssig und später sogar mit Kurven absolut rasant. Bei mir glühten aus Respekt die Bremsen, die Cracks können hier wahrscheinlich auf Geschwindigkeiten von über 70 km/h kommen. Yiiihaaaah. 

Ratingen wird nur am Rande gestriffen, einen Wimpernschlag später ist man schon wieder zurück in Ddorf und quält sich durch die Innenstadt. 

Blick auf die Kasematten in Ddorf.


Über die Theodor-Heuss-Brücke fährt das Peloton endlich auf die richtige Rheinseite, mich lotste das Navi dagegen über die Oberkasseler Brücke, weil erstere wohl nicht per Rad befahren werden darf. Am Sonntag geht das, natürlich auch, um den Zuschauern die schöne Rheinseite in Oberkassel zu zeigen. 
Über Lueg- und Hansaallee Rolle düse ich schnell nach Lörick und schwupps nach Büderich. Hier wehen schon die ersten Fähnchen, schick. Das führte dann aber wahrscheinlich dazu, dass ich mich, derart geblendet, in Neuss verfuhr. Statt die Route durch die City zu rollen, schrammte ich nur daran vorbei. 
Umso genauer nahm ich es dafür in der Traditionsbehafteten-Radfahrer-Stadt Büttgen, wo die Tour gefühlt mitten übern Markt und dann über eine Rechts-Links-Kurve führt. Absolut ein Highlight, auch weil der beheimatete VfR Büttgen eine besondere Aktion plant und so für kurze Zeit im Rampenlicht der Welt steht. 

Auf der Bismarckstraße in MG geht es erstmals während der Tour2017 um Punkte für die Spurtwertung.


An Kleinenbroich und Korschenbroich vorbei sind wir dann auch schon schnell in Mönchengladbach, dem Ort der ersten Spurtwertung. Auf der Bismarckstraße mit Blick auf die Kaiser-Friedrich-Halle werden die Fahrer erstmals um Punkte für das grüne Trikot rasen. Für mich sah die Sache anders aus: Eine rote Ampel folgte der nächsten, schrecklich. 

Ganze 20km verläuft die Tour durch MG. Nach der City werden Rheydt, Wickrath (vom Schloss sieht man nur wenig) und Wickrathberg sowie Wanlo durchfahren, zum Teil mit spannenden Kurven und über schmale Straßen. Für die Zuschauer absolut sehenswert. 
Dann aber wird es laaaaangweilig. Acker um Acker reiht sich jetzt aneinander, und ja, man muss die Frage ob dieser Einöde stellen, warum man sich nicht den Spaß gönnte, durch die Geisterstadt Immerath zu fahren?! Bekanntlich fällt das Dörfchen wie einige andere in der Umgebung bald dem Braunkohleabbau Garzweiler II zum Opfer und ist schon leergeräumt. Die Rolladen sind herunter, aber was wäre das für eine tolle Möglichkeit gewesen, sich ein letztes Mal vom Ort zu verabschieden? Stattdessen stehen an den Ortseingängen Durchfahrtsverbotsschilder. Die Fahrer sehen das Dorf dennoch aus der Ferne, wenn sie denn den Blick nach links schweifen lassen. Ob sich jemand wundern wird, dass dort an einem Sonntag im Juli alle Fenster verrammelt sind?

Die Sophienhöhe begleitet die Radler eine ganze Zeit.


Über laaaange Landstraßen wird jetzt gebrettert, und, sollte das Wetter ansatzweise wie am Mittwoch sein, wird dabei steifer Westwind den Fahrern ins Gesicht wehen. Während auf der linken Seite die mächtige Sophienhöhe die Fahrer nicht mehr loslässt, geht es durch Titz, Mersch, Jülich und Aldenhoven. Oder auch Schleiden, Hoengen und Linden. Ein, zwei neckische Steigungen wurden dabei eingebaut, ehe schließlich nach Weiden und Würselen Aachen im schönen Schuss erreicht wird. Zur eigenen Sicherheit wählte ich auch hier den Radweg, aber das Feld wird hier am Sonntag so megakrassschnell heizen, dass wooooohaaaaah. 
Und das war es für mich auch schon: Denn da ich am Mittwochabend noch den Knaller TSV Bockum gegen Fortuna Düsseldorf sehen wollte, stieg ich in Aachen vom Rad und nahm den Zug zurück nach Krefeld (und da ich mich beeilen musste, gibt es auch keine Fotos oder Videos aus der Domstadt). 142 km zeigte mein Tacho inkl 700 Höhenmeter an, rund 60 wären es noch bis nach Lüttich gewesen. Inklusive einiger ungemütlicher Anstiege auf dem Weg dort hin. Aber das überlasse dann doch lieber den Profis. 😜


Drei Seidenraupen beim Charity-Run vorne dabei

Drei Seidenraupen haben sich beim traditionellen Charity-Run am vergangenen Sonntag vorne platzieren können und in ihren Altersklassen jeweils den zweiten Platz belegt.

Hendrik Hahn, der für seine ehemalige Firma Siempelkamp lief, kam über die 5km-Strecke nach 19:27 Minuten als Fünfter ins Ziel (Zweiter M30). Damit sicherte er seinem Betrieb in der Firmenwertung als Zweitschnellster Siempelkämper Rang eins. Lisa Hahn kam in 25:16min als 84. ins Ziel und wurde Zweite in der Damen-Hauptklasse. Erster bei den Männern: Bastian Siemes (17:54min), bei den Damen Katja Kanditt (20:12min).

Adam Mielech wurde in 44:56min über die 10km-Strecke 21. und Zweiter in der M45. Es gewann Maximilian Jakobs in 38:18min. Marlen Schapschröer holte den Damen-Sieg (43:23min).


Wer hat Lust: Tour-Etappe2 im Vorgeschmack

Bekanntlich gastiert am Wochenende die Tour de France in der Region. Und da ich beim offiziellen Termin nicht konnte, als es möglich war, die Strecke der zweiten Etappe abzufahren, werde ich nun am Mittwoch in die Pedale steigen.
So ist der Plan: Ich werde mit dem Zug morgens (8.26 ab HBF) nach Ddorf reisen und dann von dort die Etappe anfahren. Der Weg über Mettmann und zurück nach Ddorf bis Aachen ist rund 150km lang und bis auf die Runde bei Mettmann flach. Eine Übersicht gibt es hier: https://velomotion.de/2016/11/tour-de-france-2017-detaillierter-streckenverlauf-der-deutschen-etappen-veroeffentlicht/
Da ich nach drei Wochen Sportpause nicht genau weiß, wo ich stehe, ist Aachen zunächst das angestrebte Ziel. Vor allem die dann noch fehlenden 50-60km nach Lüttich haben einige heftige Steigungen in sich, so dass ich allenfalls bei guter Verfassung, einer Spur Wahnsinn und einigen Begleitern diesen zusätzlichen Weg auf mich nehmen würde.
Zum Rückweg: Von Aachen fährt ein Zug direkt nach KR (NRW-Tarif ~20€ plus 4,80€ Fahrrad-Ticket), bei einer Verlängerung nach Lüttich müsste man mit einigen Umstiegen rechnen und noch einmal rund 15€ für das Zugticket aufrechnen.
Interessenten können sich gerne bei mir auf den bekannten Kanälen melden.

Charity-Run am Sonntag im Stadtwald

Auf die Plätze, fertig, los: Der KTSV Preussen Krefeld, Preussen Krefeld Leichtathletik und der Kinderschutzbund bitten alle an den Start zum 13. Charity-Run am Sonntag, 25. Juni, im Stadtwald. Das lassen sich auch einige Seidenraupen nicht zweimal sagen und sind wie immer mit am Start. „Der Charity-Run ist einer der Höhepunkte im Krefelder Lauf-Kalender und daher so etwas wie eine Pflichtveranstaltung“, sagt Chef-Seidenraupe Manu Kölker, der allerdings leider urlaubsbedingt nicht mitlaufen kann.

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Iris Stachelhaus vom Bewegungskindergarten Pfiffikus, Rolf Klupsch vom KTSV Preussen, Birgit August vom Kinderschutzbund, Thorsten Klupsch und Frank Grubert vom KTSV Preussen und Pfiffikusse, die am 25. Juni ebenfalls mitlaufen.

„Jeder Läufer sorgt mit seiner Kondition dafür, dass die Welt der Kinder in unserer Stadt ein wenig heller wird“, spornen die Organisatoren Frank Grubert, Torsten und Rolf Klupsch, Susanne Blum sowie Birgit August Unentschlossene an. Denn der Erlös der Traditions-Veranstaltung ist für einen guten Zweck und fließt komplett in die Arbeit des Kinderschutzbundes, der in diesem Jahr 50 Jahre alt wird. Im Jubiläumsjahr des Kinderschutzbundes wird der 10.000 Läufer erwartet

Klein und groß, jung und alt können an den Start gehen. Es gibt wieder eine Generationenstaffel, eine 4 x 2,5 km-Staffel, einen Firmen- und Volkslauf sowie den Paul-Peeters-Gedächtnislauf (Hauptlauf). Während die einen schwitzen, kann sich der Rest der Familie mit Kaffee und Kuchen zu kleinen Preisen stärken oder die Läufer am Wegesrand anspornen.

Start und Ziel ist die große Wiese nähe Stadtwaldhaus. Viele Firmen nehmen mit großen Mannschaften jedes Jahr an dem Lauf teil und haben viel Spaß dabei. Auch die Schüler des Gymnasiums Fabritianum werden voller Energie mitlaufen. Ebenso die Gewinner eines Lauftrainings. Ganz aufgeregt sind immer die Bambinis, Jahrgang 2010 und jünger, die ohne Zeitnahme und Wertung 400 Meter zurücklegen werden. Ankommen ist das einzige Ziel. Anspornender Applaus ist ihnen sicher. Der Start der eifrigen Kinder ist jedes Jahr ein wunderschönes Bild. Alle Teilnehmer erhalten einen kleinen Preis.

Der Lauf der Schüler (1 km) richtet sich an die Jahrgänge 2009-2002. Geehrt werden die ersten drei Mädchen und Jungen. Je zwei Jahrgänge werden zusammen gewertet. Ein Spaß für die ganze Familie ist die Generationenstaffel: Die Strecke geht über 3 x 400 m. In jeder Staffel müssen mindestens zwei Generationen vertreten sein. Geehrt werden die ersten drei Staffeln im Gesamteinlauf.

Beim Firmen- und Volkslauf müssen 5 km zurückgelegt werden. Alle Teilnehmer einer Firma oder eines Freundeskreises bilden eine Mannschaft. Gewertet werden die ersten drei jeder Mannschaft durch Zeitaddition. Die schnellsten fünf und die größte Mannschaft werden geehrt. Es gibt aber auch eine Einzelwertung. Den Mannschaften macht es jedes Jahr großen Spaß, für die Kinder in Krefeld mal ordentlich ins Schwitzen zu kommen und so Gesprächsstoff am nächsten Arbeitstag zu haben. Hier gab es in der Vergangenheit stets gute Zeiten der Teams „bockum life“ und Siempelkamp, angeführt von den Ur-Raupen Kölker und Hendrik Hahn.

Für den Paul Peeters-Gedächtnislauf (Hauptlauf über 10 km) braucht man schon eine gute Kondition. Die beiden ersten Plätze (männlich/weiblich)  bekommen in diesem Lauf den Paul-Peeters-Gedächtnispokal. Beim Staffel-Lauf über 4 x 2,5 km werden die ersten drei Staffeln im Gesamteinlauf geehrt.

Ein großes Dankeschön gilt den Unterstützern des charity run: Die Volksbank Krefeld eG, der Chempark, Cargill, Ralf Gudden – Zahnarztpraxis für Kinder, JJK Verlagssoftware, comTeam Systemhaus-Verbund und das Stadtwaldhaus.

Anmelden kann man sich online unter www.jjk.de/charityrun. Hier findet man auch alle Details. Firmen können sich gerne per E-Mail unter charityrun@jjk.de anmelden.  Meldeformulare können auch gerne an den Kinderschutzbund Krefeld, Dreikönigenstr. 90-94, 47798 Krefeld gesendet werden. Dort können in der Woche nach dem Lauf auch vergessene Urkunden abgeholt werden. Birgit August: „Ich drücke allen die Daumen und sage DANKE, dass Sie sich für die Kinder in Krefeld einsetzen. Gemeinsam schaffen wir alles.“

 

Der Zeitplan:

10.00 Uhr Bambinilauf der Jungen bis Jahrgang 2010 (400 Meter)

10.10 Uhr Bambinilauf der Mädchen bis Jahrgang 2010 (400 Meter)

10.20 Uhr Schüler Jahrgänge 2002 bis 2009 (1 km)

10.30 Uhr Schülerinnen Jahrgänge 2002 bis 2009 (1 km)

10.45 Uhr 3 x 400 m Generationenstaffel

11.15 Uhr Firmen- und Volkslauf (5 km)

12.15 Uhr 4 x 2,5 km Staffeln

12.15 Uhr Paul Peeters Gedächtnislauf (Hauptlauf,10 km)


Umfrage zur Messe „Baspo“

Bekanntlich kommt ein großer Teil der Seidenraupen aus dem Ballsport: Mitch und Aki kickten einst (unter anderem) beim VfR Fischeln, Ali und Manu versuchten sich (u.a.) bei den Preussen, Henne jagte der Pille in Vernum hinterher und Moritz verdingte sich als Handballer (und Schlammfußballer).

baspo

Die Leidenschaft hat bei allen kaum nachgelassen, Mitch und Ali ziehen seit einiger Zeit darüberhinausgehend eine Idee auf: Die Aussteller-Messe „Baspo“, die vom 29. Juni bis 1. Juli 2018 in einer Stadt bei Lüdenscheid 😉 stattfinden soll. Dazu bitten sie jetzt zur Teilnahme an einer Umfrage, die sich um das Thema Fußball dreht.

Die beiden würden sich auf jeden Fall mächtig freuen, wenn sich noch viele an der Umfrage beteiligen würden. Hier geht es lang: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSc_tVMs7HxnapQAMlKOB1IDwVDs0XuTlojen_uYm3ysUiJ-mQ/viewform

 


Sportabzeichen-Aktionstag am 9. Juni

Der Stadtsportbund Krefeld veranstaltet am Freitag, 9. Juni, von 15 bis 19 Uhr einen Sportabzeichen-Aktionstag. Auf der Hubert-Houben-Kampfbahn am Appellweg und der benachbarten Schwimmanlage der Schwimmvereinigung Krefeld stehen die Prüfer zur Abnahme bereit.

Hubert-Houben Sportanlage

Die altehrwürdige Hubert-Houben Sportanlage. Foto: Stadt Krefeld

Das Sportabzeichen ist mit seinen vier Disziplinen plus Schwimmen ein guter Gradmesser für  sportliche Vielseitigkeit. Ausgebildete Trainer vom Verein Preussen Krefeld stehen den Sportlern zur Seite, um sie auf Sportarten wie Kugelstoßen, Hoch- und Weitsprung vorzubereiten, aber auch auf  weniger bekannte Sportmöglichkeiten wie Seilspringen, Medizinball-Wurf und Schleuderball-Wurf. Die Schwimmprüfung kann bei der SVK kostenlos abgelegt werden kann.

Wem das an diesem Tag zu viel ist, der kann noch bis Ende 2017 im Badezentrum Bockum oder im Bad am Stadtpark Fischeln kostenfrei die Schwimm-Prüfung ablegen. Unter allen Teilnehmern wird zudem ein attraktiver Preis von der Brauerei Königshof verlost. Weitere Informationen gibt es unter der Rufnummer 02151 771021 oder online unter www.ssb-krefeld.de/fitnesstest-mit-dem-sportabzeichen-aktionstag.


Firmen- und Gesundheitslauf von Helios, Welle N und AOK findet nicht statt

Wer in diesen Tagen den Firmen- und Gesundheitslauf in Hüls vermisst, wird feststellen müssen, dass es ihn in diesem Jahr auch nicht geben wird. Das Helios, zuletzt federführend in der Orga, teilte uns vor einigen Wochen mit, dass der Lauf ausfällt.

Über die Gründe schweigt das Helios, das zusammen mit der Welle Niederrhein und der AOK starke Partner an seiner Seite wusste. Auch auf der Website wird nur informiert, dass der Lauf in 2017 nicht stattfindet.

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Startschuss beim Helios-Firmen- und Gesundheitslauf. Foto: Helios

Schade, denn der Lauf erfreute stets mehrere hundert Läufer, im vergangenen Jahr gingen 628 Sportler an den Start. Insgesamt hat der Run, der wie unser Seidenraupen-Cross auf der Sportanlage des Hülser SV begann und endete, siebenmal stattgefunden. Stets stand der gute Zweck im Vordergrund, der komplette Erlös ging an soziale Einrichtung. Zuletzt durfte sich die evangelische Familien- und Kinderhilfe Bruckhausen über eine Spende über 3.170 Euro freuen. Die Veranstaltung kam auch deswegen gut an, weil sie Menschen an das Laufen heranführte. Auch weil das Kinderwohl als Spendenzweck deklariert war, nahmen regelmäßig ganze Kindergarten- und Schüler-Gruppen teil. Wichtig war nicht die Zeit beim Zieleinlauf, sondern das Miteinander.

Wir hoffen, dass der Ausfall in diesem Jahr ein einmaliges Aussetzen ist und es in 2018 zu einem Comeback kommt.