Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Archiv für März, 2018

Es wird eng am 22. April: Apfelblütenlauf lockt Läuferscharen nach Vorst

Am Sonntag, 22. April, schwappt das kleine, sonst sehr beschauliche Dörfchen Vorst wieder über: Dann nämlich startet der Apfelblütenlauf in seine vierte Ausgabe. Auf den Strecken (5, 10 und 21 KM) durch die Huverheide können sich die rund 1500 erwachsenen Läufer austoben, für Kinder gibt es bei den Bambini- und Kinder-Läufen kurze Distanz von wenigen hundert Metern zu bewältigen.

Logo Apfelblütenlauf

Teilnehmer und Zuschauer unterstützen das Medikamenten-Hilfswerk action medeor, wo sich auch Start und Ziel befinden. Wer dabei sein möchte, muss sich beeilen. Wie auch in den Vorjahren ist der Apfelblütenlauf äußerst gefragt: Der Fünf Kilometer-Lauf ist bereits ausgebucht, auch die anderen Läufe sind fast voll. Zur Anmeldung geht es hier lang:  www.apfelbluetenlauf.de/anmeldung. Und ein klein wenig Seidenraupen-Feeling gibt es auch: Die Route für den Halbmarathon haben wir im vorigen Jahr mit den Machern ausgetüftelt.

Was die Macher hier innerhalb weniger Jahre auf die Beine gestellt haben, gleicht schon dem Wahnsinn. Rund um den Lauf gibt es eine Art Volksfest, das auch Zuschauern das Kommen schmackhaft macht. Im Start-/Ziel-Bereich warten wieder super Acts auf alle Besucher und Aktive. Ein Familien- und Kinderprogramm sorgt für Abwechslung auch neben der Strecke. Und wem das noch nicht reicht: Zwischendurch gibt es jede Menge Aktionen, Interviews und Unterhaltung auf der großen Bühne, wo auch action medeor über aktuelle weltweite Hilfsprojekte berichtet. Durch den Tag führt wieder der aus dem WDR bekannte Moderator Dieter Könnes, der sich mit den Bands Daydream und Groove Company einen offenen Schlagabtausch liefert.


Lisa führt Seidenraupen-Trio in Venlo an

Venloop 2018

Lisa, Elke und Adam (rechts) waren mal wieder hin und weg vom Venloop.

Zooooooooooom: Lisa ist bei ihrem recht spontanen Start in Venlo regelrecht durch unsere niederländische Partnerstadt geflitzt. Sie war mit 1:48:30 h nicht nur schnellste Seidenraupe, sondern stellte damit auch eine neue persönliche Bestzeit über die 21,1km auf. „Spitzenlauf, dieser Venloop. Und das, nachdem auch mir zuletzt eine Wade etwas Probleme bereitet hatte“, so ihr Kommentar im Ziel. Nur kurze Zeit später überquerte auch Adam die Linie, er war nach 1:56:34 h im Ziel. Elke finishte in 2:24:15 h. Bravo!

Schnellster Krefelder war übrigens Magnus Gödiker, SRC-Gewinner 2013 und 2016. Mit 1:15:00 h wurde er „nur“ 86., was auch zeigt, wie schnell der Venloop mittlerweile ist. Sieger wurde Stephen Kiprop in 59:43 min. WTF.

DU WLS3 2018

Locker trabend ins Ziel, auch mal was anderes. So blieb zumindest Zeit für ein kleines Shooting des Zielbereiches – ist ja sonst eher nicht drin!

Manu musste schon einen Tag vorher in Duisburg ran. Seine Idee, vor den eigentlichen Halbmarathon noch einen Zehner zu hängen, entpuppte sich zumindest als aufschlussreich. Denn noch immer bereitet ihm seine linke Wade Probleme. So ließ er es auf den ersten zehn KM ruhig angehen, um dann nach elf Kilometern Fahrt auf zu nehmen. Das gelang eine Zeit, doch nach insgesamt 22 KM musste er wieder zurückschalten. Nach 1:49:37 h war der HM beendet, insgesamt waren es 32km, die er rund um die Regattabahn absolvierte. Kölker: „Hätte ich das Tempo gehalten, wäre mir die Wade um die Ohren geflogen. Die Dehnübungen und Gehpausen waren zwar nervig, haben mir aber gezeigt, dass ich für Rotterdam nun alternativ trainieren muss. Die Wade nehme ich komplett aus dem Spiel. Ob sie dann in Rotterdam hält, wird sich zeigen.“

 

 


Hält Manus Wade in Duisburg? Elke und Adam beim Venloop!

Der dritte und letzte Lauf der Duisburger Winterlauf-Serie am Samstag wird richtungsweisend für Seidenraupe Manu: Hält die linke Wade, kann der Trainingsplan bis zum Rotterdam-Marathon am 8. April problemlos fortgesetzt werden. Kommt es erneut zu Problemen, müssen Alternativen her. Dagegen starten Adam und Elke beim grandiosen Venloop. Auch für Adam wird es ein Gradmesser für Rotterdam.

ASV_Laufstrecke_Halb__2012

Die Halbmarathon-Strecke beim Winterlauf in Duisburg führt gleich mehrfach um die Regattabahn herum. Bitte nicht verlaufen 😉

Um die Wade zu testen, holt Manu den vor einigen Wochen geschobenen Crescendo-Lauf nach: Zehn KM in 5.30 min/km, zehn in 5 min/km und abschließend zehn in 4.30 min/km. So wird aus dem eigentlichen Halbmarathon ein 30km-Lauf, der es in sich hat. „Das Ding alleine zu laufen, ist schon recht anspruchsvoll. In einem Wettkampf gelingt das natürlich leichter“, so Manu. Wegen der Probleme hatte er zuletzt Wunderheiler Stefan Marnett konsultiert, der, wie auch die Osteopathin zuvor, einen Beckenschiefstand feststellte, der mit Dehnübungen umgegangen werden soll.

Seidenraupen-Cross 2017 500 Elke Adam

Elke mit Adam beim Seidenraupen Cross 2017. Sie laufen beide am Sonntag beim legendären Venloop mit.

Elke und Adam gehen einen Tag später beim Venloop dann an den Start. Die beiden sind zwei von 180 Krefeldern, die sich den tollen Lauf in unserer Partnerstadt nicht nehmen lassen. Natürlich sind sie dabei in bester Gesellschaft: Magnus Gödiker, John Hampson, Arthur Hoffmann, Torsten Kengels, Rolf Klümper, Till Raubinger und Stefan Wolff sind bekannte Namen aus der Krefelder Laufszene, die auch beim Seidenraupen-Cross regelmäßig am Start sind. Auch Pauline Saßerath steht auf der Startliste und für Tomislav Tomic wird es gar der erste Halbmarathon seiner noch jungen Laufkarriere. Allen Teilnehmern: Succes!


Ab sofort im Test: SmellWell aus Schweden

Ist das wirklich die Wunderwaffe gegen stinkende Schuhe? Zumindest versprechen es die Macher. SmellWell so lassen sie verlauten, sagt müffelnden Schuhen erfolgreich den Kampf an. Wir nehmen das Produkt aus Schweden in den kommenden Wochen unter die Lupe und berichten fortwährend.

Smell Well 1

So sieht Smell Well aus: Kleine Kissen, die in die Schuhe gesteckt werden. Eigentlich denkbar einfach…

Der Startschuss ist jetzt gefallen. Die kleinen Kissen, die zehn Euro kosten, liegen zwar schon etwas länger parat, doch wir wollten sie quasi mit einem neuen Paar Schuhe ausprobieren. Das ist nun der Fall, sie kommen ab sofort im neuen Saucony Breakthru 4 zum Einsatz.

Der Schuh wurde am vergangenen Sonntag bei arschkalten -5 Grad und Schneegestöber erstmals auf 17 Kilometer getragen, heute morgen waren es mit 15 Kilometern, -2 Grad und Neuschnee nicht deutlich anders. Das also ist der astrologische Frühlingsanfang. 😉

Für SmellWell bedeutet das aber auch direkt eine Bewährungsprobe: Warme, klamme Füße bei nasser Witterung sind ja quasi der Nährboden für Bakterien und Pilze und damit auch für Stinkefüße. „Am besten legt man ein Kissen SmellWell in jeweils einen Schuh und lässt sie über Nacht wirken, so wird Feuchtigkeit aufgesaugt, schlechter Geruch entfernt und mit frischem Duft ersetzt“, heißt es auf https://smellwell.se/de/  zur simplen Bedienungsanleitung. Bis zu sechs Monaten sollen die Kissen „bei guter Führung“ halten.

SmellWell enthält laut Hersteller-Angabe keine antibakteriellen Substanzen: „SmellWell besteht aus natürlichen Inhaltsstoffen die schlechten Geruch entfernen. Die von SmellWell absorbierte Feuchtigkeit verringert die Wahrscheinlichkeit, dass sich Bakterien bilden und sich dadurch ein Gestank entwickelt. SmellWell enthält weder Phthalate noch Biozide, es besteht nur aus erneuerbaren Absorptionsmitteln.“

Nun, wir lassen uns überraschen – und berichten, wie sich SmellWell so schlägt.


Heimplanet öffnet Store in Hamburg

Leck mich anne Söck: Heimplanet, diese coole Firma aus Hamburg, von der ihr allerhand schöne Sachen beim SRC2017 gewinnen konntet, gibt es jetzt auch zum Anfassen. Vergangene Woche wurde der Store zusammen mit einer Vernissage zur German Roamers-Ausstellung eröffnet. Bis zum 8. April ist die Ausstellung noch zu sehen. Ein Besuch lohnt sich allemal.

Heimplanet


„My Sporty Green Life“: Unsere „1“ des SRC2018 in der Moveo

Unglaubliche Schnelligkeit bewies Viktoria Giesen vor wenigen Wochen: Sie klickte sich derart rasant durch die Anmeldung zum Seidenraupen-Cross 2018, dass sie tatsächlich die erste war, die sich für die 6KM-Runde angemeldet hat. Damit hat sie sich die Startnummer 1 gesichert! Woooohaaah! In der aktuellen Moveo gibt es einen schönen Artikel über sie.

Seidenraupen-Cross 2017 042 Giesen

Viktoria Giesen rollte beim SRC2017 das Feld von hinten auf. Auch ihr Dackel Bruno lief mit. Foto: Elisabeth Swiatczak

Denn zusammen mit Dackel Bruno und ihrem Pferd Käfer bietet sie in ihrem Unternehmen „My Sporty Green Life“ verschiedene Workout-Programme für Mensch und Tier an. Wie genau das abläuft, steht in dem tollen Artikel im Moveo-Magazin: www.moveo-magazin.de/artikel/mysportygreenlife/

Darüberhinaus ist die 29-Jährige seit kurzer Zeit im Vorstand des deutschland-weiten veganen Laufvereins „Laufen gegen Leiden“. Wir erinnern uns: Der Club hatte am Wochenende des SRC2017 seine Jahreshauptversammlung in Krefeld. Zahlreiche Mitglieder liefen mit, so dass LgL mit über 100 Teilnehmer der teilnahmestärkste Verein war. Und natürlich war auch Viktoria dabei. Zusammen mit Bruno rollte sie das Feld von hinten auf und überquerte als 33. Frau in 39:30 Minuten die Ziellinie. „Die Stimmung war echt klasse. Logisch, dass ich auch 2018 mit dabei bin“, sagt sie.

Seidenraupen-Cross 2017 110 Giesen

Im Ziel: Viktoria und Bruno sind happy! Auch 2018 geht das Duo wieder an den Start. Dann mit der Startnummer 1. Foto: Elisabeth Swiatczak

Kontakt: My Sporty Green Life, Viktoria Giesen, Mobil: 0152 339516375, Web: www.mysportygreenlife.de, Facebook: www.facebook.com/mysportygreenlife


Crossover Burg Linn: Erster Krefelder Ultralauf am 12. Mai

Es wird Krefelds erster Ultra-Lauf: Im Rahmen des Events „Crossover Burg Linn – Sport trifft Kultur“ am Samstag, 12. Mai, kommen auch Läufer voll auf ihre Kosten. Um 14 Uhr gehen die Ultra-Läufer beim 1. Krefelder Kulturlauf an den Start. Gelaufen wird auf einer Fünf-Kilometer-Runde, die durch die Remise um Burg Linn herum und dann in den Greiffenhorst-Park führt. Dann geht es durch die Schrebergärten und über den Andreasmarkt im historischen Zentrum zurück in die Vorburg. Zehnmal laufen die Ultra-Läufer diese ansprechende Schleife.

Crossover Plakat Burg

Jens Sattler, Geschäftsführer des Stadtsportbundes (links), Dieter Hoffmann, SSB-Vorsitzender, und Jennifer Morscheiser, Leiterin des Museums Burg Linn. Im Hintergrund das Jagdschloss und die Burg, die bei dem Lauf eine eindrucksvolle Kulisse bilden.

Wer es nicht ganz so lange mag, hat noch drei weitere Distanzen zur Auswahl. Um 15 Uhr folgen die 25 Kilometer-Läufer, um 16 Uhr die Fünf-Kilometer- und um 18 Uhr die Zehn-Kilometer-Läufer. Start und Ziel des Laufes ist für alle Distanzen in der Vorburg. Die Sieger der vier Läufer werden am Abend zu Burgrecken und Fräuleins gekürt. Zur Anmeldung geht es hier lang: http://my2.raceresult.com/92303/?lang=de.

Ein wenig stolz sind wir darauf, dass die Seidenraupen auch in die Organisation mit eingebunden sind. So verleihen wir unsere Zeitmaschine erstmals und helfen auch so hier und da. Und natürlich laufen wir auch mit 😉

Crossover Start

Jens Sattler, Geschäftsführer des Stadtsportbundes (links), Jennifer Morscheiser, Leiterin des Museums Burg Linn, und Dieter Hoffmann, SSB-Vorsitzender, können den Startschuss kaum erwarten.

Eingebettet ist der Lauf in ein Event, das seinesgleichen sucht: Kultur und Sport treffen erstmals aufeinander – und wollen beweisen, dass sie sich nicht gegenseitig ausschließen. Im Museum Burg Linn gibt es ein E-Sport-Event mit großem Finale auf der Burg. Kleinkunst und Musik auf einer Bühne in der Vorburg laden zum Verweilen (und Anfeuern der Läufer) bei einer Tasse Kaffee und Waffeln ein. Am Nachmittag führen Kinder Kinder durch Burg und Museum. Die Linner Ritter laden zum historischen Bogenschießen ein und auf der Museumswiese kann im Ritterlager der „Fraternitas Belli“ das damalige Leben erlebt werden. Kinder können in einem actionreichen Rollenspiel die Burg belagern oder auch einfach nur Torwandschießen. Parkour-Künstler verwandeln den Innenhof in eine Bühne für ihre atemberaubenden Stunts. Und wer gewinnt: Der ritterlich bekleidete Parkoursportler im Kettenhemd oder der Feuerwehrmann in voller Montur?

Crossover Plakat

„Nachts im Museum“ eröffnet neue Blickwinkel im Taschenlampenschein, egal ob im Archäologischen oder dem Deutschen Textilmuseum. Den nächtlichen Abschluss der Veranstaltung bildet eine exklusive Party im unteren Rittersaal.

In beiden Museen in Linn, dem Deutschen Textilmuseum und dem Museum Burg Linn ist der Eintritt anlässlich des Internationalen Museumstags an dem Wochenende frei. Aufgrund des umfangreichen und bunten Programms, welches für jung bis alt sowie kultur- und sportinteressiert etwas zu bieten hat, rechnen die Veranstalter mit ca. 3000 Besuchern.

„Am Anfang stand die Idee eines Laufs rund um die Burg und durch die Linner Parks. Daraus wurde immer mehr, es sprudelte nur so aus uns heraus“, berichtet Jens Sattler, Geschäftsführer des Stadtsportbundes. In Jennifer Morscheiser, Leiterin des Museums, fand er nicht nur eine passionierte Sportlerin, sondern auch eine begeisterte Mitstreiterin. „In unserem Museum soll man auch Spaß und Action haben können. Wir wollen mit dieser Veranstaltung fremde Welten miteinander verbinden. Der Sportler geht nicht ins Museum und die Kultur belächelt den Sport. Diese Veranstaltung soll zeigen, dass beide Welten voneinander profitieren können. Wir locken zudem ein Publikum ins Museum, das wir hier eher seltener haben.“

Mehr Infos unter www.museumburglinn.de und www.ssb-krefeld.de.

 

 


Ein HOORAY auf unsere Frauen

Weltfrauen-Tag – der mag vielleicht in vielen Bereichen nötig sein, nicht jedoch bei den Seidenraupen. Acht von unseren 18 Mitgliedern sind weiblich, sie genießen bei uns den gleichen Stellenwert wie die Männer, was auch vollkommen verständlich sein sollte.

Festzuhalten bleibt trotzdem:

  • Sie bewegen sich eleganter, und das bei flottem Tempo und 2000 Höhenmetern aufwärts.
  • Sie sehen selbst verschwitzt besser aus als die Männer.
  • Sie halten den Männern den Rücken frei, wenn es für sie wieder auf Wettkämpfe welcher Art auch immer geht.
  • Sie pflegen die Männer, wenn sie von diesen Wettkämpfen zerstört zurückkehren oder Männergrippe (=nahender Tod) haben.
  • Sie backen den besseren Kuchen.
  • Sie haben einfach das bessere Händchen.

DANKE, DASS ES EUCH GIBT! WIR LIEBEN EUCH!

 


Hülser Bruch wird „geputzt“

Auch wenn die illegal abgeladenen Müllhaufen am Inrather Berg mittlerweile durch die GSAK abtransportiert sind, sieht es hier und da im Hülser Bruch leider noch immer wild aus. Aus diesem Grund startet der Hülser Bürgerverein mit seiner Arbeitsgemeinschaft „Aktion Saubere Stadt“ zusammen mit vielen freiwilligen Helfern den großen Frühjahrsputz am Samstag, 10. März.

Ab 10 Uhr geht es vom Parkplatz Hölschen Dyk aus dem Müll an den Kragen. Auch Schulkinder, Vereine und Nachbarschaften befreien dann das Hülser Bruch und die Umgebung von Folien, Zigarettenschachteln, Bauschutt, Altreifen, Dosen, Flaschen und anderen Hinterlassenschaften gedankenloser Zeitgenossen.

Alle Helfer werden mit Handschuhen, Mülltüten und Pickern ausgestattet und sind bei ihrem Einsatz haftpflicht- und unfallversichert. Der städtische Fachbereich Grünflächen stellt ein Kombifahrzeug samt Fahrer, die Stadtreinigungs-Gesellschaft GSAK stellt ein Müllpressfahrzeug mit Fahrer zur Verfügung und übernimmt die Kosten der Entsorgung.


Wieder die Wade: Kölker steigt in Duisburg aus – Zahlreiche Läufer verirren sich

5,5Kilometer waren beim 15km-Lauf der Duisburger Laufserie absolviert, da zwickte wieder die linke Wade: Seidenraupe Manuel Kölker versuchte es noch 500 Meter, dann stieg er am Wolfsberg frustriert aus. „Ein DNF ist eigentlich keine Option, aber ich erinnerte mich sofort an meine lange Pause im vergangenen Jahr wegen der gleichen Sache. Ich hoffe, es ist nicht ähnlich schlimm“, so Manu mit Blick auf den Rotterdam-Marathon am 8. April. Bitter: Vom Wolfsberg zurück ans Wedau-Stadion sind es noch fünf Kilometer, die nun langsam zurückgejoggt werden mussten.

Dabei kam er am Samstag deutlich besser aus dem Startblock als noch vor einigen Wochen beim 10km-Rennen. Bei km5 zeigte die Uhr keine 19 Minuten, „und ich fühlte mich richtig gut.“ Dann wechselte der Untergrund vom bestens vom Schnee geräumten Asphalt hin zum Waldboden. „Das kann nicht der Grund gewesen sein. Ich weiß nicht, woran es lag.“ Durch das DNF steht auch fest, dass er seinen Titel aus dem Vorjahr, dem Gewinn der M35, nicht wiederholen kann.

Läufer ab Position sechs verlaufen sich

Beim langsamen Lauf zurück wurde er dann Zeuge, wie sich zahlreiche Läufer verirrten. Der noch Führende und spätere Zweite, Manuel Meyer, und der spätere Sieger, Martin Husen (51:06min), waren schon auf der Masurenallee an Kölker vorbeigezogen, wenig später, am Beginn der Regattabahn, dann ein Trio, das sich um Platz drei bemühte. Schließlich kamen die Verfolger, anders als die ersten fünf ohne Rad-Begleitung.

Verlaufen DU

Die „Verirrten“ nahmen die erste Brücke (Pfeil) und liefen dann rund 800 zusätzliche Meter durch den Wald. Sie befanden sich damit auf der 7,5km-Strecke. Die korrekte Route ist die rot-gestrichtelte Markierung.

Kölker: „Ich hatte direkt die erste Brücke über den Parallelkanal zur Regattabahn genommen, um den vielen Läufern, die nun kommen würden, aus dem Weg zu gehen. Diese müssen hier noch geradeaus laufen und später die dritte Brücke nehmen. Ich sah, wie die Läufer ab Position sechs aber auch auf die erste Brücke bogen und dann in den Wald liefen. Einen Streckenposten gab es hier nicht, wohl aber in den Schnee gesprühte Pfeile, die aber vom 7,5km-Lauf stammten. Ich dachte mir sofort, dass das eigentlich nicht stimmen kann und informierte einen Posten, der etwas weiter stand.“ Da war das Kind aber schon in den Brunnen gefallen, denn viele weitere folgten den Verirrten und liefen ebenfalls falsch. Wann es wieder Läufer gab, die die korrekte Route wählten, ist nicht bekannt.

Und so liegen ein knapper Kilometer im Wald und 4:18 min zwischen Platz fünf und sechs. Der ASV Duisburg reagierte noch am Samstag.  Schwacher Trost: Zumindest an der Platzierung der Top Ten änderte es nichts, da ab Position sechs viele falsch liefen.