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SRC2018: Feedback-Bogen online

Erstmals wollen wir mit einem Feedback-Bogen von den Teilnehmern des SRC2018 erfahren, was gut und was weniger gut gewesen ist. Wo seht ihr Potential, etwas zu verbessern?

Zudem haben wir für den Termin des SRC2019 den Laufkalender des kommenden Jahres gewälzt. Wir sind gespannt, welcher Terminvorschläge euch am besten gefallen würden, behalten uns aber natürlich die endgültige Entscheidung vor.

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Sprung ins Glück – bzw. ins Ziel des SRC2018.

Bitte beachtet: Die Antworten gehen bei uns anonym ein, werden aber bei Google gespeichert, um eine Auswertung zu ermöglichen. In dem Zusammenhang erinnern wir an unsere Datenschutzerklärung (https://seidenraupen.org/about/impressum/). Die Teilnahme an der Befragung ist vollkommen freiwillig.


Weitere Fotos vom SRC2018 online

Stefan stand auf dem Hülser Berg und hat mit seinem Handy wie wild herumgeschossen. Leider hat es dabei den Fotos willkürliche Ziffernfolgen gegeben, die eine Sortierung und auch eine Unterscheidung zwischen 6 und 16km-Läufern unmöglich machen.

Egal…seine Fotos finden sich nun ebenfalls auf der Foto-Seite zum SRC2018.


Gödiker und Jacobitz zum Dritten, Siemes mit Streckenrekord und großer Jubel für Lohmann und Odendahl

Großartiges Wetter, traumhafte Bedingungen auf den Trails und viele zufriedene Gesichter beim 6. Seidenraupen-Cross im Hülser Bruch. Dazu einen neuen Streckenrekord und zwei Sieger, die zum dritten Mal erfolgreich waren.
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Legten ein flottes Tempo vor: Michael Schramm (vorne) und Esther Jacobitz. im Hintergrund lauert Bastian Siemes, der beide noch einholen wird. Foto: Stefan Juretzko

Bastian Siemes, der sich im vergangenen Jahr in Führung liegend verlaufen hatte, behielt diesmal einen kühlen Kopf und konnte alle Verfolger abschütteln: In 24:14 Minuten gelang ihm auf der 6,6 km-Strecke ein neuer Streckenrekord, mit dem er den alten (25:22 min) pulverisierte. Auch der Zweitplatzierte Michael Schramm (ASVDuisburg) blieb in 24:22 min unter dieser Marke und damit vor seinem Vereinskamerad Christian Eble (25:39 min). Der Kieler Christian Kock (Laufen gegen Leiden) wurde in 26:00 min Vierter und verpasste die Titelverteidigung.
Bei den Damen gewann Ester Jacobitz (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen) in 24:59 min. Sie sicherte sich damit die begehrte Holzraupe zum dritten Mal in Folge. Die Siegerin von 2015, Petra Maak (TSV Bayer Dormagen, 27:44 min), und Pia Szymanowski (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen, 28:05 min) folgten.
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Holte sich Titel Nummer drei: Magnus Gödiker. Foto: Stefan Juretzko

Auf der 16km-Distanz gewann Magnus Gödiker, der 2013 und 2016 bereits erfolgreich war, ebenfalls zum dritten Mal (1:01:34 h). Damit zog er mit Christoph Lohse gleich, der ebenfalls dreimal die lange Strecke des Seidenraupencross gewinnen konnte, diesmal aber nicht an der Startlinie stand. Zweiter wurde Heinz van Dangen, der mit seinem Husky Chaos unterwegs war (1:03:07), vor Magnus Kreth (1:03:59 min). Verteidigen konnte der TuS Oedt seinen Titel in der Teamwertung (1:18:05 h), vor Alberding-Boley (1:19:21 h) und AS Trimazotti Neukirchen-Vluyn (1:21:59 h).
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Silke Optekamp war schnellste Dame über 16 Kilometer. Foto: Stefan Juretzko

Bei den Damen siegte Silke Optekamp von der LG Mönchengladbach in 1:11:32 h. Nach  ihrem zweiten Platz im vergangenen Jahr holte sie endlich den Titel der schnellsten Frau über die 16 km Strecke. Mit einigem Abstand folgten Nicole Schnaß vom Krefelder Kanu Club (1:19:47 h) und Sonja Müller (SG Zons, 1:21:46 h). Vorjahressiegern Rike Westermann hatte schweren Herzens wegen der Polizei-Europameisterschaft im Marathon in Dublin am kommenden Sonntag abgesagt.
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Mit 87 Jahren die älteste Teilnehmerin: Elfriede Lohmann. Foto: Stefan Juretzko

Großen Jubel gab es auch für Elfriede Lohmann und Felix Odendahl. Lohmann meisterte die 6,6 km über den Hülser Berg im hohen Alter von 87 Jahren, während es sich Felix trotz Down-Syndrom nicht nehmen ließ, die letzten 100 Meter im Spurt zu absolvieren. „Uns freut besonders, dass diese beiden dabei waren. Das zeigt, wie bunt gemischt das Starterfeld ist. Beide wollen auch im kommenden Jahr wieder starten“, so der Seidenraupen-Vorsitzende Manuel Kölker.
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Felix Odendahl mit Opa Günther. Foto: Stefan Juretzko

Die Seidenraupen unterstützen mit dem SRC  jährlich ein soziales Projekt, diesmal die Aktion „Kita-Kinder wasserfit“.

Und wie schlaft ihr so?

Kennt ihr das?

Der Wecker klingelt, reißt euch aus dem Bett und ihr lauft rum wie ein Zombie?

Willkommen im Club…jeden Morgen der gleiche Gedanke „heute Abend gehe ich aber früher ins Bett!“ Klappt bei mir immer besonders gut…

Ich hab euch ja erzählt, dass ich mit dem fitbit auch den Schlaf messen kann. Diese Funktion war übrigens mit der Hauptgrund warum ich mir das Armband geholt habe.

Jeden Morgen, wenn der Wecker klingelt (5:30Uhr), irre ich wie gesagt wie ein Zombie umher. Egal wann ich ins Bett gehe, immer fühle ich mich schlapp und total k.o.

Hab`s dann mal damit versucht ne Stunde später aufzustehen. Klappt auch nicht wirklich besser.

Hier war also wieder Mister Google gefragt. „Schlafphasen“

Ein erwachsener Mensch schläft in der Regel 7 bis 8 Stunden täglich. Es gibt aber auch Ausnahmen, Wenig-Schläfer mit 6 Std und Viel-Schläfer mit 9 Stunden.

Während des Schlafes durchlaufen wir fünf Schlafphasen.

Hier sind nun ein paar kurze Details zu den Schlafphasen:

Einschlafphase:

Die Einschlafphase sind die ersten Minuten des Einschlafens. Der Organismus sinkt in eine Beruhigung und Entspannung herab. Man hat auch manchmal das Gefühl schwer zu werden und zu Fallen. In dieser Phase ist der Schlaf noch sehr leicht und oberflächlich.

Leichtschlafphase:

In dieser Phase ist die Hirnaktivität vor allem auf niedrige Frequenzen beschränkt. Das Bewusstsein ist abgeschaltet, wir schlafen mit entspannten Muskeln und nahezu ohne Augenbewegungen. Die Leichtschlafphase macht etwa die Hälfte des Schlafes aus. Von Forschern wird diese Phase in Stadium 1 und 2 zusammengefasst.

Tiefschlafphase:

In der Tiefschlafphase erholen wir uns besonders gut. Wie der Name es sagt, schlafen wir tief und fest. In der Tiefschlafphase sind viele Menschen nur sehr schwer zu wecken. Falls dies geschieht, finden wir nur langsam zurück ins Bewusstsein. Die Tiefschlafphase ist auch die Phase der tiefsten körperlichen Entspannung. Viele Untersuchungen belegen, dass die Tiefschlafphase die für die körperliche und geistige Erholung wertvollste Phase ist. Hier befindet man sich im Schlafstadium 3 und 4.

REM-Phase: (REM = rapid eye movement = schnelle Augenbewegung)

Die REM-Phase wird auch als Traumschlaf bezeichnet. In dieser Phase macht der Körper unbewusst die schnelle Augenbewegung. Die Gehirnaktivität beschleunigt sich erheblich. Viele Schlafforscher gehen davon aus, dass in der REM-Phase vor allem emotionale Sinneseindrücke, aber auch Informationen, verarbeitet werden.

Ablauf der Schlafphasen:

Bei einem gesunden Menschen mit gutem Schlaf, wiederholt sich der Ablauf der Schlafphasen mehrmals pro Nacht. Rund anderthalb Stunden dauert ein vollständiger Schlafzyklus (plus/minus 10 Minuten). Ca. 50 Minuten nimmt die Einschlaf- und Leichtschlafphase ein und 40 Minuten dauert die Tiefschlaf und REM-Phase.

Das sind doch schon mal ganz gute Infos, aber nun weis ich immer noch nicht, wann ich morgens am Besten aufstehe.is

Tja, dafür gibt es auch kein Handbuch oder eine Empfehlung, denn die Schlafphasen sind bei jedem Menschen ganz individuell. Man muss also ein bisschen experimentieren und herausfinden, wann die Beste Zeit zum Einschlafen und Aufwachen ist. Wichtig ist, dass man sich den Wecker morgens bestenfalls in eine Wachphase stellt.

Da kommt nun wieder das fitbit ins Spiel. Das Band zeichnet meinen Schlaf auf und erstellt im Anschluss immer ein Protokoll. Ich kann dann jeden Tag sehen, wann ich in der Nacht eine Wachphase hatte und wann ich tief und fest geschlafen habe.

Da ich bisher erst mal eine IST-Aufnahme gemacht habe ist es bisher noch schwierig meine konkrete Wachphase morgens zu bestimmen. Ich bin teilweise zu unterschiedlichen Zeiten ins Bett gegangen und damit verändert sich natürlich auch der Rhythmus der Schlafphasen.

Mit diesem Hintergrundwissen und der IST-Aufnahme, werde ich nun mal mein persönliches Projekt „richtige Schlafzeit“ angehen.

von Seidenräupchen Eva


10.000 Schritte pro Tag – Yes or No?

Na? Seid ihr schon gespannt, was bei meiner IST-Aufnahme so raus gekommen ist?

Ich schon…und deshalb geht`s jetzt auch gleich los mit den Infos.

Das fitbit-Armband trage ich nun seit zwei Wochen Tag und Nacht. Ich habe mich für das linke Handgelenk (nicht dominantes Handgelenk) entschieden, weil ich dort auch meine Uhren trage. Anfangs ist es ungewohnt, das Armband auch Nachts zu tragen. Gewöhnt man sich aber schnell dran. Warum ich das Band auch Nachts trage? Das fitbit misst auch den Schlaf, dazu aber später mehr.

Das fitbit kann man mit der zugehörigen Handy-App über Bluetooth verbinden und es erfolgt immer nach Aufrufen der App ein automatisches Update. Hier kann ich auf einen Blick direkt sehen, wie viele Schritte ich gegangen bin, wie mein Puls ist, welche Strecke in schon zurück gelegt habe etc.

Die App erstellt für jeden Tag ein Protokoll und so kann ich die Tage mit einander vergleichen.

Und jetzt die große Frage: 10.000 Schritte pro Tag – Yes or No?

Ich geben ein ganz klares „YES!“ ab. Ich habe von 15 Tagen lediglich an zwei Tagen die 10.000 Schritte knapp verfehlt. Ansonsten war ich immer erfolgreich.

Jetzt habe ich natürlich die Tage auch mal reflektiert und konnte genau feststellen, wie ich auf das Tagespensum gekommen bin.

Ich fahre morgens meistens mit dem Rad zur Bahnhaltestelle. Für die 5km (einfache Strecke) brauche ich ungefähr 20 Minuten. Das fitbit rechnet für diese Zeit ca 1670 Schritte an. Wenn ich dann mit der Bahn in Düsseldorf angekommen bin, laufe ich ca 8 Minuten bis zum Büro. Dort gehe ich dann auch zu Fuß in die fünfte Etage. Ich habe also schon ca 2.500 Schritte hinter mir, bis ich im Büro ankomme. In der Mittagspause gehe ich immer raus und laufe eine Runde.

Auf dem Heimweg werde ich dann meistens schon durch den Fibrations-Alarm vom fitbit darauf hingewiesen, dass ich mein Tagesziel erreicht habe. YEAH!

Aber was ist an den Tagen, an denen ich nicht mit dem Fahrrad zur Bahnhaltestelle fahre, sondern mit dem Auto?

Ja, an den Tagen wird es echt eng. Wenn ich Abends noch nen bissl aktiv bin (im Haushalt oder Sport) dann schaffe ich auch dann die 10.000 Schritte. Aber wenn abends mal die Couch ruft…(?)…dann geht die Welt auch nicht unter, weil ich die 10.000 Schritte nicht erreicht habe 😉

Im Schnitt bin ich die letzten 15 Tage täglich 12.884 Schritte gegangen. Das hätte ich so nicht erwartet. Ich bin positiv überrascht und happy, dass ich ja doch recht aktiv im Alltag bin.

Mein Fazit ist also: wenn das Wetter gut ist, dann fahre ich auf jeden Fall immer mit dem Rad. Macht auch viel mehr Spaß J

Ihr wollt noch wissen, was es für Möglichkeiten gibt, das Tagespensum von 10.000 Schritte zu erreichen oder ggf. zu steigern? Dann bleibt dran…

von Seidenräupchen Eva


Wie aktiv bin ich eigentlich im Alltag? – von Seidenräupchen Eva

Diese Frage habe ich mir schon öfter gestellt und in den letzten Wochen vermehrt darüber nachgedacht. Ich arbeite den ganzen Tag sitzend im Büro, da kann man ja nicht wirklich von einer großen Aktivität sprechen.

Ich möchte aber herausfinden wie aktiv ich im Alltag bin, wenn ich mal keinen zusätzlichen Sport mache.

Ich habe erstmal bei Google geschaut, was man so zum Thema „Fit im Alltag“ findet.

10.000 Schritte pro Tag sind eine Angabe, die ich gefunden habe und die als Richtwert für Gesundheit steht. Bei 10.000 Schritten am Tag ist das Herz-Kreislaufsystem ausreichend beansprucht, um gesund zu sein und zu bleiben. Sie steigern die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden und können bestehende Beschwerden lindern. Es gibt unzählige Infos dazu, u.a. ein Projekt der Charitè Hochschulambulanz für Naturheilkunde (www.zehntausendschritte.de).

Das hört sich ja schon mal gut an mit den 10.000 Schritten…ABER, wie soll ich denn bitte auf diese Schrittzahl am Tag kommen? Wie viel ist das überhaupt?

Ich konnte das nicht einschätzen, also habe ich mal auf den ein oder anderen täglichen Strecken angefangen zu zählen. Von meinem Bürotisch bis zur Kaffeemaschine sind es beispielsweise 40 Schritte, zum Drucker laufe ich 20.

Na, das ist jetzt ja nicht so der Burner…sehr ernüchternd diese Zahlen. Wie viel Kaffee muss ich bitte täglich trinken um auf 10.000Schritte zu kommen 😉

Wie viele Schritte lege ich denn auf dem Weg zur Bahnhalte-Stelle zurück oder wenn ich ins Büro die 5 Etagen über die Treppe zurück lege?

Auf längeren Strecken im Kopf mit zu zählen und die Schritte dann den Tag über auf zu addieren ist sehr aufwendig und macht einen irgendwann auch irre. Das muss einfacher gehen.

Ich wollte es aber genau wissen, was ich so den ganzen Tag über treibe und habe mich (ebenfalls nach einer ausgiebigen Recherche) für einen Fitness-Tracker von fitbit (fitbit charge HR) entschieden. Das fitbit hat für meine Ansprüche genau die richtigen Funktionen. Es zeigt mir folgende Werte über meine tägliche Aktivität an:

  • Schritte
  • Herzfrequenz
  • Zurückgelegte Strecke
  • Verbrannte Kalorien
  • Etagen
  • und noch einiges mehr

In jeder dieser Kategorien sind Tagesziele voreingestellt, u.a. die 10.000 Schritte. Die Tagesziele sind aber individuell anpassbar, so wie man es eben haben möchte.

Ich trage das Band nun zwei Wochen und habe mal eine IST-Aufnahme gemacht.

Und? Komme ich auf die 10.000 Schritte pro Tag? Was meint Ihr?


Noch zwei Tage: Ein Deutscher Meister beim Seidenraupen-Cross

Marcel Witeczek (rechts) läuft auch gerne und lange.

Marcel Witeczek (rechts) läuft auch gerne und lange.

Letzter Teil unserer kleinen Serie „Menschen beim Seidenraupen-Cross“.

Heute haben wir einen Deutschen Meister im Angebot. Nicht beim Laufen, sondern in der „Randsportart“ Fußball. Marcel Witeczek, der unweit der Seidenraupen-Cross-Route wohnt, hat nach seiner aktiven Karriere umgesattelt und lief zahlreiche Marathons und Traithlon-Langdistanzen. Eher untypisch für einen Fußballer, wie wir finden.

Hallo Marcel. Für dich ist es schon der zweite Start beim Seidenraupen-Cross. Scheinbar liegt dir das Rennen, oder?
Marcel Witeczek: Ja, das stimmt – es gefällt mir sehr. Die Strecke liegt direkt vor meiner Haustür, das hier ist meine Hausrunde. Hier laufe ich seit über zehn Jahren jede Woche.

Gab es eigentlich schon früher mal Lauf-Veranstaltungen hier im Hülser Bruch?
Marcel: Mir hat mal jemand erzählt, dass vor Jahren Preussen Krefeld etwas ausgerichtet hat, aber mehr weiß ich nicht. Hinzu kommt natürlich auch der Gesundheitslauf von Helios, Welle N und der AOK.

Du hast mehrere Marathons in den Knochen, auch einige Triathlon-Langdistanzen. Was aber gefällt dir im Gelände so gut?
Marcel: Es ist die Abwechslung. Es geht rauf und runter, es ist immer wieder etwas anderes und man sieht nicht nur Straße und Straße und Straße.

Eigentlich bist du ja gelernter Fußballer. Mit einem Verein aus Süddeutschland hast du zwei Meister-Titel geholt, mit Bayer Uerdingen wurdest du Deutscher A-Jugend-Meister. Warst du auch als Fußballer so lauffreudig?
Marcel: Aus Erzählungen meiner Gegenspieler weiß ich, dass ich wohl schon da recht viel gelaufen bin. Das war eine meiner Stärken und machte häufig den Unterschied zu meinem Gegenspieler.

Wie unterscheidet sich das Lauftraining eines Profi-Fußballer zu dem eines Laufsportlers?
Es wird nicht spezifisch auf Ausdauer trainiert. Schnelligkeit und Kraft haben klare Priorität. Die Ausdauer holt man sich eher bei verschiedenen Ballspielen rein.

Hast du dich schon einmal gefragt, ob auch eine Karriere als professioneller Ausdauersportler drin gewesen wäre?
Marcel: Nein, das wäre unrealistisch gewesen. Meine Knochen und mein Körperbau wären dafür ungeeignet, weil ich eher der kompakte Typ bin.n

Nach deiner Karriere als Fußballer bist du bei der AOK gelandet – was machst du dort?
Marcel: Hauptsächlich Bewegungsprogramme in Schulen und Vereinen. Wir wollen Kinder, Schüler und Azubis zum Sport bringen.

Die AOK setzt sich ja aktiv dafür ein, Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene aus der Bewegungsarmut zu holen. Hast du vielleicht ein paar Tipps, wie es leichter fällt, von der Couch zu kommen?
Marcel: Am besten erst gar nicht auf die Couch, dieser Versuchung muss man widerstehen. Wenn man von der Schule oder der Arbeit kommt, direkt umziehen und los. Wer einmal auf der Couch hängt, kommt da nicht mehr so leicht von hoch…

Weitere interessante Interviews mit Marcel gibt es hier:
https://web.archive.org/web/20110617030916/http://www.sportschau.de/sp/weitere/news201106/14/interview_witeczek.jsp und hier http://www.spox.com/de/sport/fussball/dfb-team/u-17-wm-mexiko-2011/Artikel/marcel-witeczek-interview-u-16-wm-china-1985-torschuetzenkoenig-aok-sportreferent.html

Und dann noch etwas in eigener Sache
Wie nähern uns dem Lauf – unweigerlich 😉 Um am Sonntag ein Chaos zu vermeiden, bitten wir euch, früh an der Nachmeldestation zu sein. Solltet ihr euch erst in den vergangenen Tagen angemeldet haben, bringt bitte auf jeden Fall eine Bestätigung der Überweisung mit, auf der wir erkennen können, dass das Geld überwiesen wurde. DANKE!!!
So erspart ihr uns und euch lästige Wartezeiten am Nachmeldestand – und zudem kostet der Spaß dann ja sogar noch drei Euro Nachmeldegebühr mehr…

Noch immer sind leider etliche Teilnehmer der Zahlungsaufforderung nicht nachgekommen. Und wie schon einmal erwähnt, kostet es uns viel Mühe und Zeit, da ständig hinterher zu jagen. Zudem natürlich auch immer die Frage offen bleibt, ob der- oder diejenige überhaupt kommt, wenn er denn dann nicht gezahlt hat. Was wiederum die Planung nicht erleichtert. Und auch das Handling am Sonntag nicht einfacher macht…
Schaut bitte in die vorläufige Starterliste, mit welchem Status ihr hier aufgeführt seid. Nur Personen, von denen wir einen Zahlungseingang registrieren konnten, sind dort entsprechen mit „bezahlt“ gelistet (Stand 16.10.2014). Frage, Probleme?! Kontaktiert uns bitte unter seidenraupen_krefeld@gmx.de. Danke!!! Wir freuen uns!!!


Noch zwölf Tage: WZ und RP berichten über den Seidenraupen-Cross

Aus der Westdeutschen Zeitung vom 7. Oktober 2014

Aus der Westdeutschen Zeitung vom 7. Oktober 2014

Aus der Rheinischen Post vom 7. Oktober 2014

Aus der Rheinischen Post vom 7. Oktober 2014

Ja, was sollen wir sagen? DANKE natürlich an die Westdeutsche Zeitung und die Rheinische Post, die heute beide in ihren Ausgaben über unseren Seidenraupen-Cross berichtet haben. Super Sache…

Online sind die Artikel hier zu finden:
WZ >>> http://www.wz-newsline.de/lokales/krefeld/stadtleben/benefiz-lauf-quer-durch-den-huelser-bruch-1.1759990
RP >>> http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/seidenraupen-unterstuetzen-die-aids-hilfe-aid-1.4577077

Und wenn ihr nun vollkommen fasziniert seit und euch anmelden wollt, geht es hier entlang: https://seidenraupen.wordpress.com/seidenraupencross/anmeldung/

Übrigens suchen wir am Raceday selber noch nach einem fähigen Fotografen und/oder einem Filmer. Wenn du also meinst, du hast es in Sachen Sportfotografie drauf, willst ein paar Stündchen an der frischen Luft verbringen und vielleicht später mit deinen Fotos ein wenig Werbung betreiben, dann sprich uns doch einfach an. Am besten funktioniert das per E-Mail an seidenraupen_krefeld@gmx.de!


40. Berlin Marathon…

…auch ein Tag später fällt mir nur ein Wort ein…WOOOOW!!!

Als gestern um 6Uhr der Wecker klingelte und ich mir mein Marathonfrühstück vorbereitete stieg die Vorfreude gemischt mit Nervosität mehr und mehr an.
Als ich mir dann die Schrippe mit Nutella und ne Banane gegessen habe und dabei beobachten konnte wie die Sonne aufgeht, da schlug mein Herz vor Freude direkt noch n bissl schneller.

Die Voraussetzungen stimmten: die Vorbereitung hat gut geklappt und der WetterGott hat es perfekt gemacht. 16grad und Sonne ist das Kaiserwetter eines jeden Läufers.

Also machte ich mich Happy mit Sack und Pack auf den Weg zum Start. Nach dem Check in begann ich die Suche nach nem Dixi…die meterlange Schlangen haben meine Befürchtungen schnell bestätigt. Also machte ich mich auf die Suche nach ner Alternative.
„Yes, pee in the bush is ok. Everybody pees in the bush.“ Ok danke und ab ins Gebüsch.

So, jetzt aber ZZ in 25min ist der Start. Kleiderbeutel weg gebracht und dann zum startbereich getanzt…die push up Musik war echt gut und im Startblock G (vorletzter Startblock) ging es auch echt human zu.

8:45uhr, Haile Gebrselassie gibt den Startschuss und so langsam setzte sich die Läufermasse von über 40.000startern in Bewegung. Wow, Gänsehaut Feeling pur.
Um 9:01uhr überquerte ich die startlinie und macht mich auf die 42km Reise durch Berlin.

Ich hatte mir das Ziel gesetzt unter 4h zu laufen und auf der Messe gab es ein Armband mit der Zielzeit 3:55uhr und den entsprechende Zwischenzeiten alle 5km. Ich hab mich von Anfang an dran gehalten und hab mich auch gut gefühlt beim Schnitt von 5:34 pro Kilometer.
Ich habe mir auch viel die Umgebung angeschaut und die Stimmung und Atmosphäre genossen.
Bei km11sollte ich meine erste Fankurve sehen, leider hat das nicht geklappt, da mein GPS was anderes angezeigt hat, als tatsächlich richtig war. Schade.
Bei km14 stieg Manu dann mit ein.

Das war echt super, jemanden bei sich zu haben und so fluppte die erste Hälfte richtig gut.
Ich bin mit laufrucksack gestartet und musste deshalb nicht an die verpflegungsstationen ran. Falls doch Obst oder nen isogetränk notwendig war, hat Manu mir die Sachen angereicht. Das war wirklich ein erstklassiger Service, vielen vielen Dank dafür, Schatz.

Es lief also wirklich super und ich war sehr zufrieden und happy. Leider sollte es für die zweite Hälfte nicht so easy werden. Ab km23 meldete sich leider das Knie wieder…oh no…ich hab erstmal das Tempo weiter durch gezogen. Ganz schnell war mir aber klar, das wird nix bis zum Ziel. Also hab ich das Tempo etwas runter geschraubt…schließlich hatte ich ja nen Zeitpuffer eingeplant (zielzeit: 3:55).

Das Knie lies leider nicht locker (manchmal wird das nämlich wieder besser, wenn ich einfach weiterlaufe) also war beißen angesagt. Ich hab mich wieder mehr auf die Zuschauer konzentriert, um mich abzulenken und die Stimmung mitzunehmen. Dadurch purzelten wieder nen paar Kilometer.

Als der 4h Pacemaker an mir vorbei lief, hab ich noch mehr gebissen, um dran zu bleiben. Manu fragte dann, ob wir nochmal angreifen und nen Zahn zulegen. Konditionell 100% möglich, knietechnisch keine Chance. Mein Kopf war dann irgendwann so zu das mir alles egal war, Hauptsache ankommen.
Also Adios Zielzeit unter 4h und weiter…dabei sein ist alles.

Da nähert sich der Potsdamer Platz und bald stehen nochmal Kathi und Morla am Rand. Jetzt noch 5km bis zum Ziel.

5km das ist ja nix…pffff, wenn man schon 37km auf m Buckel hat sind 5km fucking lang
So, jetzt mal zusammenreißen und schön lächeln und winken, Marathon macht ja schließlich Spaß.

Am Gendarmenmarkt (km40) stehen Kahti und Morla. Schnell ne Busserl für jeden abgegeben und weiter. Manu ist jetzt ausgestiegen und ich zieh die letzten 2km noch alleine durch.
Jetzt hab ich nochmal den „Turbo“ gezündet und noch nen paar Sekunden schneller gemacht.
Noch zweimal um die Ecke und dann ist’s geschafft.
Als sich das Brandenburger Tor vor mir auftut stellt sich jedes Haar am Körper und beim Zieleinlauf brechen die Freundentränen nur so aus mir raus…Geiler Scheiß, ich hab’s geschafft…juhuuuuuuu!

40. Berlin Marathon…Thank you for having me

Danke an Manu für die gigantische Unterstützung während des Laufs.
Und danke an meine Fans Kathi und Morla…
Ihr seid alle super 😃👍

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Borgmann-Gutscheine für die Platzierten

Intersport Borgmann llAuf die Plätze, fertig, los! Wenn am Sonntag, 20. Oktober, die Teilnehmer des Seidenraupen-Cross mit diesen Worten auf die Runde durch das Hülser Bruch geschickt werden, steht der Spaß im Vordergrund: rauf auf die Berge, über wellige Wege und dunkle Pfade und zum Abschluss durchs Gestrüpp. Das Natur-Erlebnis wird einzigartig sein und steht absolut im Vordergrund. So ist das nun einmal bei Trail- und Crossläufen, die von ihrer Beschaffenheit ja überhaupt nicht mit Straßenkursen zu vergleichen sind.

Und doch muss es natürlich auch eine erste Läuferin und einen ersten Läufer geben, der durchs Ziel kommt. Beide dürfen sich nicht nur über Ruhm und Ehre freuen, sondern auch über einen 100-Euro-Gutschein von Intersport Borgmann. Die Zweiten erhalten einen 50-Euro-Gutschein, die Dritten einen 25-Euro-Gutschein. Hört sich doch klasse an, oder?

Infos zum Lauf gibts hier: https://seidenraupen.wordpress.com/seidenraupencross2013/allgemeine-informationen/
Und zur Anmeldung geht es übrigens hier lang: https://seidenraupen.wordpress.com/seidenraupencross2013/anmeldung/