Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Beiträge mit Schlagwort “Uerdingen

Hohohooo: Nikolauf in Uerdingen

Zum sechsten Mal findet am Freitag, 1. Dezember, der Nikolauf des SC Bayer Uerdingen statt. Als Start und Ziel dient dabei der Beachclub Krefeld am Löschenhofweg 70.

22728691_1817043421657595_2362847447641359738_n

Von hier aus geht es um 19.05 Uhr auf eine fünf Kilometer lange Runde über die beleuchtete Laufstrecke rund um den Sportpark sowie über den anliegenden Stadtpark.
Jedem Teilnehmer steht es frei, diese Runde ein- oder zweimal zu absolvieren. Diese Entscheidung kann auch spontan getroffen werden.

Als Fun-Lauf hat der Nikolauf mehr zu bieten als ein reines Lauferlebnis. Die zehn Euro  Startgebühr beinhalten nicht nur den Startplatz, sondern auch eine Nikolaus-Mütze, einen Glühwein, die Teilnahme an der Startnummern-Tombola und ein gemütliches Beisammensein in der Bar05! Hier gehts zur Anmeldung.


Uerdinger Beachclub lockt mit dem Nikolauf

Auch 2016 richtet der Beachclub am Löschenhofweg wieder einen Nikolauf aus. Start (und später Ziel) ist am Freitag, 2. Dezember, um 19.05 Uhr vor sandiger Kulisse am Beach.

14581337_1377136278981647_5899939025018173060_n

Der Nikolauf findet wieder über die beleuchtete Laufstrecke rund um den Sportpark sowie über den anliegenden Stadtpark statt. Gelaufen wird eine Rundstrecke von 5 km, die ein- oder zweimal belaufen werden darf.

Für jeden Teilnehmer wird zwar die individuelle Zeit genommen, aber bierernst sollte der Nikolauf nicht genommen werden, zumal es später für jeden Teilnehmer einen Glühwein inclusive gibt.

Vorher bekommt jeder Teilnehmer schon eine Nikolaus-Mütze. Das alles und noch viel mehr, zum Beispiel eine anschließende Startnummern-Tombola mit gemütlichem Beisammensein gibts für läppische zehn Euro Startgebühr! Hier gehts zur Anmeldung.


Alles Gute lieber Dieter!

Dieter Hofman. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Dieter Hofman.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Die Seidenraupen gratulieren Dieter Hofman, Vorsitzender des Stadtsportbundes Krefeld, von ganzem Herzen zu seinem 75. Geburtstag. Wir wünschen dir nicht nur alles Gute, sondern vor allem auch Gesundheit und Frohsinn.

Geboren am 24. Januar 1940 in Uerdingen blieb er seinem Heimatort stets treu: Schule in Uerdingen, Abi auf dem Fabritz, dann 45 Jahre bis zur Pensionierung 2003 in der chemischen Forschung bei der Bayer AG. Und sportlich stets den ortsansässigen Clubs verbunden: zunächst als Schwimmer beim USV Uerdingen, heute SV Bayer 08 Uerdingen, und als Fußballer beim FC Uerdingen, später FC Bayer, KFC und SC Bayer.

Von 1958 bis 2008 verfolgte Dieter dann seine läuferische Karriere in der Leichtathletik, wo er an 18 Marathonläufen teilnahm und auf eine beachtliche Bestzeit von 2:54 h verweisen kann.

Hinzukam 1985 eine bis dato noch junge und wenig bekannte Sportart in sein Leben, die ihn bis heute nicht mehr loslässt: Triathlon. Er nahm nicht nur an diversen Triathlonveranstaltungen, zum Beispiel dem Ironman in Zürich 1987, in Roth und als Krönung auf Hawaii 1990, teil, sondern war maßgeblich am Aufschwung in NRW beteiligt. Er gründete den Krefelder Bayer Triathlon am Elfrather See, der seit 1988 bis heute jährlich stattfindet. Eine Traditionsveranstaltung, die immer ausgebucht ist. Damit war auch der Schritt in ehrenamtliche Funktionen vollzogen, dazu gehört die Gründung und Leitung der Triathlon-Abteilung beim SC Bayer 05.
Aufgrund seiner frühen und erfolgreichen Aktivitäten im Triathlon, folgte die Wahl zum Präsidenten des Triathlonverbandes NRW 2000. Dieses Amt nahm er zehn Jahre wahr. Nach Erkrankung und Tod seiner Ehefrau lrene hatte er zunächst alle Ämter niedergelegt und hatte sich für ein Jahr aus allen Ämtern zurückgezogen.
2011 nahm er sein Engagement für den Sport in Krefeld wieder auf. Er rief den Krefelder Hospizlauf ins Leben, der seither jährlich stattfindet und sich wachsender Beliebtheit erfreut, und gab dem Werben um seine Person als neuem Vorsitzenden für den SSB Krefeld nach. Er wurde einstimmig gewählt und seither führt er den Stadtsportbund mit großem Erfolg. Dabei geht er wieder mit seinem besonderen ehrenamtlichen Engagement voran und setzt eigene Akzente, zum Beispiel mit dem Einsatz für Krefeld als Sportstadt , der Eröffnung des Krefelder Sportdialogs, der die Entwicklung des Sport in der Stadt voranbringen und die Interessen des Sports nachhaltig vertreten soll.
Diese Initiative ist um so wichtiger, als in Zeiten knapper Kassen und eines Nothaushalts Mittel und Wege gefunden werden müssen, um allen Krefeldern die Ausübung ihres Sports zu ermöglichen und den Zusammenhalt der Sportgemeinde zu festigen.

Danke, lieber Dieter, für dein Engagement. So, wie du uns immer unterstützt, werden wir auch dich weiterhin unterstützen, wo wir können.


Von Uerdingen am Rhein entlang

Der Rheindeich in Uerdingen ist fast durchgehend 13,30 Meter hoch.  Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Der Rheindeich in Uerdingen ist fast durchgehend 13,30 Meter hoch. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Ein uns nicht ganz unbekannter Schreiber veröffentlicht aktuell via Presseamt eine Serie über Laufstrecken in Krefeld. Gerne übernehmen wir diese, um euch vielleicht auf den ein oder anderen unbekannten Pfad unserer schönen Stadt zu lenken. Im siebten Teil geht es am Rhein entlang.

Die heutige Jogging-Route führt von Uerdingen bis nach Duisburg und zurück. Kontrastreicher kann ein Lauf kaum sein – er führt durch städtisches Leben und Industrie bis hin in die Natur. Ständiger Begleiter ist dabei der Rhein. Startort ist Am Wallgarten, Ecke Augustastraße. Hier gibt es an der Straße Parkplätze, auch eine Straßenbahnhaltestelle ist nicht weit. Die langgezogene Gartenanlage war einst der Wassergraben vor der mittelalterlichen Stadtmauer, seit 1910 ist sie ein Grünstreifen mit mächtigen Bäumen. Es gibt Pergolen und mehrere Brunnen, 1928 kam das Kriegerdenkmal hinzu. Der fünfgeschossige Eulenturm war der Südwestturm der ehemaligen Stadtbefestigung und wurde 1325 bis 1330 erbaut. Er diente zunächst als Gefängnis, dann bis vermutlich 1795 als Mühle.
Unser Weg führt über die Straße Am Obertor (das Tor steht seit 1877 nicht mehr) und am Rheinhorst vorbei. Rudolf Wedekind, ein Uerdinger Chemiefabrikant, baute diesen repräsentativen Wohnsitz 1906. Auf dem Turm ließ er sich eine Sternwarte einrichten. In den 1930iger-Jahren ging das Haus in städtischen Besitz über, es beherbergte zunächst eine Abteilung des Textilmuseums, diente dann als Realschule und ist seit 1980 Berufsbildungsstätte. Weiter geht es Richtung Dammstraße. Die Stadt Uerdingen hatte das dortige romantische Rheinschlösschen als Bauherr Ende des 19. Jahrhunderts als Kontrast zur 1896 entstandenen und 2007 abgerissenen Garten-Lokalität „Rheinlust“ bauen lassen. Im „Architekturführer Krefeld“ wird auf die baumbestandene, spitzwinklinge Gartenterrasse, das auf der Flussmauer aufsitzende Zugrestaurant, den Erker mit der Glockenhaube, Fachwerkeinlagen und die „klammerförmigen Eckbossierungen“ aufmerksam gemacht, wodurch es einer Burg ähnelt. Direkt daneben hat sich seit 2006 die Trattoria „La Riva“ etabliert.
Der Weg führt über den Damm in nördliche Richtung, übrigens einst der Ostwall von Uerdingen. Dabei sehen wir auf der rechten Seite den Uerdinger Steiger, links das Casino, 1833 von der elitären Casino-Gesellschaft erbaut und mittlerweile Heimat des französischen Restaurants „Chopelin“. Gegenüber liegt die Gaststätte „Zur Krone“. Auf einem Teil der alten Stadtmauer steht hier der Heilige Nepomuk, der die Rheinstadt vor Überschwemmungen bewahren soll. Die Querung über das Rheintor gibt es erst seit 1880 auf Veranlassung des Deichgrafen Wilhelm Peters. Die heutige Deichgräfin Petra Weber wird sich in den kommenden Monaten eher mit dem Thema „Deichsanierung“ beschäftigen. Ob und wie dieser Streckenabschnitt dann noch genutzt werden kann, ist offen. Das heutige Rheintor steht etwas weiter östlich, als das alte, das 1827 von der Stadt verkauft wurde und Kohlelagerplätzen wich. Durch das neue Tor kamen die Uerdinger leichter zur Werft. Früher wurde es zum Hochwasserschutz mit Holzbalken verschlossen, heute wird eine metallene Spundwand eingesetzt.
Wir laufen weiter Richtung Norden, vorbei am Zollamt und der Druckerei Schotte, in der aktuell die Kunstwerke aus dem Kaiser-Wilhelm-Museum aufbewahrt werden. Etwas weiter links zeigt sich nun die ehemalige Weinbrennerei Dujardin. Die Familie Melcher hatte sich seit dem 18. Jahrhundert der Schnapsproduktion gewidmet, aber erst als sie 1905 mit der französischen Familie Dujardin ein gemeinsames Unternehmen aufbaute, gelang der Durchbruch. Nach dem 1. Weltkrieg wurde die Firma zur erfolgreichsten Branntwein-Brennerei Deutschlands, 1930 zog sie an die heutige Stelle. Rund 450 Mitarbeiter standen in Lohn und Brot. Doch während der 1970-er Jahre sank die Nachfrage nach Spirituosen. Deshalb fusionierte Dujardin 1983 mit der Firma Racke und verlegte Vertrieb, Verwaltungen und Abfüllung nach Bingen. Dank des USA-Heimkehrers Mathias Melcher hat sich die ehemalige Produktionsstätte heute in ein Museum samt Restaurant und Biergarten entwickelt. Anspruchsvolle Wohn- und Gewerbefläche wurden geschaffen. Ein Blick in den Innenhof lohnt sich.
Auf der rechten Seite liegt dann die ehemalige Spedition Münker. Entlang der Rheinuferstraße sehen wir auf der einen Seite den Chempark, auf der anderen den Rhein. Der Chempark hat seinen Ursprung in der 1877 aufgebauten Fabrik von Edmund ter Meer, der 1896 mit Julius Weiler fusionierte. Mit weiteren fünf Chemie-Unternehmen folgte 1925 die Fusion zur IG Farben, 1951 erfolgte dann die Neugründung als „Farbenfabriken Bayer AG“. In Uerdingen bedeutete diese Entwicklung ständige Expansion, das Örtchen Hohenbudberg, urkundlichen erstmals um 900 herum erwähnt, das wir nach rund einem Kilometer entlang des Rheins erreichen, ist weitestgehend dem Chempark gewichen. Zunächst zeigt sich auf der rechten Seite jedoch das Bayer-Casino. Der Bau von 1960 steht seit einiger Zeit leer, der Denkmalschutz bemüht sich um den Erhalt, während Bayer gerne näher an den Fluss rücken würde.
Früher war an diesem Standort das Ausflugslokal Schmitz-Neppes beheimatet. Es ist nur eines von vielen Gebäuden, die es nicht mehr gibt: die Horster Mühle, Haus Dreven, mehrere Höfe und Gaststätten sowie die Schule. Einzig die Kirche St. Matthias samt Friedhof ist geblieben. Die Kirche wurde 1852/1854 neu gebaut, der Westturm stammt jedoch noch aus dem Vorgängerbau, der erstmals 1150 erwähnt wurde. Wir lassen auf unserem Weg die Kirche rechts liegen und laufen über den Parkplatz auf die letzten Wohnhäuser von Hohenbudberg zu, ehe wir dann hart nach rechts auf die Deichstraße abbiegen und nach wenigen Metern links auf den Deich laufen. Der Weg verläuft nun lange auf der Deichkrone.
Auch wenn auf der anderen Seite die Duisburger Schwerindustrie immer näher rückt, genießen wir hier Natur pur. Der Deich teilt sich nun, wir bleiben auf dem Pfad, der geradeaus führt. Links von uns liegt nun die Roos, ein Altrheinarm, der 1860 vom Rhein abgetrennt wurde. Die untere Abtrennung wurde 1930 wieder aufgehoben. Eine Schwelle im Bereich der Anbindung führt dazu, dass in einem durchschnittlichen Jahr an knapp 100 Tagen eine Verbindung mit dem Hauptstrom besteht. In dieser Zeit müssen wir spätestens an dieser Stelle wenden, ansonsten kann man über die Anbindung weiterlaufen und hat zahlreiche Möglichkeiten: durch die Felder auf den Deich und Richtung Uerdingen über die Eisenbahnsiedlung zurück. Oder über verschiedene Wege durch die Rheinaue Friemersheim, zum Beispiel zur ehemaligen Wasserburg. Oder tatsächlich bis zum Ende, bis einen ein Hafenbecken in Duisburg stoppt.
Strecken gibt es also genug, wir begnügen uns heute mit Variante eins und kommen so wenig später am Wasserturm der Eisenbahnsiedlung vorbei. Er wurde 1915 von der preußischen Eisenbahnverwaltung zur Versorgung des Rangierbahnhofs Hohenbudberg und der Eisenbahnersiedlung errichtet. Etwa 50 Jahre später verlor er seine Bestimmung und beheimatet heute Ateliers, Büros und Wohnungen. Wenig später geht es über den Deich, der die Roos trennt und die Grenze von Krefeld und Duisburg darstellt. Dann noch ein wenig auf dem schon gelaufenen Stück und schließlich hinter der Kirche – oder hinter dem Casino – zurück auf die Rheinuferstraße dem Startpunkt entgegen. Auch wenn wir den Weg schon gelaufen sind, der Blick auf Uerdingen und die Rheinbrücke ist lohnenswert. Wer mag, läuft statt über die Dujardinstraße etwas weiter zur Nieder- und Oberstraße, also mitten durch die Uerdinger Fußgängerzone bis zum Obertor. Von hier ist es nicht mehr weit zum Startpunkt.
http://www.krefeld.de/C1257455004E4FBF/html/5DAA356D789B823DC1257C5A004D73D9?Opendocument

Weitere Laufstrecken gibt es hier.


Beleuchtete Laufstrecke im Bayer-Sportpark

Sportler des SC Bayer 05 Uerdingen starten zum Lauf auf der beleuchteten Laufstrecke.

Sportler des SC Bayer 05 Uerdingen starten zum Lauf auf der beleuchteten Laufstrecke.

Ein weiteres Highlight auf der Sportparkanlage des SC Bayer 05 Uerdingen wurde jetzt offiziell eröffnet. Die beleuchtete Laufstrecke, welche sich über das gesamte Gelände des Sportparks erstreckt und bis zu 2,6 km lang werden wird, ist auf einer Teilstrecke in Betrieb genommen worden, sodass Läufer ihre Trainingseinheiten auf einem sicheren und beleuchteten Gelände absolvieren können. Da können wir Seidenraupen nur sagen: Super Sache!!!

Zur offiziellen Eröffnung waren der geschäftsführende Vorstand des SC Bayer, der Stadtsportbund Vorsitzende, Dieter Hofmann, sowie Sportler des Vereins anwesend. Die Nachwuchstriathletin Luca durfte das Band durchschneiden und die Strecke für den Laufbetrieb freigeben. Willkommen sind dem SC Bayer auch Nichtmitglieder – das lassen wir uns natürlich nicht zweimal sagen und werden mit Sicherheit in den kommenden Wochen mal vorbeischauen. Jörg Heydel, Geschäftsführer des SC Bayer: „Wir sind stolz darauf unseren Mitgliedern, aber auch den Krefelder Bürgern eine einmalige Möglichkeit für ein Lauftraining in der dunklen Jahreszeit anzubieten. Der Sportparkgedanke wird mit einer offenen Laufstrecke noch stärker von uns gelebt. Dies ist ein Topangebot für Krefeld und ein weiteres Highlight in unserem Sportpark.“ Wer die Strecke nutzen möchte, muss sich nur kurz am Servicepoint im Fitness- und Gesundheitscenter timeout anmelden.

Timo Bauermeister (Vorstand SC Bayer), Wolfgang Langhoff (Vorstand SC Bayer), Triathletin Luca, Dieter Hofmann (SSB Vorsitzender) und Jörg Heydel (Geschäftsführer des SC Bayer, von links) geben die beleuchtete Laufstrecke frei.

Timo Bauermeister (Vorstand SC Bayer), Wolfgang Langhoff (Vorstand SC Bayer), Triathletin Luca, Dieter Hofmann (SSB Vorsitzender) und Jörg Heydel (Geschäftsführer des SC Bayer, von links) geben die beleuchtete Laufstrecke frei.


Die Kosten der Laufstrecke belaufen sich auf 100.000 Euro. „Normalerweise hätte die Laufstrecke mit Beleuchtung 200.000 Euro gekostet, doch aufgrund vieler Eigenleistung durch unser Personal, konnten wir den finanziellen Aufwand gering halten“, so Wolfgang Langhoff, Vorstandsmitglied für die Infrastruktur des Vereins. Die laufenden Kosten sollen durch eine jährlich stattfindende Laufveranstaltung eingenommen werden bzw. gering gehalten werden. Dieter Hofmann zur Bedeutung der Laufstrecke für Krefeld: „Es gibt sehr viele Läufer in Krefeld, somit ist es toll, dass der SC Bayer diese bisher einmalige beleuchtete Laufstrecke in Krefeld, auch allen Krefeldern zur Verfügung stellt.“ Wird die Stadt im angrenzenden Stadtpark ebenfalls eine durchgängige Beleuchtung ermöglichen, entsteht zusammen mit dem Sportparkgelände eine Strecke von über fünf Kilometer, die in der Dunkelheit genutzt werden kann. Ensprechende Gespräche laufen nach Seidenraupen-Informationen bereits mit ansässigen Firmen, die ein Sponsoring in Aussicht gestellt haben.

Die Öffnungszeiten im Sportpark sind so gewählt, dass Früh- wie Spätläufer davon profitieren. Montags bis freitags ist die Strecke von 6.30 bis 21.30 Uhr geöffnet und am Wochenende von 9 bis 17 Uhr. Wer unter professioneller Leitung trainieren möchte, kann dies montags, mittwochs und freitags in der Lauf- und Ausdauerschule tun, nähere Infos gibt es am Servicepoint.


Noack Sports sponsort Wiener Seidenraupen

Neuer Sponsor: NOACK SPORTS!

Neuer Sponsor: NOACK SPORTS!

Pünktlich zum ersten großen Lauf im 2013er-Laufkalender der Seidenraupen, dem Wien-Marathon am 14. April, wurde mit der renommierten Sport-Agentur NOACK SPORTS ein neuer Sponsor an Land gezogen.NOACK SPORTS hat seinen Sitz in Uerdingen und betreut von hier namhafte und talentierte Sportler.

Die Verbindung kommt natürlich nicht von ungefähr. Marcus und Jüppi Noack sind beide fest im Renn-Team der Seidenraupen verankert, nicht selten werden gemeinsam mit weiteren Raupen Kilometer geschruppt. Aktuell bereitet sich Marcus auf den kommenden Düsseldorf-Marathon vor. Szenekenner erwarten eine neue persönliche Bestzeit.

Das Logo von NOACK SPORTS wird natürlich auf den Wien-Shirts zu sehen sein. Über weitere Vertragsinhalte wurde Stillschweigen vereinbart. 😉


Wie ein nasser Sack

Joh, so habe ich mich gestern gefühlt, als ich vollkommen fertig aus dem Becken der Traglufthalle am Waldsee gestiegen bin.

Da sich einem Ausdauersportler ja irgendwann auch die Frage „Triathlon“ stellt, wollte ich mal wissen, wie ich mich im Wasser so bewege. Wobei, ich wusste, ich würde mich wie der oben beschriebene Sack bewegen, aber zumindest wollte ich eine fachkundige Beurteilung meiner katastropheln Kraul-Skills. So lud ich Steffen Driesen, seineszeichen Olympia-Zweiter (2004) und Dritter (2000) mit der Lagen-Staffel, hinzu, von dem ich mir einige Tipps erhoffte.

Während ich mich umzog, riss Steffen „mal eben“ 400 Meter ab, um warm zu werden – eine Distanz, für die ich wahrscheinlich ne halbe Stunde benötigt und die mich an den Rand eines Kreislaufkollaps gebracht hätte.

Danach gings dann auch für mich ins Wasser. Zur Unterstützung bekam ich Flossen an die Füße und nen Brettchen. Bahn um Bahn paddelte ich nun hin und her, mal mit, mal ohne Armeinsatz. Steffens Kommentar: „Da habe ich schon viel schlimmeres gesehen.“ Ob er das nur sagte, um mich zu beruhigen? Keine Ahnung. Aber zumindest vermittelte es mir bis zu dem Zeitpunkt das Gefühl, gar nicht soooo schlecht zu sein.

Richtig schlimm wurde es dann aber ohne die Flossen. Jetzt fehlte mir nicht nur der Antrieb, sondern vor allem der Auftrieb. Ein wohl bekanntes Problem bei Läufern, die es zunächst nicht schaffen, mit den Beinen anständig zu paddeln. Es soll sogar Läufer geben, die zurück paddeln…ganz so schlimm war es bei mir zwar nicht, aber richtig toll auch nicht. Jedenfalls waren die nun folgenden Bahnen gefühlt ein mittelschweres Desaster, anstrengend, wenig vorankommend, schlimm.

Abschließend gab es dann noch ein paar Übungen für die Armarbeit: Manu auf (!) dem Beckenrand, Arm im Wasser, ab die Post für nen paar Minuten auf beiden Seiten. Leckomio…

Ergebnis heute: Schmerzen! Fazit heute: Sollte das Thema tatsächlich für mich mal interessant werden, liegt gerade im Wasser viel Training vor mir. Nicht prickelnd, denn das schätze ich von allen drei Disziplinen als die langweiligste ein. Mal sehen, unterkriegenlassen ist ja eigentlich nicht mein Ding! Danke aber erst einmal natürlich meinem Lehrmeister, der mich nicht gänzlich untergehen ließ. Auf weitere feuchte Stunden!