Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Beiträge mit Schlagwort “Hamburg

Heimplanet öffnet Store in Hamburg

Leck mich anne Söck: Heimplanet, diese coole Firma aus Hamburg, von der ihr allerhand schöne Sachen beim SRC2017 gewinnen konntet, gibt es jetzt auch zum Anfassen. Vergangene Woche wurde der Store zusammen mit einer Vernissage zur German Roamers-Ausstellung eröffnet. Bis zum 8. April ist die Ausstellung noch zu sehen. Ein Besuch lohnt sich allemal.

Heimplanet


Seidenraupen durch Hamburg, Grillschwaden und Matsch

Am Ende standen zwar die nackten Zahlen, was die Seidenraupen aber am vergangenen Wochenende erlebten, war mehr als Statistik. Das zeigen auch schon die Bilder von den Events.

Allen voran natürlich Adam, der in Hamburg den Marathon lief. Eine 3:15h sollte es werden, heraus kam eine 3:23:19h. „Leider wieder nix, Ziel verfehlt. Aber es hat Spaß gemacht“, sagte der Seidenraupen-Vize nach dem Lauf an der Waterkant. Zwar legte Adam flott los und lief das durchschnittliche Marathontempo für diese Zielzeit von 4:37min/km zwischen KM 10 und KM20 sogar auf die Sekunde genau, doch davor hatte er etwas getrödelt. Die HM-Marke wurde bei 1:39 erreicht, ab da bröckelten die Zeiten so dahin. Am Ende war dann die Luft raus. Platz 290 in der M45 und Gesamt-1596. sind aber trotzdem noch mehr als viele tausend andere Läufer erreichten.

Ganz anderer Natur war der Lauf von Stefan, der beim Barbecue-Rund durch den Duisburger Landschaftspark rannte. Nach 48:35min waren die zehn Kilometer absolviert, anschließend warteten Burger und Spanferkel auf die Läufer, die mit einer Schürze als Finisher Shirt für die Mühen belohnt wurden.

Mit einer Wurst belohnte sich auch Moritz, der sich der Herausforderung X-Terra in der Eifel stellte. Der Crossduathlon verlangte den Teilnehmer alles ab, an zahlreichen Schlamm-Passagen musste das Rad gar getragen werden. „Mir brannten zwischendurch so die Oberschenkel, dass es fast nicht mehr ging“, so Moritz, der nach 3:07:58h als 55. (AK4m 9.) im Ziel war. 8,8 – 25 – 4,1 lauteten die Distanzen, am Ende sah Moritz aus wie nach einer Partie Schlammfußball. Wie anstrengend es war, zeigt die Zeit für die letzten vier Laufkilometer: 26:17min! Wuff… Mehr Infos unter www.tritime-magazin.de/2016/04/schlammschlacht-in-der-eifel.


Die Augen gehen in den Norden: Go for it, Adam!

HMHH_Bilddaten_Impressionen-1024x683

Start und Ziel an der Messe. Foto: Haspa Marathon Hamburg

Alle Augen auf Adam, alle Augen nach Hamburg. Unser frisch gewählter zweiter Vorsitzender wird am Sonntag ab 9 Uhr die Hansestadt rocken – und wir drücken dabei digge die Daumen. Der NDR überträgt live und über die Website von Mika-Timing (http://hamburg.r.mikatiming.de/2016) ist Adam mit der Startnummer 3344 ebenfalls zu verfolgen. Wie auch bei den vergangenen Marathons versucht er, endlich die 3:15h-Marke zu knacken. Das Unterfangen kann natürlich gelingen, stark genug ist Adam allemal, auch wenn es zuletzt einige Wehwehchen gab, inklusive eines beim Judo ausgeschlagenen Zahns.

HMHH_Karte_Strecke_web_907x640

Hamburg, meine Perle. Foto: Haspa Marathon Hamburg

Doch es muss auch einfach passen, der perfekte Renntag eben. Dabei spielt auf der  schnellen und flachen Hamburger Marathon-Strecke natürlich auch das Wetter eine Rolle. Raue Böen können da hinderlich sein, geht es doch zu weiten Teilen entlang des Hafens und der Alster. Die Prognose berichtet von Westwind, der ab 9 Uhr etwas stärker wird, es bleibt jedoch trocken und mit acht/neun Grad kühl. Nordisch, hanseatisch eben.

Hoehenprofil_mitLegende

Flach wie ein Brett. Foto: Haspa Marathon Hamburg

Der Hamburg Marathon zählt mit Köln und Berlin sicherlich zu den stimmungsvollsten der Republik. Dazu tragen die sonst kühlen Nordlichter bei, die an vielen Stellen der Strecke den Läufern zu jubeln. Diese erleben aber nicht nur eine 42-Kilometer-lange Party, sondern auch eine Sightseeing-Tour par excellence.

HMHH_Bilddaten_Impressionen_03-1024x683

Der Hafen, das Tor zur Welt. Foto: Haspa Marathon Hamburg

Nach dem Start an der Messe geht es über Deutschland sündigste Meile und dann auf die noble Elbchaussee mit Blick auf den Hafen. Vorbei am Fischmarkt und den Landungsbrücken wandern die Blicke gen Elbphilharmonie und Speicherstadt. Dann biegt der Kurs ins Herz der Stadt zur Binnenalster, schließlich entlang der Außenalster mit seinen feudalen Anwesen und zum Stadtpark. Hier sind schon mehr als die Hälfte absolviert, jetzt heißt es knabbern. Die vielen Zuschauer in Ohlsdorf lassen die Mühen aber hoffentlich vergessen machen. Ein weiterer Magnet folgt sogleich, der Eppendorfer Baum. Kurz geht es noch einmal an die Alster und schließlich durch Rotherbaum gen Ziel, gemeinerweise noch mit einer dann fiesen Steigung verbunden. Beißen, Adam, beißen!!!

Wie es Henne und mir in Hamburg 2012 ergangen ist, könnt ihr hier noch einmal nachlesen.


Hamburg, Duisburg und Zugspitze sind die nächsten Ziele

Das neue Jahr ist noch jung, die ersten Seidenraupen haben sich aber schon festgelegt, was ihr nächster Hauptwettkampf sein wird. So gehen Adam und Aki beim Hamburg-Marathon das Vorhaben an, die 3.15h-Marathon-Marke zu knacken. Für Adam ist es der vierte Versuch, nachdem es in Warschau (3:32h), Düsseldorf (3:18h) und Istanbul (3:20h) nicht geklappt hat. Ein riesiger Schritt wäre es für Aki, der erst im vergangenen Jahr seine Marathon-PB auf 3:50h gestellt hatte, seitdem aber vom Fieber gepackt ist und deutlich mehr kann, als er bislang gezeigt hat.

Sein Marathon-Debüt gibt Stefan in Duisburg am 5. Juni, während Präses Manu hoch hinaus möchte: Er wird im Juli bei „Deutschlands härtestem Marathon“ (so die Werbung des Veranstalters) starten und dabei die Zugspitze erklimmen.

Zuvor warten aber natürlich zahlreiche Vorbereitungsrennen. So sind viele Seidenraupen für den HM in Venlo gemeldet. Eva und Manu laufen zudem zwei Wochen später den HM in Berlin. Weitere Läufe werden mit Sicherheit in der nahen Region zu suchen sein: So bieten sich die Marathon-Veranstaltungen in MG, DU und GE an, da sie alle neben der Hauptdistanz auch kürzere Strecken anbieten.