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Archiv für September, 2012

Mutai gewinnt in Seidenraupen-Buxe

Geoffrey Mutai (Dritter von links), hier am Strausberger Platz, beim Berlin-Marathon 2012. Er trägt die gleiche Adidas-Hose wie die Seidenraupen. Foto: Twitter

Geoffrey Mutai (Dritter von links), hier am Strausberger Platz, beim Berlin-Marathon 2012. Er trägt die gleiche Adidas-Hose wie die Seidenraupen. Foto: Twitter

Der Kenianer Geoffrey Mutai hat den Berlin-Marathon 2012 in einem krassen Finsh mit Marathon-Debütant und Trainingspartner Dennis Kimetto gewonnen. Am Ende war Mutai mit 2.04.15 eine Sekunde schneller als sein Landsmann.

Dass Mutai am Ende knapp die Nase vorne hatte, lag an seinem Renn-Outfit. „Ich habe gesehen, wie schnell diese Seidenraupen aus Krefeld über die Berge gehuscht sind, da musste ich mich anpassen“, sagte Mutai kurz nach seinem Erfolg. Und so wählte er die gleiche Adidas-Laufhose, wie sie die Seidenraupen beim Transalpine-Run trugen. Dass er sich nicht auch beim Oberteil an den Krefeldern anpasste, hatte nur einen Grund: „Ich laufe gerne in knappen Oberhemden. Das wäre für die beiden in den Alpen natürlich nicht gegangen“, so Mutai.

Am Start waren in Berlin erneut mehr als 40.000 Läufer, die das Laufspektakel damit zum größten in ganz Deutschland machen. Bester Deutscher wurde Jan Fitschen, der trotz Boxen-Stopp auf einer Dixi-Toilette mit 2.13.10 persönliche Bestzeit lief.

Die Seidenraupen im Ziel: TAR, rock on!

Auch mit dabei: Mickie Krause, der in 3.15 knapp am Ziel, 3.10 zu laufen, scheiterte. Das hinderte den Schlagerbarden aber nicht daran, seinen neuesten Hit „Nur noch Schuhe an“ auf der Zielgeraden zu performen. Mit diesem musikalischen Schmankerl wollen auch wir uns von heute verabschieden. Ab zu den Pinguinen…

 

 

 

 

 


Lichterlauf Duisburg – Seidenraupe zündet Turbo

3 Wochen ist es nun her, unser spektakulärer Zieleinlauf in Sexten und damit der Abschluss des diesjährigen Transalpine Run’s. Während Manuel noch mit den Nachwirkungen des Laufes zu kämpfen hat und somit läuferisch kürzer treten muss, ging es bei mir nach einer kurzen Pause weiter.

Am gestrigen Samstag stand für mich der Bunert Lichterlauf in Duisburg auf dem Programm. Der Lichterlauf wurde in’s Leben gerufen, um von den Startgeldern die Energiekosten für die beleuchtete Laufstrecke an der Regattabahn zu decken – eine sehr schöne Sache, die in diesem Jahr zum zehnten mal statt fand.

Nach dem üblichen Vorgeplänkel wie Startnummer abholen, Klamotten wegbringen und warm laufen ging es dann endlich in den gut gefüllten Startblock, der in diesem Jahr prominent aufgewertet wurde:  Sabrina Mockenhaupt, deutsche Olympiateilnehmerin über 10.000 m gab sich die Ehre. Um 20: 50 fiel dann endlich der Startschuss und es ging auf die erste der 5 km Runden. Die Taktik sich im Starterfeld weit vorne zu platzieren ging voll auf, so dass ich bestens weg kam und direkt einen schnellen ersten Kilometer laufen konnte. Auch die folgenden Kilometer liefen sehr rund, so dass ich nach 5 km mit einer guten Zwischenzeit auf die zweite Runde gehen konnte. Zwischen Kilometer 7 und 8 merkte ich dann, dass irgendwie noch ein bißchen mehr im Tank war, also nochmal einen Gang höher schalten. Als ich dann auf die Ziellinie bog und gut 200 m vor Ziel noch die 37 auf der Uhr sah war es klar, dass ich nochmal alles rausholen musste. Unterstützt von den zahlreichen Zuschauern im Zielbereich gab’s dann ein verbissenes Duell gegen die Uhr. Die Oberschenkel qualmten, die Lunge brannte und das Herz sprang fast aus den Ohren. Dann der entscheidende Moment der Überquerung der Zielline: 38:01…. Erste Reaktion: Uhr umtreten – ging aber nicht, da ich zu geschwächt war. Als dann eine knappe Minute scheinbar die ersten Blutladungen wieder den Weg aus den Beinen in’s Rechenzentrum fanden kam die Erleuchtung: Ich hatte noch einen Joker – Die Nettozeit. Schnell auf der Uhr rumgeklimpert und siehe da: 37:56 und damit nicht nur die nächste Schallmauer durchbrochen, sondern auch die persönliche Bestzeit um eine halbe Minute verbessert.

Glücklich und zufrieden ging bzw. eierte ich an den Getränkestand um mit den anderen Heißdüsen aus den Erfolg anzustoßen. Unterm Stricht gab’s für mich den 6. Platz (von 105) in der Hauptklasse sowie den 25. Platz (von 804) in der Gesamtwertung der Männer. Der Sieger hat die Geschichte übrigens nach 31:36 beendet, Mocki, als Siegerin bei den Damen, war nach 32:57 im Ziel, herzlichen Glückwunsch!


Jeppa, hier die Fotos zum 34k-Zieleinlauf

So, das wars – acht Etappen, achtmal Schmerz, Schweiß und Stolz. Schaut euch heute noch die Fotos der achten Etappe an, vom letzten großen Gipfelsturm und vom Ritt durch die letzten Schluchten. Und natürlich vom Seidenraupen-Move im Ziel…

 

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Fotos: Hahn, Neder, Kölker, Pretzel, Sportograf, Transalpine-Run


Fotos, die Siebte!

Endspurt, hier sind sie: die Fotos der siebten Etappe. War noch mal nen starkes Stück Arbeit, ehe es in den Schlussbogen ging!

 

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Fotos: Hahn, Neder, Kölker, Pretzel, Sportograf, Transalpine-Run


Schau: Wir kommen in Fahrt

Der längste Anstieg des Transalpine-Runs sollte auf der sechsten Etappe auf uns warten – hoch auf den Kronplatz. Dass davor recht viele flache Kilometer auf Asphalt zu laufen waren, kam uns natürlich entgegen. Dementsprechend flott kamen wir voran – der Aufstieg war schließlich gar nicht mal so hart, wie erwartet. Und ließ Zeit für diverse Fotoshootings in luftiger Höhe. Vor allem Henne macht sich als Model ganz gut.

 

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Fotos: Hahn/Neder/Kölker/Running Pretzel/Sportograf/Transalpine-Run


Fünnef. Foddos. Fettich!

Leckomio, was für eine aufbauende Meinung der Physiotherapeutin am frühen Morgen: „Für dich geht es heute darum, die Etappe zu überstehen.“ Ob ich es geschafft habe? Seht selbst…

 

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Fotos: Neder, Kölker, Hahn, Sportograf, Running Pretzel, Transalpine-Run


Mit dem Fotoaparillo über den höchsten Punkt

Die vierte Etappe brachte für uns knackige Anstiege, so unter anderem an den Krimmler Wasserfällen oder über die Birnlücke, mit knapp 2700 Metern der höchste Gipfel, über den wir bei Schnee mussten. Dafür wurden wir dann aber auch entschädigt, zum Beispiel mit einem traumhaften Blick ins Ahrntal. Schon toll…aber seht selbst.

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Fotos: Neder, Hahn, Kölker, Running Pretzel, Sportograf, Transalpine-Run


Die Etappe drei in fotografischen Meisterwerken

Ohne Zweifel war die dritte Etappe die härteste für die Seidenraupen. Nachdem ich mir ja bekanntlich am zweiten Tag das Knie geprellt hatte, dank des Adrenalins da aber noch kaum Probleme hatte, entwickelte sich nun der Schmerz so richtig schön – oder auch nicht schön. Denn die dritte Etappe hatte es direkt mit dem Aufstieg über die Streif in sich. Auch danach ging es hart weiter…aber seht selbst.

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Tadaaaa: Die Fotos der zweiten Etappe

Nachdem wir uns also auf der ersten Etappe über fast 50 Kilometer abmühten, dachten viele beim Blick auf die Karte der zweiten Etappe: easy, Überführungsetappe, schaffe ich mit links. PUSTEKUCHEN!!!

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Fotos: Neder/Hahn/Kölker/Sportograf/Running Pretzel/Transalpine-Run


Fotos: Folge uns auf der ersten Etappe

Hell ya, jetzt endlich: Fotos von uns während des Laufs. Ihr werdet Schweiß sehen, Blut, Matsch und Erde. Auf unseren Gesichtern liegt Mut und Verzweiflung gleichermaßen, während wir von Ruhpolding nach St. Johann laufen. Quälende 50 Kilometer, die längste Strecke, die wir beide jemals am Stück gelaufen sind…

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Fotos: Neder/Hahn/Kölker/Sportograf/Pretzel/Transalpine-Run