Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Archiv für August, 2012

Das Briefing

So, das Briefing ist beendet und die Seidenraupen liegen in ihrem Tourbus. Von oben prasselt der Regen und auch die Wettervorhersage für morgen ist bescheiden. Die beste Nachricht gerade bei der Vorschau auf die morgige Etappe: es wird nicht gewittern. Ansonsten erwarten uns Temperaturen runter bis sechs Grad und eine dichte Bewölkung, aus der auch immer wieder Schauer ausbrechen.

Weitere Infos vom Briefing: die morgige Strecke wurde noch einmal geändert und ist nun 300 Meter länger. Eine enorme News bei einer Länge von ursprünglichen 49,3 km. Außerdem drohen bei den verschiedensten Vergehen Zeitstrafen, im schlimmsten Fall ist man sogar ganz raus. War ne ganz schöne Standpauke, die es da gab: bloß keinen Müll wegschmeißen, nicht vom Weg abkommen, keine Verpflegungsstellen zu spät ansteuern, wehe, wehe. Buchen wir mal ab als einen Versuch, uns Respekt einzuflößen…okay…ist gelungen 😉

Interessant war zu beobachten, was für Läufer hier an den Start gehen: überwiegend ältere Männer, aber auch Vater und Sohn. Einige davon ließen es sich nicht nehmen, sich im Ruhpoldinger Kurhaus ein Helles zu gönnen. Wir sind dann doch bei dem alkfreien Weißbier geblieben. Zum Essen gab es natürlich Spaghetti Bolo und Kaiserschmarn. Habe im Gefühl, das erwartet uns nun jeden Tag 🙂 So, jetzt ab in die Kiste…

Bis morgen, schlaft gut! Manu


Der Tourbus

Hallo Seidenraupen-Fans, hier meldet sich die Busfahrerin.
Wir haben ein sehr tolles Gefährt mit super Aufklebern, sodass ich kurzentschlossen in Köln auf der ZooBrücke bei 59km/h einen Mega Shoot hingelegt habe…

„Liebe Stadt Köln, ich möchte diese Bild in höchster Auflösung und bester Bildqualität. Sie brauchen das Bild nicht über Photoshop zu bearbeiten, ich will ja das alle Emotionen rüber kommen. Vielen Dank im voraus.
MfG das Seidenräupchen“

Nachdem das erste Highlight überwunden, folgte das nächste direkt.

Hinter Frankfurt führte uns Mister Navi über die A66 Richtung Fulda, im Hintergrund läuft die Option „kürzeste Strecke“…ihr könnt euch denke. Was jetzt kommt,ne?

Ja genau, bitte nehmen Sie die nächste Ausfahrt und folgen der Straße Richtung
„Niemandsland“…Argh

So fuhr der Seidenraupen-Tourbus die erste Bergetappen an. Nach bereits zurück gelegten 300km bei 3,5 Std Fahrzeit (so n WoMo ist ein sehr gemütlicher Zeitgenosse) fuhr ich die Jungs also durch Nacht u Nebel. Außer nem Fuchs war weit und breit…NICHTS…zu sehen.
Die Straßen wurden immer kurviger, das Geschirr in den Schränken flog hin und her und dann das…19%steigung…😳 Alarm!!! Also 3ter Gang und Gas…hat funktioniert…aber wo es auf der einen Seite kontinuierlich hoch geht, geht es natürlich auch wieder bergab…25% Gefälle…omg…ich fühl mich wie inner Achterbahn.

Wir sind durch Dörfer gekommen die ich noch nie gehört habe, auf der Landkarte aber als Hochrhön bezeichnet werden.

Um 1.30uhr haben wir dann sicher im Hof meiner Eltern geparkt und die Äuglein geschlossen…

Ich war ja so erleichtert das alles gut geklappt hat, ich vermute aber dass das erst ein Bruchteil von dem war was
mich in den Alpen erwartet…aaaaaaah…..:))))
Ich werde euch berichten.

So nun hab ich das Steuer mal abgegeben u wir kommen unserem Ziel immer näher. Gerade sind wir an Ingolstadt vorbei und lt Mister Navi sind wir um 17.30uhr in Ruhpolding…

Ruhpolding, mach dich bereit, die Seidenraupen kommen und wir bringen eine super Stimmung und Viel Vorfreude mit…juhuuuuuuuu :))))

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Flüge über die Alpen

In den folgenden acht Videos habt ihr die Möglichkeit, die einzelnen Etappen des Transalpine-Runs per simulierter Fluggrafik zu erleben. Zugegeben, etwas schlecht ist uns dabei schon geworden, als wir gesehen haben, wo wir da langlaufen…aber egal, wird schon klappen.

Die Videos werden wir übrigens auch noch einmal einzelnd, jeweils zum Start der jeweiligen Etappen, hier online stellen.


Hochzeiten und die Vorschau auf Etappe 7 und 8

Wenn wir heute Abend in Richtung Bayern aufbrechen, haben wir eine Menge Toitoitoi-Wünsche mit im Gepäck. Wahnsinn, wieviele Leute in diesen Stunden zum Hörer greifen, kurze E-Mails schicken oder via SMS, Whatsapp oder sonstwie Glück wünschen. Dankedanke, denn mit diesen Anfeuerungsrufen fällt es uns sicherlich ein wenig leichter, über die Berge zu kommen.

Mittlerweile können wir es selber kaum noch abwarten, endlich an den Start zu gehen, denn in den vergangenen 48 Stunden drehte sich eigentlich alles um den Lauf. Just in diesen Minuten wird das Wohnmbile im Caravan-Center Krefeld abgeholt und renntauglich beklebt. Ob die Folie auch passt? Und habe ich eigentlich an alles andere gedacht? Schuhe? Stöcke? Strümpfe? Sind die T-Shirts alle gewaschen und die Hosen endlich trocken? Wie schaut es an der Mineralienfront aus und ist auch die Kiste mit Energy-Gel dabei?

Ein großes Dankeschön geht dabei an Dr. Andreas Hacker von der Hildegardis-Apotheke auf der Buddestraße 103 in Oppum. Er hat uns mit den nötigen Medikamenten versorgt, die wir mitführen müssen. Eine kleine Auswahl: starres Heftpflaster, elastische Wundschnellverbände, Verbandpäckchen, Verbandtuch, Mullbinden, Zellstoff-Mull-Kompressen, Dreiecktuch, Verbandschere, Desinfektionsmittel, Rettungsdecke, Tabletten gegen Schmerzen, Durchfall, Sonnenbrand, Allergien, Verbrennungen, Prellungen, Verstauchungen, Insektenstiche, Salben gegen Sonnenbrand, Verbrennungen, Prellungen, Verstauchungen, Insektenstiche, wunde Hintern, Sonnenschutzmittel, Insektenschutzmittel, Vitamintabletten, Salztabletten, Magnesiumpulver und natürlich Blasenpflaster. Noch Fragen?

Leider, und da sind wir sehr traurig, verpassen wir während unserer Tour zwei Hochzeiten. Zunächst heiraten morgen Sandra und Julian Harnacke, am Samstag geben sich dann Meike und Peter Thomassen das Ja-Wort. Wir wünschen beiden Paaren das erdenklich Beste. Feiert schön und lasst es krachen. Wir holen das dann nach, wenn wir wieder da sind…

Und jetzt zur Vorschau der Etappen 7 und 8 (wer sich übrigens gefragt hat, warum die Videos alle von 2010 sind: Damals verlief der Transalpine-Run auf einer ähnlichen Route wie heuer).

Höhenprofil der Etappe 7

Etappe 7: St.Vigil/I – Niederdorf im Pustertal/I
Auf der 7. Etappe von St. Vigil in Enneberg nach Niederdorf folgt ein Highlight auf das andere. Die ersten 13 Kilometer aus dem Dorf St. Vigil durch das Tamerstal nach Pederu sind ein idealer Auftakt für die Läufer, doch schon der erste steile Anstieg zur Senneshütte hat es in sich. Extrem steil zieht die Strecke in kurzen Kehren auf die Sennes Hochfläche, eine der schönsten Hochalmen in den Dolomiten. Über die Seekofelhütte und den Alta Via Dolomiti Nr. 1 wird der Pragser Wildsee erreicht, bevor ein weiterer Anstieg auf die Weißlahnscharte folgt. Erst jetzt werden die Dolomiten wieder kurz nach Norden Richtung Niederdorf verlassen. Am Ende summiert sich die Strecke auf fast 2000 Höhenmeter und knapp 42 Kilometer.

Höhenprofil der Etappe 8

Etappe 8: Niederdorf im Pustertal/I – Sexten/I
Die Schlussetappe des Gore-Tex® Transalpine-Run 2012 führt von Niederdorf im Pustertal in den herrlich gelegenen Dolomitenort Sexten. Bevor allerdings die Ziellinie in Sexten überquert werden kann, heißt es noch einmal fast 34 Kilometer zu absolvieren, die es wirklich in sich haben. Die Kulisse dieser Etappe könnte allerdings nicht atemberaubender und schöner sein, denn mit den Drei Zinnen, dem Wahrzeichen der Dolomiten, finisht das Teilnehmerfeld dann vor einer wahrhaft spektakulären Kulisse!


Handtücher, Stadt-Spiegel und die Vorschau auf die Etappen 5 und 6

Während wir heute bei schnuckligen 20 Grad eine halbe Stunde (!) durch den Stadtwald gelaufen sind, wartet der Startort Ruhpolding am Samstag mit 11 Grad und einer Regenwahrscheinlichkeit von 100 Prozent auf. Nicht schlecht. Damit wir nicht komplett im Regen zerfließen, hat die Familie Hahn extra Seidenraupen-Handtücher machen lassen. Sehr coole Idee, danke schön.

Fast hätten wir übrigens vergessen, den Artikel des Stadt Spiegels zu veröffentlichen, der bereits am 8. August erschienen ist und uns auf Seite drei gebracht hat. Diese ist, anlehnend an eine große Zeitung in Deutschland, die wichtigste Seite im ganzen Blatt. Juchei. Und auch ein kleiner Schnipsel von uns war auf der Titelseite zu sehen.

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So, und nun dann zu den Etappen 5 und 6.

Etappe 5: Prettau im Ahrntal/I – Sand in Taufers
Immer mit Blick auf die Gipfelkette der Zillertaler Alpen im Norden führt die 5. Etappe des Transalpine-Runs über 1821 Höhenmeter und über 32,8 Kilometer in das Herz der Rieserfernergruppe im Süden des Ahrntals. Auch auf dieser Etappe stößt die Route in hochalpines Gelände vor und ist an landschaftlicher Schönheit kaum zu überbieten. Nach dem kurzen Abstieg zur Durra Alm (Dürer Alm) begeistert die lange Traverse an den Südhängen des Reintals mit perfektem Laufgelände und einem letzten Zwischenanstieg. Als Abschluss der Etappe folgt der einzigartige Steig entlang der Reinbach Wasserfälle nach Sand in Taufers.

Etappe 6: Sand in Taufers/I – St. Vigil/I
Bis zum Ziel in St. Vigil zieht sich die 38,5 Kilometer lange Route mit brutalen 2289 Höhenmetern zunächst entlang des Osthangs des Tauferer Tals über Unteregelsbach, Gais und Dietenheim bis in das Stadtzentrum von Bruneck. Nach Überquerung der Rienz folgt der endlos scheinende Anstieg auf den Kronplatz, der erst im Gipfelbereich die Aussicht auf die Dolomiten im Süden freigibt. Der finale Downhill nach St. Vigil fordert noch einmal alle Reserven, denn die Trails sind teilweise extrem steil und unbefestigt.


Vorschau auf die Etappen 3 und 4

So langsam beginnt es, in den Füßen zu jucken. Gestern haben wir die letzte einstündige Etappe in der Höhenkabine von Well Sports hinter uns gebracht, heute geht es noch einmal für 40 Minuten in die Luft. Wir sind sicher, dass wir gut trainiert sind und können den Start eigentlich nicht mehr erwarten. Blöd natürlich nur, dass ab Donnerstag das Wetter umschwenkt. Bis dahin vermelden die Wetterfrösche noch angenehme 20-22 Grad, dann aber wird es bei Regen rund zehn Grad kühler. Aber auch das hält uns nicht auf.

Jetzt aber erst einmal die Vorschau auf die Etappen drei und vier.

Etappe 3: Kitzbühel/A – Neukirchen am Großvenediger/A
Die über 2200 Höhenmeter und mehr als 46 Kilometer von Kitzbühel nach Neukirchen am Großvenediger machen die 3. Etappe zu einer der beiden Königsetappen des Transalpine-Runs 2012. Schon der Auftakt über die berühmt-berüchtigte „Streif“ zum Hahnenkamm wäre für sich genommen schon ein anspruchsvoller Berglauf. Weiter über den Pengelstein geht es bergauf und bergab wechselnd durch die Kitzbüheler Alpen, bis nach dem Stangenjoch der letzte Anstieg auf den Wildkogel folgt. Für den abschließenden, extrem steilen Downhill nach Neukirchen entschädigt der großartige Ausblick auf die 3000er der Venedigergruppe im Nationalpark Hohe Tauern. 

 

 

 
Etappe 4:  Neukirchen am Großvenediger/A – Prettau im Ahrntal/I
Die 4. Etappe von Neukirchen am Großvenediger nach Kasern im Ahrntal mit voller Marathondistanz und 1967 Höhenmeter über den Alpenhauptkamm der Tauern führt mit der 2667 Meter hohen Birnlücke über den höchsten Punkt des Gore-Tex® Transalpine-Runs 2012. Ein landschaftlich einzigartiger Wegverlauf und herrliche Ausblicke begleiten das Feld auf dem Übergang von Österreich nach Südtirol in das wunderschöne Ahrntal. Eine kleine Erleichterung auf dieser Etappe stellt sicherlich das Höhenprofil dar, das nur einen einzigen, aber dafür extrem langen Anstieg bereithält.

Das Video unten zeigt, dass es „etwas“ kühler dort oben werden könnte…


Besuch im Waxing-Studio Eve / Vorschau auf Etappe 2

Bevor es in die Berge geht, waren die Seidenraupen kurz im Waxing-Studio Eve. Schließlich müssen Brust und Beine auch aerodynamisch sein, es kommt schließlich auf jede Sekunde an. Leider hat Hendrik den Termin verpennt, hat aber schon privat vorgesorgt, wie er im Telefonat bestätigt. Lassen wir uns überraschen. Es gibt ne kleine Videodokumentation, die auf Wunsch gezeigt wird. Achtung: Spaßmodus an!

Und dann hier noch die Vorschau auf die zweite Etappe von St. Johann nach Kitzbühel. Mit 1849 Höhenmetern und knapp 35 Kilometern gehört die 2. Etappe zwar nicht zu den härtesten Etappen, doch der Routenverlauf durch den Wilden Kaiser bis in die Kitzbüheler Alpen bietet bereits hochalpine Passagen. Direkt nach dem Start in St. Johann führt die Route extrem steil und teilweise exponiert auf den Wilden-Kaiser-Steig und in einem permanenten Wechsel von steilen Auf- und Abstiegen bis zur Gaudeamus Hütte unterhalb der Südwände der Kaisergipfel. Von dort sieht man bereits den nächsten langen Aufstieg auf den Astberg oberhalb von Going, über den zuerst Reith und danach das Etappenziel Kitzbühel erreicht wird.

Nach den knapp 50 Kilometern vom Vortag sicherlich ein kleiner Genuss, nur 35 Kilometer laufen zu können. Ich bin vor allem gespannt, wie die Leute in der Region mein Erscheinen feiern werden. Bekanntlich war ich vor einigen Jahren mit den Sappeure zu Gast in Ellmau und angrenzenden Städten, so dass ich eine riesige Fan-Gemeinde erwarte. Und auch in Kitzbühel erwarten wir einiges, mindestens den Kaiser persönlich. Also Franz, schnalll die Latschen an, auf ein Weißbier kommen wir mit 😉


Heute: Etappe 1

Nach ein paar Tagen der Ruhe (zumindest hier im Blog, nicht aber in den Füßen), wollen wir euch nun die Etappen des Transalpine-Runs vorstellen.

Auf der ersten Etappe wartet auf uns der längste Weg von Ruhpolding nach St. Johann. Auf der Seite des Runs heißt es dazu: „Der Auftakt zum Gore-Tex® Transalpine-Run 2012 hat es in sich, denn mit 49,6 Kilometer ist sie zugleich die längste des Gore-Tex® Transalpine-Runs 2012. Durch das Herz der Chiemgauer Alpen und über die berühmte Winklmoosalm kommen hier die Läufer auf ihre Kosten, denn die Anstiege fallen nicht zu steil aus und sind deshalb flüssig zu laufen. Ohne alpine Abschnitte, aber landschaftlich wunderschön und abwechslungsreich führt die Auftaktetappe bis nach St. Johann in Tirol am Fuß des Wilden Kaisers.“ Hoehenprofil_1


I just wanna make you sweat

Halde Norddeutschland. Foto: Stadt Neukirchen-Vluyn

Während wir gestern noch in der kühlen Höhenkabine von Well Sports trainiert haben, geht es heute gegen 19 Uhr erneut bei knallender Sonne zur Halde Norddeutschland. Allerdings stehen nicht, wie sonst, die 359 Treppen der Himmelsleiter an, sondern die berühmt-berüchtigte schwarze Piste. Und das bei 30 Grad. Der Schweiß wird also fließen…das allerdings bei kühlem Wasser, denn ein paar Eiswürfel werden wohl in den Laufrucksack plumpsen und für eine stetige Kühlung sorgen 😉 Wer übrigens mit will: Der Tross, bestehend aus Henne, Eva, Mitch und mir fährt gegen 19 Uhr nach Neukirchen-Vluyn.

Wer sich übrigens gefragt hat, mit welchen Stöcken wir kürzlich im Ahrtal unterwegs waren, wird hier fündig. Mit dem Teil hat man sowohl bergauf und bergab einige Vorteile, die auf der Hand liegen: man ist sicherer und schneller unterwegs und kann sich auch einfach mal ein wenig abstützen. Super auch die Spitze, die man innerhalb weniger Sekunden je nach Untergrund auf Gummi oder Metall umbauen kann. Natürlich auch kein Schnapper, was den Preis angeht, aber jeden Cent wert…


Seidenraupen Vs. Drehwurm

Woran erkennt man, dass der (kaum vorhandene) Sommer in Krefeld langsam aber sicher dem Ende entgegen geht? Richtig, die Spieler des KEV kommen aus allen Himmelsrichtung zurück in die Samt- und Seidenstadt, um sich dort auf die neue Eishockey-Saison vorzubereiten. Im Rahmen dieser Vorbereitung stand am vergangenen Sonntag ein Minigolf-Turnier auf dem Minigolfplatz im Uerdinger Stadtpark (http://www.minigolfanlage-uerdingen.de/) an. Organisiert wurde dieses Event, bei dem die Fans gemeinsam mit den Eishockey-Cracks auf dem 18-Loch-Parcour einlochen können, vom Fanprojekt der Krefeld Pinguine. Nachdem der Besitzer Minigolfanlage, Werner Mosch, vom Vorhaben der Seidenraupen hörte war er direkt begeistert „Ich kenne die beiden schon etliche Jahre durch das gemeinsame Hobby KEV, so dass ich sie gerne auf dem Weg in und durch die Alpen unterstützen möchte“. So kam Werner auf die Idee die letzte Einheit unserer Hammerwoche in den Uerdinger Stadtpark zu verlegen. So war die etwas verrückte Idee geboren 35 Runden á 1 km um die Minigolfanlage durch den Uerdinger Stadtpark zu drehen.

Während die ersten Runden noch wie im Flug vergingen wurde es anschließend immer härter. Einerseits lag dies an den über 200 km, die in den 6 Vortagen bereits absolviert worden waren, andererseits lag dies aber auch daran, dass ab 11:00 der Grill befeuert wurde, so dass wir auf jeder Runde den Geruch von frischen Würstchen und Steaks in der Nase hatten, ein Traum, wenn man weiß, dass man noch ca. 20 km zu laufen hat…

Dennoch war es nach ca. 3 h und 30 Minuten geschafft, was nicht zuletzt an der Unterstützung und den aufmunternden Worten der anwesenden Eishockey-Fans lag, vielen Dank hierfür!

 

Hier die Seidenraupen nach vollbrachter Arbeit mit unserem Sponsor Werner Mosch von der Zürich Geschäftsstelle Uerdingen (http://www.zurich.de/versicherung/ihrversicherungspartner/brokers/default.htm?BrokerId=2619860&gesellschaft=Herold)

Abschließend möchten wir uns nochmal herzlich bei unserem gemeinsamen Freund Werner Mosch für diese etwas verrückte aber sehr originelle Idee und die Unterstützung der Seidenraupen bedanken.