Wir laufen und laufen und laufen und laufen

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Roze Jaar: Let’s Move-Sporttag am 13. April

Der Roze Zaterdag Venlo-Krefeld 2019 am 29. Juni wirbt für ein gleichwertig Miteinander mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgenders und Intersexuellen (LSBTI). Erstmals richten mit Venlo und Krefeld zwei Städte diesen seit 1977 in den Niederlanden stattfindenden Tag aus. Das Jahr vor dem tatsächlichen Tag heißt Roze Jaar und gibt fortlaufend „rosa Impulse“ – so auch am Samstag, 13. April. Dann nämlich heißt es „Let’s Move by Roze Zaterdag“. Noch bis Ende der Woche können sich Interessierte anmelden.

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Bei „Let’s move“ werden zahlreiche Sportarten angeboten.

„Sport verbindet und verbrüdert. Am 13. April veranstalten wir einen grenzenlosen Sporttag und wollen so die Akzeptanz, Sichtbarkeit, Sicherheit und Zugänglichkeit von LSBTI im Sport erhöhen. Alle Gleichgesinnten können mitmachen, natürlich auch Heteros“, sagt Anoek van Rijswick aus dem Organisationsteam. Angeboten werden Fußball, Tennis, ein Indoor-Parcour mit Crossfit und Co., Laufen, Wandern, Radfahren und Boule. „Ein Abendessen und eine Party schließen den Tag ab für die, die dann immer noch Power in den Knochen haben.“ Basis ist der Sportpark des Health & Racket Clubs in Venlo-Boekend, Heymansstraat 101. Einige Sportarten finden auf benachbarten Anlagen statt. Beim Health & Racket Club Venlo befinden sich auch Umkleiden und Duschen.

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Die werden notwendig sein, denn ins Schwitzen kommen die Teilnehmer bestimmt. Ausdauerstarke Läufer starten um 13.45 Uhr vom Krefelder Rathaus, um die 38 Kilometer lange Strecke nach Venlo-Boekend zu absolvieren. Teilnehmer aus Venlo werden zuvor per Bus nach Krefeld gebracht, die Starter aus Krefeld fahren mit dem gleichen Bus abends zurück zum Anfangspunkt. Es wird, je nach Anzahl der Teilnehmer, mehrere Gruppen mit verschiedenen Tempi geben. Federführend ist hier der Verein Seidenraupen Krefeld, der den Lauf schon einige Male durchgeführt hat. Wer es lieber kürzer mag, kann um 15.45 Uhr auf einer zehn Kilometer langen Strecke vom Health & Racket Club Venlo starten.

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Die Fußballer beginnen um 13 Uhr mit einem Training. Alle Aspekte  des Sports werden abgedeckt: Aufwärmen, Technik, Passen und Schießen, Abschließen und Positionsspiel. Sowohl erfahrene als auch der ungeschulte Kicker werden völlig in ihrem Element sein. Ein Turnier schließt das Training ab.

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Die Tennisspieler messen sich im Tennisclub Boekend ebenfalls ab 13 Uhr in einem Turnier, je nach Anmeldungen im Einzel oder Doppel.

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Beim Indoor-Parcour werden verschiedene Sportarten angeboten, darunter CrossFit, Spinning, Bodypump, Bodybalance, Bodyattack und Tone. Professionelle Fitness- Trainer des HRC Venlo sorgen für einen reibungslosen Ablauf ab 13 Uhr. Auch Anfänger können sich hier austoben.

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Um 13 Uhr startet auch die 40 Kilometer Radausfahrt rund um Venlo inklusive eines Abstechers nach Deutschland. Auf Wunsch können auch Räder geliehen werden. Die Fahrt dauert circa drei Stunden. Tempo und Ruhezeiten können nach eigenem Ermessen festgelegt werden.

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Wanderer begeben sich in bis zu 15 Personen starken Gruppen ab 13 Uhr auf eine zehn und eine 15 Kilometer lange Tour durch das Naturschutzgebiet De Groene Long.

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Beim Petanque Club Venlo werden ab 13 Uhr Boule-Wettbewerbe ausgespielt. Auch Anfänger werden feststellen, dass das scheinbar einfache Boulespiel viel interessanter ist, als man denkt.

Für alle Angebote wird eine kleine Teilnahmegebühr fällig, Anmeldungen sind unter https://rozezaterdag2019.eu/de/lets-move-de/ bis 30. März möglich, wo es auch weitere Informationen gibt.

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Halbmarathon in Duisburg: Bestzeit für Martin

Mit einer Bestzeit haben die Seidenraupen Martin Myrold und Manuel Kölker die Heimreise aus Duisburg angetreten. Auf der nicht gerade beliebten Halbmarathonstrecke im Rahmen der Winterlaufserie setzte Martin zu Beginn seiner Wettkampfsaison direkt ein Ausrufezeichen: Trotz verhaltenem Beginn verbesserte er seine persönliche Bestzeit über die 21,1 Kilometer auf 1:23:22 h (Platz 39). Dabei war es für ihn nur ein lockerer Aufgalopp in die Saison. Am Sonntag soll die Marke in Venlo direkt wieder geknackt werden.

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Manu, Dennis und Martin nach dem Lauf. Alle noch taufrisch.

Anders standen die Vorzeichen für Manu, der eigentlich schnell beginnen wollte. Schließlich stand ein Zehner in 38:30 min als Vorhaben auf dem Zettel. Nach flottem Beginn stotterte der Motor aber, „meine Beine haben sich zeitweise wie Gummi angefühlt. Außerdem hatte ich mein Asthma-Spray nicht dabei, welches im Moment aber bitter notwendig ist.“ So passierte er die Zehn-Kilometer-Marke erst bei einer 39min-Zeit. Ab da ging es im 3h-Marathontempo, also zwischen 4.10 und 4.15 min/km, locker weiter und mit einer 1:25:20 h ins Ziel (Platz 56, M40: 4.).

Es gewann übrigens der Isländer Arne Petersson in einer Zeit von 1:06:22 h(uff), die Michelle-Trainingspartner Dennis Brick (1:31:07 h; 131./ M30 23.) und Martin Eckel (1:35:12 h; 209., M30: 37.) folgten.

In der gesamten Wertung belegt Kölker Platz 63 (M40 7.) in 3:08:06 m, und die Michelle-Trainingspartner Arthur Martin Hoffmann-Myrold 15 (M30: 5.) 2:54:39 h, Brick 95 (M30: 19) in 3:13:43 h und Martin Eckelt 151 (M30: 27.) 3:22:49 h.


Ballern in Duisburg

Letzter Teil der Winterlaufserie in Duisburg: Das bedeutet zumeist Laufen im lauen Lüftchen. So auch am Samstag, wenn das Thermometer bis auf die 20 Grad-Marke vorschnellen wird. Toll, dass bei diesem Wetter dann direkt der erste Halbmarathon des Jahres auf dem Programm steht.

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Die Halbmarathon-Strecke beim Winterlauf in Duisburg.

Für Seidenraupe Manu, der diesmal mit Martin Verstärkung aus den eigenen Reihen erhalten wird, geht es um 15 Uhr auf die wilde Jagd. Der Trainingsplan sieht flotte 10 in 38:30 min vor, so dass es schnell vom Start weg geht. „Mal sehen, wie dann die restlichen elf KM werden“, so Manu. „Zur Not muss Martin mich tragen.“

 


WARUM??? Zahlreiche SRC-Wegweiser abgerissen

Es hätte so schön sein können: In mühevoller Arbeit haben wir Ende des vergangenen Jahres die Wegweiser zum Seidenraupen-Cross im Hülser Bruch aufgehängt. Dafür hatten wir die entsprechende Genehmigung. Schon nach kurzer Zeit erhielten wir viele positive Stimmen, mehrere Websites berichteten zudem über diesen Gewinn für das Bruch. Läufer und Wanderer konnten dank der Schilder beide SRC-Strecken in beide Richtungen laufen bzw. wandern.

Leider stieß das vom Land NRW geförderte Vorhaben nicht überall auf Gegenliebe, wie wir jetzt erfahren müssen. Denn Unbekannte haben es sich wohl zum Ziel gemacht, die Wegweiser mit grober Gewalt aus den Bäumen bzw. Pfählen zu reißen. Bei einer unserer regelmäßigen Kontrollen fiel auf, dass rund ein Viertel der Schilder, übrigens völlig wahllos gewählt, verschwunden sind.

Damit schaden sie gleich in mehrfacher Hinsicht:

  1. Der Zweck geht dahin.
    Ohne flächendeckende Beschilderung ist es schwierig, den Routen zu folgen. Bekanntlich schlängeln sich beide Strecken durch das Bruch und über die Berge. Orts-Unkundige, für die die Beschilderung gedacht war, finden sich nun nicht mehr zurecht.
  2. Viel Arbeit für die Katz
    Das Erstellen der Schilder und das Anbringen kostete rund 40 Arbeitsstunden ehrenamtlicher Arbeit. Diese ist nun für die Katz.
  3. Geld wird verschwendet
    2000 Euro haben wir für die Maßnahme erhalten und verwendet. 2000 Euro, die aus Spendengeldern stammen.
  4. Grobe Gewalt, deutliche Spuren
    Der oder die Täter reißen die Schilder mit grober Gewalt und unter Anwendung schwerer Werkzeuge aus den Bäumen. Es bleiben nicht nur die vorherigen Löcher der verwendeten Nägel (übrigens konform aller Richtlinien und entgegen der Annahmen vieler Laien den Bäumen nicht schadend), sondern auch deutliche Spuren der Werkzeuge. Wir haben Bäume gesehen, die massiv beschädigt wurden. Infektionen und Pilze haben so leichtes Spiel, in den Baum einzudringen.

Wir sind traurig, dass sich hier jemand am Eigentum der Allgemeinheit bedient, es sich zu eigen macht und gleichzeitig der Natur schadet. Wir bitten daher alle, die sich im Bruch tummeln, ein offenes Auge zu haben. Solltet ihr Personen bemerken, die die Schilder aus den Bäumen reißen, würde es uns freuen, wenn ihr sie ansprecht bzw. uns meldet. Wir wollen sicherlich keinen Streit, sehen jedoch auch keinen Grund, derart vorzugehen.

 


Am Samstag das Bruch fegen

Einen großen Frühjahrsputz startet am Samstag, 9. März, der Hülser Bürgerverein mit seiner Arbeitsgemeinschaft „Aktion Saubere Stadt“ zusammen mit vielen freiwilligen Helfern. Dabei gehen die Freiwilligen ab 10 Uhr vom Parkplatz Hölschen Dyk aus dem Müll in der Natur an den Kragen. Auch Schulkinder, Vereine und Nachbarschaften befreien dann das Hülser Bruch und die Umgebung von Folien, Zigarettenschachteln, Bauschutt, Altreifen, Dosen, Flaschen und anderen Hinterlassenschaften gedankenloser Zeitgenossen.

Alle Helfer werden mit Handschuhen, Mülltüten und Pickern ausgestattet und sind bei ihrem Einsatz haftpflicht- und unfallversichert. Der Kommunalbetrieb Krefeld stellt ein Kombifahrzeug samt Fahrer, die Stadtreinigungs-Gesellschaft GSAK stellt ein Müllpressfahrzeug mit Fahrer zur Verfügung und übernimmt die Kosten der Entsorgung.


Long Jog in Duisburch

Was, wenn der Long Jog einfach nicht in die Woche passt? Richtig, erfinderisch werden. Und so kam es, dass Seidenraupe Manu dem 15er im Rahmen der Duisburger Winterlaufserie noch lockere zwölf Kilometer voranstellte. Eine ursprünglich angestrebte Zeit unter einer Stunde war damit natürlich nicht mehr zu schaffen – am Ende wurde es eine 1:04:27 h (181 / M40: 21). Mit der knappen Stunde voran also über zwei Stunden purer Laufgenuss rund um die Regattastrecke und die sechs Seen. Gibt schlimmeres…

Der letzte Teil der WLS mit dem Halbmarathon folgt dann am 23. März. Go for it…


SRC2019: Canicrosser welcome

Auch in diesem Jahr freuen wir uns wieder auf viele Canicrosser beim Seidenraupen-Cross am Sonntag, 6. Oktober. Als kleine Motivationsspritze könnte dieser Bericht aus der US-Runnersworld dienen: Anthony Famiglietti knackt mit Bailey den Weltrekord über eine Meile. Am Ende stoppt die Uhr bei 3:59 min. Flott!!!

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Hunde sind beim SRC gerne gesehen.

Da uns immer wieder Fragen zu dem Thema erreichen, hier noch einmal der Passus dazu aus unseren SRC-FAQ:

Beim Seidenraupen-Cross ist das Führen von Hunden erlaubt. Voraussetzung dafür ist die Eignung des Läufers und des Hundes, das Führen an der Leine und eine entsprechende Versicherung.
Wir gehen davon aus, dass Hundehalter, die beim SRC mit ihrem Hund laufen, dieses Unterfangen vorab getestet haben. Denkt bitte daran, dass ihr euch in einem Pulk von Läufern aufhaltet und es entsprechend „wuschelig“ ist. Das muss der Hund mitmachen können. Wenn ihr euch unsicher seid und ihr erst einmal testen möchtet, ordnet euch an das Ende des Feldes.
Auf keinen Fall dürfen Läufer durch Hunde (und Leine) behindert und ggf. gefährdet werden.


Kölker beim Doppelstart Zweiter und Neunter

Bei frühlingshaften Temperaturen und besten Bedingungen ist Seidenraupe Manu beim 8. Sieben-Quellen-Crosslauf in Straelen auf dem zweiten und neunten Platz gelandet – und das trotz einer verhärteten Wade und den ersten allergischen Reaktionen.

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Sieben Quellen sind es, die rund um die Paesmühle die Teiche fluten.

Zunächst ging es über die 5450 Meter-Distanz. Drei Runden waren auf dem extrem welligen und sehr anspruchsvollen, aber traumhaften Geläuf rund um die Paesmühle zu absolvieren.

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Die Runde ist beim 5450 Meter-Lauf dreimal zu absolvieren, beim 8300 Meter-Lauf viereinhalb Mal.

Schon nach wenigen Meter war klar, wer in dem Rennen den Ton angibt: Heinz van Dongen im Trikot des TSV Weeze spurtete davon und ließ das restliche Läuferfeld hinter sich. Manu konnte sich allerdings direkt hinter van Dongen, im Oktober Zweiter beim langen Seidenraupen-Cross, einsortieren und diesen Platz bis zum Schluss für sich behalten. Van Dongen gewann in 20:26 min, Manu folgte in 22:02 min (Zweiter auch in der M40) und Frank Schramm kam in 22:31 min auf Rang drei.

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Und jetzt nochmal 8300 Meter??? Ufff…

Sichtlich geschafft vom ersten Rennen stand Manu nur wenige Minuten später beim Start über 8300 Meter wieder am Start. Auch hier war die Favoritenrolle schnell ausgemacht: Christoph Verhalen (TuS Xanten) setzte sich direkt an die Spitze, die er bis zum Ende inne halten sollte. Der Rest, darunter auch Exil-Alpinist Bernd Meyer, folgte, wohl aber deutlich langsamer. Nach stotterndem Start kam Manu besser ins Rennen und konnte im Verlauf noch einige Läufer einsammeln. Am Ende belegte er in 34:51 min Platz neun (M40: 3.). Verhalen siegte in 30:12 min. Siegerehrung und dann ab nach Hause…

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Manu auf Rang zwei.

Die Augen sind nun auf das Wochenende gerichtet: Der zweite Lauf der Duisburger Winterlauf-Serie steht an. Throwback: Im vergangenen Jahr musste Manu nach sechs Kilometern mit einem Muskelfaserriss in der linken Wade verletzt aufgeben. Genau diese Wade ist es nun, die wieder zwickt. OMG


Kölker mit Doppelstart an den sieben Quellen

Zum achten Mal bittet die Lauf- und Triathlonabteilung des SV Straelen am kommenden Sonntag ins Waldgebiet an den „Sieben Quellen“. Rund um den Paesmühlenteich steigt dann der beliebte Crosslauf. Seidenraupe Manu wagt den Doppelstart.

„Ich bin gespannt, was mich erwartet. Ich habe nur gutes über diesen Wettkampf gehört“, so der 39-Jährige, der über die Mittel- (rund 5400 Meter) und Langstrecke (rund 8300 Meter) gemeldet hat. Nachmeldungen sind am Veranstaltungstag bis eine Stunde vor dem jeweiligen Lauf möglich. Infos gibt es hier.


Neue Frischlinge: Auf zum Hülser Berg

Große Freude auf dem Hülser Berg: Im Wildschweingatter, also direkt an der Strecke des Seidenraupen-Cross, haben in der vergangenen Woche beide Bachen (weibliche Wildschweine) eine zweistellige Anzahl an Frischlingen zur Welt gebracht. Alle jungen Schweinchen machen einen gesunden und vitalen Eindruck. Wir empfehlen daher einen schönen Lauf mit einem Abstecher zu den Wildschweinen.

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Im Wildschweingatter haben in der vergangenen Woche beide Bachen (weibliche Wildschweine) eine zweistellige Anzahl an Frischlingen zur Welt gebracht. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Bitte beachtet aber, dass zur Verhinderung von Krankheiten und Seuchen, wie etwa der Afrikanischen Schweinepest, ein absolutes Fütterungsverbot der Wildschweine gilt. Gerade Jungtiere reagieren sehr stark auf nicht sachgemäßes und ungeeignetes Futter.

Mitarbeiter des Kommunalbetriebes Krefeld füttern täglich die Wildschweine sowie das Damwild und Rotwild in den anderen Gattern mit geeignetem tiergerechtem Futter, so dass die Tiere trotz des Winters keinen Hunger leiden und ausreichend und ausgewogen ernährt werden.