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Beiträge mit Schlagwort “Canicross

SRC2019: Canicrosser welcome

Auch in diesem Jahr freuen wir uns wieder auf viele Canicrosser beim Seidenraupen-Cross am Sonntag, 6. Oktober. Als kleine Motivationsspritze könnte dieser Bericht aus der US-Runnersworld dienen: Anthony Famiglietti knackt mit Bailey den Weltrekord über eine Meile. Am Ende stoppt die Uhr bei 3:59 min. Flott!!!

Canircross SRC2018

Hunde sind beim SRC gerne gesehen.

Da uns immer wieder Fragen zu dem Thema erreichen, hier noch einmal der Passus dazu aus unseren SRC-FAQ:

Beim Seidenraupen-Cross ist das Führen von Hunden erlaubt. Voraussetzung dafür ist die Eignung des Läufers und des Hundes, das Führen an der Leine und eine entsprechende Versicherung.
Wir gehen davon aus, dass Hundehalter, die beim SRC mit ihrem Hund laufen, dieses Unterfangen vorab getestet haben. Denkt bitte daran, dass ihr euch in einem Pulk von Läufern aufhaltet und es entsprechend „wuschelig“ ist. Das muss der Hund mitmachen können. Wenn ihr euch unsicher seid und ihr erst einmal testen möchtet, ordnet euch an das Ende des Feldes.
Auf keinen Fall dürfen Läufer durch Hunde (und Leine) behindert und ggf. gefährdet werden.


SRC2015: Dogs allowed, Canicrosser wieder am Start

Hunde sind beim SRC2015 wieder erlaubt, wenn sie angeleint, in Menschenmassen ruhig und versichert sind. Auf dem Foto sind Kira rechts, Mathilda und Duke (von rechts) auf der gefürchteten Treppe am Hülser Berg zu sehen. Am Sonntag sind sie jedoch nicht am Start, das Herrchen ist zu faul ;-)

Hunde sind beim SRC2015 wieder erlaubt, wenn sie angeleint, in Menschenmassen ruhig und versichert sind. Auf dem Foto sind Kira, Mathilda und Duke (von rechts) auf der gefürchteten Treppe am Hülser Berg zu sehen. Am Sonntag sind sie jedoch nicht am Start, das Herrchen ist zu faul 😉

Wie auch schon im vergangenen Jahr sind Hunde beim SRC2015 erlaubt. Voraussetzung ist natürlich, dass sie angeleint sind, in Menschenansammlungen dauerhaft ruhig bleiben und ein entsprechender Versicherungsschutz besteht.

Grundsätze, die für jeden Canicrosser so normal sind wie die Butter aufm Brot! Cani-WAS? Hier, in unserem Artikel aus dem vergangenen Jahr, erfahrt ihr mehr über die interessante Sportart, die Mensch und Tier verbindet, und fit hält.

Und so freuen wir uns, auch diesmal wieder einige der Canicrosser am Start zu haben, unter anderem auch in der Teamwertung…

Wer sich noch anmelden möchte, kann dies online hier noch bis Freitag, 19 Uhr, erledigen. Oder natürlich am Veranstaltungstag vor Ort. Nachmeldungen werden für den ersten Lauf zwischen 9.30 und 10.30 Uhr angenommen, für den zweiten bis 11 Uhr. Nachmeldegebühr: drei Euro. Haltet bitte Kleingeld bereit.


Noch vier Tage: Judith und Hannah – ein gutes Team auf sechs Pfoten

Judith Krethen mit Husky Hannah.

Judith Krethen mit Husky Hannah.

Cross- und Traillaufen – das ist Natur pur und bietet Menschen viel Spaß. Viele Läufer nehmen immer öfter ihre Hunde mit ins Gelände und erleben so doppelten Spaß. Mensch und Hund bleiben so gleichsam fit. Es gibt verschiedene Arten von Sport, die man mit seinem Hund durchführen kann, und eine davon ist Canicross. Genau dieser Sportart geht Judith Krethen mit Hannah, einem Husky-Mix, seit acht Monaten nach. Sie hat für den Seidenraupen-Cross gemeldet – natürlich nachdem wir alle offenen Fragen abgeklärt hatten.
Die wichtigste, die der Sicherheit, vorne weg: Hannah bleibt immer an Judith – oder umgekehrt. Passieren kann nichts. Zudem wird Judith mit ihrem Hund hinten laufen, viele Läufer werden sie gar nicht, oder erst im Ziel, sehen.

Judith: „Canicross, also das Crosslaufen mit Hund, ist eine Sportart, die dem Zughundesport entsprungen ist. Der Hund läuft hierbei vor seinem Menschen an einer ruckgedämpften Leine, die möglichst auf Spannung sein soll.“ Auch sonst ist Hannah an die Leine gewohnt: „Sie ist in Waldgebieten immer an der Leine, auch bzw. gerade wenn wir Sport mit ihr betreiben. Durch die kurze Leine habe ich ein hohes Maß an Kontrolle über sie – und ich durfte bis jetzt die Erfahrung sammeln, dass ein angeleinter Hund von entgegenkommenden Joggern und Läufern viel angenehmer aufgenommen wird als ein abgeleinter Hund, der ihnen zwischen die Beine läuft oder sie vielleicht zur Begrüßung unverhofft anspringen möchte und von seinem Herrchen nicht abgerufen wird bzw. werden kann.“ All das wird mit Hannah definitiv nicht passieren, versichert Judith. „Zum Einen liegt mir persönlich etwas daran, dass mein Hund nicht negativ auffällt. Und zum Anderen ist Hannah an sich eher der gemütliche, energiesparende Typ Hund. Wenn sie in ihrem Lauftrott ist, reagiert sie kaum noch auf Außenreize. Andere Hunde, Fahrradfahrer, Pferde, Läufer – alles ist ihr bekannt und uninteressant.“

Was ebenfalls für Hannah spricht: Sie begleitet Judiths Lebensgefährten und sie selber bei den wöchentlichen Treffen mit der Laufgruppe und kennt Menschenansammlungen ebenfalls aus dem Hundesport. Die anderen Teilnehmer brauchen also keine Angst vor Hannah zu haben. Gleichwohl kann Judith verstehen, dass einige Läufer manchmal durchaus unangenehme Erlebnisse erleiden mussten. „Und dann gibt es Menschen, die keine speziellen, schlechten Erfahrungen gemacht haben, aber einfach aus anderen Gründen keinen Kontakt zu Hunden haben möchten. Nicht jeder mag Hunde und das ist auch völlig in Ordnung. Darauf bin ich als Hundehalterin eingestellt und gebe mir immer große Mühe, mit gutem Beispiel voranzugehen.“

Natürlich hat Judith auch einen sportlichen Grund, beim Seidenraupen-Cross mitzumachen: Die üblichen Canicross-Wettkampfstrecken verlaufen zwischen 2,5 und sechs Kilometer und werden eher als Sprint mit einem galoppierenden Hund gelaufen. Hannah ist, huskytypisch, jedoch eher ein gemächlich trabender Dauerläufer. Damit entspricht sie ganz meinem eigenen Läufernaturell. 🙂 Ihre Stärke liegt eher in der Distanz, denn in der Geschwindigkeit. Diese Distanz möchten wir zunehmend ausbauen.“

Wie schon erwähnt: Judith möchte sich „ganz weit hinten“ einordnen, wie sie selber sagt. „Die wenigsten Teilnehmer werden den Hund überhaupt zu Gesicht bekommen. Auch sonst werde ich darum bemüht sein, dass wir für alle anderen Teilnehmer unauffällig sind und niemanden in seinem Lauf stören. Wir fallen sowieso eher in die Kategorie Genussläufer und sind absolut nicht auf einen Kampf um Spitzenzeiten aus. Wir möchten nur ins Ziel kommen. Aus den vielen Canicross-Rennen, die wir bisher absolviert haben, sind wir es ebenfalls gewohnt, für überholende Läufer Platz zu machen.“

Wer Interesse an dem Thema hat, kann sich hier informieren:
Der erfahrene Ultraläufer Gero Töppner ist gemeinsam mit seinen Hunden bereits bei vielen Veranstaltungen gelaufen, unter anderem beim Sachsentrail. Impressionen vom Sachsentrail mit Hund könnt ihr bei Interesse hier (Facebook) finden: https://www.facebook.com/pages/LaufHunde-eV/1458797484337257
Auch Bernd Spring geht bei Long-Distance-Läufen seit Jahren mit seinen Hunden an den Start. Er hat zu dem Thema auch schon einige Texte geschrieben und online veröffentlicht – unter anderem geht es da auch darum, wie Hundehalter sich verantwortungsvoll und mit der gebührenden Rücksichtnahme für alle anderen Teilnehmer bei einem Laufevent verhalten sollten. Die Homepage von Bernd und seinem Team: http://www.lennyracingteam.de/. Teil 1 seines Berichts beim Pfotenläufer-Blog: http://pfotenlaeufer.de/mit-hund-unter-laeufern/. Teil 2 des Berichts: http://pfotenlaeufer.de/mit-hund-unter-laeufern-teil-2-reviere-finden-und-markieren/
Die Links oben beziehen sich erstmal nur auf die Erfahrungen von Läufern, die mit ihren Hunden an “normalen” Laufveranstaltungen teilnehmen bzw. teilgenommen haben. Falls sich ein geneigter Leser nun auch für den Zughundesport Canicross interessiert, empfehle ich den Blick auf folgende Internetseiten:
http://www.canicross-nrw.de/
https://derhundling.de/ausbildung-kurse-seminare/zughundezentrum
Und die richtige Ausrüstung für diesen Sport (inklusive hervorragender Beratung) bekommt ihr hier: http://www.simply-outside-shop.de/

Sollte übrigens doch etwas passieren: Hannah ist bei der Stadt Duisburg regulär gemeldet und per Hundehalterhaftpflichtversicherung versichert. Die Hundehalterhaftpflicht versichert pauschal bis 10.000.000 Euro für alle Personen-, Sach- und Vermögensschäden.

Und dann noch etwas in eigener Sache
Wie nähern uns dem Lauf – unweigerlich 😉 Um am Sonntag ein Chaos zu vermeiden, bitten wir euch, wenn ihr denn dann noch starten wollt, die Online-Anmeldung wahrzunehmen. Sie schließt übrigens am Freitag. So erspart ihr uns und euch lästige Wartezeiten am Nachmeldestand. Wahrscheinlich könnt ihr ja jetzt schon absehen, ob ihr am Sonntag starten möchtet (das Wetter wird wohl gut) – zögert also nicht.
Das gleiche gilt übrigens auch für die Überweisungen. Noch immer sind leider etliche Teilnehmer der Zahlungsaufforderung nicht nachgekommen. Und wie schon einmal erwähnt, kostet es uns viel Mühe und Zeit, da ständig hinterher zu jagen. Zudem natürlich auch immer die Frage offen bleibt, ob der- oder diejenige überhaupt kommt, wenn er denn dann nicht gezahlt hat. Was wiederum die Planung nicht erleichtert. Und auch das Handling am Sonntag nicht einfacher macht…
Schaut bitte in die vorläufige Starterliste, ob ihr hier aufgeführt seid. Nur Personen, von denen wir einen Zahlungseingang registrieren konnten, sind dort gelistet (Stand 11.10.2014). Seid ihr nicht in der Liste, habt aber bezahlt, so kontaktiert uns doch bitte unter seidenraupen_krefeld@gmx.de. Danke!!!


Canicross – schon gehört?

Durch ein Interview von Achim Achilles (http://www.achim-achilles.de/laufthemen/aus-aller-welt/21054-laufen-mit-hunden-warum-canicross-laeufer-schneller-macht.html) bin ich auf die Sportart Canicross aufmerksam geworden – und habe dabei festgestellt, dass das NRW-Headquarter in gar nicht allzu weiter Entfernung zu Krefeld liegt, nämlich in Nettetal. Dort gibt es sogar nen Lauf zu dieser Sportart, bei der die Läufer sich mehr oder weniger von ihrem Hunde ziehen lassen (http://canicross-nrw.de/Canicross-Nettetal/1,000001010785,8,1).

Ich will jetzt keinen dazu überreden, sich allein deswegen nen Hund anzulegen, denn das ist Voraussetzung für diese Sportart, aber neue Trends kann man ja immer mal im Auge behalten. Schließlich rennen wir ja mittlerweile durch Wasser und über Berge. Wer weiß, was als nächstes folgt 😉