Maren bei der Weltmeisterschaft, Tanja in Frankfurt, Manu beim Drachenlauf

Das Wochenende hat es in sich: Maren Hackel startet bei der Canicross-Weltmeisterschaft in Leipa, Tanja Gebhard ist beim Frankfurt-Marathon am Start und Manuel Kölker konnte einen der raren Startplätze beim Drachenlauf im Siebengebirge ergattern.

Maren bei der Canicross-WM in Leipa.

Wenn das nichts ist: Maren ist bei der Canicross-WM in Leipa dabei. Sie startet an der Schwarzen Elster, die sich durch die Region zwischen Magdeburg, Leipzig und Berlin schlängelt, in der Klasse „Damen Veteranen II (50 bis 59 Jahre).“ Beim heutigen ersten Durchgang konnte sie ihr Können bereits unter Beweis stellen. Auf der 4,2 Kilometer langen Strecke legte sie eine Zeit von 16:15 min vor, mit der sie auf Platz 16 rangiert. Ganz zufrieden war sie allerdings nicht: „Mein Hund ist aufgrund mehrerer Verletzungen völlig untrainiert. Und ich war noch angeschlagen und ebenfalls nicht vernünftig vorbereitet. Aber dabei sein ist ja schließlich alles.“ Verfolgen könnt ihr Maren unter https://my.raceresult.com/256846/live, am Sonntag folgt der zweite Lauf.

Tanja nutzte den Brezellauf im Vorfeld des Frankfurt-Marathons für ein lockeres Warmup.

„Land unter“ erwartet Tanja in Frankfurt, die wahrscheinlich vor ihrem letzten Marathon auf deutschem Boden steht. Der Startplatz ist noch ein Relikt aus der Corona-Zeit, der aktuelle und auch zukünftliche Fokus liegt auf dem Trail. „Ich laufe gemütlich und ohne Ambitionen. Alles andere wäre unrealistisch, nachdem ich die vergangenen neun Monate auf lang und Höhenmeter trainiert habe. Im Oktober habe ich zwar wieder Intervalle geballert und an der Geschwindigkeit gearbeitet, aber das wird die letzten Monate nicht kompensieren. Ich hatte noch nicht einmal einen Trainingsplan, es wird ein Marathon aus dem Stand heraus.“ Ein Tracking ist über die Frankfurt-Marathon-App möglich.

Diese Strecke wartet auf Manu.

Ein wirkliches Training hatte auch Manu zuletzt nicht. Nach der Pause nach dem Berlin-Marathon und einigen Wochen Müßiggang erwarten ihn nun knackige 26 Kilometer inklusive 1100 Höhenmeter. „Ich habe Bock, aber auch durchaus Respekt. Ich kenne das Siegengebirge von einigen Trainingsläufen. Dort geht es gefühlt ja nur auf und ab.“ Nahezu alle Berge des Siebengebirges werden angelaufen, geschnitten oder gar überquert, gefürchtet es vor allem der letzte Anstieg zum Ziel. Von Königswinter müssen die Teilnehmer noch einmal alle Kräfte mobilisieren: Vier Kilometer, von 31 Meter auf 462: Oha!

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen