Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Beiträge mit Schlagwort “Hülser Bruch

Waldpflegearbeiten: Teile im Stadtwald und Hülser Bruch gesperrt

Aufgepasst heißt es für viele Läufer ab heute: Der Kommunalbetrieb Krefeld rückt ab Montag, 12. November, im Stadtwald und im Hülser Bruch an mehreren Stellen aus, die von Läufern hoch frequentiert werden. Betroffen sind auch Teile des Seidenraupen Cross.

Im Stadtwald führen Mitarbeiter der Forstabteilung Waldpflegearbeiten auf der Stadtwaldinsel durch. Dort werden einzelne Rotbuchen und Stileichen gefällt. Dies ist nötig, um genügend Licht auf den Waldboden zu bekommen, damit eine natürliche Waldverjüngung entstehen kann.

Diese Stelle im Stadtwald bleibt die kommenden Tage zu.

Zudem wird damit den verbleibenden Bäumen die Möglichkeit gegeben, ihre Kronen weiter zu entfalten und vital zu bleiben. Die Arbeiten beginnen voraussichtlich am Montag, 12. November, und dauern etwa eine Woche. Während der Arbeiten können Radfahrer und Spaziergänger den betroffenen Bereich nicht passieren.

Im Hülser Bruch setzt sich das Eschentriebsterben leider weiter fort.  Das durch den Pilz „Falsches Weißes Stengelbecherchen“ (Hymenoscyphus fraxineus) verursachte Sterben der heimischen Esche konnte sich trotz der trockenen Bedingungen im Sommer weiter ausbreiten. Aktuell sind zwei größere Bereiche im Hülser Bruch betroffen. Der erste Bereich befindet sich zwischen Hölschendyk und Damwildgehege auf dem Hülser Berg, der zweite Bereich liegt östlich des Melmsträßchens bzw. nördlich des Plankerdyks und des Inrather Bergs. Wegen der abgestorbenen und geschwächten Eschen ist die Verkehrssicherheit in diesen Bereichen stark gefährdet, sie müssen gefällt werden. Die Arbeiten beginnen ebenfalls am Montag, 12. November, und dauern etwa eine Woche. Während der Fällungen können Radfahrer, Spaziergänger oder Reiter die betroffenen Bereiche kurzfristig nicht passieren.

Aus Sicherheitsgründen muss die Maßnahme durch eine vollmechanisierte Holzerntemaschine, einen sogenannten Harvester, durchgeführt werden. Eine manuelle Aufarbeitung der Bestände mit dem eigenen Personal ist nicht möglich, da sich sehr viel Totholz in der Krone befindet und es zu schweren Unfällen kommen kann. Der Kommunalbetrieb bedankt sich für das Verständnis.


Hülser Bruch wird „geputzt“

Auch wenn die illegal abgeladenen Müllhaufen am Inrather Berg mittlerweile durch die GSAK abtransportiert sind, sieht es hier und da im Hülser Bruch leider noch immer wild aus. Aus diesem Grund startet der Hülser Bürgerverein mit seiner Arbeitsgemeinschaft „Aktion Saubere Stadt“ zusammen mit vielen freiwilligen Helfern den großen Frühjahrsputz am Samstag, 10. März.

Ab 10 Uhr geht es vom Parkplatz Hölschen Dyk aus dem Müll an den Kragen. Auch Schulkinder, Vereine und Nachbarschaften befreien dann das Hülser Bruch und die Umgebung von Folien, Zigarettenschachteln, Bauschutt, Altreifen, Dosen, Flaschen und anderen Hinterlassenschaften gedankenloser Zeitgenossen.

Alle Helfer werden mit Handschuhen, Mülltüten und Pickern ausgestattet und sind bei ihrem Einsatz haftpflicht- und unfallversichert. Der städtische Fachbereich Grünflächen stellt ein Kombifahrzeug samt Fahrer, die Stadtreinigungs-Gesellschaft GSAK stellt ein Müllpressfahrzeug mit Fahrer zur Verfügung und übernimmt die Kosten der Entsorgung.


Seltene Buschwindröschen an der SRC-Strecke – und wie die Wege durchs Bruch überhaupt entstanden

Am Rand der Strecke des Seidenraupen-Cross, an der Ecke Hölschen Dyk, Rohrammerdyk, also bei Kilometer eins und sechs (der kleinen Runde), erblühen jetzt – und nur für wenige Wochen – die seltenen Buschwindsröschen. Sie sind ein Beispiel für die Artenvielfalt im Hülser Bruch, die es noch nicht lange gibt. Ihre Geschichte hängt auch mit der Entstehung der Wege durchs Bruch, über die der SRC verläuft, zusammen.

Wenn ihr wissen wollt, wo ihr überhaupt langlauft und was sonst noch so links und rechts erblüht, lest weiter…

30a030fb-2d53-4112-9f1e-c8d900fc11d0

Die Buschwindröschen blühen nur für kurze Zeit.

Neben dem weißblühenden Buschwindröschen, das die Wiese unter den Bergahornen in ein schönes Grün-Weiß taucht, ist auf der knapp 500 Quadratmeter großen Fläche auch das im satten Gelb stehende Scharbockskraut und der violette Gundermann zu sehen, beide jedoch seltener. Die Frühjahrsblüher nutzen die sich bietende, nur wenige Wochen lange, ökologische Nische. Weil die Bäume über ihnen noch keine oder nur kleine Blätter tragen, schnappen sie das Sonnenlicht auf, speichern mittels der Photosynthese gewonnene Energie und locken mit ihren Blüten Insekten an, die gerade erst aus der Winterstarre erwachen. Damit tragen sie entscheidend dazu bei, dass die Population sich wieder neu aufbauen kann.

Einige der Frühblüher haben heilende Kräfte

Dass das Scharbockskraut seltener auftaucht, liegt daran, dass es oft als erste Blume im Frühjahr an Wiesen und Waldrändern sowie an Gräben erblüht und seine Zeit nun schon fast wieder abgelaufen ist. Das Hahnenfußgewächs wurde früher als Reiseproviant auf Seereisen mitgenommen, da sein hoher Vitamin C-Gehalt gegen die tödliche Vitaminmangelkrankheit Skorbut half. Die Pflanze sollte allerdings nur vor der Blüte geerntet werden, da sie ansonsten giftig ist. Der Gundermann, auch Gundelrebe genannt, wird in der Volksheilkunde als Heilpflanze verwendet, ist aber für viele Tiere, darunter Pferde, giftig. Beliebt ist er dagegen bei den Hummeln. Das Buschwindröschen, ein Hahnenfußgewächs, kommt in Auwäldern wie dem Hülser Bruch und Gebüschen vor, und wächst vorwiegend auf Kalk- und Lehmböden. Die weißen Blüten öffnen sich erst bei Sonnenschein im Laufe des Tages.

„Wir müssen richtig darum kämpfen, dass diese Pflanzen hier wachsen können“, schildert Ernst Schraetz. Dass es die Fläche im Hülser Bruch überhaupt in dieser Form gibt, ist ihm und seinen Mitstreitern vom Naturschutzbund zu verdanken. Ringsherum gebe es landwirtschaftlich genutzte Flächen. Dünger und Gülle seien nicht die allerbesten Freunde der Pflanzenwelt. Viel deutlicher wird aber der Missstand ein paar Meter weiter. Dort haben Brombeersträucher fast den kompletten Boden überwuchert, Laub liegt herum, Gehölze machen sich breit. „Das ist zwar auch Natur, aber eben nicht förderlich für zum Beispiel das Buschwindröschen“, sagt der Initiator und Mitgründer des Naturschutzbundes Krefeld/Viersen. Und da genau dieses ein hohes Lichtbedürfnis im Frühjahr hat, machen sich Schraetz und Kollegen schon im Winter daran, die Fläche von den Störenfrieden zu befreien und den Frühjahrsblühern Raum zur Entfaltung zu geben.

Blüh-Spektakel dauert nur wenige Wochen

Viel Mühe für das kurze Vergnügen, denn sobald die Blätter der Bäume den kleinen krautartigen Pflanzen am Boden das Licht nehmen, ist das Spektakel schon wieder vorbei. Rund sechs Wochen blühen die Pflanzen im März und April. „Aber nur durch so eine Pflege ist es möglich, diese Arten zu erhalten“, schildert Landschaftspfleger Theo Malschützky und erinnert an eine Wiese im Forstwald, die schon bald unter dem Laub verschwand und den Frühjahrsblühern keine Heimat mehr war. Und so werden diese kleinen, aber dennoch nützlichen Pflanzen immer seltener. Das Buschwindröschen ist in Krefeld nur noch an drei Standorten anzutreffen, auch andere Pflanzen kämpfen ums Überleben.

Vor 150 Jahren war noch alles Sumpf

Die Waldwirtschaft trug enorm dazu bei, dass es im Hülser Bruch überhaupt solche Pflanzen und Bäume gibt. Sie machte aus dem Sumpfgebiet ein bewaldetes Gebiet. „Vor 150 Jahren standen hier noch keine Bäume, da war hier alles versumpft. Weder nutz- noch begehbar“, erklärt Malschützky. Dann aber wurden die sogenannten Meliorationswälle aufgeschüttet, die an vielen Stellen das Bruch bis heute prägen. Unten sammelte sich das Wasser, oben konnten Bäume wachsen. „Der Holzbedarf in dieser Zeit war enorm, also musste man zu solchen Maßnahmen greifen.“ Der Sumpf wurde bewaldet, mit ihm kamen auch weitere Pflanzen.

Und die Dyks, die Deiche. Sie bilden heute die vielen Wege, die durch das Bruch führen und auf denen Teile des Seidenraupen-Cross verlaufen. Angelegt wurden sie nach einem einfachen Maßstab: Links und rechts wurden Gräben mit jeweils einer Breite von einer preußischen Rute (3,76 Meter) gegraben, die Masse wurde in der Mitte auf dem Dyk aufgeschüttet, der ebenfalls eine Rute breit war. So war es den Waldarbeitern möglich, an die Hölzer zu gelangen und diese abzutransportieren.

Ihr habt noch mehr Lust bekommen, beim SRC2016 mitzulaufen. Dann hier entlang, zur Anmeldung.


Am Samstag eigentlich die WZ gelesen?

Na, wer hat von euch denn am Samstag die WZ gelesen? In einer neuen Serie stellt sie nämlich die von uns vorgestellten Laufstrecken dar…finden wir ganz schön cool. 😉

Die WZ-Version gibts auch online, und zwar hier. Etwas epischer fällt natürlich unsere Version aus, die es hier gibt. So oder so: Der Lauf macht einfach Spaß!

WZ vom 18. Juli 2015

WZ vom 18. Juli 2015


Der Bussard ist zurück – und wir haben die Lösung!!!

Läufer im Hülser Bruch, aufgepasst. Der Bussard, vor dem wir immer mal wieder warnten und vor dem wir auch schon das ein oder andere mal wegspurteten, ist zurück – oder war nie weg. Die Westdeutsche Zeitung berichtete heute von aktuellen Attacken. Wie auch in den vergangenen Jahren ist sein Revier der Bereich südlich des Boomdyks zwischen Rohrammer- und Sperberdyk, den die Stadt auch schon einmal abgesperrt hatte – und der auch ein Teil des Seidenraupen Cross ist (aber keine Angst, im Oktober haben wir ihn dort noch nie gesehen).

Neben dem Trick mit dem Stock, gibt es übrigens noch einen weiteren, wie uns Stadtförster Arno Schönfeld-Simon vor einiger Zeit mal erzählte: Caps mit Augen.

Ist klar, haben wir bislang gedacht, gibts ja auch wie Sand am Meer. 😉 Doch dann haben wir so etwas am Sonntag selber gesehen. Und können sagen: Die gibts wirklich…wie geil!!!

Hilft gegen Bussard-Attacken!!!


Lange Runde durch das Hülser Bruch

Ein uns nicht ganz unbekannter Schreiber veröffentlicht aktuell via Presseamt eine Serie über Laufstrecken in Krefeld. Gerne übernehmen wir diese, um euch vielleicht auf den ein oder anderen unbekannten Pfad unserer schönen Stadt zu lenken. Im dritten Teil geht es durch das Hülser Bruch und dabei auf großen Teilen der Strecke des Seidenraupen-Cross entlang.

Der Flöthbach wird mehrmals überquert. Er umfließt den Kapuzinerberg.

Der Flöthbach wird mehrmals überquert. Er umfließt den Kapuzinerberg.

Das Hülser Bruch ist das El Dorado der Krefelder Läufer, die nicht so sehr auf den „normalen“ Lauf stehen. Denn mit seinen drei „Bergen“, dem Hülser Berg, dem Kapuzinerberg und dem Inrather Berg bietet er Trailläufern fernab von Mittelgebirgen und hochalpinen Gegenden zumindest eine kleine Möglichkeit, in die Höhe zu schweifen. Alle drei Berge bieten übrigens trotz ihrer geringen Höhe an einigen Stellen knackige Anstiege, die einen schnell aus der Puste bringen. Das Hülser Bruch ist übrigens häufig Schauplatz von Läufen: Der Krefelder Gesundheitslauf führt auf einer flachen Fünf-Kilometer-Route bis an den Hülser Berg und zurück zum Start am Sportplatz Hölschen Dyk. Eine ähnliche Route wird auch bei „Vera Beckers läuft“ gelaufen, bei der der Krefelder Schulstadtmeister gesucht wird. Der erstmalig ausgetragene Seidenraupen-Cross begeisterte die Crossläufer, die über alle drei Berge liefen.

Zwischen dem Kapuzinerberg und dem Inrather Berg, am Parkplatz Flünnertzdyk, Ecke Langen Dyk, startet die heutige Route. Wer übrigens ein GPS-fähiges Handy besitzt, sollte dies zur Sicherheit mitführen. Zwar sind die Wege im Bruch fast alle parallel zueinander angelegt worden – und damit recht leicht zu orten – doch wer sich hier nicht auskennt, kann schnell die Übersicht verlieren. Los geht’s, und zwar zunächst die steile Rampe auf den „linken“ Berg, den Kapuzinerberg. Der Weg hinauf auf die ehemalige Hausmülldeponie ist bis auf den Anfang und das Ende recht einfach zu laufen. Oben angekommen bietet sich am Gipfelkreuz, 77 Meter über dem Meeresspiegel, ein toller Blick über Krefeld. Doch verschnaufen wollen wir hier noch nicht. Wer möchte, kann eine steile Passage einbauen, ansonsten geht es den gleichen Weg wieder hinunter. Wir halten uns auf dem letzten Stück aber links, um über den Flöthbach und am Anglersee vorbei Krefelds höchsten Berg zu erklimmen. Kurz nach dem See geht es auf den Inrather Berg. Er ist eine ehemalige Bauschuttdeponie, auch Kriegstrümmer lagern hier und luken hin und wieder durch das dichte Geäst hindurch. Bis auf 87 Meter führt der Weg, der den Berg gleich zweimal umrundet – nicht steil, aber stetig. Eine Panorama-Aussicht gibt es von oben nicht, da auf dem Gipfel Bäume wachsen. Auch hier gibt es nur den einen Weg hinunter. Unten geht es nach links weiter, über den Sprudeldyk (benannt nach einer ehemaligen Mineralquelle) und dann nach links und direkt wieder rechts in den Johansenweg. Dieser windet sich durchs Bruch, was sicherlich attraktiver ist, als einen der vielen langen Geradeaus-Wege zu laufen. Nach rund 1,5 Kilometern schlängelt er sich über den Plankerdyk, dann geht es rechts herum, Richtung Norden über den Sankertgraben bis zum Steeger Dyk.

Der Sankertgraben stellt den Hauptvorfluter für das östliche Hülser Bruch dar – für den westlichen Teil ist der Flöthbach zuständig. Benannt nach dem „Sankert“, einem Feuchtgebiet südlich des Flünnertzdyks, wurde der Graben angelegt, um das Hülser Bruch trocken zu legen. Die „Meliorationsgräben“ entwässern vielfach in den Sankertgraben. Diese Gräben, sie erinnern vom Aussehen ein wenig an Spargelanbau, begegnen einem während des Laufs fortwährend. Ihren Namen haben sie aus dem Lateinischen „Meliorare“, das bedeutet verbessern. Durch die Anlage von Gräben und Wällen wurde im 19. Jahrhundert das Bruch nutzbar gemacht, aus dem Sumpf wurde ein Wald. Auf den im regelmäßigen Abstand aufgeworfenen Wällen konnten Bäume wurzeln, während in den angelegten Gräben dazwischen das anstehende Wasser abgeführt wurde. Noch vor rund 150 Jahren waren Bruch und Hülser Berg weitgehend waldfrei. Heide bestimmte das Bild.

Nachdem der Steeger Dyk überquert ist, geht es kurz nach rechts und dann nach links in den Junkersdyk. Er hat seinen Namen vom Seidenhändler Johannes Junkers, der den Krefelder Wanderklub gründete. Nach einer Linkskurve geht es dann rechts zum Hülser Berg. Er ist die höchste natürliche Erhebung in Krefeld (immerhin 63 Meter hoch) und durch die Saale-Eiszeit vor 150 000 Jahren entstanden. Das aufgeschichtete Geröll, welches die Gletscher von Skandinavien kommend vor und unter sich her- und mitschoben, blieb nach dem Abtauen zurück. Der Weg zum Berg ist nach dem ehemaligen Konrektor der Hülser Schule, Heinrich Mertens, benannt. Unsere Route führt nach rechts und an der zweiten Kreuzung nach links. Vorbei am Gedenkstein für Mertens erreichen wir die Eremitenquelle und Reste einer Wallanlage. Sie ist die einzige bekannte Befestigung aus vorrömischer Eisenzeit (500-300 vor Christus) am linken Niederrhein. Das Befestigungswerk besteht aus einem Wall und zwei Gräben, die heute noch bis zu zwei Meter hoch und 1,5 Meter tief sind. An der Eremitenquelle fand der Legende nach einst ein Einsiedler Rast. Weitere Bodenvertiefungen, die uns auf dem holprigen Weg begegnen, sind Tonkuhlen, ehemalige Abbaustellen der Lehmstecher. Über den Weg geht es nun, mal auf, mal ab, bis zum Johannesturm – wer mag, kann die 29 Meter oder 163 Stufen erklimmen, um einen traumhaften Blick über den Niederrhein zu erhaschen. Wieder unten geht es Richtung Bergschenke. Vor dem Spielplatz aber nach links und dann über einen breiten Weg steil nach unten auf den Talring. Vielen ist er im Winter als perfekte Schlittenabfahrt bekannt.

Der Lauf führt nun entlang des Talrings bis zur vierten Abbiegemöglichkeit nach rechts, dem Reitweg folgend Richtung Hubertushof, und dann in den kleinen Weg auf der rechten Seite. Dieser schlängelt sich durch dichten Wald auf den Rohrammerdyk. Diesen laufen wir bis zum Steeger Dyk, dem wir in Richtung Hüls folgen, aber schon nach wenigen Metern queren, um in das Melmsträßchen einzubiegen. Nach 500 Metern bietet sich auf der rechten Seite noch einmal die Möglichkeit, ein Stück des Helmut-Mertens-Wegs zu laufen. An seinem Ende biegen wir nach links und laufen nun den einzigen asphaltierten Teil unserer großen Runde, den Langen Dyk. Jetzt ist es nur noch ein knapper Kilometer – fertig!

http://www.krefeld.de/C1257455004E4FBF/html/527137D366A567C3C1257C22004FDDE8?Opendocument

Und auch die WZ druckte den Bericht: http://www.wz-newsline.de/lokales/krefeld/stadtleben/huelser-bruch-auf-zum-seidenraupen-cross-1.1528456

Weitere Laufstrecken findest du hier.


Borgmann-Gutscheine für die Platzierten

Intersport Borgmann llAuf die Plätze, fertig, los! Wenn am Sonntag, 20. Oktober, die Teilnehmer des Seidenraupen-Cross mit diesen Worten auf die Runde durch das Hülser Bruch geschickt werden, steht der Spaß im Vordergrund: rauf auf die Berge, über wellige Wege und dunkle Pfade und zum Abschluss durchs Gestrüpp. Das Natur-Erlebnis wird einzigartig sein und steht absolut im Vordergrund. So ist das nun einmal bei Trail- und Crossläufen, die von ihrer Beschaffenheit ja überhaupt nicht mit Straßenkursen zu vergleichen sind.

Und doch muss es natürlich auch eine erste Läuferin und einen ersten Läufer geben, der durchs Ziel kommt. Beide dürfen sich nicht nur über Ruhm und Ehre freuen, sondern auch über einen 100-Euro-Gutschein von Intersport Borgmann. Die Zweiten erhalten einen 50-Euro-Gutschein, die Dritten einen 25-Euro-Gutschein. Hört sich doch klasse an, oder?

Infos zum Lauf gibts hier: https://seidenraupen.wordpress.com/seidenraupencross2013/allgemeine-informationen/
Und zur Anmeldung geht es übrigens hier lang: https://seidenraupen.wordpress.com/seidenraupencross2013/anmeldung/


Goldener Läuferherbst in der Sportstadt Krefeld

Krefeld ist Sportstadt durch und durch. Gerade die Läufer kommen in den folgenden Wochen und Monaten voll auf ihre Kosten. Fast im Zwei-Wochen-Rhythmus gibt es verschiedene Läufe – mal länger, mal kürzer, mal locker, mal ambitioniert. So dürfte für jeden etwas dabei sein. Neben einigen etablierten Läufen ist auch ein ganz neuer dabei. Dabei geht es ins „Krefelder Hochgebirge“.

Den Beginn macht aber zunächst der 3. Hospizlauf am Sonntag, 8. September. Start ist beim Veranstalter, dem SC Bayer Uerdingen, am Löschenhofweg 70, vor dem Fitness-Zentrum „Time-Out“. Von hier schlängelt sich die Route durch Uerdingen, Bockum und Cracau bis in die Innenstadt. Das Ziel ist das Hospiz am Blumenplatz. Einige Besonderheiten weist der Lauf auf: Es gibt keine Zeitnahme, da es darum geht, gemeinsam zu laufen. Läufer und Walker können nicht nur am Löschenhofweg starten, sondern bei drei verschiedenen Punkten – und zwar nach 3,5 Kilometern beim Verberger Friedhof neben dem Hockeyplatz des Crefelder HTC, nach weiteren drei Kilometern bei der DRK-Schwesternschaft (Hohenzollernstraße 91) und nochmal Kilometer weiter beim Rathaus. Von hier sind es dann nur noch 1,5 Kilometer. Gelaufen wird in Gruppen mit unterschiedlichem Tempo. Daran richtet sich die jeweilige Startzeit am „Time-Out“ und folglich auch an den Zwischenstopps. Die entspannteste Gruppe, die der Walker mit einem Schnitt von zehn Minuten pro Kilometer (Min/km), starten um 10.30 Uhr, die schnellste, Läufer mit fünf Min/km, um 11.27. „Es ist nicht nur ein bewegtes, sondern auch ein bewegendes Bild, wie die Läufer gemeinsam am Hospiz ankommen“, sagt Karin Meincke, Oberin der DRK-Schwesternschaft. Denn alle Läufer, 500 sollen es in diesem Jahr werden, sammeln sich im Stadtgarten zum großen Finale am Blumenplatz. Hier erwarten die Läufer nicht nur Live-Musik, sondern auch Informatives rund um das Hospiz und Führungen. „Der komplette Erlös kommt dem Hospiz zugute“, erklärt Veranstaltungsleiter Julien Thiele. Shuttle-Busse bringen übrigens nicht nur Gepäckstücke zum Ziel, sondern fahren die Starter auch wieder nach Uerdingen zurück. Infos und Anmeldung (sieben Euro, inklusive Teilnehmer-Shirt) bis zum 2. September unter www.scbayer05.de.

Weiter geht es am Sonntag, 22. September mit dem 4. Gesundheitslauf, ausgerichtet von den Helios-Kliniken, der AOK und dem Lokalrundfunksender Welle Niederrhein. Start und Ziel ist auf der Bezirksportanlage Hüls am Hölschen Dyk. Der Startschuss fällt um 11 Uhr, gelaufen wird auf einem flachen, fünf Kilometer langen Rundkurs durch das Hülser Bruch – entweder eine oder zwei Runden. Das Startgeld beträgt fünf Euro und kommt dem Projekt „Bewegte Kids“ zugute, das auf die Förderung von Sport und Bewegung bei Kindern setzt. Es werden nicht nur die schnellsten Läufer und das größte Team prämiert, erstmals gibt es auch eine Familienwertung: Unter allen teilnehmenden Familien (mindestens ein Kind unter 14 Jahren und ein Erwachsener) wird ein Überraschungspreis verlost. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.krefelder-firmenlauf.de.

Am Tag der Deutschen Einheit, Donnerstag, 3. Oktober, veranstaltet der DJK/VfL Forstwald ab 10.30 Uhr zum 2. Forstwalder Herbstcross auf dem Sportplatz Bellenweg und auf Waldwegen. Nach den Bambini- und Schülerläufen erfolgt um 13.30 Uhr der Start des fünf Kilometer langen Hauptlaufs. Der teilnehmerstärkste Verein oder Kindergarten des Bambinilaufs erhält einen Pokal. Jeder Teilnehmer, der das Ziel erreicht, bekommt ein Überraschungsgebäck, eine Urkunde und ein T-Shirt. Das Startgeld beträgt vier bis fünf Euro. Infos und Anmeldung unter www.herbstcross.de.

Downhill-Passage auf dem Inrather Berg.

Downhill-Passage auf dem Inrather Berg.

Ganz neu im Laufkalender ist der Seidenraupen-Cross der gleichnamigen Laufgruppe Seidenraupen Krefeld am Sonntag, 20. Oktober, ab 11 Uhr. Vom Start am Hölschen Dyk/Langen Dyk geht es über unbefestigte Wege und Trampelpfade bis zum Kapuziner Berg, den es über einen steilen Anstieg zu erklimmen gilt. Auch auf den benachbarten Inrather Berg, mit 87 Metern immerhin Krefelds höchste Erhebung, rennen die Teilnehmer. Hier und da haben die Organisatoren auf der zwölf Kilometer langen Strecke noch kleine Überraschungen eingebaut, um den Lauf nicht zu alltäglich werden zu lassen, wie sie selber sagen. Das Startgeld beträgt zehn Euro, Infos und Online-Anmeldungen (bis zum 15. Oktober) stehen unter https://seidenraupen.wordpress.com/seidenraupencross2013/allgemeine-informationen. Mit den Einnahmen wollen die Seidenraupen das Filmprojekt „Emra und Dabo“ unterstützen. Bei dem geplanten Spielfilm des Krefelders Jan Philipp Weyl mischen sich Entwicklungshilfe in Äthiopien und die spannende Geschichte der Freunde Emra und Dabo. Der eine wird Gangster, der andere ein berühmter Läufer.

Der traditionellste Lauf im Herbst ist der 42. Krefelder Martins-Crosslauf des CSV Marathon am Sonntag, 10. November. Um 11 Uhr geht es auf der Bezirkssportanlage Gladbacher Straße mit den Bambiniläufen los, der Hauptlauf über fünf Kilometer startet um 14.05 Uhr. Die Laufstrecke führt wie immer über Rasen-, Aschen- und Asphaltwege und weist kleine Hindernisse auf. Meldungen nimmt der CSV bis zum 4. November entgegen und zwar postalisch (Eheleute Boeck, Postfach 101128, 41543 Kaarst), per Telefon 02131 603111, per Fax 02131 381544 oder per E-Mail an e-und-r.boeck@t-online.de. Jeder erfolgreiche Teilnehmer erhält zu seiner Urkunde traditionell einen Weckmann.

Die Läufe im Überblick:
Sonntag, 8. September: 3. Hospizlauf (Uerdingen bis Innenstadt)
Sonntag, 22. September: 4. Gesundheitslauf (Hülser Bruch)
Donnerstag, 3. Oktober: 2. Forstwalder Herbstcross (Forstwald)
Sonntag, 20. Oktober: 1. Seidenraupen-Cross (Hülser Bruch inkl. „Gebirge“)
Sonntag, 10. November: 42. Martins-Cross (Bezirkssportanlage Gladbacher Straße)


Anmeldung für den Seidenraupen-Cross freigeschaltet

Downhill-Passage auf dem Inrather Berg.

Downhill-Passage auf dem Inrather Berg.

Die Anmeldung für den Seidenraupen-Cross am Sonntag, 20. Oktober, 11 Uhr, ist freigeschaltet. Ab sofort bis zum 15. Oktober nehmen wir online eure Anmeldungen für unsere Premieren-Veranstaltung entgegen. Die Teilnahmegebühr beträgt zehn Euro pro Person. Was ihr dafür bekommt: Hauptsächlich Spaß.

Die Strecke mit Start und Ziel an der Ecke Hölschen Dyk / Langen Dyk ist zwischen elf und zwölf Kilometer lang. Sie verläuft zu 85 Prozent auf nicht-asphaltierten Wald- und Wanderwegen durch das Hülser Bruch und hält einige Überraschungen bereit. Der Kapuziner Berg und der Inrather Berg werden erklommen, zudem gibt es hier und da einige knifflige Stellen, die alles von euch abverlangen werden.

Okay, okay – ihr werdet sagen, dass diese Berge im Vergleich zu den Alpen eher als Hügel durchgehen (und habt Recht!) – aber Vorsicht: Auch im „Krefelder Hochgebirge“ kommt man schnell ins Schwitzen. Wartet es ab!

Hinweise zur Route und weitere Infos gibt es hier. Wenn ihr darüber hinaus noch Fragen habt: Schickt uns eine E-Mail an seidenraupen_krefeld@gmx.de.

Wir freuen uns auf euch!