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Moritz on fire: Nach dem Training zum Wettkampf, zum Kegeln und zum Tanzen

Moritz Mayntzhusen hat sich am Samstag einen starke Brise Dauerstrom geleistet: Zunächst ging es zum Schwimm-Training, denn bei der kommenden Vereinsmeisterschaft bei Bayer stehen die Zeichen auf Attacke. Dann ab zum Pölvensee, wo der erste Teil der Winterlauf-Serie des LC Nettetal anstand. Bei besten Bedingungen überquerte er nach 43:19h als 101. (Männer: 96., M35: 11.) die Ziellinie. Am Abend folgte  noch Kegelsport und Tanzsport! Kommentar am Sonntagmorgen (kurz vor dem Auslaufen): „Ich bin ein wenig im Essig.“ Komisch 😉


Mayntzhusen kämpft sich durch die Seenplatte

Moritz 2

Moritz, hier beim E-See-Triathlon.

Moritz Mayntzhusen hat beim ersten Lauf der Winterlauf-Serie des LC Nettetal über zehn Kilometer Platz lediglich 102 belegt. Er war nach 43:47min im Ziel und wurde dadurch 13. in der M35. Es gewann Armin Gero Beus (SV Sonsbeck) in 34:09min.

Natürlich kann Moritz das Ding viel schneller laufen, er ging aber mit Magenproblemen an den Start. „Mir war die ganze Zeit schlecht“, so Moritz, der sich trotzdem durchkämpfte und dafür den Titel „Seidenraupen der Woche“ erhält. Daumen hoch!

 


Nach dem Schock: Mayntzhusen auf Kurs

Moritz Mayntzhusen war der einzige Starter der Seidenraupen am Samstag beim 10km-Winterlauf in Nettetal. Mit der Zeit von 41:08min befand er sich im Dunstkreis seiner Bestzeit. Platz 60 und 7 in der M35 bestätigen eine gute Frühform. Es gewann Tobias Hibbe von der ATG Aachen in 32:08min.

Überschattet wurde der Lauf von einem Notfall: Ein Läufer war noch vor dem Lauf zusammengebrochen und musste wiederbelebt werden. Nach Informationen an der Strecke verlief die Reanimation erfolgreich. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Lauf musste daher mit einer halbstündigen Verspätung beginnen.


Das Duell: Kölker gegen Keflezighi

Die Zusage für den Boston-Marathon. Geilomat!!!

Die Zusage für den Boston-Marathon. Geilomat!!!

Seit gestern steht fest: Der Boston-Marathon 2015 steht unter dem Motto „Kölker gegen Keflezighi“. Das Team USA für die 119. Auflage des berühmtesten Marathon am 20. April wurde gestern bekannt gegeben – und natürlich steht mit Meb Keflezighi der Titelverteidiger auf der Starterliste. Er gewann im Vorjahr in 2:08:37h.

„So langsam beginnt man ja im Januar mit dem Aufstellen eines ungefähren Trainingsplans. Ich bin guten Mutes, muss allerdings erst noch die überschüssigen Weihnachts-Kilos runterbekommen“, so Manuel Kölker, dem erstmals mit 2:58:55h (Barcelona 2014) die Quali für den Boston-Marathon gelang. „Die 50 Minuten laufe ich auch noch heraus!“ 😉

Ein weiterer Wettkampf stand eigentlich am Wochenende auf dem Schirm: Der erste Lauf der Nettetaler Winterlauf-Serie über zehn Kilometer. Allerdings wurde der beliebte Lauf wegen des prognostizierten Unwetters soeben abgesagt und auf den 7. Februar verschoben (Quelle: http://www.lc-nettetal.de/).


Seidenraupen erneut im Bestzeitenrausch

Die Seidenraupen haben am Wochenende Schallmauern durchbrochen. Dabei war mit Lisa Milena (!), Lisa, Henne und mir ein Quartett beim ersten Lauf (10k) der Winterlauf-Serie in Duisburg am Start, Moritz ging über die 12,5k beim zweiten Lauf der Winterlauf-Serie in Nettetal.

Und es regnete nicht nur vom Himmel, sondern auch Bestzeiten – zum Teil Verbesserungen um gefühlte Welten. Allen voran Henne. Er pulverisierte seine Bestzeit um über eine Minute und kam nach 36:51min in Duisburg ins Ziel. Platz 19 von über 3000 Startern (und Platz zwei in der AK M22) kann sich sehen lassen, ebenso wie ein Foto auf Runnersworld.de: http://www.runnersworld.de/laufevents/1-lauf-der-duisburger-winterlaufserie-fotos.312974.htm#122

Bis Kilometer vier hatte ich mich an Hennes Versen geheftet, dann aber einen Gang zurückgeschaltet, weil ich mir nicht vorstellen konnte, das Tempo auf Dauer halten zu können – immerhin hatten wir bis dahin konstant Kilometer-Zeiten von um die 3:40min gelaufen. Doch nach ein, zwei Kilometern hatte ich das Bummelzug-Tempo schon wieder verworfen – was soll denn schon passieren. Also wieder schneller – und schließlich bei 37:19min durchs Ziel, bedeutet Platz 27 und sechs in der AK35 (an diese Zahl muss ich mich erst einmal gewöhnen) und die Verbesserung der PB um über eine Minute. Das Intervall-Training unter der Woche hat sich also scheinbar gelohnt.

Doch auch unsere Mädels zeigten Biss. Lisa Milena überzeugte bei ihrer Premiere mit starken 55:15min (384./50. W22), die Umzugs-/Arbeits-/Handball-gestresste Lisa Szymanski brachte es bei ihrem ersten Start in der „großen Serie“ auf 57:02 (462./57. W22). Das lässt für den 8. März hoffen, wenn es über 15k geht.

André Pollmächer (rhein-marathon-düsseldorf e.V.) gewann übrigens souverän. Nach 31:51 Minuten durchlief Deutschlands bester Marathonläufer 2013 den Zielbogen im Leichtathletik-Stadion. Die beste Frau war Angela Minke (Rosellen Neuss) mit 38:48min.

Moritz überzeugte dagegen in Nettetal beim zweiten Lauf der dortigen Winterlauf-Serie. Nach 12,5k finishte er als 56. (5. in M30) in 51:46min, was ebenfalls neue PB bedeutet. Es siegte Jörn Hansen (LG Alpen) in 40:58min, Seidenraupen-Cross-Gewinner Magnus Gödiker wurde Sechster in 45:10.

Ein Glückwunsch geht in diesem Zusammenhang an die Wanderhoden aus Moers, die dort zur „Mannschaft des Jahres“ gekürt wurden. Geile Sache, wir freuen uns für euch und sehen uns bestimmt auf einem der kommenden Läufe.


Ein Samstag bei den Seidenraupen: Flashmop, Arbeiten, Shoppen, Kicken…und, stimmt, Laufen!

Es waren schon höchst interessante Aktivitäten, denen die Seidenraupen am Samstag so nachgingen. Vor allem deswegen interessant, denn nur einer schaffte es tatsächlich, die Laufschuhe anzuziehen.
Moritz ging mit gutem Beispiel voran, fuhr nach Nettetal und lief bei tollem Wetter den Zehn-Kilometer-Lauf rund um die Krickenbecker Seenplatte. Mit der Teit von 41:54min wurde er 71. und Vierter in der AK M30. Es gewann Jörn Hansen von der LG Alpen in flotten 33 Minuten. Seidenraupen-Cross 2013-Gewinner Magnus Gödiker kam in 35:21min ins Ziel (Platz 7).

Und die anderen Seidenraupen? Kickten Hallenfußball (https://seidenraupen.wordpress.com/2014/01/12/zwei-seidenraupen-holen-die-hallenfusball-stadtmeisterschaft/), ließen die Kreditkarte glühen (Eva & Manu), mussten arbeiten (Henne) oder beteiligten sich an einem Flashmop. Dabei legte sich Ali für ein paar Minuten auf den Neumarkt, um auf miserable Pflege-Zustände in Deutschland zu erinnern. WZ und RP haben den Flashmop eingefangen, auf dem WZ-Foto kann man Ali sogar erkennen! Fight for your right!


Canicross – schon gehört?

Durch ein Interview von Achim Achilles (http://www.achim-achilles.de/laufthemen/aus-aller-welt/21054-laufen-mit-hunden-warum-canicross-laeufer-schneller-macht.html) bin ich auf die Sportart Canicross aufmerksam geworden – und habe dabei festgestellt, dass das NRW-Headquarter in gar nicht allzu weiter Entfernung zu Krefeld liegt, nämlich in Nettetal. Dort gibt es sogar nen Lauf zu dieser Sportart, bei der die Läufer sich mehr oder weniger von ihrem Hunde ziehen lassen (http://canicross-nrw.de/Canicross-Nettetal/1,000001010785,8,1).

Ich will jetzt keinen dazu überreden, sich allein deswegen nen Hund anzulegen, denn das ist Voraussetzung für diese Sportart, aber neue Trends kann man ja immer mal im Auge behalten. Schließlich rennen wir ja mittlerweile durch Wasser und über Berge. Wer weiß, was als nächstes folgt 😉


Berge laufen – aber wie?

Manch einer träumt davon, die Alpen zu erklimmen oder den Kilimanjaro zu besteigen – bei manch einem bleibt es nicht beim Traum. 😉

Dabei ist das Bergel laufen gar nicht so einfach, wie man sich vorstellen kann. Schon nach wenigen Schritten ist die Puste weg, wenn man nicht den Stil anpasst. Ein paar Tipps hat da natürlich Lauf-Guru Achim Achilles in petto. Genau die wollen wir euch nicht verschweigen. Klickt hier: http://www.achim-achilles.de/laufthemen/trainingstipps-fuer-laeufer-laufen-training/20968-finde-deinen-sport-berglauf.html

Am Wochenende startet zudem die Nettetalter Winterlauf-Serie. Sie hat sich in den vergangenen Jahren vom Geheimtipp zum absoluten Magneten gemausert. Rund 1000 Läufer werden erwartet, auch Henne Hahn denkt an einen Start, während Don Manollo gleich gen Unterfranken startet und dort seine Runden ziehen wird.

Schönes Wochenende!!!


Bestzeit in Nettetal

(mak) Das kann sich doch sehen lassen: beim ersten Lauf nach dem Tar ne persönliche Bestzeit. Yep, denn der gestrige Halbmarathon in Nettetal war erneut ein gutes Pflaster für mich. Mit offiziellen 1.26.16 war ich zehn Sekunden schneller als im Vorjahr. Am Ende bedeutete das Rang neun im Gesamtklassement und in der Ak Platz drei.
Ärgerlich,dass ich nicht direkt im Ziel auch über die Ziellinie gegangen bin, sondern noch herumgetrödelt habe, ehe man mir sagte dass es noch fünf weitere Meter zu absolvieren gilt. Es wäre allerdings bei ner 1.26 geblieben,da die Uhr direkt vor meinen Augen umsprang. Wäre ich penibel,würde ich darauf herumreiten,auch die Startlinie einige Sekunden nach Startschuss überquert zu haben, aber wir waren ja nicht bei irgendeinem professionell organisierten Halbmarathon, sondern beim kleinen, aber feinen Hm um die Krickenbecker Seenplatte.
Das Wetter war nahezu perfekt,vielleicht nen paar Grad zu kalt. Aber die Wintersonne legte zumindest in den Momenten,in denen sie durch das Laub kam,eine wohlige Wärme auf die Läufer. Das war besonders bei den Passagen Gold wert, auf denen einem der Wind eisig entgegenbließ.
Vom Start weg ging es gut und flott los,wobei ich nicht überpacen wollte. Ich hatte mir nen 4er-Schnitt für die ersten Kilometer vorgenommen,was aber direkt zu den Akten gelegt werden musste. Denn leider ließ mich meine Uhr bzw der Laufsensor komplett im Stich,so dass ich nach Gefühl laufen musste. Sehr bald verstreute sich das Feld, lediglich ein Läufer im schwarz-weißen Dress schien ungefähr mein Tempo zu laufen, vielleicht einen Tick schneller. Als Fixpunkt wollte ich ihn daher nicht nehmen, eine Gruppe, wie im vergangenem Jahr, an die ich mich hängen konnte, gab es aber nicht.
Und so lief ich Kilometer um Kilometer allein durch die Herbstwelt in Nettetal. Traumhaft, wie sich die Sonne in den Seen spiegelte, und wie sich die Flüsschen und Bäche drumherum durch die Felder und Wiesen schlängelten. Ebenso traumhaft der Planwagen mit grölenden Männern, der mich fast in die Böschung gedrängt hatte.
Nach und nach kassierte ich einige Läufer, sah aber den genannten Läufer immer noch am Horizont, auch wenn es zwischenzeitlich bestimmt 30 Sekunden waren, die er mittlerweile vor mir lag.
Auf der letzten der drei Runden schwanden bei ihm wohl die Kräfte, denn er kam immer näher (meine KmZeiten waren dagegen fast konstant). Am letzten Kilometer lag er dann noch rund zehn Sekunden vor mir, hatte dann aber beim Anstieg,den die Läufer dort zu erklimmen haben, noch Power. Als dann sein Laufkumpel am Rand stand und ihn einige Meter begleitete, wusste ich, dass es schwer wird. Ich habe ihn leider nicht mehr gepackt, der Holländer aus Venlo, wie es sich später herausstellte, war acht Sek schneller.
Der Sieg dagegen ging an Christoph Uphues aus Rhede,der in 1.11 gewann. Flott. Den Namen kann man sich übrigens merken, mit Jahrgang 1993 liegt noch ne große Zukunft vor ihm.

Fazit: Ich war überrascht, dass ich meine Zeit aus dem Vorjahr bestätigen bzw verbessern konnte, da ich damals davon profitierte, in einer Gruppe gewesen zu sein. Das war diesmal anders, zeigt aber auch, dass das gestern ne ganz gute Vorstellung war.


Halbmarathon voraus

So, haken wir das schöne Wetter ab. Draußen zieht es zu und es wird spürbar kälter. Wäre ja auch zu schön, den ganzen Oktober bei 20 Grad erleben zu müssen. Das Wochenende verspricht Bodenfrost und Maximaltemperaturen um die acht Grad…und den Halbmarathon in Nettetal.

Der beliebte Lauf bildet den Jahres-Abschluss der Laufsportveranstaltungen der LC Nettetal und lockt zahlreiche Läufer aus Nah und Fern an den Poelvennsee (51.361599,6.256456.). Das mag sich ironisch anhören, ist aber ernst gemeint. Der Lauf führt über drei 7km-Runde durch die malerische Krickenbecker Seenplatte, über Nette und Renne und vorbei am Schloss Krickenbeck. Dabei läuft man sogar über die Schlossallee. Der Kurs ist bekannt für seine schnellen Zeiten (hier lief ich 2011 meine PB von 1.26h), hat aber jeweils am Ende einer jeden Runde einen längeren, für den Niederrheiner gemeinen, Anstieg.

So wie es ausschaut, werden Ali und Manu an den Start gehen, Henne und Mitch ziehen das Erlebnis Bundesliga vor, Eva arbeitet und der Rest sitzt auf der Couch. Wer will, kann sich noch gerne anschließen. Start ist um 14.45 am Strandbad Poelvennsee, Abfahrt in KR nen Stündchen vorher. Startkosten: 5 Euro.

 

Markieren sollten sich alle Freunde der Seidenraupen übrigens den 3. November. An jenem Samstag zeigt Sport1 in seiner Sendung „Massive Sports“ um 9.45 Uhr einen ausführlichen Bericht über den Transalpine-Run. Da wir viel dafür getan haben, um von den Kameras eingefangen zu werden, könnte es gut sein, dass wir zu sehen sind. Eine Wiederholung ist für den Samstag darauf geplant.