Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Beiträge mit Schlagwort “Training

Noch freie Plätze im Seidenraupen-Cross-Trainings-Kurs

img_3087

Viktoria Giesen von „My sporty green life“ ist immer gut drauf.

Für den morgen, 29. August, beginnenden Seidenraupen-Cross-Trainingskurs gibt es noch einige freie Plätze. Geleitet wird der Kurs von den Lauftrainern Viktoria Giesen und Daniel de Lorenzo. Beide verfügen über unterschiedliche Schwerpunkte und können sich daher optimal auf die Kursteilnehmer einstellen. Geboten wird ein umfassendes und abwechslungsreiches Training, mit dem die Strecken des SRC am Sonntag, 21. Oktober, mühelos zu meistern sind.

Der Kurs kostet in der Basis-Version 95 Euro und beinhaltet acht Einheiten. Trainiert wird jeweils mittwochs um 19 Uhr an verschiedenen Orten in Krefeld.

Interessierte können zusätzlich den Workshop „Barfußlaufen – Natürlich Gesund Gehen“ am 13. Oktober buchen, dann kostet der Kurs 145 Euro. Zu weiteren Infos und Anmeldung >>> Hier entlang!

img_3086

Daniel de Lorenzo – ein Name, der eigentlich zu einem Profi-Fußballer passt. Dabei ist Daniel von „Ich Natur“ passionierter Läufer. Übrigens gerne auch ohne Schuhe.

Wer sich übrigens fragt, ob es schon Termine für die SRC-Testläufe gibt, die wir stets im Vorfeld durchgeführt haben, um Interessierten die Strecken zu zeigen, dem können wir sagen: Wir sind noch in der Abstimmung. Sobald sich etwas ergibt, teilen wir euch das gerne hier und auf Facebook mit.


Endlich da: Der Vorbereitungskurs für den Seidenraupen-Cross

Du möchtest am Seidenraupen-Cross 2018 teilnehmen und Dich optimal darauf vorbereiten? Dann ist dieser Kurs möglicherweise genau das Richtige für Dich!?

Die Krefelder Lauftrainer Viktoria Giesen und Daniel de Lorenzo haben sich mit ihren unterschiedlichen Stärken zusammengefunden, um Dir ein umfassendes und abwechslungsreiches Training zu bieten. Mit dem Fokus auf Ausdauer, Kraft, Flexibilität und Koordination, abgezielt auf die besonderen Anforderungen eines Trail-Laufes, wirst Du von den beiden Profis zu Deinem Ziel geleitet. Dabei spielt es keine Rolle, ob Du die 6,6 km oder die 16,5 km Strecke laufen willst.

Deine Vorteile

• Professionelle Begleitung und Anleitung bei Deinem Training

• Wöchentlich abwechslungsreiche Trainingsreize

• Zielgerichtetes Training

• Informationen zur Natur des Laufens

• Optimale Betreuung im Kurs von zwei Trainern

• Individuelle Berücksichtigung Deiner persönlichen Ziele

• Optionaler Workshop zur Stärkung und stärkeren Beachtung Deiner Füße

Wann: Mittwochs, 19:00 – 20:30 Uhr | Beginn: 29.08. | 8 Termine

Wo: Verschiedene Orte (z.B. Stadtwald, Hülser Berg)

Trainer: Viktoria Giesen – Lauftrainerin, Personal Trainerin

Daniel de Lorenzo – Lauftrainer, Barfußcoach, Yogalehrer

Teilnehmer: max. 24 Teilnehmer*innen

Preis: 95 €

145 € inkl. Workshop „Barfußlaufen – Natürlich Gesund Gehen“ am 13. Oktober – 11:00 bis 15:00 Uhr (max. 15 Teilnehmer*innen)

Anmeldung: http://www.ichnatur.de/kontakt

My Sporty Green Life – www.mysportygreenlife.de

ichNatur – Schule für natürliche Gesundheit – www.ichnatur.de


Noch elf Tage: Häusle, (Pseudo-)Verletzungen und Luftknappheit

Beim Blick in den Kalender habe ich heute festgestellt, dass es nur noch elf Tage sind, bis der Boston-Marathon ansteht (bzw. in elf Tagen bin ich gerade mittendrin oder schon im Ziel). Wahnsinn, wie schnell die Zeit wieder vergangen ist. In der Woche vor Karneval bin ich in die unmittelbare Zehn-Wochen-Vorbereitung gestartet, demnach läuft nun Trainingswoche neun. Ganz reibungslos verlief die Vorbereitung aber nicht.

Als wir uns Anfang des Jahres zu einem Haus-Kauf samt Sanierung entschieden hatten, war mir klar, dass ich nicht alle Einheiten schaffen würde. Als Trainingstier verfolge ich meine Vorbereitungspläne eigentlich penibel genau, weswegen ich versucht habe, alles unter einen Hut zu bekommen. Einen Großteil des Trainings habe ich so eben frühmorgens vor Job und Arbeit am Haus absolviert, aber hier und da hat es einfach auch mal nicht gepasst. Ich habe allerdings darauf geachtet, dass mir die „wichtigen“ Einheiten, dazu zähle ich das Intervall-Training, die flotten Läufe und die langen Bretter, möglich waren, und davon habe ich alle absolvieren können. Vom Rest vielleicht 80-90 Prozent.

Hier und da hat mir jedoch auch mein Körper versucht, ein Schnippchen zu schlagen – was ich aber nicht als Ausrede o.ä. gelten lassen möchte.
Die im Frühjahr leider dauerhafte Luftknappheit ließ mich auch diesmal verzweifeln. Zwar habe ich mittlerweile Techniken entwickelt, beim Laufen irgendwie so zu atmen, dass es einigermaßen geht. Aber erstens macht es keinen Spaß, mit dem Gefühl zu laufen, ein Stahlträger drückt einem gerade die Lunge ein, und zweitens verformt sich mein Bauch dabei so, dass ich aussehe, als wiege ich 150 Kilo (oder mehr). Ich hoffe nur, dass es in Boston keine Pflanzen oder Gräser gibt 😉

Was hat mich noch geplagt? Bis Mitte März habe ich gerade in den schnellen Einheiten eine leichte Verspannung/-zerrung im hinteren rechten Oberschenkel gespürt. Sie hat mir zum Beispiel eine noch bessere Zeit beim 15k-Lauf in Duisburg vermasselt, da ich nach knapp zehn KM einen Gang  zurückschalten musste. Irgendwann war das Ding dann weg – genauso klammheimlich, wie es gekommen war.

Nebulös ist mir ebenso der ständige Schmerz im „Ringzeh“ am rechten Fuß. Ich habe mittlerweile festgestellt, dass er vor allem dann auftritt, wenn ich keine Schuhe trage oder solche ohne Dämpung bzw. mit sehr flacher Sohle. Leider bleibt dieser Schmerz stets für einige Tage und ist eigentlich in den vergangenen Wochen nie ganz weg gewesen. Bis zum Startschuss in Boston werde ich also darauf achten, immer etwas an meinen Füßen zu haben.

Und bis Boston dürfte auch die Rippen-Prellung (Selbstdiagnose) futsch sein, die ich Jüppi Noack und seinem brachialen Check auf dem Eis der Werner-Rittberger-Halle zu verdanken habe – hoffentlich zumindest. Während ich zwei Tage später noch irgendwie ne geile Zeit beim Halbmarathon in Duisburg raushauen konnte, war danach erst einmal Dauerschmerz im Brustbereich angesagt. Bis heute merke ich die Attacke, du Hund 😉

So, genug gejammert, denn die plötzlichen Schmerzen und Verletzungen so kurz vor einem großen Wettkampf kennt ja irgendwie jeder. Spätestens an der Ziellinie sind sie dann vergessen, Adrenalin und/oder Ibuprofen sei Dank. Wie heißt es so schön: Was uns nicht tötet, macht uns nur hart! 😉


Trainingslager auf Mallorca

Gesund und einigermaßen munter sind die Seidenraupen aus ihrem einwöchigen Trainingslager in Santa Ponsa/Mallorca zurückgekehrt. Dabei wurde die mallorcinische Hitze zu zahlreichen Einheiten zu Land, zu Wasser und in der Luft genutzt. Arbeiten unter Extrembedingungen quasi.

Hoch im Kurs standen die „Seven“, mit denen sich Seidenräupchen Eva aktuell in Form bringt. Sie konnte so ziemlich alle mit dem Zirkeltraining begeistern, zeitweise glich die Finca einer Fitnessbude. Aki hatte sich dagegen eher auf die kurzen Laufeinheiten spezialisiert und Mitch knallte an jedem Tag einen Lauf raus. Dreimal ließ ich mich nicht bitten: Traumhafte Aussichten und Bedingungen wie bei den schönsten Trailläufen waren die Belohnung für die kraftraubende Knochenarbeit, die sich auf dem Rad fortsetzte.

Als Niederrheiner sind ja schon Anstiege wie der Hülser Berg im Bereich „Dicker Brocken“ angesiedelt, die Berge in und an der Serra de Tramuntana (http://de.wikipedia.org/wiki/Serra_de_Tramuntana) sind dann noch einmal in ganz anderen Sphären. Leckomio. Aber auch hier setzte der Belohnungsfaktor irgendwann ein: Hat man sich Serpentine um Serpentine nach oben gearbeitet, öffnen sich auf einmal atemberaubende Täler. Schade nur, dass man die Straßen hinunter nicht ansatzweise herunterbrettern kann, wie man vielleicht möchte. Der Belag ist nicht der beste, zudem kann hinter jeder Kurve ein nicht gerade langsames Auto oder Motorrad erscheinen. Durch die vielen Berge sind die Ziel-Zeiten nur ungefähr zu berechnen, bei beiden Einheiten wurden die angestrebte Trainingsdauer überschritten – und das bei Temperaturen von über 30 Grad. Hossa…

Ebenfalls auf dem Trainingsplan: Schwimmen. Kann man ja am Meer durchaus machen – und wurde auch gemacht. Klassisch in Baywatch-Bux, muss sein.

Im nächsten Beitrag werden wir übrigens über ein ganz anderes Trainingslager berichten – seid gespannt.


Neuer Ground und neue Morgen-Läuferin

Diese Diashow benötigt JavaScript.


Das kommt nicht häufig vor, dass wir in Krefeld und Umgebung einen neuen Laufground entdecken – und dazu noch so einen schönen. Passiert vergangene Woche in Uerdingen/Hohenbudberg/Duisburg. Zwar muss man die wenig spektakuläre Rheinuferstraße passieren, dafür entschädigt einen anschließend die lange lange Route den Rhein abwärts nach Duisburg. Dabei hat man gleich zwei Möglichkeiten: sehr nah am Wasser oder oberhalb auf dem Deich. Beides hat seinen Reiz und kann natürlich hin und zurück kombiniert werden. Die Fotos sollten überzeugen. Vom Zollhof bis zur äußersten Spitze und zurück sind es übrigens 18 Kilometer. Bei starker Sonne ist eine Mützze zu empfehlen, da wenig Schatten geboten wird.

Erstmals morgens dabei: Seidenräupchen Eva!

Erstmals morgens dabei: Seidenräupchen Eva!

Premiere dann heute morgen, denn Seidenräupchen Eva ließ es sich nicht nehmen, die Woche erstmals mit einem Guten-Morgen-Lauf zu beginnen. Toll!


Berlin Marathon 2013 unter 4:00:00

Lang, lang ist’s her als ich (die einzige weibliche Seidenraupe) hier im Blog aktiv war…

Dafür war ich außerhalb des Blogs umso aktiver…

In der vergangenen Woche bin ich trotz unregelmäßigem u ab und an durch ein zwicken im Knie gestörtes Training den Halbmarathon beim 30. Vienna City Marathon gelaufen. Das war ein wahres Erlebnis, die Stadt ist wunderschön und meine Zielzeit auch…1:57:35…das kann sich echt sehen lassen. Ich bin super zufrieden mit dem Ergebnis und habe den Lauf sehr genossen.

Nach einer 1wöchigen Laufpause habe ich die Schuhe heute für’s AOK Laufteam geschnürt und bin beim 25. Korschenbroicher City Run mitgelaufen.
Zusammen mit Marius, Nadine, Sandra, Karsten und zahlreichen anderen Kollegen haben wir viel Spaß beim Lauf gehabt.
Und auch diese Zeit kann sich sehen lassen. Ich habe die Ziellinie des 5km Lauf’s nach 24:17minuten überquert…yeah!!! Danke an Karsten für’s ziehen…

Wow, das war eine erfolgreiche Laufwoche und mit diesen beiden Motivationsschüben begebe ich mich ab nächster Woche auf meine persönliche Laufreise 2013. Das Projekt „Berlin Marathon unter 4:00:00“ kann beginnen…ich habe jetzt genau 23 Wochen Zeit mich auf das Jubiläum in Berlin vorzubereiten. Drückt mir die Daumen das alles gut klappt, ich werde mich auch zwischen durch mal wieder öfter melden, versprochen.

Gute Nacht von Seidenräupchen Eva 😉

20130421-225003.jpg

20130421-225013.jpg


Jetzt aber wieder…

…sorry, dass ich die vergangenen Tage hier ein wenig abgetaucht war, aber irgendwie bin ich nicht dazu gekommen, ein paar Zeilen zu tippen. Man kommt ja auch in ein biblisches Alter 😉 Dafür folgt jetzt ein ganzer Schwung an Informationen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Frozen
Nur einen Tag nach meinem 34. Geburtstag standen 34 Kilometer auf dem Programm – dachte ich zumindest. Im Grunde waren eigentlich nur 32 angesagt, wie später ein Blick in den Plan verriet, aber das machte den Braten auch nicht mehr fett. Bei widrigen Verhältnissen (Schneefall, minus vier Grad, harter Ostwind) hatte ich Glück, auf Mitch und Axel als Pacemaker bauen zu können. Sie begleiteten mich über die ersten 15 Kilometer rund um den E-See. Was folgte, war dann aber eine Tortur: Das Wetter machte endgültig dicht und ließ sogar das Wasser in meinem Trinkrucksack gefrieren. Die Schneeflocken waren mittlerweile so schnell durch den eisigen Wind, dass sie im Gesicht übelst schmerzten. Und passend dazu ging dann aber Lank nicht mehr viel auf den Straßen und Wegen. Zwischen 30 und 50 Zentimeter hoch lag hier der Schnee bedingt durch Verwehungen auf den Feldern: Ein großes Vergnügen! Noch größer war es allerdings, irgendwann nach 34,5 Kilometern in die Badewanne steigen zu können.

Early Bird
Zur großen Freude der Early Bird-Abteilung der Seidenraupen wird es mittlerweile wieder früher hell. Kopflampen und Signalwesten können also ab sofort wieder verpackt werden, denn die Sonne empfängt uns immer früher als noch vor wenigen Wochen.

Hülser Berg
Eine interessante Laufroute wählte ich in der vergangenen Woche am Hülser Berg. Nach einer Einführungsrunde um den höchsten natürlichen Berg Krefelds hatte ich es mir zur Aufgabe gemacht, jeden Anstieg bei maximaler Belastung zu nehmen, um direkt danach den folgenden Abstieg wieder hinunterzubrettern. Gerade im Bereich „Downhill“ hatten Henne und ich ja im vergangenen Jahr beim Transalpine-Run arge Probleme. Vielleicht bringt es ja etwas, das nun hier regelmäßig zu trainieren. Aufsehen erregte ich vor allem bei den Rehen und Hirschen, die doch etwas verdutzt schauten, als ich an ihrem Wildgehege vorbeiraste.

Frankfurt
Traumhaftes Wetter empfing mich am vergangenen Samstag, den ich auf Einladung von Miri und Marc Dimke zusammen mit Seidenräupchen Eva in Frankfurt verbrachte. Vorausschauend, und einer alten Tradition folgend, hatte ich die Laufsachen natürlich mit im Gepäck. Strahlender Sonnenschein und Temperaturen um den Nullpunkt luden zu einer schönen Tour durch den Frankfurter Finanzgürtel und entlang des Mains ein. 16 Kilometer später hatte ich alle Frankfurter Brücken bis Offenbach gesehen und einen richtig schönen Lauf genossen.

Intervalle
Sie zählen zu den unschönen Einheiten im Trainingsplan: die äußerst flotten Intervalle. In dieser Woche waren 3x4000m zu absolvieren, ursprünglich im Marathontempo, heißt in je 18.30 Minuten. Wer mich kennt, weiß, dass ich mich gerne ein wenig quäle, und so bin ich die Intervalle etwas schneller, nämlich zwischen 17 und 17.30 Minuten gelaufen – ob das jetzt gut oder schlecht ist? Keinen Plan.

Pollen
Wie viele andere leide auch ich aktuell sehr unter den ersten Frühblühern. Auch wenn es draußen nach zwei, drei Tagen Frühling wieder Winter ist, sind die Pollen unterwegs und machen mir das Laufen nicht leichter. Mal abgesehen von der triefenden Nase und den geschwollenen Augen sind besonders die Atemwege blockiert. Die Lunge ist schwer, pro Atemzug kommt deutlich weniger Sauerstoff hinein, als sonst üblich. Durch eine mir selbst angeeignete Technik, ich nenne sie „Durch den Bauch-Atmen“, gelingt es mir, die Probleme etwas zu lindern, ganz ohne Einschränkung geht es aber leider nicht. Ich hoffe, dass die Problematik sich bis zum Wien-Marathon am 13. April gelegt hat.

Laaaangsam
Auf den Plänen von Lauf-Guru Herbert Steffny, nach denen ich seit Jahren trainiere, tauchen auch pro Woche auf immer Einheiten auf, die man im gemächlichen 6min/km-Tempo laufen soll – ich tippe mal aus Regenerationsgründen. 6min/km ist allerdings für mich fast eine größere Herausforderung, als zB in flotten 4.30 zu laufen. In sofern war ich glücklich, gestern Eva und Ali im Gepäck gehabt zu haben. So gingen zehn entspannte und schweißfreie Kilometer auch vorbei.

Morgens, 6.30 am Kreisel
Einen doch vielleicht etwas zu lang gewordenen Einblick in die morgendliche Runde gibt es abschließend hier. Wer mag, kann sich den Blockbuster (13 Minuten) natürlich in voller Länge geben. Wir sind allerdings nicht böse, wenn das nicht passiert 😉
Bis morgen – versprochen!