Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Archiv für Januar, 2016

Die Hahner-Twins beim SRC2016

Hahnertwins

Naja, unser Chef-Grafiker müsste wohl noch einmal in die Ausbildung. Oder was meint ihr?

Huch. Ja, huch! So habe ich mich gefühlt, als ich gestern aufgewacht bin. Ich musste mich kratzen, denn ich hatte von einem Zieleinlauf der Hahner-Twins geträumt. Und zwar nicht von irgendeinem, sondern von dem des Seidenraupen-Cross 2016. Lachend flogen sie über das satte Grün am Hülser Sportplatz und überquerten gut gelaunt die Ziellinie. Natürlich in neuer Bestzeit. Quasi Weltrekord. Mindestens. Ich tippe, die beiden spukten mir im Kopf herum, weil sie zuletzt regelmäßig aus ihrem Trainingslager berichteten.

Wie dem auch sei: Mit ganz großer Wahrscheinlichkeit werden Anna und Lisa nicht starten (zumindest gehen wir mal davon aus) und daher auch nicht über die Ziellinie fliegen. Schade.

Aber IHR habt ab jetzt wieder die Chance. Denn ab sofort ist die Anmeldung freigeschaltet. Juchhei! Freude! Jubel! Der SRC2016 geht in diesem Jahr am Sonntag, 23. Oktober, über die Bühne – also wieder am letzten Sonntag der Herbstferien, die ihr so erneut zum ausgedienten Training nutzen könnt! Also, Bleistift spitzen und anmelden! Feuer frei!!!

Und sollten die Hahner-Twins dann doch kommen, würden wir es sicherlich mitteilen. Versprochen…


Moritz, Manu, Matsch und Morast.

Mit dem Polarbear-Trail bei Teuven ist die Mini-Laufserie „Bear-Challenge“ zu Ende gegangen. Von „Polar“ konnte aber nicht die Rede sein: Anders als im Vorjahr, als Schnee und Eis die Strecke bestimmten, war es diesmal milde acht Grad „warm“. Gepaart mit leichten Schauern ergab sich so das Geläuf „tief und matschig“. Moritz (14km) und Manu (22km) stellten sich der Herausforderung, bei der besonders Moritz glänzen konnte. Er belegte am Ende in 1:14:19h Platz 30 der gestarteten 294 Männern. Manu war nach 2:06:22h im Ziel, auf Platz 103 von 321 und vollkommen fertig. „Das hat richtig Bock gebracht“, sagte Moritz im Ziel. Eine Meinung, der sich Manu nur teilweise anschließen konnte. „Auf der zweiten Hälfte des Rennens habe ich gemerkt, dass ich ein paar Tage zuvor noch mit Magen- und Darm-Problemen kämpfen musste. Am Ende bin ich ganz schön auf dem Zahnfleisch gegangen.“

Schon nach kurzer Zeit haben sich die Läufe von Bear Sports, die alle im Umland von Maastricht stattfinden, etabliert. Beim „Polarbear“ gingen 1000 Läufer an den Start, die die Wege mächtig durchflügten. Wobei, Wege? Die ersten 1500 Meter standen ganz im Zeichen „Feld“. Und wer einmal durch ein morastiges Feld gestampft ist, das vor ihm schon hunderte von Läufern passiert haben, weiß, wovon die Rede ist. „Ich habe nach ein paar hundert Metern meine Schuhe fester schnüren müssen, sonst hätte ich sie verloren“, sagt Manu, der es bewusst etwas langsamer angehen ließ. „Mir war nicht klar, wie weit ich wieder hergestellt war, deswegen wollte ich nichts riskieren.“

Anders Moritz: Er ging die Sache forsch an, profitierte zudem davon, noch auf recht jungfräulichem Untergrund laufen zu können. Nach 2,5 Kilometer hieß es dann erstes Mal klettern: hundert Höhenmeter waren zu überwinden, um auf den Kamm des Teuvenerberges zu gelangen. Gut, wenn man sich recht weit vorne positioniert hatte, denn die schmalen Wege ließen auf diesem Abschnitt ein überholen nicht zu. Immer wieder ging es nun rauf und runter, über Stock und Stein, durch viel Nasses. Die Anstiege konnten einen schon gut den Atem rauben, vor allem, wenn man bei jedem Schritt auch noch im Boden zu versinken drohte. Entspannung dann aber erst einmal ab Kilometer 7,5, auf den ein rund 1000 Meter langes Downhill-Stück folgte – ehe es wieder bis KM12 stetig nach oben ging. Mal gemächlicher, mal steiler.

Bei Kilometer zwölf trennte sich dann die Strecke, Moritz war fast im Ziel, Manu musste dagegen noch weiter. Die längste Downhill-Passage des Laufs, von KM12 bis KM15 am Rande des Veursbos und des Broebos, ließ sich leider weniger gut ballern, wie noch zuvor. Dichtes Laub, viele Wurzeln und tiefer Morast verhinderten eine flottere Gangart. Und dann wartete der längste Anstieg des Tages auf die Läufer: von 125 auf 270 Meter. Zahlen, die sich für Alpinisten natürlich wie ein (flacher) Witz lesen, die einen aber trotzdem gut forderten. Noch einmal durchpusten, noch einmal Schlamm und dann ins Ziel…puh!

Noack von der Rolle

Vollkommen von der Rolle präsentierte sich Marcus Noack beim Winterlauf in Köln-Porz. Mit einer Zeit von 40:29min kam er auf Platz 64 (von 452 gestarteten Männern, M35. 7.). Von seiner guten Form, die er noch an Silvester zeigte, scheint nicht mehr viel übrig…bedenklich!


Polarbear-Trail: Durch den Matsch bei Maastricht

Schnee haben wir erwartet, es wird wohl Matsch. Der 3. Polarbear-Trail bei Maastricht wird am Sonntagmorgen wohl ein Kampf gegen Modder und Co. bei vergleichsweise milden Temperaturen. Moritz startet über die 14km-Strecke, Manu machts über die 22km. Hier geht’s zum Streckenplan: http://bearsports.nl/sites/default/files/Parcours%20Polar%20BearTrail.pdf
Und beide gehen nicht ganz fit in die Partie: Moritz plagt sich seit Donnerstag mit Knieschmerzen herum, Manu kommt mit einer gerade erst abgeklungenen Magendarm-Geschichte in das Dorf Teuven, wo der Start für die bisher gemeldeten 1000 Läufer stattfindet (den man sich übrigens hier anschauen kann: https://www.youtube.com/watch?v=5i8o1NwhhNE).
Weitere Impressionen gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=4OBSH1xzZwk.


Mayntzhusen kämpft sich durch die Seenplatte

Moritz 2

Moritz, hier beim E-See-Triathlon.

Moritz Mayntzhusen hat beim ersten Lauf der Winterlauf-Serie des LC Nettetal über zehn Kilometer Platz lediglich 102 belegt. Er war nach 43:47min im Ziel und wurde dadurch 13. in der M35. Es gewann Armin Gero Beus (SV Sonsbeck) in 34:09min.

Natürlich kann Moritz das Ding viel schneller laufen, er ging aber mit Magenproblemen an den Start. „Mir war die ganze Zeit schlecht“, so Moritz, der sich trotzdem durchkämpfte und dafür den Titel „Seidenraupen der Woche“ erhält. Daumen hoch!

 


Kommt die Tour nach KR? 50km von Etappe 2 stehen fest!

Die Tour de France und die Stadt Düsseldorf haben die ersten beiden Etappen der Tour de France 2017 vorgestellt. Von Etappe 2 stehen bislang die ersten 50km fest, noch ist also offen, ob die Tour auch Krefeld passiert.

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13 Kilometer Einzelzeitfahren. Das ist Etappe 1. Grafik: Tour de France

Etappe 1 (am Samstag, 1. Juli 2017), das war klar, findet komplett in Düsseldorf statt. Vom Start an der Messe geht es Richtung City, über die Oberkasseler Brücke nach Oberkassel und über die Rheinknie-Brücke wieder in die rechtsrheinische Innenstadt. Das Feld rast dann über die Kö und die Heinrich-Heine-Allee, um dann wieder zur Messe zurückzukehren. Hier ist auch das Ziel nach 13 Kilometern.

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Die ersten 50 Kilometer von Etappe 2 stehen fest. Grafik: Tour de France

Etappe 2 (Sonntag, 2. Juli) startet in Stadtmitte, bewegt sich dann Richtung Osten ins Neandertal und kehrt über Mettmann zurück nach Düsseldorf. Über die Theoder-Heuss-Brücke geht es auf die linke Rheinseite. Ab da ist die Route noch offen.

Heute Abend gibt es in Düsseldorf eine Veranstaltung, an der auch die Krefelder Verwaltungsspitze teilnehmen wird. Mal sehen, ob es dann schon Hinweise darauf gibt, wohin sich die Radler nach den ersten 50 Kilometern begeben werden. Daumen drücken!

 


Huch – das Kreuz ist weg…

Teilnehmer des Seidenraupen-Cross kennen es als wichtige Landmarke, aber auch für viele Spaziergänger und Gipfelstürmer ist es so etwas wie ein „Endlich oben angekommen“: Das Kreuz auf dem Kapuzinerberg…das im Moment nicht an Ort und Stelle steht, wie uns vergangene Woche aufgefallen ist. Wir haben uns kundig gemacht und wissen nun, dass es zurückkommen soll.

Kapuzinerberg ohne Kreuz

Das bekannte Gipfelkreuz auf dem Kapuzinerberg fehlt zur Zeit.

Rolf Hirschegger, Vorsitzender des Inrather Bürgervereins hatte vor einigen Tagen die Stadt darauf aufmerksam gemacht, dass sich das Kreuz in einer Schräglage befand. Wenig später war es komplett umgebogen. „Das Kreuz an sich ist heil geblieben, es war lediglich in der Fundamentierung gebrochen. Deswegen haben wir es abgebaut und sichergestellt“, schildert Reinhard Possberg vom Fachbereich Grünflächen. Stadtverwaltung und Bürgerverein wollen das Kreuz möglichst bald wieder aufstellen, über das „Wie“ wird noch beraten.

Wie lange schon ein Gipfelkreuz auf dem 77 Meter hohen Gipfel steht, kann weder Hirschegger, noch Possberg sagen. Beide sind sich aber sicher, dass das jetzige Kreuz zur Öffnung der ehemaligen Müllhalde als Freizeitanlage für die Öffentlichkeit am 20. Juni 2004 aufgestellt worden ist. „Aber es hat gefühlt schon immer ein Kreuz dort oben gegeben“, so Possberg. Hirschegger ergänzt: „Das vorherige war aus Holz und stammte von den Pfadfindern. Es wurde leider immer mal wieder angezündet. Als der Kapuzinerberg dann für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, haben der Bürgerverein und einige weitere Vereine aus Inrath das jetzige Kreuz aus Stahl aufgestellt.“ Hirschegger hofft, dass spätestens bis August das Kreuz wieder zurückgekehrt  ist. Dann nämlich plant der Bürgerverein eine Kaffeetafel für Senioren in luftiger Höhe. Und auch für den Seidenraupen-Cross ist es wichtig: Schließlich müssen die Läufer einmal rum und können dabei einen kurzen Blick über Krefeld erhaschen.

Wer den zweithöchsten Berg Krefelds bezwingt (der höchste Gipfel ist der benachbarte Inrather Berg mit 87 Metern, ebenfalls beim SRC im Programm), kommt übrigens an zwei weiteren Kreuzen vorbei, deren Ursprung nicht klar ist. Auf einer kleinen Erhöhung steht ein mächtiges Kreuz, für das sich in der Vergangenheit ein Mitglied aus dem angrenzenden Kleingartenverein besonders stark eingesetzt hat. Zwei Bänke laden zum Verweilen ein. Und etwas weiter bergauf passiert der passionierte Gipfelstürmer seit einigen Monaten ein kleineres Stahlkreuz, das auch mit Blumen umpflanzt ist. Gut möglich, dass es an eine verstorbene Person erinnern soll.

Während also der kleinere Berg über gleich drei Kreuze verfügt, hat der größere Inrather Berg, kein einziges. Dies liegt an der unterschiedlichen Beschaffenheit der Gipfel. Vor allem Büsche sind es, die den oben2 recht kahlen Kapuziner Berg schmücken. Der Inrather Berg, der zum größten Teil aus Kriegsschutt besteht, ist dagegen bis oben mit Bäumen bewaldet.


Hamburg, Duisburg und Zugspitze sind die nächsten Ziele

Das neue Jahr ist noch jung, die ersten Seidenraupen haben sich aber schon festgelegt, was ihr nächster Hauptwettkampf sein wird. So gehen Adam und Aki beim Hamburg-Marathon das Vorhaben an, die 3.15h-Marathon-Marke zu knacken. Für Adam ist es der vierte Versuch, nachdem es in Warschau (3:32h), Düsseldorf (3:18h) und Istanbul (3:20h) nicht geklappt hat. Ein riesiger Schritt wäre es für Aki, der erst im vergangenen Jahr seine Marathon-PB auf 3:50h gestellt hatte, seitdem aber vom Fieber gepackt ist und deutlich mehr kann, als er bislang gezeigt hat.

Sein Marathon-Debüt gibt Stefan in Duisburg am 5. Juni, während Präses Manu hoch hinaus möchte: Er wird im Juli bei „Deutschlands härtestem Marathon“ (so die Werbung des Veranstalters) starten und dabei die Zugspitze erklimmen.

Zuvor warten aber natürlich zahlreiche Vorbereitungsrennen. So sind viele Seidenraupen für den HM in Venlo gemeldet. Eva und Manu laufen zudem zwei Wochen später den HM in Berlin. Weitere Läufe werden mit Sicherheit in der nahen Region zu suchen sein: So bieten sich die Marathon-Veranstaltungen in MG, DU und GE an, da sie alle neben der Hauptdistanz auch kürzere Strecken anbieten.


Forstwald-Rückblick: Noacks siebter Streich glückt

P1020507Zum siebten Mal ging Marcus (links im Foto. Foto: DJK/VfL Forstwald) im Forstwald an den Start – und endlich hat es geklappt: „Ich versuche schon so lange, hier eine 31er-Zeit zu laufen. Toll, dass es jetzt hingehauen hat“, sagte er nach den 8100 Metern, die er am Silvestertag in 31:51 min zurückgelegt hatte. Seit 2009 kamen folgende Zeiten zusammen: 32:19 min, 34:36 min, 32:52 min, 32:32 min, 32:10 min, 32:01 min und nun 31:51 min. Glückwunsch!

Auch für andere Seidenraupen sollte der Silvesterlauf 2015 ein guter werden und mit einer Bestzeit enden: Aki (33:23 min/sechster Start), Moritz (33:26 min/sechster Start) und Eva (40:08 min/dritter Start) besserten zum Teil enorm nach. Moritz ist übrigens 2007 als erste Seidenraupe ever auf dem schwierigen Geläuf unterwegs gewesen. Dafür feierte Adam nun Premiere und gab mit 34:49 min einen flotten Einstand. Schön auch, dass Steffi nach 2013 wieder mit dabei war und die Gastraupen Sandra und Saskia mitzog.
Einzig Raupen-Präses Don Manollo zeigte sich etwas enttäuscht. Er kam nach Verletzungspause nicht richtig in Gang und erreichte mit 32:46 min lediglich die fünftschlechteste Zeit bei seinem sechsten Start im FoWa.

Top5-Zeiten der männlichen Seidenraupen im Forstwald
  1. Hendrik Hahn, 31:14 min (2012)
  2. Manuel Kölker, 31:17 min (2013)
  3. Marcus Noack, 31:51 min (2015)
  4. Marcus Noack, 32:01 min (2014)
  5. Manuel Kölker, 32:10 min (2014)
Top5-Zeiten der weiblichen Seidenraupen im Forstwald
  1. Eva-Maria Neder, 40:08 min (2015)
  2. Eva-Maria Neder, 40:43 min (2014)
  3. Eva-Maria Neder, 42:05 min (2012)
  4. Steffi Khader, 56:25 min (2013)
  5. Sandra Schulz, 59: 30 min (2013)

Krefelder Laufcup: And the winner is…

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Martine und Christoph, hier bei der Siegerehrung nach dem Silvesterlauf im Forstwald, haben auch den Krefelder Laufcup gewonnen. Foto: DJK/VfL Forstwald

Erstmals hatten wir den, wenn auch inoffiziellen, Krefelder Laufcup ausgerufen. Bei den Frauen hat sich nun, nach der Berechnung aller möglichen Platzierungen, Martine Nobili dank ihrer Erfolge beim Seidenraupen-Cross (Sieg), Martinscross (zweiter Platz) und beim abschließenden Silvesterlauf im Forstwald (Sieg) durchgesetzt. Jennifer Marxen landete auf Platz zwei. Dritte wurden Daniela Brokamp und Lisanne Leufgen.

Ebenfalls sehr deutlich war die Entscheidung bei den Männern. Drei Starts, drei Siege: An Christoph Lohse ging am Ende kein Weg vorbei. Arthur Hoffmann, in diesem Jahr auf den kürzeren Strecken unterwegs, gelangen immerhin zwei Siege, so dass am Ende Platz zwei heraus sprang. Dritter wurde die Willicher Nachwuchs-Hoffnung Mohamed Mohumed, der im direkten Aufeinandertreffen mit Lohse am Silvestertag zwar das Nachsehen hatte, aber erneut aufhorchen ließ.

Zum Laufcup: Läufer können bei den sechs Läufen in Krefeld (Gesundheitslauf Hüls, Charity-Run, Herbstcross, Seidenraupen-Cross, Martinscross und Silvesterlauf Forstwald) Punkte durch ihre Top5-Platzierungen sammeln. Am Ende ergibt sich dann so etwas wie eine Rangliste der besten Läufer.

Hier und da gab es Anregungen zu dem System, das wir fortlaufend verbessert haben. Nun hoffen wir, dass es bei den meisten auf Zustimmung trifft. Am Ende ist es natürlich eine Spielerei, aber der ein oder andere schielte schon auf die Liste, wie wir mitbekamen 😉 Vielleicht hat ja im kommenden Jahr ein Sponsor Lust, sich in irgendeiner Art und Weise zu beteiligen?!

Den Endstand gibt es hier: https://seidenraupen.wordpress.com/krefelder-lauf-cup-inoffiziell/zwischenstand/


Wahnsinn: Aki schnellster Ägypter, Eva schnellste W30er im Forstwald

Das hat die Welt noch nicht gesehen: Seidenraupe Aki hat beim Silvesterlauf im Forstwald mit 33:23min nicht nur eine PB für den Rundkurs aufgestellt, sondern auch den Titel „Schnellster Ägypter“ eingeheimst. „Ich bin überglücklich, ich kann es noch gar nicht fassen. Dass mir das auf meine alten Tage noch einmal gelingt, hätte ich nicht gedacht“, sagte Aki, der im Ziel von seinen Gefühlen übermannt wurde und Rotz und Wasser heulte. „Das muss gefeiert werden“, so seine Divise für den späteren Abend. Mit der Zeit wurde er Gesamt-50. und M30-Neunter. Ihm dicht auf den Versen war Moritz, der drei Sekunden später im Ziel war, und 51. und M35-Neunter wurde.

Schnellste Seidenraupen an diesem Tag war Marcus, der für die 8100 Meter lediglich 31:51min (Forstwald-PB) benötigte und damit 28. und M35-Fünfter wurde. Ihm folgte Manu, der nach zweiwöchiger Verletzungspause nicht nur mit 32:46min als 43. und M35-Siebter ein akzeptables Comeback ablieferte, sondern zusätzlich auch den 4100-Meter-Lauf und den zweiten 8100-Meter-Lauf absolvierte. Auf Platz 68 und M45-Achter landete Adam in einer Zeit von 34:49min. Es gewann – wie sollte es auch anders sein – Christoph Lohse in 25:21min.

Auch die Seidenräupchen waren am Start: Steffi landete bei ihrem Lauf-Comeback über die 4100 Meter-Distanz mit 30:38min auf den Gesamt-Rang 296, WJedermann 73. und in der Damen-Wertung 110. Kurz danach waren auch die Gast-Raupen Sandra (34:36min, Gesamt-307., WJedermann 79. und Damen-Wertung 116.)und Saskia (34:42min, Gesamt-308., WJedermann 80. und Damen-Wertung 117.) im Ziel.

Eva lief über die 8100 Meter in 40:08min auf Platz eins der W30 (Gesamt 59., vierter Platz weiblich) > stark!

Fotos: DJK/VfL Forstwald / privat