Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Moritz, Manu, Matsch und Morast.

Mit dem Polarbear-Trail bei Teuven ist die Mini-Laufserie „Bear-Challenge“ zu Ende gegangen. Von „Polar“ konnte aber nicht die Rede sein: Anders als im Vorjahr, als Schnee und Eis die Strecke bestimmten, war es diesmal milde acht Grad „warm“. Gepaart mit leichten Schauern ergab sich so das Geläuf „tief und matschig“. Moritz (14km) und Manu (22km) stellten sich der Herausforderung, bei der besonders Moritz glänzen konnte. Er belegte am Ende in 1:14:19h Platz 30 der gestarteten 294 Männern. Manu war nach 2:06:22h im Ziel, auf Platz 103 von 321 und vollkommen fertig. „Das hat richtig Bock gebracht“, sagte Moritz im Ziel. Eine Meinung, der sich Manu nur teilweise anschließen konnte. „Auf der zweiten Hälfte des Rennens habe ich gemerkt, dass ich ein paar Tage zuvor noch mit Magen- und Darm-Problemen kämpfen musste. Am Ende bin ich ganz schön auf dem Zahnfleisch gegangen.“

Schon nach kurzer Zeit haben sich die Läufe von Bear Sports, die alle im Umland von Maastricht stattfinden, etabliert. Beim „Polarbear“ gingen 1000 Läufer an den Start, die die Wege mächtig durchflügten. Wobei, Wege? Die ersten 1500 Meter standen ganz im Zeichen „Feld“. Und wer einmal durch ein morastiges Feld gestampft ist, das vor ihm schon hunderte von Läufern passiert haben, weiß, wovon die Rede ist. „Ich habe nach ein paar hundert Metern meine Schuhe fester schnüren müssen, sonst hätte ich sie verloren“, sagt Manu, der es bewusst etwas langsamer angehen ließ. „Mir war nicht klar, wie weit ich wieder hergestellt war, deswegen wollte ich nichts riskieren.“

Anders Moritz: Er ging die Sache forsch an, profitierte zudem davon, noch auf recht jungfräulichem Untergrund laufen zu können. Nach 2,5 Kilometer hieß es dann erstes Mal klettern: hundert Höhenmeter waren zu überwinden, um auf den Kamm des Teuvenerberges zu gelangen. Gut, wenn man sich recht weit vorne positioniert hatte, denn die schmalen Wege ließen auf diesem Abschnitt ein überholen nicht zu. Immer wieder ging es nun rauf und runter, über Stock und Stein, durch viel Nasses. Die Anstiege konnten einen schon gut den Atem rauben, vor allem, wenn man bei jedem Schritt auch noch im Boden zu versinken drohte. Entspannung dann aber erst einmal ab Kilometer 7,5, auf den ein rund 1000 Meter langes Downhill-Stück folgte – ehe es wieder bis KM12 stetig nach oben ging. Mal gemächlicher, mal steiler.

Bei Kilometer zwölf trennte sich dann die Strecke, Moritz war fast im Ziel, Manu musste dagegen noch weiter. Die längste Downhill-Passage des Laufs, von KM12 bis KM15 am Rande des Veursbos und des Broebos, ließ sich leider weniger gut ballern, wie noch zuvor. Dichtes Laub, viele Wurzeln und tiefer Morast verhinderten eine flottere Gangart. Und dann wartete der längste Anstieg des Tages auf die Läufer: von 125 auf 270 Meter. Zahlen, die sich für Alpinisten natürlich wie ein (flacher) Witz lesen, die einen aber trotzdem gut forderten. Noch einmal durchpusten, noch einmal Schlamm und dann ins Ziel…puh!

Noack von der Rolle

Vollkommen von der Rolle präsentierte sich Marcus Noack beim Winterlauf in Köln-Porz. Mit einer Zeit von 40:29min kam er auf Platz 64 (von 452 gestarteten Männern, M35. 7.). Von seiner guten Form, die er noch an Silvester zeigte, scheint nicht mehr viel übrig…bedenklich!

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