Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Archiv für Mai, 2013

Seidenraupen stürmen Treppchen

Henne auf Platz eins in der AK M20.

Henne auf Platz eins in der AK M20.

Die Seidenraupen haben – durchaus überraschend – das Treppchen beim Schwafheimer Halbmarathon gestürmt. Manuel da Silva Kölker kam nach 1:24:25h (neue persönliche Bestzeit) ins Ziel und wurde damit Zweiter, gefolgt von Henne Hahn (1:24:48h). Beide gewannen ihre Altersklasse (M30 und M20). Fred Torke gewann nach tollem Finish in 1:24:07h.

Auch die Zeiten der Seidenraupen über zehn Kilometer können sich sehen lassen. Marcus Noack lief nach 41:53 min (Gesamt 19./AK M30 4.), Moritz Mayntzhusen 42:06 min (Gesamt 21./AK M30 5.) und Rene Hebold bei seinem Seidenraupen-Debüt 42:38 min (Gesamt 24./AK M20 6.). Hier siegte Sebastian Rosenberg in 33.53 min.

Der Lauf führte die Teilnehmer aus Schwafheim heraus auf die Felder der örtlichen Bauern. Lange ging es hier umher, ehe eine zwei Kilometer lange Schleife durch den Lauersforster Wald und dann durch Rumeln-Kaldenhaus folgte. Interessant war hier das Stück über einen matschigen Feldweg, der sich deutlich vom Aspahlt unterschied, auf dem zumeist gelaufen wurde. Nach etlichen Links- und Rechtskurven ging es dann paralell zur Düsseldorfer Straße wieder zurück ins Ziel.

Manu (rechts) und Henne (links) mit den Medaillen für den zweiten und dritten Platz.

Manu (rechts) und Henne (links) mit den Medaillen für den zweiten und dritten Platz.

Zumindest das Ergebnis beim Halbmarathon lässt aufhorchen: Zwei Seidenraupen auf dem Treppchen – das gab es wohl noch nie in der Geschichte dieses renommierten Laufclubs. Lange hatten die beiden auch das Rennen dominiert, Manuel führte das Läufervolk über die ersten vier, fünf Kilometer an, ehe Henne bis KM 18 die Führung übernahm. Blau-Gelb dominierte also.
Doch dann kam der 50-jährige Torke und zog an dem Duo, das circa 100 Meter voneinander getrennt lief, vorbei. „Ich hatte einen Steigerungslauf auf dem Programm. Schön, dass es so gut funktioniert hat“, sagte der Sieger im Ziel. Seine Steigerung war enorm, betrug der Vorsprung zwischendurch bestimmt mehrere hundert Meter. Als er die beiden Seidenraupen dann überholte, waren diese überrascht. Henne Hahn: „Ich habe ihn gar nicht kommen gesehen – zack, war er vorbei.“ Manu da Silva versuchte wenig später noch einmal, an den Führenden heranzulaufen, doch der war zu schnell. „Nicht schlecht, was der alte Hase uns da auf den letzten Kilometern gezeigt hat. So fit in dem Alter, wow.“
Immerhin blieb den beiden der Gewinn in den jeweiligen Altersklassen.

Manu ganz oben in der AK M30.

Manu ganz oben in der AK M30.

Rene Hebold zeigte sich bei seinem Seidenraupen-Debüt zufrieden. „Ausgelassene Freude nach erfolgreicher Teilnahme am Schwafheimer Volkslauf … Distanz: 10.000m/ Zeit: 42:45min/ Durchschnittspuls: 173/ Maximalpuls: 187/ Verbrannte kcal: 731! Wünsche allen einen schönen Feiertag“, jubelte er auf seiner Facebook-Seite.

Fazit: Insgesamt ein schöner Lauf durch die Äcker und Wiesen von Schwafheim und Umgebung. Gut organisiert und sicherlich auch im kommenden Jahr eine Reise wert.


Seidenraupen in Schwafheim am Start

Streckenverlauf des Halbmarathons in Schwafheim.

Streckenverlauf des Halbmarathons in Schwafheim.

Die Seidenraupen gehen am morgigen Fronleichnams-Donnerstag beim Schwafheimer Volkslauf (http://www.tv-schwafheim.de/verein/index.php?option=com_content&view=article&id=7&Itemid=15) an den Start. Der Lauf hat Tradition: zum 39. Mal findet er statt, zum 25. Mal über die Halbmarathon-Distanz.

Genau dieses Jubiläum nutze ich, um morgen gut aus den Federn zu kommen. Denn immerhin ist der Start des HM bereits um 9.20 Uhr, das mutet etwas arg früh an. Auf der anderen Seite: Man ist auch früh wieder fertig. Henne kränkelt und überlegt es sich noch , dafür sind Moritz und Mitch (10k) dabei.

Ganz unbekannt ist die Route übrigens nicht – ein kurzes Stück geht durch den Lauersforster Wald, der nördlich des E-Sees liegt und daher bei einer Umrundung des selben gerne noch als Erweiterung mitgelaufen wird. Ansonsten geht es zumeist über Felder, am Schwafheimer Meer vorbei und drei Kilometer durch Rumeln-Kaldenhausen. Moritz hat die Strecke als „sehr trocken“ in Erinnerung, was aber wahrscheinlich am deutlich besseren Wetter in den vergangenen Jahren lag. Immerhin sind drei Wasserstellen vorgesehen, sollte man nicht schon von oben nass genug werden. Lassen wir uns überraschen…

Interessiert am Seidenraupen-Sponsoring?
Bekanntlich gehen Henne und ich in diesem Jahr wieder auf große Reise: Der 4Trails steht an, ein viertägiger Lauf von Garmisch-Partenkirchen durch die Alpen bis nach Samnaun. Heißt: 160 Kilometer, rund 10.000 Höhenmeter.
Der „Spaß“ ist ähnlich kostspielig wie im vergangenen Jahr, weswegen wir wieder nach Sponsoren suchen. Im Grunde bestimmt ihr, wie ihr uns unterstützen wollt, im Gegenzug bieten wir euch hier auf unserer Website und auf unseren Shirts Möglichkeiten, euch zu präsentieren, wenn ihr es wollt. Wenn ihr eigenen Ideen habt: Gerne, sprecht uns einfach an. Und: Kleinvieh macht auch Mist 😉


Stadtwald bald Schilderwald?!

Geht ja wohl mal gar nicht: Ein Radfahrer auf meinem Weg. Bitte benutze den Europaring, hier auf dem Waldweg gefährdest du mich!

Geht ja wohl mal gar nicht: Ein Radfahrer auf meinem Weg. Bitte benutze den Europaring, hier auf dem Waldweg gefährdest du mich!

Es gibt Menschen, die motzen, und motzen, und motzen. Am meisten natürlich über andere. Bei sich selber einen Fehler suchen? FEHLanzeige. Schließlich hat man ja Recht. Oder glaubt, Recht zu haben. Anderen vielleicht etwas zugestehen, sich selber etwas zurück- oder Rücksicht nehmen? Warum auch?
Am Ende meckern dann alle. Dass wir uns dabei selbst einschränken und immer mehr Vorschriften, Reglungen und Gesetze herbeifordern, wird leider häufig übersehen. Ist die Vorschrift erst da, wird natürlich auch über sie gemotzt.

Und so wird es bald im Stadtwald einen Schilderwald geben. Warum? Nun, der Läufer gönnt dem Radler nicht dem Weg, und dem Hundehalter erst recht nicht. Der Radler dagegen regt sich über die freilaufenden Hunde auf, weil sie ihm ins Rad laufen könnten. Und der Hundehalter pocht auf das Recht, den Vierbeiner ohne Leine auf den Wegen herumtollen zu lassen. Außerdem tut der ja nichts, sondern will nur spielen. Und weil jeder natürlich meint, der Stadtwald gehöre ihm ganz alleine und nicht dem anderen, muss nun der Gesetzgeber ran.

Dass die Hunde unangeleint auf den Wegen laufen dürfen, nicht aber im Gebüsch, ist seit einigen Monaten geregelt. Und eigentlich auch, wo Fahrradfahrer fahren dürfen. Laut Landesforstgesetz nämlich auf festen Wegen. Da aber jede Kommune hier nochmal im Speziellen entscheiden darf, sind im Stadtwald nur die asphaltierten Strecken um das Stadtwaldhaus und die Radwanderrouten 2 und 3 für Radfahrer erlaubt. Steht natürlich auch kaum wo, weswegen es auch kaum jemand weiß. Und hat bislang auch kaum jemanden interessiert.
Genau das wird sich jetzt aber ändern. „Bürger haben protestiert“, schreibt die WZ – diesen Bürgern ist also bald zu verdanken, dass wir an jeder Ecke des Stadtwald bald ein „Radfahrer verboten“-Schild hängen haben. So kann der Spaziergänger/Läufer dann also bald den Radler verklagen, wenn dieser es auch nur wagt, einen Abzweig früher zu nehmen – was im weit verzweigten Stadtwald ja durchaus mal vorkommen kann.

Wie gesagt, mit ein wenig Rücksichtnahme aufeinander hätte man das ganze Bohei sicherlich verhindern können. Nichtsdestotrotz haben wir uns schon einmal Gedanken gemacht, was man noch so im Stadtwald erlauben, verbieten oder reglementieren kann. Hier unsere Ideen:

Generell sollten Fußgänger aus dem Stadtwald vertrieben werden. Mehr Freiheit für die Radler!

Generell sollten Fußgänger aus dem Stadtwald vertrieben werden. Mehr Freiheit für die Radler!

Falsche Schuhe. Und zu sportliches T-Shirt. Zudem ist hier U30, bist du schon so alt? Ach, und überhaupt: Heute nur Stammgäste.

Falsche Schuhe. Und zu sportliches T-Shirt. Zudem ist hier U30, bist du schon so alt? Ach, und überhaupt: Heute nur Stammgäste.

Keine Liebeslieder auf dem MP3-Player. Bitte ernst schauen, hier wird ja auch ernsthaft Sport getrieben.

Keine Liebeslieder auf dem MP3-Player. Bitte ernst schauen, hier wird ja auch ernsthaft Sport getrieben.

Waaaas? Ausruhen? Nie im Leben, kannste vergessen. Entweder weiter joggen oder raus ausm Wald!

Waaaas? Ausruhen? Nie im Leben, kannste vergessen. Entweder weiter joggen oder raus ausm Wald!

Dehnen verboten. Wo kommen wir denn da hin, wenn sich hier jeder dehnen möchte? Nachher wird das zur Volkslaune und jeder drückt die Bäume weg.

Dehnen verboten. Wo kommen wir denn da hin, wenn sich hier jeder dehnen möchte? Nachher wird das zur Volkslaune und jeder drückt die Bäume weg.

Bitte keine handelsüblichen Zigis. Im Stadtwald sind nur Sportzigaretten erlaubt.

Bitte keine handelsüblichen Zigis. Im Stadtwald sind nur Sportzigaretten erlaubt.

Zaubertricks verboten, gilt also eigentlich nur für David Copperfield. Also nicht in ne Kiste legen und dann hoch und runter fahren...

Zaubertricks verboten, gilt also eigentlich nur für David Copperfield. Also nicht in ne Kiste legen und dann hoch und runter fahren…

Diese Idylle wollen Sie wirklich mit dem Klingelton aus "Kill Bill" zerreißen? Ich bitte Sie...

Diese Idylle wollen Sie wirklich mit dem Klingelton aus „Kill Bill“ zerreißen? Ich bitte Sie…

Na, erkannt, um was es hier geht? #zurueckindiezukunft Schon McFly klaute den Kiddies ihre komischen Holzbretter und verwandelte sie in ein Skateboard. Ist ja auch viel cooler...

Na, erkannt, um was es hier geht? #zurueckindiezukunft Schon McFly klaute den Kiddies ihre komischen Holzbretter und verwandelte sie in ein Skateboard. Ist ja auch viel cooler…

Weg. Einfach weg. Bitte führen Sie Ihren Hund an einer vielbefahrenen Straße (>Autobahn) aus. In der freien Natur hat er nichts zu suchen...

Weg. Einfach weg. Bitte führen Sie Ihren Hund an einer vielbefahrenen Straße (>Autobahn) aus. In der freien Natur hat er nichts zu suchen…

Das hätten Sie wohl gerne. Statt zu laufen, sich schön mit dem Stapler durch den Stadtwald transportieren lassen. Dann nehmen Sie doch bitte die Segways. Da bekommen Sie nämlich noch nen richtig schicken Helm auf den Kopf und sehen richtig panne aus.

Das hätten Sie wohl gerne. Statt zu laufen, sich schön mit dem Stapler durch den Stadtwald transportieren lassen. Dann nehmen Sie doch bitte die Segways. Da bekommen Sie nämlich noch nen richtig schicken Helm auf den Kopf und sehen richtig panne aus.

Bitte laufen Sie nicht. Sie könnten durch zu viel Geschwindigkeit Schweiß produzieren, der wiederum den Gelbwand-Dünnschnabel-Falter in seiner Population stört.

Bitte laufen Sie nicht. Sie könnten durch zu viel Geschwindigkeit Schweiß produzieren, der wiederum den Gelbwand-Dünnschnabel-Falter in seiner Population stört.

Auch wenn manch einer glaubt, beim Sport lasse sich die Frau fürs Leben (wahlweise den Mann) finden: Ein Lasso brauchen Sie dafür nicht.

Auch wenn manch einer glaubt, beim Sport lasse sich die Frau fürs Leben (wahlweise den Mann) finden: Ein Lasso brauchen Sie dafür nicht.

Außer in Wien sind die Dinger total uncool. #fail

Außer in Wien sind die Dinger total uncool. #fail

Nun gut - das macht vielleicht wirklich Sinn. Hier und dann ist der Boden nämlich nicht ganz so eben und hart, böse Stürze sind also vorprogrammiert. Und wir wollen ja nicht, dass Sie bald ohne Schneidezähne herumlaufen.

Nun gut – das macht vielleicht wirklich Sinn. Hier und dann ist der Boden nämlich nicht ganz so eben und hart, böse Stürze sind also vorprogrammiert. Und wir wollen ja nicht, dass Sie bald ohne Schneidezähne herumlaufen.

Nein, der Stadtwald ist kein Catwalk. Auch wenn man bei der ein oder anderen Joggerin glauben könnte, sie gehe in die Disco und nicht zum Sport. Wo wir wiederum aber eigentlich gar nix gegen haben. Also gegen hübsche Girlz...

Nein, der Stadtwald ist kein Catwalk. Auch wenn man bei der ein oder anderen Joggerin glauben könnte, sie gehe in die Disco und nicht zum Sport. Wo wir wiederum aber eigentlich gar nix gegen haben. Also gegen hübsche Girlz…

Flaschen brauchen wir hier wirklich nicht. Wer den Kilometer nicht mindestens in fünf Minuten schafft, kann direkt wieder nach Hause gehen.

Flaschen brauchen wir hier wirklich nicht. Wer den Kilometer nicht mindestens in fünf Minuten schafft, kann direkt wieder nach Hause gehen.

Feuer im Wald macht wenig Sinn. Vor allem, weil die Seidenraupen eh schon ganz heiße Typen sind.

Feuer im Wald macht wenig Sinn. Vor allem, weil die Seidenraupen eh schon ganz heiße Typen sind.

Sie wollen ernsthaft mit Messer und Gabel essen und einen Becher verwenden? Wir sind hier in der Wildnis: Die Gans wird also roh mit den Fingern verspeist, der Schluck zum Runterspülen kommt direkt aus dem Weiher. Guten Apetitt.

Sie wollen ernsthaft mit Messer und Gabel essen und einen Becher verwenden? Wir sind hier in der Wildnis: Die Gans wird also roh mit den Fingern verspeist, der Schluck zum Runterspülen kommt direkt aus dem Weiher. Guten Apetitt.

Auch wenn wir in der Samt- und Seidenstadt sind, die Krawatte können Sie getrost zu Hause lassen. Es sei denn, Sie joggen im klassischen Zweireiher. Dann lassen wir das mal so gerade durchgehen. Und auch nur, wenn auf der Krawatte kleine Mickey Mäuse drauf sind (diese Modell erhalten Sie entweder in Ihrer örtlichen Verwaltung oder in Ihrer Bank) - ausnahmsweise dürfen Sie dann auch ein kurzärmiges Hemd tragen. Aber auch nur in diesem einen Fall.

Auch wenn wir in der Samt- und Seidenstadt sind, die Krawatte können Sie getrost zu Hause lassen. Es sei denn, Sie joggen im klassischen Zweireiher. Dann lassen wir das mal so gerade durchgehen. Und auch nur, wenn auf der Krawatte kleine Mickey Mäuse drauf sind (diese Modell erhalten Sie entweder in Ihrer örtlichen Verwaltung oder in Ihrer Bank) – ausnahmsweise dürfen Sie dann auch ein kurzärmiges Hemd tragen. Aber auch nur in diesem einen Fall.

Trimm-dich-Pfade sind ja sooooo etwas von oldschool. Gehen ja mal gar nicht. Affig sieht es auch aus, an einer Parkbank herumzuspringen und diese immer wechselnd mit dem  linken und rechten Fuß zu berühren.

Trimm-dich-Pfade sind ja sooooo etwas von oldschool. Gehen ja mal gar nicht. Affig sieht es auch aus, an einer Parkbank herumzuspringen und diese immer wechselnd mit dem linken und rechten Fuß zu berühren.

Es ist noch kein Meister vom Dach gefallen. Und sollte die Trainingseinheit noch so mies sein, zum Strick brauchen Sie nicht zu greifen.

Es ist noch kein Meister vom Dach gefallen. Und sollte die Trainingseinheit noch so mies sein, zum Strick brauchen Sie nicht zu greifen.

Bitte verzichten Sie auf die Perücke. Eine einfache Mütze tuts auch und hält ebenfalls warm. Und sieht wahrscheinlich auch noch besser aus...

Bitte verzichten Sie auf die Perücke. Eine einfache Mütze tuts auch und hält ebenfalls warm. Und sieht wahrscheinlich auch noch besser aus…

Was immer Sie mit einer Panzerkette im Stadtwald wollen, lassen Sie es!

Was immer Sie mit einer Panzerkette im Stadtwald wollen, lassen Sie es!

Schon mal davon gehört, wenn ein Läufer davon spricht, jemand habe ihm den Stecker gezogen? Passiert meist bei hoher, langandauernder Anstrengung. Behalten Sie also am besten den Stecker drin ;-)

Schon mal davon gehört, wenn ein Läufer davon spricht, jemand habe ihm den Stecker gezogen? Passiert meist bei hoher, langandauernder Anstrengung. Behalten Sie also am besten den Stecker drin 😉

Nun - das mit dem Flirten hatten wir ja schon. Dazu passt die Geschichte eines Lauftreffs, den es einst im Stadtwald gab. Ja, gab. Irgendwann berührte da jemand jemanden, der eigentlich nur von einem anderen oder einer anderen berührt werden durfte. Das kam raus - und aus war es mit dem Lauftreff. Wobei wir nicht wissen, ob die zwei, die sich da berührt hatten, weiterhin miteinander laufen?!

Nun – das mit dem Flirten hatten wir ja schon. Dazu passt die Geschichte eines Lauftreffs, den es einst im Stadtwald gab. Ja, gab. Irgendwann berührte da jemand jemanden, der eigentlich nur von einem anderen oder einer anderen berührt werden durfte. Das kam raus – und aus war es mit dem Lauftreff. Wobei wir nicht wissen, ob die zwei, die sich da berührt hatten, weiterhin miteinander laufen?!

Regelt alles rund um den Spielplatz. Eine Fortsetzung folgt weiter unten.

Regelt alles rund um den Spielplatz. Eine Fortsetzung folgt weiter unten.

Man, sehen Sie nicht, dass Sie hier kein Radfahren dürfen? Naja, verzichten Sie dann aber wenigstens auf den Helm, damit Sie sich auch wenigstens richtig weh tun, wenn Sie mit einem Läufer kollidieren und sich hinlegen. Oder mit einem Hundehalter. Oder mit einem Hund. Oder mit einem Pferd. Oder mit wem auch immer. Wehtun soll es! Pah!

Man, sehen Sie nicht, dass Sie hier kein Radfahren dürfen? Naja, verzichten Sie dann aber wenigstens auf den Helm, damit Sie sich auch wenigstens richtig weh tun, wenn Sie mit einem Läufer kollidieren und sich hinlegen. Oder mit einem Hundehalter. Oder mit einem Hund. Oder mit einem Pferd. Oder mit wem auch immer. Wehtun soll es! Pah!

"Horst, der Reiter heißt Horst?" "Nein, das Pferd heißt Horst!" - Bitte geben Sie Ihrem Pferd einen richtigen Namen: Blue Spring zum Beispiel. Oder Crying Bitch. Oder Lasagne Bolo. Nur nicht Horst.

„Horst, der Reiter heißt Horst?“ „Nein, das Pferd heißt Horst!“ – Bitte geben Sie Ihrem Pferd einen richtigen Namen: Blue Spring zum Beispiel. Oder Crying Bitch. Oder Lasagne Bolo. Nur nicht Horst.

Links die Mama mit Kind, rechts das Pferd. Pech, wenn der Pferdeweg links und der Wanderweg rechts ist. Haste halt Sand im Schuh...

Links die Mama mit Kind, rechts das Pferd. Pech, wenn der Pferdeweg links und der Wanderweg rechts ist. Haste halt Sand im Schuh…

Generellt sollten eigentlich alle hier raus. Alle! Nur mir gehört der Wald!

Generellt sollten eigentlich alle hier raus. Alle! Nur mir gehört der Wald!

Ja, kann passieren. Am Vortag noch mächtig am Altfass genippt und die Neun mal grade sein gelassen, jetzt schon wieder sportlich unterwegs. Kann klappen. Kann auch in die Hose gehen, richtig in die Hose. Stichwort Schurz - oder auch Flüssiggas. Details ersparen wir uns. Erfahrene Läufer haben deswegen meist Tempos dabei...

Ja, kann passieren. Am Vortag noch mächtig am Altfass genippt und die Neun mal grade sein gelassen, jetzt schon wieder sportlich unterwegs. Kann klappen. Kann auch in die Hose gehen, richtig in die Hose. Stichwort Schurz – oder auch Flüssiggas. Details ersparen wir uns. Erfahrene Läufer haben deswegen meist Tempos dabei…

Können wir ja verstehen, wenn Sie Ihre Ehefrau/Ihren Ehemann gerne hier abladen wollen. Aber dann läuft der hier rum und verbreitet schlechte Laune. Wollen wir also auch nicht. Lassen Sie ihn am besten auf Ihrer Couch, da stört er am wenigsten.

Können wir ja verstehen, wenn Sie Ihre Ehefrau/Ihren Ehemann gerne hier abladen wollen. Aber dann läuft der hier rum und verbreitet schlechte Laune. Wollen wir also auch nicht. Lassen Sie ihn am besten auf Ihrer Couch, da stört er am wenigsten.

Wer ist auf die behämmerte Idee gekommen, dieses Gerüst auf den Spielplatz zu stellen. Na hoffentlich toben sich da nur die Erwachsenen drauf aus...

Wer ist auf die behämmerte Idee gekommen, dieses Gerüst auf den Spielplatz zu stellen. Na hoffentlich toben sich da nur die Erwachsenen drauf aus…

Lange haben wir überlegt...Knickbereich? Dann aber kam uns die Erleuchtung. Gemeint ist wohl die scharfe Kurve am Hockeyplatz. Naja, war semilustig. Aber wir haben unser Bestes gegeben.

Lange haben wir überlegt…Knickbereich? Dann aber kam uns die Erleuchtung. Gemeint ist wohl die scharfe Kurve am Hockeyplatz. Naja, war semilustig. Aber wir haben unser Bestes gegeben.

Flirten zum Dritten (oder Vierten?): Baggern Sie im Biergarten. Oder beim Bötchenfahren. Oder beim Candlelightdinner auf der Rennbahn. Aber bitte nicht auf der Laufstrecke. Sie bekommen nämlich mitunter nicht mit, dass da wer überholen will. Vielleicht sogar mit dem Rad. Okay, darf der nicht, macht er aber trotzdem. Gemein, ne?!

Flirten zum Dritten (oder Vierten?): Baggern Sie im Biergarten. Oder beim Bötchenfahren. Oder beim Candlelightdinner auf der Rennbahn. Aber bitte nicht auf der Laufstrecke. Sie bekommen nämlich mitunter nicht mit, dass da wer überholen will. Vielleicht sogar mit dem Rad. Okay, darf der nicht, macht er aber trotzdem. Gemein, ne?!

Zu Ihrer eigenen Sicherheit. Denn immerhin sind gleich zwei Wiesen den Hunden vorbehalten. Und sie wollen ja nicht wirklich, Ihre Schuhe gleich schon wieder in die Tonne kloppen, oder?

Zu Ihrer eigenen Sicherheit. Denn immerhin sind gleich zwei Wiesen den Hunden vorbehalten. Und sie wollen ja nicht wirklich, Ihre Schuhe gleich schon wieder in die Tonne kloppen, oder?

Ja, möglich. Wenn der Hund in der Wade hängt. Oder der Radler im Gebüsch. Oder der Reiter neben dem Pferd. Wenn wir alle ein wenig Rücksicht nehmen, passiert wohl am wenigsten.

Ja, möglich. Wenn der Hund in der Wade hängt. Oder der Radler im Gebüsch. Oder der Reiter neben dem Pferd. Wenn wir alle ein wenig Rücksicht nehmen, passiert wohl am wenigsten.

Hier hat jemand zwei Punkte vergessen. Sollte Schönung heißen. Uiii, war der schlecht...

Hier hat jemand zwei Punkte vergessen. Sollte Schönung heißen. Uiii, war der schlecht…

Macht zumindest dann Sinn, wenn Sie wissen, dass Ihr Hund gerne andere anspringt. Denn mitunter wissen die nicht, dass der nur spielen will. #ruecksicht

Macht zumindest dann Sinn, wenn Sie wissen, dass Ihr Hund gerne andere anspringt. Denn mitunter wissen die nicht, dass der nur spielen will. #ruecksicht

Hatten wir oben schon einmal. Zweimal Gras, zweimal Hundewiese. Da würde der Diver nach dem verwandelten Elfer direkt mal ne ganz andere Wirkung erzeugen...

Hatten wir oben schon einmal. Zweimal Gras, zweimal Hundewiese. Da würde der Diver nach dem verwandelten Elfer direkt mal ne ganz andere Wirkung erzeugen…

Hängen jetzt schon fast überall. Kalt und Wasser ergeben glatt, also Vorsicht...

Hängen jetzt schon fast überall. Kalt und Wasser ergeben glatt, also Vorsicht…

Würden wir eh keinem empfehlen, in dem Tümpel zu baden. Soll aber schon Zeitgenossen gegeben haben, die nicht anders konnten. Zumeist in der Kombination "Alkohol und Tretboot".

Würden wir eh keinem empfehlen, in dem Tümpel zu baden. Soll aber schon Zeitgenossen gegeben haben, die nicht anders konnten. Zumeist in der Kombination „Alkohol und Tretboot“.

Gibt es eigentlich noch Hausierer? Keine Ahnung, das Wort an sich ist aber der Knüller. Bitte hausieren Sie also nicht im Stadtwald. Vor allem nicht im Stadtwaldhaus.

Gibt es eigentlich noch Hausierer? Keine Ahnung, das Wort an sich ist aber der Knüller. Bitte hausieren Sie also nicht im Stadtwald. Vor allem nicht im Stadtwaldhaus.

Wie oben schon geschrieben, der Vorabend ist entscheidend. Laufen Sie also generell immer mit etwas Abstand zum Vordermann - ein Tipp besonders für die Läufer, die morgens unterwegs sind.

Wie oben schon geschrieben, der Vorabend ist entscheidend. Laufen Sie also generell immer mit etwas Abstand zum Vordermann – ein Tipp besonders für die Läufer, die morgens unterwegs sind.

Ganz einfache Geschichte: Beim laufen immer rechts halten. Gilt besonders für Walker. Euch würden wir gerne überholen. Danke...

Ganz einfache Geschichte: Beim laufen immer rechts halten. Gilt besonders für Walker. Euch würden wir gerne überholen. Danke…

50 shades of Seidenraupen. Direkt am Schild befindet sich ein QR-Code, mit dem man auf unsere Website kommt...äh, wat???

50 shades of Seidenraupen. Direkt am Schild befindet sich ein QR-Code, mit dem man auf unsere Website kommt…äh, wat???


Seidenraupe Moritz ist Deutscher Vize-Meister im Moor-Fußball

Seidenraupe Moritz (links oben, Nummer 11) im Trikot des "John Medyley's Team".

Seidenraupe Moritz (links oben, Nummer 11) im Trikot des „John Medyley’s Team“.

Seidenraupe Moritz Mayntzhusen hat sich mit seinem Team „John Medley’s“ bei der Deutschen Moorfußball-Meisterschaft sehr gut geschlagen und darf sich jetzt „Deutscher Moorfußball-Vizemeister“ nennen. Erst im Finale unterlag er gegen den Titelverteidiger, den Moormonen aus Rieste, mit 0:1. „Auch wenn es auf dem Video so aussieht, ich war natürlich nicht schuld, dass das Tor gefallen ist“, so Moritz. Den Clip gibts hier zu sehen: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/media/hallonds15725.html

Die Pokale und der Schlamm.

Die Pokale und der Schlamm.

Zum zweiten Mal gab es die Meisterschaften in Deutschland, genauer in Rieste. Der Ort klingt so spannend, wie er ist – da musste dieses Event her. „Unser Ziel, Spiel, Spaß und Party zu verbinden, hat geklappt, das ist spielerisch ein echter Knüller“, sagte Veranstalter Karsten Lammers. Auch Moritz berichtet von einer wilden Sause nach dem Kick im Schlamm – natürlich dank des Teamsponsors „John Medyley’s“. „John Medley’s ist ein erstklassiger Kentucky Straight Bourbon Whiskey für Männer, die das Leben zu nehmen wissen“, heißt es im Internet, logisch, dass sich die „Werkself“ das nicht zweimal sagen ließ. „Vielleicht hat uns das aber auch die nötigen Körner im Finale gekostet…“

Blick über die Moorlandschaft.

Blick über die Moorlandschaft.

Mit dem Sieg haben sich die Moormonen übrigens für die Moorfußball-WM in Finnland qualifiziert. Allerdings kann ein Großteil des Teams nicht, gut möglich, dass Moritz mit dem „John Medley’s Team“ nun nachrückt.


Seidenraupen und Tom Gerhardt beim Lakis-Debüt

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Fast könnte man meinen, wir würden uns heute nur auf irgendwelchen Events tummeln. Wäre da nicht die nasse Guten-Morgen-Runde gewesen, könnte man Recht behalten.
Nach der Rennbahn ging’s direkt weiter in die Grotenburg zum letzten Spiel des KFC Uerdingen in dieser Saison. Da Aufstieg und Meisterschaft schon lange feststehen, kam Präsident Lakis zu seinem Saison-Debüt. Das wollte sich auch Tom „Voll normaal“ Gerhardt nicht entgehen lassen.
Dem damit wohl ältesten Oberliga-Spieler aller Zeiten sollte bei dem 2:0 gegen Germania Ratingen ein Treffer jedoch nicht gelingen: einen Elfmeter hielt der gegnerische Torhüter. Trotzdem gab es nach dem Schlusspfiff griechische Volkstänze auf dem Rasen und der Tribüne…


Seidenraupen auf der Rennbahn

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Auch die Seidenraupen feiern heute auf der Rennbahn „200 Jahre Tanzhuasaren“! Hier im Bild: die hochgewettete Seidenraupe Eva!


Vorbei an Krefelds touristischen Highlights

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Zugegeben, Krefeld ist neben so Metropolen wie Düsseldorf oder Köln natürlich nur ein kleiner Fleck auf der Landkarte des deutschen Tourismus. Das vergessen leider gerade die Krefelder, sie meckern, was das Zeug hält und zerreden auch viel, bevor es überhaupt angepackt wurde. Umso glücklicher kann man sich schätzen, dass gerade an diesem Wochenende (und in den folgenden Tagen) einiges in Krefeld geboten wird. Und noch besser, wenn man, wie ich gestern, diese Highlights auch erlaufen kann.

Beginnen wir mal im Stadtwald. Hier, vielmehr auf der Rennbahn, wurde gestern mit einer Gala an „200 Jahre Tanzhusaren in Krefeld“ erinnert. Das Jubiläum, zu dem es im Museum Burg Linn auch eine Ausstellung gibt, wird morgen mit dem Husaren-Renntag, unterstützt von der Sparkasse, fortgesetzt. Ab 13 Uhr beginnt hier das Programm, bestehend aus zahlreichen Aufmärschen und vielem mehr. Und natürlich flitzen auch die Pferde über eine der schönsten Rennbahnen Deutschlands. Ein Besuch ist es allemal wert, vor allem, weil es nahezu überall Freikarten gibt. Infos: http://www.krefeld.de/C1257455004E4FBF/html/218586E6836C1BBFC1257B6E003AF5E1?Opendocument

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IMG_4369Das zweite Highlight ist das Golfclub-Modell auf dem Egelsberg, durch das wir gestern noch laufen konnten. Das Modell wird auf dem Egelsberg errichtet, wo es einst nach Plänen von Mies van der Rohe entstehen sollte. Dazu kam es jedoch nie, da van der Rohe vor den Nazis fliehen musste. In einer beispiellosen Aktion wurde es nun in den vergangenen Wochen errichtet und wir morgen eröffnet. Bis Oktober werden hier verschiedene Veranstaltungen stattfinden, die auf (obacht) internationales Echo stoßen. Wer noch nie in Krefeld war, sollte es sich nun gut überlegen, denn dieses Projekt ist einzigartig auf der Welt und wird es so auch nie mehr wieder geben. Infos: http://www.krefeld.de/C1257455004E4FBF/0/B665E18477781162C1257B750041173E?OpenDocument&nocache=1

Last but not least: der Zoo. Zwar gestern nicht auf der langen 32k-Schleife, aber gerade jetzt einen Besuch wert. Warum? Der Zoo feiert seinen Geburtstag und bittet in den kommenden neun Tagen zu vielen Aktionen und Projekten. Infos: http://www.krefeld.de/C1257455004E4FBF/html/54419B69A9132E9EC1257B74004F024D?Opendocument

Wer, wie ich gestern, zu Fuß unterwegs ist, sollte etwas Zeit mitbringen – gemeint ist jetzt ein Spaziergang (auch wenn man die Route natürlich auch laufen kann). Aber wenn man morgens im Zoo beginnt, dann Richtung Rennbahn geht (Entfernung circa drei Kilometer, 35 Minuten) und hier verweilt, und dann weiter gen Egelsberg wandert (weitere vier Kilometer, 45 Minuten), ist auch irgendwann am Ziel – und kommt vor allem durch traumhafte Gegenden.

Hinweis in eigener Sache
Die ersten Portraits der Seidenraupen sind fertig. Schaut doch mal rein – und zwar oben rechts mit der Mau über „Die Seidenraupen“ und dann die Raupe deiner Wahl anklicken…


Unabdingbar: Die Gaiters

Die gaiters von Salomon. Foto: Salomon

Die gaiters von Salomon. Foto: Salomon

Ja, gaiter, nicht gayter – mit unseren Freunden aus HH-St. Gayorg haben sie nämlich nichts zu tun. Gamaschen, so der deutsche Begriff, hört sich aber auch komisch an. Egal und trotzdem: Das Produkt, von welcher Firma auch immer, ist beim Trailrunning unabdingbar. Das haben wir am vergangenen Wochenende im Allgäu erneut festgestellt (und leider beim TAR auch, als wir sie noch nicht hatten). Denn die Dinger halten so ziemlich alles aus dem Schuh, was dort nicht hingehört: Steine, Laub oder auch Schnee. Die gaiters – oder Gamaschen – legen sich um den Schuh und verhindern ein Eindringen der oben genannten Dinge.

Zwar sind die Teile nicht ganz günstig, Salomon verlangt stolze 26 Euro (http://www.salomon.com/de/product/trail-gaiters-low.html), aber hier ist jeder Cent gut angelegt – denn es ist äußerst nervig, alle paar Kilometer anhalten zu müssen, um irgendeinen Felsen aus dem Schuh zu fummeln…


Happy Birthday Henne!

Hendrik Hahn erklimmt das Nebelhorn.

Hendrik Hahn erklimmt das Nebelhorn.

Seidenraupen-Gründungsmitglied Hendrik „Die Henne“ Hahn feiert heute seinen 28. Geburtstag. Darauf ein kräftiges PROOOOST!

Aus diesem Grund hatte Henne heute morgen auch trainingsfrei und ließ mich alleine durch den (oder das?) Hülser Bruch laufen. Es sei dir gegönnt! Stell schon mal die Pullen kalt, ich habe großen Durst!!! Bis glikkes…


4 Trails-Strecken stehen fest

Plan B, der Ausrichter des 4 Trails, hat die Strecken im Detail bekanntgegeben und die nötigen Karten dazu verschickt. Das macht natürlich Lust auf mehr – wenn auch gerade bei Etappe 1 Deutschlands höchster Berg, die Zugspitze, leider nur umlaufen wird. Die Möglichkeit, den Gipfel tatsächlich zu erklimmen, bietet sich allerdings – und zwar genau eine Woche zuvor. Beim Zugspitz Extremlauf (http://www.getgoing.de/) gibt es die Möglichkeit, von Ehrwald, dem Zielort unserer ersten Etappe, nach ganz oben zu laufen. Der Lauf, „nur“ 17,9 Kilometer lang und 2235 Höhenmeter im Aufstieg, ist besonders auf den letzten 1,3 Kilometer tricky: hier gilt es noch einmal 400 Meter nach oben zu kraxeln. Eigentlich habe ich ja keine Zeit…und eigentlich wäre das wahrscheinlich recht unproduktiv…aber eigentlich… 😉

Nun, begnügen wir uns zunächst mit dem 4 Trails. Ich denke, hier werden wir ja auch einiges kloppen.

Eine kurze Übersicht, was uns so erwartet:
S4T 2013 1.Etappe Garmisch Ehrwald Version 1.0Etappe 1 zeichnet sich vielleicht nicht mit den höchsten Gipfeln aus, dafür aber mit sechs (!) Anstiegen. So werden es dann am Ende nach 36 Kilometern 2410 Höhenmeter, die man raufgelaufen ist, und 2113 hinab. Höchster Punkt ist die „Talstation“ Längenfelder mit 1616 Metern. Mal sehen, wie Eva das wegsteckt 😉
Die Seidenraupen wohnen übrigens am Startort Garmisch-Partenkirchen bei keinem geringeren als Sir Andi AIR Raubal, Deutscher Eishockey-Meister 2003 und KEV-Legende.

S4T 2013 2.Etappe Ehrwald Imst Version 1.0Etappe 2 führt direkt mal stolz von 994 Metern auf 1600 Meter – in den ersten sechs Kilometern wohlgemerkt. Doch damit nicht genug: nach vier „ruhigen“ Kilometern wird es dann wieder steil: 600 Höhenmeter in drei Kilometern: puh. Es folgt ein rasanter Abstieg auf 991 Meter, ehe es von Finsterfiecht über die Haiminger Alm und traumhafte Panoramatrails über dem Inntal kurz unter den Tschirgant (2370 m) geht. Nach 41,8 km (oder sind es doch 45km? Die Macher scheinen sich in den Angaben nicht ganz sicher zu sein) erreichen die Läufer in Imst mit 780 m Höhe den tiefsten Punkt des 4 Trails (insgesamt 2723m auf, 2940m ab).

S4T 2013 3.Etappe Imst Landeck Version 1.0Nach ebenem Beginn in Imst lockt auf Etappe 3 die Glanderspitz, 2512 Meter hoch. Sie ist zwar der einzige Berg, den es an jenem Tag zu besteigen gilt, doch der hat es in sich. Der Anstieg beginnt bei Kilometer sieben und endet erst bei Kilometer 22 – Ruheplateaus oder ähnliches sucht man allerdings auf diesen 15 Kilometern vergeblich. Das Ziel liegt in Landeck und wird nach 1844m auf/1804m ab und 33,6 Kilometern erreicht – die kürzeste Etappe des 4 Trails.

S4T 2013 4.Etappe Landeck SamnaunVersion 1.0Die vierte Etappe ist dagegen mit 45,3 km die längste (wobei es auch einige Angaben gibt, die von 44,5 km sprechen. Sie wird uns noch einmal alles abverlangen: das Fisser Joch (2432m hoch), das Arezzjoch (2587m) und die Ochsenscharte (2787m) werden ebenso überquert wie die Schweizer Grenze. Letztere aber wahrscheinlich angenehmer als die drei genannten Berge, liegt sie doch sechs Kilometer vor dem Ziel in Samnaun und auf ungefähr gleicher Höhe. So kommen wir zum Ende hin noch einmal auf 2844 Höhenmeter auf und 1820m abwärts.
Im Ziel haben wir dann insgesamt 157,4 Kilometern und 9899 Höhenmetern in den Knochen und sind entweder spitz oder unterjocht und großen Durst.

Hier gibt es die Strecken übrigens zum Herunterladen:

http://www.4trails.de/portals/4trails-deutsch/Strecken/Etappe1/S4T_2013_Etappe1.gpx

http://www.4trails.de/portals/4trails-deutsch/Strecken/Etappe2/S4T_2013_Etappe2.gpx

http://www.4trails.de/portals/4trails-deutsch/Strecken/Etappe3/S4T_2013_Etappe3.gpx

http://www.4trails.de/portals/4trails-deutsch/Strecken/Etappe4/S4T_2013_Etappe4.gpx

Mit dem Online-Dienst http://www.gpsies.com sind die Daten abzuspielen, auch schön ist http://www.atlsoft.de.