Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Archiv für Juni, 2013

Problemfall Hahn: Behandlung angelaufen

Mit diesem Tiefenlasergerät wird Henne Hahn an der lädierten Achillessehne behandelt.

Mit diesem Tiefenlasergerät wird Henne Hahn an der lädierten Achillessehne behandelt.

90 Minuten wurde Henne Hahn mit einem Tiefenlasergerät behandelt, es folgten weitere Behandlungen beim Orthopäden. Die „Achillessehne der Nation“ streikt – jetzt sind aufwändige Thearpien nötig, um den Start beim 4Trails am 10. Juli nicht zu gefährden.
Seit Anfang der Woche macht die Sehne dem Hahn Probleme. Eine Voltaren-Salben-Kur brachte ebenso wenig wie gutes Zurreden und Handauflegen – hoffen wir nun das Beste, damit dem 4Trails nichts im Wege steht.

Wie schon erwähnt, steht am Wochenende für mich die letzte längere Einheit auf dem Plan. Gelaufen wird mit Seidenräupchen Eva (die übrigens gestern beim Ddorfer Firmenlauf eine neue PB rausgehauen hat) in der fränkischen Rhön – und zwar um und auf dem Kreuzberg. Mal sehen, auf welcher Route wir uns durch das Gelände schlagen werden. Als Fixpunkt sollte diese hier genügen (http://www.outdooractive.com/de/trailrunning/rhoen/schoenau-ginolfs-kreuzberg/1516958/karte.html#axzz2XVmnLWmz), aber mal sehen, ob wir das auch so machen. Denn über 40k sollten es eigentlich nicht werden – und werden es auch nicht, sofern wir nicht nen Abzweig oder so verpassen 😉

Konspiratives Treffen für den Seidenraupen Cross 2013.

Konspiratives Treffen für den Seidenraupen Cross 2013.

Seidenraupen Cross: Die Planungen laufen weiter
Bezüglich des Seidenraupen Cross am Sonntag, 20. Oktober, laufen die Planungen auf Hochtouren. In dieser Woche fand ein weiteres Treffen statt, auf dem Details besprochen wurden. Krefeld kann sich auf jeden Fall auf einen schönen Lauf freuen…

Und dann hätten wir da noch das: Ein Projekt in Australien von Tristan, den wir auf dem TAR kennengelernt haben. Klickt mal rein, it sounds good! http://www.pozible.com/project/22703


Die Achillessehne: Hahn wieder angeschlagen

Vor einigen Wochen machte eine widrige Bronchitis Seidenraupe Henne Hahn zu schaffen, nun ist es die Achillessehne.Schon seit einigen Tagen laborierte Henne mit der Verletzung und versuchte, ihr mit Voltaren beizukommen – ohne Erfolg. Der nun konsultierte Arzt riet zur Ruhe – und dem Umstieg aufs Rad. „Ich weiß nicht, was das für den Start beim 4Trails bedeutet“, so Hahn, der das lädierte Füßchen nun erst einmal zwangspausieren lässt.

Zehn Tage sind es noch bis zum Start in Garmisch-Partenkirchen, dem Startort der ersten Etappe, die schließlich einmal um die Zugspitze herum bis nach Ehrwald führt. Bis dahin stehen nicht mehr viele Läufe an. Seidenräupchen Eva und ich werden am Wochenende noch ein paar Kilometer in der Röhn laufen, dann ist Tapering, also quasi die Ruhe vor dem Sturm, angesagt.

Der North Face Single Track Hayasa.

Der North Face Single Track Hayasa.

Ich habe den gestrigen Lauf genutzt, neue Schuhe auszutesten. Vor ner knappen Woche hatte ich das Glück, den North Face Single Track Hayasa saugünstig zu schießen, was ich auch direkt mal gemacht habe. Der Schuh, ein sehr leichter Trailschuh, fällt groß aus, weswegen ich Abstand von den sonst üblichen 45.5 nahm und mich für eine Nummer kleiner entschied.
Beim Lauf durch den Forstwald (Rückgruß-Quote: 70 Prozent, Von-Allein-Grüß-Quote: 10 Prozent) nahm ich den im poppigen Azurblau gehaltenen Schuh dann mal unter die Lupe – und war positiv überrascht. Zwar hat NF auf viel Dämpfungsmaterial verzichtet, unbequem ist das auf Waldboden trotzdem nicht. Mal sehen, wie sich der Schuh entwickelt, wer neugierig ist, kann sich ja schon einmal einen ausführlichen Bericht hier durchlesen: http://blog.bergzeit.de/20096/testberichte/the-north-face-single-track-hayasa-trailrunning-schuh-testbericht oder hier schauen:



WZ und RP berichten über den Charity Run

Zieleinlauf von Manu. Foto: Dirk Jochmann, WZ

Zieleinlauf von Manu. Foto: Dirk Jochmann, WZ

Großflächig haben Westdeutsche Zeitung und Rheinische Post heute über den Charity Run berichtet, zum Teil mit schockierenden Fotos 😉

Die Ergebnisse der Seidenraupen können sich, wie schon gesagt, sehen lassen. Manuel Kölker gewann in 18:29min (neue PB), gefolgt von Henne Hahn (19:01 min). Moritz Mayntzhusen wurde Fünfter (19:38min). Seidenräupchen Eva-Maria Neder kam nach flotten 23:48 min ins Ziel, ebenfalls PB. Henne holte mit dem Team Siempelkamp den Sieg in der Teamwertung (59:35min), vor dem Team bockum life (59:47min), für das Manuel, Moritz und Eva starteten.

Manu ging danach noch beim Zehner an den Start und wurde hier in 40:07min immerhin noch Fünfter. Es gewann Magnus Gödiker in 36:35min.

Weitere Fotos gibts hier: http://samla.fotoportopro.de/gallery_show.php?gallery=ADE53E4836AC4186

Die Westdeutsche Zeitung vom 24.06.2013

Die Westdeutsche Zeitung vom 24.06.2013

Die Rheinische Post vom 24.06.2013

Die Rheinische Post vom 24.06.2013

Ergebnisse aus der Rheinischen Post, 24.06.2013

Ergebnisse aus der Rheinischen Post, 24.06.2013


Breaking News: Seidenraupen gewinnen beim Charity Run

Die Seidenraupen haben beim Charity Run den Firmenlauf über fünf Kilometer dominiert: Manuel Kölker konnte sich mit einer Zeit von rund 18:20 sogar den Sieg holen, Henne Hahn wurde knapp dahinter Zweiter und Moritz Mayntzhusen platzierte sich ebenfalls gefühlt unter die ersten Zehn. Seidenräupchen Eva-Maria Neder kam nach flotten 24 Minuten ins Ziel.

Während Manuel, Moritz und Eva im Team bockum life starteten und in der Teamwertung Zweiter wurden, gelang Henne mit dem Team Siempelkamp der Sieg.

Manu ging danach noch beim Zehner an den Start und wurde hier in knapp 40 Minuten Fünfter.

Morgen dann mehr, wenn Ergebnisse und Fotos vorliegen…


Büffel steigt beim Mallorca-Trainingslager ein

Aki, Holger, Mitch und Büffel Ansgar im Trainingslager auf Mallorca. Foto: Busenblitzillu

Aki, Holger, Mitch und Büffel Ansgar im Trainingslager auf Mallorca. Foto: Busenblitzillu

Gute Nachrichten aus dem Trainingslager auf Mallorca, denn die Seidenraupe Ansgar hat die Verfolgung aufgenommen: „Nachdem der Druck auf ihn in den vergangenen Tagen fast unmenschliche Ausmaße angenommen hatte, schleppte er heute seinen fast leblosen Körper aus dem Bett und präsentierte ihn erstmalig, in Begleitung von Dauerbrenner Holger, Teilzeitkraft Aki und mir, der Bucht der Costa Canyamel“, sagte Marcus Noack nach der Einheit. Über Distanz und Zeit schweige er sich zwar aus, denn in Anbetracht der Lage freue er sich einfach nur „über die unerwartet zahlreiche Teilnahme“. Dass Seidenraupe Jüppi derweil im Pool planschte, und sich wohl bald Schwimmhäute bilden würden, wie Marcus berichtet, lassen wir mal außen vor.

Mit Holger Kox konnte Marcus einen weiteren Läufer für die Seidenraupen gewinnen. Natürlich läuft er zunächst einmal um Anerkennung, um eine dauerhafte Aufnahme in den Elitelaufclub zu erwirken. „Wir werden ihn auf Herz und Nieren prüfen. Es kommt ja schließlich nicht jeder Wald- und Wiesenläufer in den Kreis der Seidenraupen“, so Raupe Manu.

Der Artikel aus der WZ.

Der Artikel aus der WZ.

Skandal: WZ stellt Raupen an den Pranger
In einer beispiellosen Aktion hat die Westdeutsche Zeitung, ansonsten ein guter Medienpartner der Seidenraupen, am heutigen Tag die Raupenwelt erschüttert. „Raupen machen Autos schmutzig“ heißt es reißerisch auf Seite eins. Erst im Verlauf stellt sich heraus, dass nicht die Seidenraupen gemeint sind, sondern die Gespinstmotten-Raupen. Dennoch stellt die Autorin alle Raupen auf eine Stufe: „Schön anzusehen sind sie nicht“, schreibt Haika Hartmann und erwähnt das schwarz-gelbe Aussehen der Raupen – immerhin die Vereinsfarben der Seidenraupen. „Wir möchten uns ausdrücklich von dieser Berichterstattung distanzieren. Was ist schon schön und was nicht“, fragt Seidenraupe Manu. „Am Sonntag stellen wir beim Charity Run im Stadtwald das Team bockum life zusammen, dass vor allem durch die heißen Läuferinnen die Blicke auf sich ziehen wird. Wir hoffen, dass Frau Hartmann dann berichtet, wie schön schwarz-gelbe Raupen sein können.“


Was fürs Auge: Seidenraupen starten beim 9. Charity Run

Das Team bockum life im vergangenen Jahr: Marius mit modischer (?) Mario Gomez-Frise, von der, wie hier zu sehen, Eva mal so gar nichts hält. Smarter Blick dagegen von Moritz. "Ob ich es wohl demnächst in die Bravo Foto-Love-Story schaffe?" Foto: Charity Run

Das Team bockum life im vergangenen Jahr: Marius mit modischer (?) Mario Gomez-Frise, von der, wie hier zu sehen, Eva mal so gar nichts hält. Smarter Blick dagegen von Moritz. „Ob ich es wohl demnächst in die Bravo Foto-Love-Story schaffe?“ Foto: Charity Run

Quasi Heimspiel für die Seidenraupen am Sonntag: Dann nämlich startet der 9. Charity Run im Stadtwald. Der Lauf wird erneut zugunsten des Kinderschutzbundes ausgerichtet – da lassen wir uns nicht zweimal bitten.

Um 11 Uhr beginnt der 5 Kilometer-Firmenlauf. Henne geht im Team „Siempelkamp“ an den Start, Eva, Moritz und ich für „bockum life“, das sich auch anschickt, die heißesten Babes an diesem Tag aufzubeaten: Neben Eva laufen nämlich auch Nadine Fücker, Sandra Fücker und Sonja Scheuer . Marius Kölker wurde als Nacktschnecke verpflichtet. Das weibliche Quartett dürfte ohne Frage die Blicke auf sich ziehen. Denn wenn wir schon nicht die Teamwertung gewinnen, sorgen wir wenigstens für optische Reize.

Moritz atmet durch. Foto: Charity Run

Moritz atmet durch. Foto: Charity Run

Im vergangenen Jahr finishte Hendrik bei 18.52 als Vierter (2. HKM). Manuel wurde in 19.14 Fünfter (1. M30) und Eva kam als Sechste in 23.40 in Ziel (Gesamt 61. 2. HKW). Marius lief 22.59 und wurde 46. (7. HKM). Das Ergebnis von Moritz war damals falsch, er wurde auf 31 Minuten gewertet, war aber bereits nach knapp unter 20 Minuten im Ziel. Das Team bockum life kam dadurch auf den vierten Rang, Siempelkamp wurde Zweiter hinter der Deutschen Bahn.

Ich werde nach dem Fünfer auch noch den Zehner (Start: 11.50 Uhr) laufen – noch jemand Bock?


Zwei Seidenraupen werden Dritter bei Ü32-Fußball-DM

Marco Schmedders mit dem Pokal für den dritten Platz. Links: Seidenraupe Ansgar van de Loo.

Marco Schmedders mit dem Pokal für den dritten Platz. Links: Seidenraupe Ansgar van de Loo.

Wieder ein großer Erfolg für die Seidenraupen: Ansgar van de Loo und Marcus Noack haben mit dem VfR Fischeln bei der Deutschen Fußball-Meisterschaft der Ü32-Mannschaften (im Volksmund auch Alte Herren genannt) in Neubrandenburg den dritten Platz erreicht. Deutscher Meister wurde der VfB Lübeck durch ein 5:4 nach Elfmeterschießen gegen den Titelverteidiger Blumenthaler SV (Bremen).
Das Aus im Halbfinale gegen eben jenen Blumenthaler SV war bitter und fiel erst im Elfmeterschießen: Ausgerechnet Seidenraupe Ansgar verschoss den entscheidenden sechsten Elfmeter. Vor ihm hatte Marcus den fünften Elfer versenkt, der BSV zog nach und nutzte im Anschluss den Fehlschuss vom Büffel. Schade. Beim Elferschießen um den dritten Platz gegen Louisanna Centro Oberhausen zeigten sich die Mannen aus Fischeln dann wieder zielsicher und siegten 5:3. „Damit sind wir für die kommende Deutsche Meisterschaft direkt qualifiziert. Dritter bei der DM, Wahnsinn“, jubelte Marco Schmedders auf Facebook. Der VfR hatte sich in diesem Jahr als Westdeutscher Meister für die Endrunde eingetragen.

Das erfolgreiche Team vom VfR!

Das erfolgreiche Team vom VfR!

Der Start in das Turnier beim 1. FC Neubrandenburg verlief planmäßig: Der TuS Germania Schnelsen, immerhin Erster der ewigen Bestenliste, wurde mit 2:1 besiegt, unter anderem durch einen tollen Flugkopfball-Treffer von Vanne. Es folgten ein 3:3 gegen den MSV Börde Magdeburg und ein 0:0 gegen 1986 Neckarsulm, was den Gruppensieg bedeutete. Im Achtelfinale wartete dann der Ausrichter, der 1. FC Neubrandenburg. Am Ende stand es 5:3 nach Elfmeterschießen, der 55-jährige Ralf Linke hielt zwei Elfmeter, während alle Grün-Weißen trafen. Bereits nach dem Achtelfinale draußen: Bayern München und Hertha BSC. Im Viertelfinale gegen den 1. Traber FC Mariendorf ging es wieder ins Elfmeterschießen – und wieder konnte sich Ralf Linke auszeichnen. Mit dem 5:4 gelang der Sprung ins Halbfinale, in dem dem VfR dann aber, wie oben beschrieben, ein weiterer Erfolg vorbehalten blieb. Randnotiz: Seidenraupe Marcus traf bei drei Elfmetern immer ins Schwarze.

Fü Teile des VfR geht es nun zum Kur-Urlaub auf ein kleines Eiland im Mittelmeer. Viel Spaß!


Trainingslager: well done

Soooo liebe Leute, das war es für mich: viermal in Folge 32 bis 34 Kilometer – das zweite Trainingslager ist damit zumindest von meiner Seite aus beendet.
Besonders heute war es hart: An einem Samstag um 6 Uhr aufzustehen, um laufen zu gehen, ist schon heavy. Dann stellte ich fest, dass ich mich mit Henne erst für 7 Uhr verabredet hatte. Also die erste Runde durch den Stadtwald alleine – wie auf rohen Eiern, denn der 34k-Run von gestern steckte da gerade einmal 13 Stunden in den Knochen. Kurioserweise traf ich schon zu dieser gottverdammten Zeit insgesamt drei Läufer im Stadtwald. Ja hömma, habt ihr eigentlich nen Knall?
Um 7 stieß dann Henne hinzu – er ist glücklicherweise wieder einigermaßen hergestellt – die übliche Traarer Morgenrunde stand an. Und ehe wir uns versahen, war es schon 8 und Toto und Stefan kamen mit. Ähnlich wie gestern, als Henne und ich mit Jüppi einen radelnden Begleiter hatten und später Eva noch hinzukam, war ich also nicht alleine – wie auf den ersten beiden Etappen. Jetzt werden erst einmal die geschundenen Beine hochgelegt – also morgen, wenn die ganzen heutigen Termine durch sind 😉

Seidenraupen Cross 2013
Schön, was wir für positive Reaktionen auf die erste Veröffentlichung zum Seidenraupen Cross 2013 erhalten haben. Hat uns sehr gefreut – und so sprudelten natürlich gestern und heute die Ideen nur so daher. Mal sehen, was sich davon verwirklichen lässt.
Wer nach einer Anmeldemöglichkeit gesucht und sie nicht gefunden hat: Es gibt sich noch nicht. Wir schauen uns gerade um, welcher Anbieter auf unsere Anforderung am besten passt und vor allem am einfachsten zu bedienen ist. Hilfe nehmen wir gerne entgegen, wenn sich damit jemand auskennt.

So – und jetzt nen schönes Wochenende.


Seidenraupen Cross 2013 am 20. Oktober

Die Strecke des Seidenraupen Cross 2013

Die Strecke des Seidenraupen Cross 2013

Nachdem wir in den vergangenen Wochen emsig im Hintergrund gearbeitet haben, können wir nun endlich bekannt geben, dass wir einen eigenen Lauf auf die Beine stellen werden:

Den Seidenraupen Cross 2013

Der Startschuss fällt am Sonntag, 20. Oktober, um 11 Uhr im Hülser Bruch. Noch wissen wir nicht, in welchem Rahmen das Ding über die Bühne geht: klein oder groß, wild oder organisiert. Lassen wir uns von den Gesprächen der nächsten Wochen und eurer Resonanz überraschen. Mehr Infos findet ihr übrigens rechts oben.

Wie es dazu kommen konnte? Hier die Idee:
Spätestens seit der Teilnahme am Transalpine Run 2012 haben wir Gefallen am Trailrunning gefunden – was lag da näher, einen eigenen Lauf ins Leben zu rufen, der all das verbindet, was Trailrunning ausmacht:

– Natur
– Waldwege und unwegsames Gelände
– Berge

Mit Natur, Waldwegen und unwegsamen Gelände können wir in Krefeld glänzen – aber Berge? Nun es gibt den Hülser Berg, mit unglaublichen 63 Metern die höchste natürliche Erhebung in der Stadt. Wer sich die Mühe macht, den Aussichtsturm zu erklimmen, darf noch einmal 29 Meter hinzuzählen. Der Kapuzinerberg (77 m) ist aus einer ehemaligen Hausmülldeponie hervorgegangen und der Inrather Berg (87 m) ist das Ergebnis einer ehemaligen Bauschuttdeponie, darunter auch Schutt aus dem Zweiten Weltkrieg. Nicht vergessen wollen wir den Egelsberg, auch wenn der mit 46 Metern Höhe wohl kaum noch als Berg durchgeht. Ausgereifte Alpinisten werden wohl selbst über die Summe der vier “Berge” schmunzeln, aber schließlich muss man ja mit dem auskommen, was vorhanden ist.

Und so begannen wir ein wenig zu spinnen, wo und wie wir eine Kombination der Trailrunning-Komponenten hinbekommen könnten.
Das “Wo” war schnell erledigt: Drei der vier Berge liegen im Hülser Bruch, das nur so vor Wegen, Bäumen und Büschen strotzt. Autoverkehr gibt es hier kaum.
Das “Wie” war dann schon etwas schwieriger zu bewerkstelligen – zumindest dachten wir das. Aber durch die tolle Unterstützung des Fachbereichs Grünflächen der Stadt Krefeld (Maren Loose) wurden auch hier schnell Wege und Mittel gefunden, das Vorhaben weiter verfolgen zu können. Lediglich der Hülser Berg schied wegen der vielen Reitwege aus.

Und so freuen wir uns, am Sonntag, 20. Oktober, um 11 Uhr den Seidenraupen Cross 2013 starten zu können. Sicherlich wird bei der Erstauflage nicht alles so gelingen, wie man es sich wünschen würde. Aber wir geben unser Bestes und nehmen gerne jede gutgemeinte Kritk an.


Alarm: Hahn angeschlagen

Ganz schön anstrengend...

Ganz schön anstrengend…

Die medizinische Abteilung arbeitet auf Hochtouren, doch die Genesung von Henne Hahn verzögert sich weiter. Eine Bronchitis zwingt ihn im Moment zu einer Zwangspause. Besonders bitter: Eigentlich war für diese Woche ein Trainingslager für den 4Trails angesetzt. Durch dieses kämpfe ich mich nun alleine.

Auf dem Plan stehen, ähnlich wie im vergangenen Jahr, mehrere lange Läufe in Folge – zwei sind nun absolviert, zwei weitere werden folgen – wahrscheinlich innerhalb der Region, denn der anvisierte Ahraton in Bad Neuenahr wird wegen der Erkrankung von Henne wohl ohne uns stattfinden.
Dazu kommt ein Pflegeprogramm, von dem ich allerdings bislang noch nichts gemerkt habe. Werde heute Abend mal bei der Chefin des Pflegestudios nachfragen, was denn wann so passiert. Besonders die Oberschenkel und meine hocherotischen Füße (einen Eindruck gibt es hier) bräuchten eine Wellness-Behandlung 😉

Zurück zum Hahn…

Die Parkstraße im äußersten Nord-Osten der Stadt.

Die Parkstraße im äußersten Nord-Osten der Stadt.

Am Sonntagmorgen war die Seidenraupe erst aus Shanghai zurückgekehrt und quasi direkt vom Flieger nach Kempen gereist, um hier den 10 Kilometer-Lauf zu absolvieren. Schon während der ersten Kilometer stellten sich die Beschwerden ein, Henne kam völlig entkräftet in der für ihn untypischen Zeit von 40:14min ins Ziel. Am Montag folgte dann noch ein kurzer Lauf, ehe der Körper streikte.

Wettercheck nach dem Lauf: Bäh!

Wettercheck nach dem Lauf: Bäh!


Jetzt liegt der Hahn darnieder und trinkt Tee, während ich gestern und heute durch das frühmorgendliche Krefeld rannte. Gestern ging es nach der obligatorischen Traar-Morgen-Runde, bei der mich Seidenräupchen Eva begleitete, über den Kapuzinerberg und den Inrather Berg, heute standen dann einige Schleifen durch den Stadtwald und später um den E-See auf dem Plan – jeweils knapp 32k. Besonders heute war es kein Zuckerschlecken: Schon beim Start um 6.30 Uhr war es extrem schwül, ein paar Regentropfen brachten kaum eine Abkühlung der 20 Grad feuchten Luft. Mit Blick auf die gestrige Schwächeanfall-Aktion einiger Schüler bin ich dann auch mal nen bisl lockerer gelaufen als sonst…

Anbei zwei Eindrücke von gestern und heute.

Heute

Gestern