Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Archiv für Oktober, 2013

Noch zwei Tage: Crowd-Funding-Aktion für „Emra & Dabo“ läuft aus

Noch zwei Tage läuft die Crowd-Funding-Aktion für das Filmprojekt „Emra & Dabo“ (http://igg.me/at/emra-dabo). Seit August sammelt der Krefelder Filmemacher Jan Philipp Weyl über die Online-Plattform Indiegogo Gelder für den Abschluss seines so ungewöhnlichen Films – zusammengekommen sind bislang rund 18.000 US-Dollar. Zum Ziel gesetzt hatte sich Weyl und seine Crew, darunter weitere Krefelder, die 50.000 US-Dollar-Marke. Wollen wir hoffen, dass das Ziel noch kurzfristig erreicht wird, damit der Film zu Ende produziert werden kann und im Mai 2014 in die Kinos kommt. 40 Minuten sind bislang im Kasten, jetzt gehts um das „Eingemachte“.

Das Filmplakat

Das Filmplakat

Und deswegen wird auch hier noch einmal getrommelt. Denn der Film ist einfach unterstützenswert – aus diesem Grund fließt ja auch der Erlös aus unserem Seidenraupen-Cross in das Projekt. Die Geschichte mit all ihren Hintergründen geht ans Herz: Emra und Dabo, zwei äthiopische Jungs, wachsen zusammen auf. Dann trennen sich ihre Wege, der eine wird im Laufe der Jahre zum Gangster, der andere ein guter Läufer. Ob sie wieder zueinander finden?

Für Weyl ist der Film eine Herzensangelegenheit, mehr noch: „Die Verwirklichung dieses Kinospielfilms ist mein Lebenstraum. Die Geschichte ist so eng mit meinen Erfahrungen in diesem Land verwurzelt, dass ich mit Umsetzung dieses Films damit begonnen habe, meinen Traum zu realisieren.“ Das Besondere: Die Darsteller sind keine professionellen Schauspieler, sondern Menschen von vor Ort. So sind die beiden Jungs, die Emra und Dabo spielen, aus dem Dorf Ganda Abdi – genau das Dorf, in dem Weyl als 18-Jähriger auf Einladung von Karl-Heinz Böhm aufschlug. Denn schon seit Jahren, noch zu Zeiten seiner Schullaufbahn auf dem Moltke-Gymnasium, kümmert er sich aufopferungsvoll für die Menschen in Afrika. In Ganda Abdi konnte er mit den vielen von ihm gesammelten Geldern im Laufe der Jahre sogar eine Schule bauen. Vor so einem Engagement kann man nur den Hut ziehen, Respekt!!!

Als Weyl damals, bei seinem ersten Aufenthalt in Ganda Abdi, die Kinder mit einer Kamera fotografierte, waren sie aus dem Häuschen – eine Szene, die nun in dem Film der Auslöser ist, dass Emra das Dorf verlässt, um sich eine Kamera zu kaufen. Dabo bleibt und wird zum Läufer. Im Verlauf des Films wird er vom Profiläufer Abayneh Ayele, Mitglied des olympischen Laufteams von Äthiopien, gespielt. Laufen in Äthiopien – da darf einer nicht fehlen: Haile Gebrselassie. Der Weltklasse-Läufer spielt sich natürlich selbst.

Die Fakten

Die Fakten


„Nach 40 abgedrehten Filmminuten, für die wir insgesamt drei Monate in Äthiopien verbracht haben, bereiten wir uns jetzt auf die abschließende Drehphase vor. Wir haben bislang alles gegeben und sind über unsere physischen und psychischen Grenzen weit hinaus gegangen. Mit 38 Mitgliedern der Crew haben wir über vier Wochen, fernab der Zivilisation ohne Wasser und Strom gelebt und gedreht. Jeder einzelne hatte bis zum Ende dieser Drehphase seine privaten Ersparnisse komplett aufgebraucht. Obwohl alle Beteiligten an ihre Grenzen gegangen sind, ihr Herzblut, ihre Zeit und ihr privates Geld investiert haben, benötigen wir Unterstützung, um dieses außergewöhnliche Projekt fertig zu stellen“, sagt Weyl, der hofft, die restlichen Gelder generieren zu können. Und dabei natürlich auf die Krefelder baut: Beim Seidenraupen-Cross ging er an den Start (und kam übrigens mit einer guten Zeit von 1:37:46 Stunden als 73. ins Ziel) und erzählte nachher im Interview von dem Projekt. Nur wenige Stunden später rührte er dann bei den Krefeld Pinguinen die Werbetrommel, der Trailer lief sogar auf dem Videowürfel.

Wie ihr helfen könnt: Private Spender können sich auf der Website http://igg.me/at/emra-dabo verschiedene Pakete kaufen, um damit das Projekt zu unterstützen, und erhalten dafür zum Beispiel T-Shirts oder werden im Abspann erwähnt. Für Firmen o.ä., die Interesse an einem Invest haben, gibt es ebenfalls Lösungen. Sprecht Jan einfach an: info@emra-dabo.com

Also: Unterstützt, spendet, erzählt es weiter! Come on!


Krefeld bald europäische Asics-Hauptstadt

Auf der Expo Real 2013 (von links): Eckhart Preen (Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft), Samer Muller (Segro Sprecher) und Martin Linne, Dezernent der Stadt Krefeld. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Auf der Expo Real 2013 (von links): Eckhart Preen (Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft), Samer Muller (Segro Sprecher) und Martin Linne, Dezernent der Stadt Krefeld. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Jeder, der sich im Laufsport tummelt, kennt Asics. Der japanische Schuhhersteller hat sich seit Jahrzehnten einen Namen im Laufsport gemacht, auch wenn der erste Schuh der Japaner ein Basketballstiefel war. So oder so – Krefeld wird nun europäische Asics-Hauptstadt.

Die Japaner werden hier nämlich einen zentralen Logistikstandort aufbauen. Das europäische Zentrallager für Asics Europe BV (angesiedelt in den Niederlanden; Asics Deutschland sitzt in Neuss) mit zunächst 72.000 Quadratmetern Fläche entsteht im Segro Logistics Park Krefeld-Süd auf einem 150.000 Quadratmeter großen Grundstück, heißt es auf der Website der Stadt Krefeld. „Ich freue mich sehr, dass ein weiteres namhaftes Unternehmen in unsere Stadt kommt. Krefeld ist ein attraktiver Standort mit sehr guten Rahmenbedingungen und einer hervorragenden Verkehrsanbindung im Herzen Europas“, erklärt Oberbürgermeister Kathstede. In der zweiten Jahreshälfte 2014 soll die erste Bauphase abgeschlossen sein, im Sommer 2015 die zweite. (Quelle: http://www.krefeld.de/C1257455004E4FBF/0/E81D29ADA9B81B20C1257C130053E577?OpenDocument&nocache=1).

Logo, das wir Seidenraupen diese Ansiedlung begrüßen – vielleicht engagieren sich die Japaner ja auch künftig in der Laufsportszene in Krefeld. Auf jeden Fall sagen wir schon jetzt: Herzlich Willkommen in der Samt- und Seidenstadt! ベルベットとシルクシティへようこそ!


Leckomio: Röntgenlauf hatte es in sich

Mit dem gestrigen Röntgenlauf hatte ich mir bewusst einen Lauf herausgesucht, der die 42,195 Kilometer überschreitet. Schließlich wollte ich mal feststellen, ob das Gefühl, noch weiter laufen zu können, das ich nach einigen Marathons schon hatte, trügerisch ist. Vorne weg: ja, ich konnte. Aber es war auch ein hartes Stück Arbeit, mich die 63,3 Kilometer alleine durchs Bergische Land zu kämpfen. Am Ende kam ich nach 6:24:48 Sekunden ins Ziel. Das bedeutet Platz 89 (Neunter in der M30) von 314 Ultra-Finishern, ganz okay für meinen ersten Ultra.

Alleine übrigens deswegen, weil der gute Jan, der mich erst mit dem Röntgenlauf-Virus infizierte, einen Rückzieher machte, und mich alleine durch Wind und Wetter kämpfen ließ. Danke noch einmal dafür. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die Runde um Remscheid deutlich spielender gemeistert hätte, wenn da jemand mitgelaufen wäre…aber was solls. So ging ich also alleine an den Start – und dank der neuen Frisur, die mir Coiffeur Morla (übrigens in der Bildershow ebenfalls vertreten, weil er am Sonntag in der Döbriter Heide ebenfalls läuferisch unterwegs war) noch in der Nacht verpasst hatte, luftiger als je zuvor.

Kurz nach dem Start ging es schon wellig rauf und runter und durch die echt nette Altstadt von Lennep. Ob wir nun am Geburtshaus von W.C. Röntgen vorbeigekommen sind, kann ich nicht sagen, denn nach ein paar KM war das Thema „Stadt“ schon durch und es ging durch dichte Wälder und weite Felder. Bei entsprechendem Wetter bestimmt echt schön, aber bei trüben Aussichten einfach nur öde. Noch am Start hatte der Reporter davon gesprochen, dass es erst ab 14/15 Uhr mit dem Regen beginnt, ein erster Schauer haute dann aber schon nach einer guten halben Stunde herunter, als wir eines der vielen gottverlassenen Dörfer durchquert hatten. Was man den Menschen dort allerdings zubilligen muss: Stimmung machen können sie. Egal, durch welches Zwei-Mann-Dorf man lief, die Hood gab alles und war laut. Und es war, trotz des anspruchvollen Terrains, echt fix. Links und rechts flogen die Halbmarathon-Läufer nur so an einem vorbei, was es echt schwierig machte, beim eigenen Tempo zu bleiben. Allerdings muss auch gesagt sein, dass das erste Drittel des Laufs das einfachste, weil fast nur abschüssig, war. Und so war ich nach 1:44 schon mit den ersten 21 KM durch.

Da hatte es der zweite Teil schon deutlich mehr in sich. Plötzlich gab es Passagen, die man gehen musste, weil sie so steil waren, fast alpin also. Ein Läufer, mit dem ich ein paar Minuten zusammenlief, berichtete mir, dass selbst die Spitze im zweiten Teil zehn Minuten länger benötigt als für den ersten. Dass es bei mir schließlich sogar 23 wurden, mag an meiner steigenden Unlust gelegen haben. Das Teilnehmerfeld hatte sich beträchtlich verringert und auch jetzt wurde deutlich, wer „nur“ die 42,195km lief und wer nicht. So richtig konnte man sich also nicht an den anderen Läufern orientieren. Hinzu kam, dass ich wieder enorme Probleme hatte, die Gels aufzunehmen. Nur der FitRabbit ging einfach runter, das Powerbar habe ich einfach nicht runterbekommen. Da ich zudem null Apetitt hatte, waren auch die Riegel keine Erquickung. Noch sollte mich das nicht stören, aber irgendwann braucht man das Zeug ja doch irgendwie.

Das Überschreiten der Marathonziellinie war dann der nächste mentale Knax. Jetzt nochmal ein Halbmarathon? Oh no. Aber wie gesagt, DNF is no option, also weitermachen. Auch wenn mittlerweile die Füße brannten, der Bauch schmerzte und auch der Rücken HALLO sagte. Dazu wurde das Wetter immer bescheidener. Es regnete in Strömen, ein Glück, dass ich meine Jacke im Rucksack dabei hatte, denn sonst wäre ich jetzt halb erfroren. Wahrscheinlich trug zu meiner Stimmung bei, dass es jetzt noch ätzender wurde, was die äußerlichen Begegebenheiten anging. Also irgendwie Kopf ausschalten, weiter, weiter, weiter…

Und dann irgendwann hatte ich mich wieder gefangen, denn plötzlich, so ab KM 50, war das Ziel wieder (oder erstmals) in Sicht. Die Beine wollten wieder einigermaßen, und an den Verpflegungsstellen hatte ich sogar Zeit für ein paar nette Worte. Hier gab es neben lecker Süppchen dann auch mal nen Kölsch > super! Und dann war da wirklich das Ziel hörbar, jetzt wusste ich, dass es nur noch einmal nach oben ging. Plötzlich erklang da eine Glocke, die ich doch irgendwie kannte?! Huch!!! Eva war spontan mit meinen Eltern gekommen, und feuerte mich auf dem letzten Kilometer an. Großes Tennis, danke schön!


Doing it ultra!

Manuel Kölker beim Transalpine-Run.

Manuel Kölker beim Transalpine-Run.

So, da steht er nun vor der Tür, der erste „richtige“ Ultralauf. Am kommenden Sonntag begebe ich mich auf die Spuren von Wilhelm Conrad Röntgen, der die gleichnamigen Strahlen erfand. Und wiederum gleichnamig ist der Lauf, der einmal rund um Röntgens Heimatstadt Remscheid-Lennep führt.
Einmal bedeutet in diesem Fall 63,3 km – und damit deutlich über der für den Begriff „Ultra“ geltenden Definition „Ultra = > 42,195km“. Zwar bin ich im Rahmen des TAR und des 4 Trails schon einige Mal über die Marathondistanz gelaufen, doch das waren maximal 50k, so ultramäßig hat sich das daher nicht angefühlt. Das wird am Sonntag wohl anders, auch wenn sich der Text auf der Website fast idyllisch anhört:

„Alle Strecken außer den Crossläufen führen ganz bzw. teilweise über den Röntgenweg, einen sehr abwechslungsreichen Rundweg um Remscheid. Auf seiner 63,3 Kilometer langen Strecke ermöglicht er reizvolle Ausblicke auf das Bergische Land. Der Weg führt durch kühle Täler, vorbei an Wasserhämmern, die als Zeitzeugen von einer im 19. Jahrhundert einsetzenden Industrialisierung kündigen. Vorbei an alten Bergischen Fachwerkhäusern führt der Weg unter der höchsten Eisenbahnbrücke Deutschlands, der Müngstner Brücke hindurch über das mittelalterliche Schloss Burg zur Eschbachtalsperre, der ältesten Trinkwassertalsperre Deutschlands. Der Höhenunterschied beträgt ± 1.100 Höhenmeter.“

Naja, wir werden sehen. Ursprünglich war mal angedacht, dass ich den Lauf zusammen mit meinem Schützenbruder Jan laufe – quasi er hatte mich eigentlich erst auf diese Idee gebracht. Leider hat sich der gute Jannemann noch immer nicht angemeldet, und nach seinen letzten Bemerkungen tippe ich auch eher darauf, dass er den Schwanz einzieht und mich alleine durchs Bergische Land irren lässt. Danke, Jan!

Und so fehlt mir auch ein Fixpunkt im Rennen, denn mit Jan hatte ich schon ein Tempo ins Auge gefasst. Dass es auf dieser Strecke keine Bestzeiten geben wird, ist aufgrund der Beschaffenheit und der knapp 1000 Höhenmetern klar, so bleibt mir mein Gefühl, denn ich habe keinerlei Ahnung, wie ich strategisch an das Rennen herangehen soll. Von Beginn an powern und hintenraus zäh sein, so wie ich es eigentlich immer beim Marathon mache? Oder von vorne langsam angehen und dann hoffen, am Ende noch einmal Gas geben zu können? Oder nur locker mitlaufen? Warten wir es ab. Auf Videos habe ich bereits Passagen gesehen, auf denen gegangen wurde, hier einen bestimmten Schnitt zu erreichen, ist also unmöglich.

Was die Verpflegung angeht, nehme ich mir vor, entgegen meiner Gewohnheiten schon an den ersten Stationen Flüssigkeit zu mir zu nehmen. Ansonsten vertraue ich ja immer auf meinen Trinkrucksack, der aber bei einem Marathon zum Ende hin immer leerer wird. Unter dem Augenmerk, nun ja noch einmal einen halben dranzuhängen, sicherlich nicht verkehrt. Gels und Riegel sind eingepackt, das sollte passen. Schon jetzt läuft die übliche Carboloading-Phase inkl. Vitamin- und Carnitin-Zufuhr.

Da ich auf den schon erwähnten Videos kaum Leute erkannt habe, die mit Trailschuhen gelaufen sind, habe ich mich, auch nach einiger Experten-Tipps, noch einmal umentschieden und werde mit Straßenschuhen an den Start gehen. Meinen bisherigen Adidas Boosts wollte ich das nicht mehr zu trauen, die dürften mittlerweile locker die 1500km-Marke gerissen haben, so dass ich gestern noch schnell den Gutschein vom Gewinn des Charityruns eingelöst habe. Neue, schicke, neongelbe (!) Boosts werden also am Sonntag auf Herz und Nieren getestet, und am Ende wahrscheinlich grau und voller Matsch sein. Hell ya!


Seidenraupen-Cross in der Presseschau

Rheinische Post 22.10.2013

Rheinische Post 22.10.2013

Westdeutsche Zeitung 22.10.2013

Westdeutsche Zeitung 22.10.2013

Sowohl Rheinische Post, als auch Westdeutsche Zeitung haben heute in ihren Ausgaben über den Seidenraupen-Cross berichtet. Danke für die gute Zusammenarbeit.
Besonders der WZ-Artikel ist erwähnenswert. Der Autor, Sebastian Paschold, hatte sich spontan entschieden, den Lauf aktiv zu begleiten. Etwas abgekämpft, aber doch frohen Mutes kam er später ins Ziel. Respekt, wenn man bedenkt, dass er nach eigener Aussage vor Jahren das letzte Mal die Schuhe schnürte.

Auch auf der Website des SC Bayer Uerdingen wurde über den Lauf berichtet, hier der Link: http://www.sport-id.de/multiclient/vz/39302/article/view/articleID/17653


Seidenraupen-Cross: Fast ausschließlich positives Feedback

Und los gehts. Eines der neuen Fotos, die es hier gibt: https://seidenraupen.wordpress.com/seidenraupencross2013/fotos-2013-teil2/

Und los gehts. Eines der neuen Fotos, die es hier gibt: https://seidenraupen.wordpress.com/seidenraupencross2013/fotos-2013-teil2/

Auch wenn wir uns selber nicht zu sehr beweihräuchern wollen, aber das Feedback von euch Läufern zu unserem gestrigen Seidenraupen-Cross ist überwältigend. Die diesjährige Premiere war für uns eine große Unbekannte: Klappt alles? Finden alle den Weg? Ist die Strecke okay oder zu lang oder zu kurz oder zu leicht oder zu schwierig? Schmeckt der Kuchen? Wer backt überhaupt den Kuchen? Und wie bekommen wir den Kaffee zum Start? Apropos Start: Wer hat denn so einen Startbogen? Und wer misst wie die Zeit? Kommen wir mit einer Excel-Liste aus oder benötigen wir ein tolles, aber kostspieliges Programm? Reichen zwei Sanis? Oder brauchen wir doch einen Rettungswagen? Was, wenn jemand mitten auf einem Berg umknickt? Verstehen die Streckenposten, was wir von ihnen wollen? Und all die anderen ehrenamtlichen Helfer? Was ist denn eigentlich mit Strom? Und Umkleiden? Und Duschen? Duscht überhaupt wer? Nur Männer? Oder auch die Frauen, die ja irgendwie eine Abneigung gegen öffentliche Sammel-Duschen haben? Und was, verdammt, wenn es regnet?

Die Liste könnte unendlich weitergeführt werden, denn so ein Lauf kann, das haben wir gemerkt, nicht mal so eben kurz nebenbei organisiert werden. Die Ansprüche, die wir durch professionelle Laufveranstaltungen (Marathons, Firmenläufe, etc.) alle selber kennen (und insgeheim ja auch alle an uns stellen), sind schon immens. Doch wir scheinen vieles richtig gemacht zu haben, wie uns die vielen positiven Reaktionen gestern vor Ort, Einsendungen via E-Mail oder auf unserer Seite bzw. bei Facebook zeigen.

Hier ein kleiner Ausschnitt:
„Hallo liebe Seidenraupen, das war eine gelungene Premiere, auch Euch vielen Dank für das gelungene Event. Der Lauf über die anspruchvolle und abwechslungsreiche Strecke hat viel Spass gemacht. Lediglich eine deutlichere Laufrichtungbeschilderung an manchen Stellen ( z.B. auf dem Rückweg am Vobis vor dem letzten km) wäre schön. Ansonsten: Alles prima. Ich bin nächstes Jahr sicher wieder dabei!“ Theo S.

„Erstmal ein großes Lob für eure Veranstaltung!!! (…) Anregung: Als wichtigstes finde ich, dass der Zieleinlauf „emotionaler“ ausfällt. Das Ziel sollte vielleicht nicht so weit vom übrigen Geschehen sein.
Man läuft einsam ein, keiner sagt was. Die Beschilderung etwas besser machen, habe gehört, dass sich gerade am Inrather Berg einige vertan haben. Aber sonst, alles super, macht weiter mit der Veranstaltung!“ Achim S.

„Richtig tolle Veranstaltung! Super Strecke,klasse Stimmung,gute Organisation!!!“ Mareike V.

„Grrrrrossartig wars ! Gerne 2014 wieder.“ Wojtek H.

„Das war eine tolle Premiere! Wetter gut, Strecke schön und abwechslungsreich, tolle Verpflegung! Ich hab nix zu motzen und wäre in 2014 wieder am Start ;-)“ Tobias S.

„Tolle Veranstaltung und gelungenes Debüt, hoffentlich 2014 wieder!!“ Jens W.

“ Tolles Event, nächstes Jahr bin ich wieder dabei 🙂 Als kleine Anmerkung vielleicht, der Wendepunkt am Berg (vielleicht mit einer Tonne oder ähnlichem makieren, ich wollte schon weiter geradeaus laufen ) und der „Rückweg“ sollte deutlicher gemacht werden, die läufer auf 4 und 5 wollten da auch gerade weiter laufen…..ansonsten alles top….sehr anspruchsvoll, aber genau richtig :))“ Torsten S.

„Hat richtig Laune gemacht der Lauf. Schöne Strecke. Klasse Premiere. Gerne wieder in 2014.“ Stefan E.

„Tolle Veranstaltung, die unbedingt wiederholt werden muß. Originell war der Startschuß, das solltet ihr beibehalten. Der letzte Kilometer war recht lang nach meinem Gefühl. Ansonsten ein großes Kompliment an das Orga-Team.“ Klaus W.

„Hallo zusammen…bis auf die echt steieln Anstiege hat der LAuf einfach nur Spaß gemacht 🙂 ! War super organisiert…mit den Pfeilen, Schildern und Streckenposten! Danke auch für die schnelle Siegerehrung…Gibt es Urkunden zum downloaden???“ Eva R.

„Super Geländelauf echt toll freu mich schon auf nächstes Jahr.“ Ingo

„Superschöne Veranstaltung, sehr abwechslungsreiche und anspruchsvolle Strecke, perfekte Organisation und Streckenmarkierung. Dieser Trail Run hat einfach super Spaß gemacht, bitte Fortsetzung im nächsten Jahr!“ Sven E.

„Hey Leute, das war heute mein erster Crosslauf überhaupt und das erste mal das ich 15 km gelaufen bin. Die “Berge” hatten es schon in sich. Ich bin eigentlich Radsportler und laufe nur in der Wintermonaten gelegentlich. Ich kann nur sagen tolle Veranstaltung habt Ihr da auf die Beine gestellt.
Ich bin nächstes Jahr sicher wieder dabei!“ Klaus S.

„Ganz tolle, Laufstrecke habt ihr da angeboten. Lockere, sympathische Moderation, gute Verpflegung, super Stimmung, origineller Siegerpodest , aller bestes Wetter; was will man noch mehr! Wünsche euch für nächstes Jahr nur (viel) mehr Teilnehmer. Ich bin gerne wieder dabei. Frohes Herbstlauf rascheln – keep on running.“ Juliane B.

„Ihr könnt auf diese Veranstaltung sehr stolz sein. Aus der sportlich-innovativen Idee ist eine sportlich anspruchsvolle und auch für´s Auge tolle Veranstaltung geworden. Vielen Dank für dieses Event, ich hoffe 2014 auf eine Wiederholung. Theo S.

Danke, danke – wir geben uns Mühe, was die Beschilderung angeht. Leider haben wir erst zum Ende hin festgestellt, dass der „Schilderaufhänger“ das letzte Kilometerschild nicht korrekt aufgehängt hatte. Kommt nicht wieder vor, versprochen… 😉

Und: Es gibt neue Fotos!


Seidenraupen-Cross 2013: Ergebnisse und erste Eindrücke

Magnus Gödiker (Bunert Running Team, Mitte) siegte vor Matthias Epping (Bayer Uerdingen, rechts) und Arthur Hoffmann (Bootcamp Krefeld).

Magnus Gödiker (Bunert Running Team, Mitte) siegte vor Matthias Epping (Bayer Uerdingen, rechts) und Arthur Hoffmann (Bootcamp Krefeld).

Jennifer Marxen (VT Kempen, Mitte) freut sich über ihren Sieg. Auf Platz zwei kam Mareike Vieten (rechts), Dritte wurde Eva Radtke (VT Kempen, links).

Jennifer Marxen (VT Kempen, Mitte) freut sich über ihren Sieg. Auf Platz zwei kam Mareike Vieten (rechts), Dritte wurde Eva Radtke (VT Kempen, links).

Jennifer Marxen und Magnus Gödiker siegen beim Seidenraupen-Cross
Magnus Gödiker (Bunert Running Team) hat beim Seidenraupen-Cross im Hülser Bruch alle Läufer hinter sich gelassen und in einer bestechenden Zeit gewonnen. Er blieb mit 59:37 Minuten als einziger unter der Stunden-Marke. Auf Platz zwei lief Matthias Epping (Bayer Uerdingen) in 1:01:51 Stunden, Dritter wurde Arthur Hoffmann (Bootcamp Krefeld) in 1:04:04. Bei den Frauen konnte sich Jennifer Marxen (1:12:05; VT Kempen) über ihren Sieg freuen. Mareike Vieten (1:14:21) und Eva Radtke (1:15:19, VT Kempen) folgten auf den Rängen zwei und drei.

Heute gibts erst einmal die Ergebnisse (jetzt auch als Download) und einen ganzen Schwung Bilder. Morgend dann mehr (und die Ergebnisse dann hoffentlich etwas schöner als jetzt > sorry)…

Ein kurzer Hinweis: Eine Läuferin hat ihr heißgeliebtes rotes Rennsteigarmband verloren – vielleicht hat es ja jemand gefunden. Wir würden den Kontakt herstellen…


Es ist angerichtet: Seidenraupen-Cross kann starten

Seidenraupen Cross 2013 FlyerDie Wettervorhersage verspricht beste Laufbedingungen, schon jetzt freuen sich Hase und Igel auf die Läufer des Seidenraupen-Cross, der am Sonntag, 20. Oktober, um 11 Uhr startet.

Start und Ziel ist an der Ecke Hölschendyk/Langen Dyk, ein Parkplatz befindet sich 200 Meter vom Start/Ziel-Bereich entfernt auf dem Hölschendyk. Bitte diesen auch benutzen.

Hier noch ein kurzes Briefing für die Läufer, weiter unten folgt eins für die Zuschauer.
Da sich der Lauf 15 Kilometer über mystische Pfade und den Hülser Berg, den Kapuzinerberg und den Inrather Berg windet, haben die Teilnehmer 15 Kilometer voller Spaß und Action vor sich, es geht durch die pure Natur, rauf und runter. Der Start/Ziel-Bereich am Hölschendyk/Langen Dyk ist noch asphaltiert, doch schon nach der ersten Kurve in den Rohrammerdyk, benannt nach einer Vogelart, wird der Untergrund – dem aktuellen Wetter geschuldet – matschig. Mächtige und stoisch-ruhige Rinder aus den schottischen Highland grasen hier (und büxen auch schon einmal aus), von links werden die Läufer argwöhnisch von Pferden beäugt werden. Über eine rechts-links-rechts-Kombination geht es dann an den Fuß des Hülser Bergs, Krefelds höchste natürliche Erhebung. Die Läufer erklimmen hier die von den Krefeldern im Winter geschätze Schlittenpiste und biegen wenig später rechts ab. Der Weg schlängelt sich nun unter dichtem Blätterdach bis zum Wildgehege und geht noch einmal steil nach oben. Ein wenig Konzentration, denn hier und da haben sich mächtige Wurzeln aus dem Erdreich gehoben. Achtet auf die Markierungen, die euch den Weg weisen, ehe es die Treppen herab zur Erimitenquelle führt. Die Quelle, benannt nach dem hier im 19. Jahrhundert lebenden Einsiedler, schüttet ihr Wasser aufgrund stauender Tonschichten am Berghang. Von einer Kostprobe raten wir ab. Übrigens: Wer hier den Blick schweifen lässt (auch davon raten wir ab, da hier viele Wurzeln und Steine aus dem Boden ragen), kann Reste einer Wallanlage entdecken. Die in der Eisenzeit (ca. 800 vor Christus) angelegte Anlage diente den Bewohnern der Umgebung als Fluchtburg.
Direkt unterhalb der Quelle steht der Heinrich-Mertens-Gedenkstein. Der Stein erinnert an Heinrich Mertens, Volksschullehrer aus Hüls und Förderer des Jugendwanderns, er wollte auch die schulentlassene Jugend für die Liebe zur Natur begeistern. Er war 1928 Mitbegründer des Vereins Linker Niederrhein (heute Verein Niederrhein). Über den gleichnamigen Weg gehts nun quer durch das Hülser Bruch, zum Teil auch über den Junkersdyk, benannt nach Johannes Junkers, dem Gründer des Krefelder Wanderbundes. Achtung: Es geht im Verlauf über den Steeger Dyk. Zwar sichern Posten die Straße, auf der während des Laufs Tempo 30 gilt, aber achtet bittet selber zusätzlich auf den Verkehr. Und auch im Verlauf des Heinrich-Mertens-Weg bitten wir ein wenig auf offene Augen. Denn hier und da werden Pferdewege gekreuzt. Auch hier stehen Posten, um ein Aufeinandertreffen zu verhindern.

Sonne auf dem Weg hoch zum Inrather Berg.

Sonne auf dem Weg hoch zum Inrather Berg.


Am Ende des Heinrich-Mertens-Weg geht es ein kurzes Stück über Asphalt, ehe die Läufer rechts abbiegen und kurze Zeit danach über den Flöthbach laufen. Der „Fluß“ fällt im Sommer zum größten Teil trocken, gut möglich, dass hier durch die jüngsten Regenfälle aber schon wieder ein kleines Rinnsaal enstanden ist (wer mehr wissen will: http://www.heimat-krefeld.de/website/dieheimat/2009/DH80/241-245.pdf). Der Blick schweift dann über Felder, und dann geht es über die wohl steilste Stiege hoch zum Kapuzinerberg. Der ehemalige Müllberg mit seinen 77 Meter ist erst seit 2004 begehbar. Nach dem steilen Anstieg folgt noch ein weiterer, langgezogener bis um das Gipfelkreuz herum und kurze Zeit später über eine Downhill-Passage auf die Mittelstation. Dank ausgetüftelter Wegeführung geht es auch hier noch einmal rauf, runter, rauf und runter, ehe ihr die Getränkestation erreicht.
Die ist auch bitter nötig. Immerhin habt ihr hier schon über zehn Kilometer in den Beinen und müsst noch den Inrather Berg hoch. Und zwar über zwei Serpentinen, die es in sich haben. Ob ihr hier innen oder außen lauft, müsst ihr selbst wissen – achtet aber bitte auf den Boden, da es auch hier recht steinig ist. Dem steilen Anstieg folgt ein kurzer Donwhill, ehe es nun gemächlich, aber stetig steigend, auf den Gipfel des Schuttbergs geht. Hier, auf unglaublichen 87 Metern Höhe, müsst ihr ein wenig auf den Gegenverkehr aufpassen, denn Läufer werden euch hier entgegenkommen. Achtet darauf, dass die Bergabläufer wahrscheinlich ein wenig schneller sind – sie haben also „Vorfahrt“.
Wieder unten angekommen, führt euch der Langen Dyk nun zurück zum Ziel, erst über Asphalt, später dann auf einem befestigten, aber nicht asphaltierten Weg. Nach der Querung über den Steeger Dyk (Achtung Autos) wird es noch einmal wuschig auf dem Bachstelzendyk. Haltet euch hier am besten auf der linken Spur. Und dann sind es nur noch wenige Meter bis zum Ziel!

Auch für Zuschauer eignet sich übrigens ein Besuch des Rennens, an Start- und Zielbereich gibt es leckeren Kuchen und Würstchen. Und die Läufer freuen sich sicherlich über den Support.
Weil sich die Läufer ja zum Teil auf schmalen Wegen bewegen, hier die Hotspots für Zuschauer: Start/Ziel, Höschendyk/Rohrammerdyk, Talring/Boomdyk, Junkersdyk, Langen Dyk/Heinrich-Mertens-Dyk, Langen Dyk „zwischen den Bergen“, Kapuzinerberg „Gipfel“, Inrather Berg „Fuß“, Langen Dyk/Vobis.

Übrigens: Wer spontan mitlaufen möchte, hat dazu noch die Gelegenheit – und zwar per Nachmeldung am Sonntag selber. Von 9.30 bis 10.30 Uhr werden noch Meldungen angenommen. Die Startgebühr beträgt dann 13 Euro.


Und nach dem Seidenraupen-Cross ein leckeres Königshofer Weizen-Alkoholfrei

Das neue Königshofer Weizen-Alkoholfrei verzückt die Krefelder Sportwelt.

Das neue Königshofer Weizen-Alkoholfrei verzückt die Krefelder Sportwelt.

Wer sich am kommenden Sonntag, 20. Oktober, ab 11 Uhr durch das Hülser Bruch kämpft, Berge erklimmt und mystische Pfade erläuft, der hat am Ende etwas ganz besonderes verdient: Wir belohnen jeden Finisher mit köstlichem Königshofer Weizen-Alkoholfrei. Der jüngste Spross aus der Familie Königshofer wurde erst vor wenige Wochen aus der Taufe gehoben und verzückt schon jetzt die Krefelder Sportwelt. Da passt es, dass auch die Crossläufer in diesen Genuss kommen.

Red BullFür die Müden
Und wer sich gänzlich verausgabt hat, den bringen wir mit Red Bull wieder auf die Beine. Verschiedene Produkte der Firma aus Österreich garantieren ein erquickendes Gefühl nach 15 Kilometern, die, so sieht es aus, recht matschig werden könnten. Denn bleibt es bei der Wettervorhersage, gibt es in der Nacht auf Sonntag noch einmal mächtig Regen, Blitz und Donner, ehe der Himmel gegen 6 Uhr morgens aufreißt und bestes Laufwetter präsentiert (schenken wir dem einfach mal Glauben 😉 ) Mit prognostizierten 17 Grad wird es sogar angenehm warm.

Filmregisseur Jan Philipp Weyl läuft mit
Es wird sicherlich ein etwas härterer Sonntagmorgen für Jan Philipp Weyl. Aber der Filmregisseur von „Emra & Dabo“ wird trotz langer Sport-Pause beim Seidenraupen-Cross an den Start gehen. „Eine Ehrensache für mich“, sagt der Krefelder. Denn schließlich haben wir uns entschieden, mit dem Lauf sein Filmprojekt zu unterstützen. Und so setzt sich Weyl am Samstag ins Auto und fährt von seiner Wahlheimat München nach Krefeld, trifft sich Abends mit Freunden und läuft am Sonntagmorgen mit. Das nennen wir mal „Einsatz zeigen“! Super…weitere Infos zu „Emra & Dabo“ gibt es übrigens hier.

Jetzt noch online anmelden!
Noch bis Morgen habt ihr die Möglichkeit, euch online anzumelden. Das Startgeld beträgt in dem Fall zehn Euro, die ihr bitte am Renntag passend mitbringt. Hier gehts lang. Nachmeldungen sind am Sonntag bis 10.30 Uhr möglich. Dann werden allerdings 13 Euro fällig 😉

MDR-Bericht über die Sucht beim Laufen
Wer den gestrigen Bericht „Langlauf in die Sucht“ des MDR verpasst hat, kann sich in die Mediathek des Senders klicken: http://www.mdr.de/mediathek/index.html Hier gibt es ihn noch die nächsten sieben Tage. Ob er gut oder schlecht war, wissen wir jedoch nicht, wir haben ihn gestern auch nur aufgenommen.


Noch bis Freitag online anmelden!

Rheinische Post 16.10.2013

Rheinische Post 16.10.2013

Auch die Rheinische Post hat heute über den Seidenraupen-Cross berichtet. Cool! > Merci an die Kollegen von der Königstraße.
Was sie nicht wissen konnten: Wir haben uns spontan entschieden, die Online-Anmeldung bis Freitag offen zu lassen. Mit einer Änderung: Wer sich jetzt noch anmeldet, bringt bitte die Startgebühr am Sonntag mit. Eine Überweisung ist nun nicht mehr möglich. Natürlich kann man sich auch spontan am Sonntag anmelden. Das Nachmeldebüro hat bis 10.30 Uhr geöffnet.

Martin Brieden, hier  bei den World Police and Firefighter Games 2011, wo er über 5000 Meter Vierter wurde.

Martin Brieden, hier bei den World Police and Firefighter Games 2011, wo er über 5000 Meter Vierter wurde.

Der schnellste Feuerwehrmann aus NRW sagt sich an
Erst vor einer Woche hat Martin Brieden den zweiten Platz beim Düsseldorfer Skyrun belegt, jetzt will er es auch beim Seidenraupen-Cross wissen. Brieden, der als schnellster Feuerwehrmann NRW gilt, musste dabei achtmal das ARAG-Hochhaus in Düsseldorf hinaufrennen – wohlgemerkt in voller Feuerwehrkluft. Den Köln-Turm-Lauf in diesem Jahr gewann er sogar. Und im Sommer sicherte er sich zum wiederholten Mal die Feuerwehr-Landesmeisterschaft auf der 400- und 1500 Meter-Strecke. Auch über 5000 und 10.000 Meter war er in den vergangenen Jahren erfolgreich, ging aber 2013 nicht an den Start. „Eigentlich liegen mir die kürzeren Sachen auch mehr. Aber ich bin sehr auf den Lauf gespannt, da ich quasi um die Ecke wohne.“