Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Archiv für Juni, 2016

Herzlichen Glückwunsch an Pauline und Scott

Wie flott die Pauline Saßerath und Scott Anderson sind, haben sie schon im vergangenen Jahr beim Seidenraupen-Cross bewiesen. Pauline wurde auf der kurzen Runde Dritte, Scott stürmte über die lange Distanz auf Platz zwei. Beide konnten jetzt erneut glänzen – und zwar bei der Europameisterschaft im Cross-Triathlon in Vallèe de Joux in den Bergen des schweizer Jura. Scott wurde Europameister in seiner Altersklasse (M18-24), Pauline holte Bronze bei den Junioren (hier zu den Details). Von dieser Stelle Herzlichen Glückwunsch – wir hoffen, ihr seid bei der diesjährigen Auflage des Seidenraupencross am 23. Oktober  wieder dabei (auch alle anderen laden wir herzlich ein, hier gehts zur Anmeldung).

Glückwunsch auch zu dem geilen Foto von Scott, das für uns schon jetzt das „Krefelder Sportfoto des Jahres“ ist, wenn es diese Kategorie geben würde.

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Scott Anderson auf dem Weg zur Europameisterschaft. Foto: SC Bayer Uerdingen


Seidenraupen-Staffel macht sich fit für Roth

In drei Wochen ist es soweit: Die Challenge Roth steht an – und erstmals ist auch eine Staffel der Seidenraupen am Start. Moritz Mayntzhusen (Schwimmen), Manni Bender (Rad) und Daniel Bahrenberg (Laufen) werden am Sonntag, 17. Juli, das Ding wuppen und den Titel nach Krefeld holen.

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Manni, Moritz und Daniel im Düsseldorfer Medienhafen.

Quasi als Probelauf war das Trio jetzt beim t3 in Ddorf über die Olympische Distanz am Start. Moritz krabbelte nach 24:18min aus dem Wasser, Manni fuhr die 40km in 1:13:55h und Daniel benötigte für die 10k 47:27min. Mit der Gesamt-Zeit von 2:30:06h wurden sie am Ende Sechster.

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Eva im Schlussspurt. Foto: Charity Run

Nachreichen müssen wir noch Evas tolles Ergebnis vom Charity Run von vor einer Woche. Sie gewann beim 10k-Lauf in 49:11min ihre Alterkslasse W30 und wurde Gesamt-Dritte bei den Frauen. Bravo…und auch das Ergebnis von Moritz beim Swim and Run in Fischeln steht noch aus: Er gewann nach 300 Meter Schwimmen und 4000 Metern Laufen in 23:11min ebenfalls seine AK und wurde Gesamt-Dritter.


12. Charity-Run lockt am Sonntag in den Stadtwald

Es soll wieder ein richtig schönes Familienfest mit sportlicher Note werden:  Preussen Krefeld Leichtathletik, Laufsport Bunert und der Kinderschutzbund Krefeld laden für Sonntag, 19. Juni, zum 12. charity run in den Stadtwald ein. Der Lauf ist natürlich in den Krefelder Lauf-Cup eingebettet.

Folgende Läufe sind geplant:
10.00 Uhr Bambinilauf der Jungen bis Jahrgang 2009 (400 Meter)
10.10 Uhr Bambinilauf der Mädchen bis Jahrgang 2009 (400 Meter)
10.20 Uhr Schüler Jahrgänge 2001 bis 2008 (1 km)
10.30 Uhr Schülerinnen Jahrgänge 2001 bis 2008(1 km)
10.45 Uhr 3 x 400, Generationenlauf
11.15 Uhr Firmen- und Volkslauf (5 km)
12.15 Uhr 4 x 2,5 km Staffel
12.15 Uhr Hauptlauf (10 km)

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Das Team bockum life vor zwei Jahren: Marius mit Mario Gomez-Frise, von der, wie hier zu sehen, Eva mal so gar nichts hält. Smarter Blick dagegen von Moritz. „Ob ich es wohl demnächst in die Bravo Foto-Love-Story schaffe?“ Foto: Charity Run

Alle, die mitmachen, laufen für einen guten Zweck.  Denn der Erlös der Veranstaltung fließt komplett in die Arbeit des Kinderschutzbundes und kommt damit allen Krefelder Kindern zugute. Zu einem Familienfest gehören natürlich auch Kaffee und selbst gebackener Kuchen, der zu kleinen Preisen weitergereicht wird. So kommen alle Familienmitglieder auf ihre Kosten.

Besonders schön ist in jedem Jahr der Bambinilauf, denn da kann es mitten auf der Strecke schon einmal zum plötzlichen Richtungswechsel kommen. Aber mit Hilfe der vielen Anfeuerrufe der begeisterten Zuschauermenge hat es noch jeder Zwerg bis ins Ziel geschafft. Einfach nur anzukommen ist auch einziges Ziel beim Generationenlauf über 3 x 400 Meter. Eben ein sportliches Familienfest. Gut angenommen wird auch die 4 x 2,5 km Staffel. Etwas mehr Training braucht man schon beim Hauptlauf über 10 km.

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Startschuss beim 10k-Lauf. Foto: Westdeutsche Zeitung

Jedes Jahr wird auch der Anteil der Firmen- und Betriebsmannschaften immer größer, die auf der Wiese ihre Versorgungszelte aufbauen. Manche Mannschaften (ab 3 Teilnehmer) trainieren das ganze Jahr für diesen Lauf und geben sich fantasievolle Namen. Die Veranstalter freuen sich über alle, die hier mitmachen und die 5 km Meter lange Strecke zurücklegen möchten. Für die Kinder unserer Stadt kommen doch alle gerne mal ins Schwitzen.

Viele Mannschaften, Firmen, Vereine, Belegschaften werden es sich nicht nehmen lassen, auch in diesem Jahr wieder mit von der Partie zu sein. Alle können mitlaufen, die genügend Kondition und Laufschuhe haben. Eine Vereinszugehörigkeit ist für die Teilnahme nicht erforderlich. Start und Ziel ist auf der Veranstaltungswiese nähe Stadtwaldhaus. Beim Firmen- und Volkslauf bilden alle Teilnehmer einer Firma, eines Freundeskreises oder einer Familie eine Mannschaft. Gewertet werden die ersten drei jeder Mannschaft durch Zeitaddition. Es erfolgt eine Einzelwertung. Die schnellsten fünf sowie die größte Mannschaft werden geehrt. Alle Teilnehmer erhalten eine Urkunde und ein Erinnerungspräsent. Mitmachen ist aber auf jeden Fall ein Gewinn.

Kontaktadresse: Laufsport Bunert, Tel. (02151)209100. Online-Anmeldungen sind möglich unter www.jjk.de/charityrun (Meldeschluss 15.06.2016) oder direkt im Geschäft auf der Rheinstraße 39 in 47799 Krefeld sowie bis eine Stunde vor dem Start im Meldebüro. Ein großes Dankeschön gilt den Unterstützern dieses Projektes: Die Volksbank Krefeld eG, der Chempark, Ralf Gudden, Zahnarztpraxis für Kinder, der Bodenausstatter BoDeWa, JJK Verlagssoftware und das Stadtwaldhaus.


Eva im Flow auf dem Sauerland-Höhenflug: Sieg in der AK

Quasi im Flow auf dem Höhenflug: So war Eva beim Sauerland-Höhenflug-Trail unterwegs. In 57:03min gewann sie ihre Altersklasse W30 über zehn Kilometer. In der Gesamt-Abrechnung wurden sie Elfte. „Die ersten paar Kilometer habe ich mich gefragt, was ich hier eigentlich gerade mache. Dann aber lief es wie am Schnürchen“, so ihr Kommentar zu dem in diesem Jahr ausgebuchten Sauerland-Höhenflug-Trail. Auch Manu nutzte die Möglichkeit für einen flotten Lauf: Er hatte über 21km gemeldet und war nach 1:43:11h als 30. (M35 7.) im Ziel. Damit verbesserte er seine Zeit aus 2014 um sechs Minuten.

Die attraktive Strecke über Stock und Stein, rauf und runter, und die perfekte Organisation hatte das Kölkersche Tandem erneut nach Sundern-Hagen geführt. Zwei Stunden dauerte die Anreise am frühen Sonntagmorgen, ehe das beschauliche Dörfchen an der Sorpe erreicht wurde. Dann aber warteten knackige Anstiege, Singletrails im Wald und viele Downhill-Passagen auf die insgesamt 700 Starter, die ihr Kommen nicht bereuen sollten – darunter übrigens auch Stefanie Mutmann, selbsternannte Rennschnecke, die uns regelmäßig mit ihren Laufberichten erfrischt und für die nun ihr erster Traillauf anstand. Wohlgemerkt: Steffi ist nicht mit den Traummaßen einer Pamela Anderson o.ä. versehen, eher im Gegenteil, was uns dafür aber immer wieder höchsten Respekt zollen lässt, wenn sie sich wieder in einen Wettkampf gestürzt hat. WEITER SO!!! Ihr Bericht vom Lauf: https://www.facebook.com/stefanie.mutmann/posts/870070179787558 Keep on running!!!


Bilderbogen aus Fulda und Vorfreude aufs Sauerland

Neue Laufreviere zu entdecken, macht immer Spaß -so auch in Fulda und der nahegelegenen Rhön in dieser Woche. Während ich zweimal in Fulda selber unterwegs war, den Fluss, den Marienberg, Schlossgarten und die Altstadt kenne ich nun in und auswendig, stand auch ein Lauf in der Rhön auf dem Plan. Gut, dass ich via Facebook von der Laufgruppe Fitnessbäcker erfuhr, die am Donnerstag einen Lauf auf den Pferdskopf auf dem Programm hatte – gesagt, getan, mitgelaufen. Ein recht heftiger Schlussanstieg auf den genannten Berg hatte es schon in sich, im Anschluss nutzte ich dann die Wasserkuppe, um weitere Höhenmeter und KM zu machen. Am Ende waren es tolle 26. Danke für die Möglichkeit, bei euch dabei zu sein. Und danke für die Fotos (siehe oben), von denen ein Teil aus der Cam von Thomas Knips stammt.

Ab auf den Höhenflug

Jetzt aber geht der Blick ins Sauerland – das nächste Mittelgebirge innerhalb weniger Tage also. Hier werden wir, Eva und ich, beim Sauerland-Höhenflug-Trail mitmachen. Eva startet über die 10km-Strecke, ich habe mir den HM vorgenommen. Ich habe im Gefühl, dass es sehr cool wird. Warum? Weil schon die Premiere vor zwei Jahren ein richtig geiler Ritt durch die Landschaft dort war. Zwar nicht alpin und nicht ganz so viele Höhenmeter, wie gedacht, aber dafür schon gut zu laufen.

Nach rund zwei KM beginnt der stetige Anstieg gen Eggenberg (550 Meter Höhe), der nach sieben KM am Rande gestriffen wird. Hier ist also der höchste Punkt mit 533 Meter Höhe erreicht. Nun gehts fünf KM runter, um dann wieder ein wenig klettern zu dürfen. Bei KM16 ist man wieder auf über 500 Metern, ehe es dann downhill ins Ziel auf 354 Metern Höhe geht. Wie gesagt, keine alpinen Anstiege, aber hier und da doch recht anstrengend. Auch der 10km-Lauf hat den Eggenberg als höchsten Punkt – im Grunde ist die Strecke sehr ähnlich, der HM hat einfach nur ein, zwei Schlenker mehr drin.

Wer sich übrigens dafür interessiert, wie es uns 2014 ergangen ist, kann es hier lesen.

 


Vor dem Sauerland noch in die Rhön

Ein Seminar in Fulda machts möglich, dass ich in der angrenzenden Rhön in den kommenden Tagen den ein oder anderen Meter machen werden – fein. Nicht die schlechteste Trainingswoche vor dem Sauerland-Trail am Sonntag.

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Der Pferdskopf. Foto: Jörg Braukmann/Wikipedia

Heute Abend werde ich erst einmal nur locker die Beine auslaufen – dazu bietet sich scheinbar ein Weg an der Fulda an. Könnte gefährlich werden, denn gerade diese „Nur mal eben so“-Touren dehnen sich bei mir immer mal wieder gefährlich aus.

Hoffentlich ist dies nicht der Fall, denn am Donnerstagabend werde ich mit einer Laufgruppe ab Poppenhausen (das heißt wirklich so 😉 ) den Pferdskopf erklimmen. Da die Gruppe allerdings „nur“ nen Stündchen läuft, verlängere ich die Tour noch auf die Wasserkuppe. Ein paar Höhenmeter sollten es schon sein. Die sollten beim Pferdskopf (874 Meter) und der Wasserkuppe (950 Meter) schon irgendwie zustande kommen.

Mal sehen, wie weit mich die Füße dann am kommenden Morgen tragen, denn ein Morgenslauf muss sein – ehe am Sonntag dann das Sauerland ruft.

 


Die Hitze: Stefan muss passen, die Kölkers schwitzen und glänzen

Es hat nicht sollen sein: Die Hitze und die damit tropischen Verhältnisse haben Stefan sein Marathon-Debüt vermasselt. Nach 21 Kilometern war in Duisburg daher Schluss. „Ich hatte Kopfschmerzen und mir wurde schwindelig. Da habe ich auf meinen Körper gehört und das Rennen besser beendet.“ Denkt man an die zahlreichen Todesopfer bei Läufen, die eben nicht so klug waren, ein weiser Entschluss.

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Eva-Maria Kölker im Endspurt.

Einen Eindruck der Verhältnisse bekamen Eva und Manuel Kölker beim Benrather Schlosslauf in Düsseldorf. Auch wenn hier „nur“ zehn Kilometer zu absolvieren waren, waren beide am Ende „durch“. Das mag vielleicht auch an den Zeiten der beiden gelegen haben. Eva kam in flotten 50:12min ins Ziel und belegte damit Platz zwei in der W30 (Gesamt 159.). Manuel wurde in 38:37 Siebter und ebenfalls Zweiter seiner Altersklasse M35. Es gewannen Bastian Rodowski (35:22min) und Inga Hundeborn (36:17min).

Der Lauf im Schlosspark war nicht ohne: Neben den schon erwähnten klimatischen Bedingungen waren die Wege durch die Regengüsse der vergangenen Tage extrem aufgeweicht. Und da  nach gefühlt 200 Metern die nächste Kurve wartete (siehe unten) auch verdammt tückisch zu laufen, nicht selten musste man runterbremsen, um nicht im nächsten Gebüsch zu landen (da lohnt es sich, die Trail-Schuhe dabei zu haben, wohl aber im Auto stehen zu lassen)…Spaß gemacht hat es aber allemal.

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72 Schlaglöcher gestopft: Stefan kann Gas geben

Das nennen wir doch einmal Service: Die Stadt Duisburg hat jetzt, wenige Tage vor dem Rhein-Ruhr-Marathon, 72 Schlaglöcher auf der Strecke gestopft. Das bedeutet für Stefan: VOLLGAS bei der 42k-Premiere am Sonntag. Wir drücken die Daumen und jubeln ihm zu.

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Die Strecke des Marathons.

Um 9.30 Uhr fällt der Startschuss, 42195 Meter windet sich dann die Strecke durch Duisburg. Es werden schöne Kilometer, denn das Wetter verspricht gutes, fast sogar zu gutes. Aber warten wir es ab. Wir sind guten Mutes, Stefan ist sich da noch nicht so ganz sicher: „Ich bin sehr gespannt! Halbdistanz ist ja echt kein Thema, aber jetzt die volle Strecke…“ Wir wissen aus Erfahrung: Wer gut trainiert hat, packt das Ding auch. Und das hat er, hat Kilometer auf Kilometer gefressen und sich trotz widriger Verhältnisse und Krankheit durch den Winter gekämpft – und in dem wird bekanntlich der Grundstein für ein erfolgreiches Abschneiden im Frühjahr und Sommer gelegt.

Angelaufen wird in einem 6er-Schnitt pro Kilometer, das ist nicht zu viel und nicht zu wenig. „Falls es plötzlich super laufen sollte, werde ich schneller“, so die Prämisse.

Gegen 13 Uhr wird Stefan bei Kilometer 35 (Altenbrucher Damm) sein, dort ist geplant, ihn für die letzten Meter zu motivieren. Wer wäre dabei? Eva und Manu jagen kurz vorher (um 11 Uhr) noch den Zehner am Benrather Schloss. Auch hier kann man sich noch anschließen.

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Das Finish ist im Wedau-Stadion.