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Road to Oslo: Welcher Schuh für den 80 KM Asphalt-Wald-Geröll-Mix?

Normalerweise bin ich nicht der Schuh-Shopper im Internet. Neben dem Aspekt, lieber den regionalen Handel zu unterstützen, muss ein Schuh schließlich passen. Doch wie viele Paare sollen es werden, wenn man noch nicht genau weiß, welches Modell es überhaupt werden soll? Pro Modell zwei oder drei, um auch die richtige Größe zu finden? Das große Problem: Ich würde es in der Kürze der Zeit wohl nicht schaffen, alle gewünschten Schuhe bei regionalen Anbietern testen zu können.

trail Magazin – Titelbild Ausgabe 3/2019

Glücklicherweise kristallisierten sich aus dem Laufschuh-Test des Trail-Magazins (Ausgabe 3 Mai/Juni 2019) vier Modelle heraus, von denen ich bei drei Marken meine Größe kannte: Als Adidas-Träger zeigte ich mich hocherfreut, dass zwei Modelle der Herzogenauracher als gut empfunden wurden, der Adidas Terrex Agravic XT GTX und der Adidas Terrex Agravic Boa. Hinzu kam der Salomon Sense Pro 3 und als gefühlter Testsieger der La Sportiva Kaptiva. Das Einsatzgebiet: Der Ecotrail Oslo 80 km. Kein hochalpines Profil, trotzdem aber knapp 2000 HM. Viel Wald, aber auch 15 bis 20 km Asphalt. Natürlich verfüge ich über eine breite Palette an Schuhen und Trailschuhen, doch der Mix aus Geröll, Wald und vor allem Asphalt erschien mir für meine bisherige Latschen als too much. Vor allem meine Trailschuhe sind alle eher etwas für alpine Trails mit wenig Asphalt-Anteil.
Übrigens: Sprengung und Gewicht waren mir egal, ich komme mit sehr vielen Modellen zurecht.

Zur Auswahl (von links) La Sportiva Kaptiva, Adidas Terrex Agravic XT GTX, Adidas Terrex Agravic Boa oder Salomon Sense Pro 3.

Passform
Innerhalb weniger Tage waren die Schuhe da – und siehe da: Alle passten. Und wie: Beide Adidas schmiegten sich an meinen Fuß wie eine Socke, der Kaptiva packte meinen Fuß, als wären die beiden füreinander geschaffen. Lediglich der Salomon steckte ein wenig nach, er versuchte nicht sofort ein Aha-Gefühl.
Punkte für beide Adidas und den Kaptiva.

Der Boa sieht tatsächlich so geil aus, der Agravic XT ist bei mir blau. Foto mit ausdrücklicher Genehmigung des Trail-Magazins.

Aussehen
Ist mir in der Regel eigentlich schnurzpiepe, vor allem im Gelände, wenn eh nach wenigen Kilometer der Schmutz überwiegt. Dennoch: Der Adidas Terrex Agravic Boa sieht einfach verdammt geil aus. Diese Mischung aus rot und blau lässt Herzen höher schlagen. Der Kaptiva wirkt ungewöhnlich, aber das zeichnet ihn auch hier aus. Der Adidas Terrex Agravic XT GTX und der Sense Pro 3 sind schlicht und solide, mehr aber auch nicht.
Punkte für den Boa und Kaptiva.

Obermaterial
Lobte ich gerade noch den Adidas Terrex Agravic Boa, so hat dieser hier deutliche Nachteile. Auf dem Mittelfuß hat er ein äußerst dünnes Material, das keinem Stein widerstehen könnte. Kann man auf der Straße mögen, im Gelände aber ein absoluter Fail. Der Adidas Terrex Agravic XT GTX und der Salomon bestechen dagegen mit einem robusten, aber nicht zu festen Material. Was der Kaptiva bietet, ist ebenfalls sehr angenehm und dürfte sehr ausdauernd sein. Ist das schwierig…
Punkte für den Terrex Agravic XT GTX, den Kaptiva und den Salomon, Minuspunkte für den Boa.

Foto mit ausdrücklicher Genehmigung des Trail-Magazins.

Schnürung
Der Adidas Terrex Agravic Boa punktet hier wieder. Das Boa-System ist einfach klasse: Ein wenig drehen und zack sitzt der Schuh. Fraglich nur, wie es sich nach hunderten Kilometern Outdoor verhält. Salomon bietet sein gewohntes Schnellschnür-System, das sich bewährt hat. Kennt man, ist einfach super. Die beiden anderen kommen mit „normalen“ Schnürsenkeln daher.
Punkte für den Boa und den Salomon.

Sohle und Dämpfung
Hier sollte es einfach stimmen, denn was bringt der beste Look, das robusteste Obermaterial oder die cleverste Schnürung, wenn sich die Sohle nach ein paar Kilometern in Luft auflöst oder sie einfach viel zu hart ist. Laut Trailmagazin ist der Adidas Terrex Agravic XT auch für nassen Asphalt geeignet, bei seinem Boa-Kollege kann ich mir das auch vorstellen, hier macht die Sohle einen weichen Eindruck – beide kommen übrigens mit der bewährten und von mir sehr geschätzten Boost-Dämpfung daher. Ausdrücklich geeignet für Schotter- und Asphalt-Passagen ist laut Trail-Magazin aber vor allem der Sense Pro 3, dessen Sohle sich auch nicht als sooo hart wie zum Beispiel beim S-Lab Sense zeigte. Der Kaptiva hat eine kleine Legende dabei, die ihn als Profi auf den knackige Trails ausweist, für Asphalt jedoch nur bedingt geeignet scheint.
Punkte für Salomon und die beiden Adidas

Mein Modell des Sense Pro 3 kam in Schwarz daher. Foto mit ausdrücklicher Genehmigung des Trailmagazins.

Facebook
Warum nicht die Masse fragen? Und so stellte ich die Frage nach dem besten Schuh für diesen Zweck aus den vier gewählten Modellen in der Gruppe „Berg- und Trailläufer dieser Welt“. 24 Kommentare gab es, einige davon gingen zu gänzlich anderen Modellen, andere waren wenig förderlich. Drei jedoch empfahlen den Sense Pro 3.
Punkte für ihn.

Preis:
Der große Vorteil beim Online-Shopping ist der breite Vergleich von Preisen. Die im Trail-Magazin genannten Preise stimmten daher nicht komplett, lediglich der Kaptiva war nirgendwo günstiger als 139 Euro. Der Boa kostete im günstigsten Fall 117 Euro, der Salomon 103 Euro, der Adidas Terrex Agravic XT GTX 98 Euro.
Punkte für den Adidas Terrex Agravic XT GTX und den Sense Pro.

Ergebnis
Verdammt, am liebsten hätte ich alle vier behalten. Jeder hatte Vor- und wenig Nachteile, alle vier waren einfach der Hammer, was mir auch zeigte, wie gut dieser Test im Trailmagazin war bzw. ist.
Nach allem Für und Wider für den genannten Zweck landete ich schließlich beim Salomon. Ausschlaggebend war die Sohle, das robuste, aber trotzdem angenehme Obermaterial, die Erwähnung im TM über die Eignung auf Asphalt und die positiven Stimmen bei der Facebook-Abfrage.
Er setzte sich letztlich gegen den Adidas Terrex Agravic XT GTX durch, der mein zweiter Favorit war. Beim Boa störte mich einfach das sehr sehr weiche Obermaterial, und der Kaptiva erschien mir für den Zweck einfach nicht geeignet. Ich glaube, er wäre es geworden, stünde ein alpiner Trail an, was auch zeigt, dass der Preis das wenig ausschlaggebenste Argument war.

Die ersten Läufe
Nach rund zwei Wochen mit den Schlappen zeigt sich, dass sie tatsächlich gut im Mix funktionieren. Ich hatte sie auf einer 25 KM-Runde durch Parks an, habe sie auf Straßen getragen und war auch einmal auf Krefelds höchstem natürlichen Berg, dem Hülser Berg (immerhin 67 Meter hoch). Wirkliche Trails gibt es bei uns leider nicht, hier bleibt ein Ergebnis also offen.
Etwas schwammig kam er mir auf sehr weichem Waldboden vor, es war aber auch echt verdammt matschig. Die Anstiege am Berg meisterte er ohne Probleme und auch auf der Straße machte er eine gute Figur. Ich glaube, die Wahl war gut – aber das bestätigt sich jetzt in Oslo.

Ein dickes Danke geht an das Trailmagazin, das nicht nur einen tollen Test geliefert hat, sondern auch den Abdruck der Testberichte auf http://www.seidenraupen.org gestattet.


„Trails 4 Germany“-Voting läuft: Stimmt für den Seidenraupen-Cross!!!

Von heute an bis genau in einer Woche heißt es VOTEN, VOTEN, VOTEN! Wir bewerben uns mit dem Seidenraupen-Cross um eine Teilnahme bei der neuen Serie „Trails 4 Germany“, die von PlanB und Salomon ausgerichtet wird. Abstimmen könnt ihr auf der Website http://trails4germany.com/#bewerben. Hier müsst ihr ein wenig runterscrollen und kommt dann zu einer Auswahl von 13 Videos. 13 Videos bedeuten also 13 Bewerber. Helft uns, damit wir es in die Top4 schaffen.

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Auch Vierbeiner laufen gerne beim SRC mit.

Es mag kaum überraschen, dass ein Großteil der Bewerber aus den Mittelgebirgen oder den Alpen kommt. Diese Bewerber punkten selbstverständlich mit tollen Pfaden und Höhenmetern.

Und wir? Naja, das wisst ihr selber: Ebenfalls tolle Pfade und ebenfalls Höhenmeter. Vielleicht nicht ganz so viele wie bei den anderen, aber dafür glauben wir, alles aus unseren drei Bergen herauszuholen. Und zwischendurch gibt es immer wieder längere Passagen, auf denen man Luft holen oder richtig ballern kann – jeder so, wie er mag. Ein Mix also, der seinesgleichen sucht.

Hinzu kommt die tolle Atmosphäre rund um den SRC, die wir natürlich nur euch zu verdanken haben. Zufriedene Gesichter und viele liebe Worte am Ende unserer beiden Rennen zeugen davon, dass euch der SRC gefällt.

Stimmt also für uns, damit wir der deutschen Trail-Community zeigen, dass es auch auf dem platten Land traumhafte Trails gibt – und zwar hier: http://trails4germany.com/#bewerben.


Die Seidenraupen rollen gen Alpen

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Der Seidenraupen-Tross, diesmal leider nur Eva und ich, rollt. Erster Stopp ist das unterfränkische Thulba, wo Evas Eltern wohnen. Nach einem kleinen Mittagessen geht’s dann weiter nach Garmisch-Partenkirchen, dem Startpunkt des Salomon 4Trails. Am heutigen Abend wartet hier ab 1730 die Pasta-Party, ehe um 19 Uhr das Briefing der ersten Etappe beginnt. Schon jetzt sind wir gespannt, was für eine Strecke Tourenplaner Wölfi auspackt – so oder so, Jubelarien sind ihm gewiss… 🙂

Die erste Nacht verbringen wir übrigens bei den Raubals. Tini und Andi Raubal sind so nett und nehmen uns auf. Dafür schon jetzt ein dickes Dankeschön. Beim Namen „Andi Raubal“ sollte es übrigens bei allen Eishockeyfans klingeln. Der Bayer ist wohl der einzige deutsche Spieler, dem es gelang, die Oberliga (SC Riessersee), die 2. Liga (EHC München) und die DEL (Krefeld Pinguine) zu gewinnen. Aber nicht deswegen, sondern wegen seiner unglaublich sympathischen Art, wird er noch heute in Krefeld vom Pinguin-Supportclub Red Line verehrt. Der AIR RAUBAL-Banner ist mittlerweile deutschlandweit bekannt und erinnert an seine schier übermenschlichen Fähigkeiten auf dem Eis und in der Luft 😉

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20130709-113300.jpgGanz besonders danken wollen wir natürlich auch unseren Sponsoren: der Speditionsfirma Antwerp Global Shipping, der Finanzdienstleistung Allfinanz Norbert Hahn, dem Verlag Print Media mit seinen Stadtteilmagazinen Bockum, Oppum, Linn, Hüls und (ganz neu) Kempen Life, dem Therapieraum Blondin, einem unbekannt bleibenden Förderer und nicht zuletzt unserem Ausrüster Intersport Borgmann mit seiner reizenden Verkaufs-Queen Jenny. Ohne euch wäre ein solches Vorhaben nur schwer realisierbar. Danke!!!

Das erst einmal soweit von uns. Toitoitoi sagen wir in Richtung Seidenraupe Ali, der heute in den Fastenmonat Ramadan einsteigt. Halte durch, auch wenn einmal der Hunger kommt. Denn dann denke daran: auch eine Raupe isst ne ganze Zeit lang nix – und wird dann zum Schmetterling 🙂


Die Seidenraupen rollen gen Alpen

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Der Seidenraupen-Tross, diesmal leider nur Eva und ich, rollt. Erster Stopp ist das unterfränkische Thulba, wo Evas Eltern wohnen. Nach einem kleinen Mittagessen geht’s dann weiter nach Garmisch-Partenkirchen, dem Startpunkt des Salomon 4Trails. Am heutigen Abend wartet hier ab 1730 die Pasta-Party, ehe um 19 Uhr das Briefing der ersten Etappe beginnt. Schon jetzt sind wir gespannt, was für eine Strecke Tourenplaner Wölfi auspackt – so oder so, Jubelarien sind ihm gewiss… 🙂

Die erste Nacht verbringen wir übrigens bei den Raubals. Tini und Andi Raubal sind so nett und nehmen uns auf. Dafür schon jetzt ein dickes Dankeschön. Beim Namen „Andi Raubal“ sollte es übrigens bei allen Eishockeyfans klingeln. Der Bayer ist wohl der einzige deutsche Spieler, dem es gelang, die Oberliga (SC Riessersee), die 2. Liga (EHC München) und die DEL (Krefeld Pinguine) zu gewinnen. Aber nicht deswegen, sondern wegen seiner unglaublich sympathischen Art, wird er noch heute in Krefeld vom Pinguin-Supportclub Red Line verehrt. Der AIR RAUBAL-Banner ist mittlerweile deutschlandweit bekannt und erinnert an seine schier übermenschlichen Fähigkeiten auf dem Eis und in der Luft 😉

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20130709-113300.jpgGanz besonders danken wollen wir natürlich auch unseren Sponsoren: der Speditionsfirma Antwerp Global Shipping, der Finanzdienstleistung Allfinanz Norbert Hahn, dem Verlag Print Media mit seinen Stadtteilmagazinen Bockum, Oppum, Linn, Hüls und (ganz neu) Kempen Life, dem Therapieraum Blondin, einem unbekannt bleibenden Förderer und nicht zuletzt unserem Ausrüster Intersport Borgmann mit seiner reizenden Verkaufs-Queen. Ohne euch wäre ein solches Vorhaben nur schwer realisierbar. Danke!!!

Das erst einmal soweit von uns. Toitoitoi sagen wir in Richtung Seidenraupe Ali, der heute in den Fastenmonat Ramadan einsteigt. Halte durch, auch wenn einmal der Hunger kommt. Denn dann denke daran: auch eine Raupe isst ne ganze Zeit lang nix – und wird dann zum Schmetterling 🙂


Unabdingbar: Die Gaiters

Die gaiters von Salomon. Foto: Salomon

Die gaiters von Salomon. Foto: Salomon

Ja, gaiter, nicht gayter – mit unseren Freunden aus HH-St. Gayorg haben sie nämlich nichts zu tun. Gamaschen, so der deutsche Begriff, hört sich aber auch komisch an. Egal und trotzdem: Das Produkt, von welcher Firma auch immer, ist beim Trailrunning unabdingbar. Das haben wir am vergangenen Wochenende im Allgäu erneut festgestellt (und leider beim TAR auch, als wir sie noch nicht hatten). Denn die Dinger halten so ziemlich alles aus dem Schuh, was dort nicht hingehört: Steine, Laub oder auch Schnee. Die gaiters – oder Gamaschen – legen sich um den Schuh und verhindern ein Eindringen der oben genannten Dinge.

Zwar sind die Teile nicht ganz günstig, Salomon verlangt stolze 26 Euro (http://www.salomon.com/de/product/trail-gaiters-low.html), aber hier ist jeder Cent gut angelegt – denn es ist äußerst nervig, alle paar Kilometer anhalten zu müssen, um irgendeinen Felsen aus dem Schuh zu fummeln…


Des Reiters neue Seite und Harrys Blog

Philipp Reiter (rechts) mit seinem Teamkollegen Iker Karrera (links) und den Seidenraupen.

Philipp Reiter (rechts) mit seinem Teamkollegen Iker Karrera (links) und den Seidenraupen.

Zusammen mit seinem spanischen Partner Iker Karrera jagte Philipp Reiter die Berge beim Transalpine-Run 2012 nur so hoch, am Ende stand der völlig verdiente Sieg der beiden. Was jedem an Start, Ziel oder während des Rennens auffiel: Der Reiter ist ein netter Bursche, immer für einen Spaß zu haben und auch durchaus aus der Schlange an der Taping-Station zu verdrängen (aktives Anstehen!). Auf der Strecke haben wir ihn dagegen selten gesehen. Nach wenigen Metern war er stets auf und davon. Und während wir uns noch über die Gipfel quälten, lag er bereits im Hotelpool und ließ sich von … äh, Quatsch…so etwas macht er nicht 😉

Zumindest wäre es sonst schwierig zu erklären, wie er sein sportliches Mammut-Programm (neben Trail-Running stehen noch Mountain-Biking, Ski-Touring, Klettern und und und auf dem Programm) schadlos und vor allem immer erfolgreich übersteht. Hier ein kurzer Blick auf seine geplanten Projekte 2013, die wir auf seiner neuen Website http://www.philipp-reiter.de entdeckt haben:

•11. Januar: Mountain Attack/ Saalbach – AUT
•19. Januar: Jennerstier DM Vertical Race/ Berchtesgaden – GER
•27. Januar: 9. Hervis Hochkönigstrophy/ Bischofshofen – AUT
•16. Februar: 13. Götschenfuchs/ Bischofswiesen – GER
•2. März: Transgrancanaria/ Gran Canaria – ESP
•24. März: 6. Marmotta Trophy/ Martelltal – ITA
•Anfang April: Salomon Advanced Week/ Colorado – USA
•11. Mai: Transvulcania/ La Palma – ESP
•22. Juni: 3. Zugspitz Ultratrail/ Grainau – GER
•14. Juli: Ice Trail Tarentaise/ Val d’Isere – FRA
•27. Juli: Trans d’Havet/ Dolomiten – ITA
•4. August: Speedgoat 50k/ Snowbird – USA
•24. August: Matterhorn Ultraks/ Zermatt – CH
•Anfang September: Gore-Tex Transalpine Run/ Oberstdorf – GER
•2. Oktober: Cavalls del Vent/ Baga – ESP

Wie sein Körper diese Belastung aushält, ist uns schleierhaft, denn Philipp ist keineswegs im besten Alter, was einen Ausdauer-Athleten angeht. Blutjunge 21 Jahre stehen zu Buche, wer weiß, was der Junge alles so raushaut, wenn er denn mal ein paar Lenze mehr auf dem Buckel hat. Wir drücken auf jeden Fall die Daumen und hoffen, ihn noch einmal auf dem ein oder anderen Wettkampf zu treffen.

Das Team Pretzel mit Harry (links) und Koen.

Das Team Pretzel mit Harry (links) und Koen.

Sehr gefreut haben wir uns, als wir in der vergangenen Woche den endlich fertiggestellten Blog von Harry Grubert lasen. Harry war ein Teil des Team Pretzel und damit Garant für die gute Stimmung beim TAR 2012. Der Personal Trainer war zusammen mit seinem Kumpel Koen unterwegs – und hat jetzt in die Tasten gekloppt. Das Ergebnis liest sich hier http://www.harry-grubert.de/2013/02/04/transalpine-run/ Irgendwo in der Mitte gibt es eine Huldigung der Seidenraupen, danke schön, das Lob geht direkt zurück nach Süddeutschland. Wir würden uns freuen, wenn wir euch auf dem 4Trails begrüßen können?! Na???


Nächster Rucksack bitte!

Nachdem ich mich in den vergangenen Tagen schonmal mit dem ursprünglichen Rucksack, dem Deuter Compact Air EXP 10, abgefunden und ein paar KM hinter mich gebracht hatte, haben wir uns dann doch für ein anderes Modell entschieden. Der Deuter war uns doch etwas zu schwer, vor allem beim schnelleren Laufen war er nicht so optimal, wie auch Henne nach einigen Läufen erkannte.

Also haben wir in der vergangenen Woche dann bei Salomon einen Rucksack zur Probe bestellt, wie ihn die viele Trailrunner benutzen, den Skin Pro 10+3 Set. Wir wollten einfach wissen, ob das Teil vielleicht doch noch besser als sein Konkurrent von Deuter ist.

Der Skin Pro 10+3 Set von Salomon.

Und siehe da, das Ding ist nicht nur um Ecken leichter, sondern auch viel bequemer zu tragen. Aber auch leider um einige Ecken teurer. Aber bevor wir uns den Rücken komplett kaputt machen, wollten wir dann doch nicht an diesem Punkt sparen.

Hendrik hatte den Rucksack bereits gestern bei unseren verhinderten Treppenläufen an. Ursprünglich sollte es gen Halde Norddeutschland gehen. Doch als uns der Anruf von Steffen Driesen erreichte, mit dem wir die dortige Himmelstreppe erklimmen wollten, dass ein Rockkonzert auf der Halde den Aufstieg verhindert, haben wir uns umentschieden – doppelt. Zunächst sind wir zur Grotenburg gelaufen, in der Hoffnung, hier die Tribünen rauf und runter laufen zu können. Ging aber leider nicht, da keine einzige Mannschaft auf dem Rasen trainierte. Also weiter Richtung Kapuzinerberg. Henne hatte hier einen schönen Auf- und Abstieg entdeckt, den wir dann wie die Bekloppten rauf und runter sind. Puh.

Kindheitserinnerungen wurden hier wach, denn genau an dieser Stelle habe ich mir als Fünfjähriger das Becken beim Schlittenfahren gebrochen. Diesmal blieb aber alles heil – bis auf die paar Schrammen an den Beinen, verursacht vom Dornengestrüpp, durch das es manchmal ging. Egal. Jetzt gleich stehen knackige 35km an, wird bestimmt ein Spaß!

Übrigens: Wer Interesse an dem Deuter-Rucksack hat – er ist bestens für Radsportler geeignet, kann sich gerne melden. Ich hatte ihn bei drei kurzen Läufen an, so dass er quasi wie neu ist. Das Mundstück ist ebenso wie die 3Liter-Trinkblase absolut sauber und nicht zerkaut oder so. Infos zum Rucksack gibt es hier: http://www.amazon.de/Deuter-Rucksack-Compact-fire-cranberry-32182-5520/dp/B006H4UX4G/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1342180362&sr=8-1 und zur 3Liter-Blase hier: http://www.amazon.de/Deuter-Trinksystem-Streamer/dp/B001S8JSPG/ref=pd_cp_sg_1 Über nen Preis werden wir uns sicherlich einig.