Kölker nutzt Egmond Halbmarathon zum Comeback

Seit fünf Wochen, mit Ausnahme Silvesterlauf, sitzt Seidenraupen-Präsi Manuel Kölker auf der Rolle: Eine beim Nikolauslauf im Neandertal zugezogene Reizung der Achillessehne zwingt ihn seitdem zur Pause. Beim Egmond Halbmarathon erfolgte nun das Comeback. Zwar nicht ganz ohne Schmerzen, „aber für diesen Klassiker im Rennsport-Kalender muss man auch mal aus der Komfortzone klettern. Ich habe quasi ab dem ersten Meter die Sehne gespürt, habe aber versucht, sie aus der Belastung zu nehmen. Das ging am Strand sehr gut, später musste ich mich zügeln.“ Nach 1:56:14 h hatte Kölker die 21 Kilometer hinter sichgebracht – ein lockerer Trainingslauf, der Auftakt ist für viele weitere Einheiten bis zum Trail des Sangliers am 22. März.

Die ersten sieben Kilometer verliefen komplett über den Strand. Foto: Laufsport Bunert

Sieben Kilometer ging es zunächst bei Sonnenschein über den Strand von Egmond nach Castricum, wo der Tross der 18.500 Teilnehmer in die Dünen abbog. Nach einer Runde über den dortigen Camping-Platz schlängelte sich die Strecke zurück nach Egmond. „Hier hätte ich jetzt deutlich mehr Gas geben können, aber das habe ich gelassen. Im Forstwald habe ich an Silvester auch mehr gedrückt, als es gut gewesen wäre und damit die Verletzung wieder aufbrechen lassen. Ich danke Laufsport Bunert für diesen Trip, der trotz Wehwehchen echt Spaß gemacht hat.“

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