Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Archiv für August, 2013

Seidenraupen-Cross: Es wird wuschig!

Richtig wuschig wird es am 20. Oktober am Bachstelzendyk.

Richtig wuschig wird es am 20. Oktober am Bachstelzendyk.

Wenn am Sonntag, 20. Oktober, die Teilnehmer des Seidenraupen-Cross 2013 auf die rund zwölf Kilometer lange Runde gehen, werden sie Natur pur erleben. Der Lauf führt bekanntlich durch das Hülser Bruch, das in diesen Tagen in voller Blüte steht. Auch in knapp zwei Monaten wird es noch üppigen Bewuchs geben. Von den aktuellen Gegebenheiten überzeugte sich gestern Seidenraupe Manu.

„Im Moment bietet sich ein Lauf durchs Brauch an. Die Bäume spenden wohligen Schatten, überall blüht es. So ist der Auf- und Abstieg am Inrather Berg im Moment an einigen Stellen voll in der Hand des Flieders. Am Kapuziner Berg dagegen wird der Aufstieg über die „Teufelsrampe“ zu einer prickelnden Angelegenheit, da sich hier die Brennessel breit macht. Doch keine Angst, mit ihr werden wir es im Oktober nicht mehr zu tun haben.
Interessant werden auch die letzten zwei Kilometer. Denn schon der Langen Dyk bietet zwei Spuren, von denen mal die eine, mal die andere besser zu laufen ist. Auf dem sehr wilden letzten Kilometer, der über den Bachstelzendyk führt, gibt es dann mal eine, mal zwei und auch mal drei Spuren – welche die beste ist, werden die Läufer selber herausfinden müssen. Gerade auf dem Bachstelzendyk sieht es im Moment richtig wuschig aus, so hoch stehen hier die Gräser. Gut möglich, dass sich das Rennen hier dadurch entscheidet, wer den Blick für die richtige Spur hat.“

Na, wenn das mal nix ist.

Wie ihr ja wahrscheinlich mitbekommen habt, versuchen wir, mit dem Lauf das Filmprojekt von Jan Philipp Weyl zu unterstützen (mehr dazu hier). Es wäre daher also toll, wenn ihr euch recht bald anmeldet (hier: https://seidenraupen.wordpress.com/seidenraupencross2013/allgemeine-informationen/), damit wir auch hier einen Schritt weiterkommen.

Weil uns schon viele gefragt haben, noch einmal eine kurze Anmerkung zur Strecke: Ja, sie ist an einigen Stellen recht anspruchsvoll, und ja, sie kann eigentlich von jedem gelaufen werden, der es schafft, nen Zehner locker zu laufen. Sicherlich ist der Seidenraupen-Cross nix für Personen, die gerade erst mit dem Laufen beginnen, aber alle anderen werden ihren Spaß haben…also: meldet euch an und seid dabei!!!


Das Aus? Moritz bricht sich den Finger

Der gebrochene Zeigefinger von Moritz.

Der gebrochene Zeigefinger von Moritz.

Das war es wohl mit der Triathlon-Saison für Moritz: Der Gewinner der Herzen des 26. Bayer-Triathlons (wir berichteten, warum es dann doch knapp nicht gereicht hat) hat sich gestern bei einem Arbeitsunfall den Zeigefinger der linken Hand gebrochen. „Ob ich damit am Wochenende starten kann, weiß ich nicht“, so Moritz auf der eigens einberufenen Pressekonferenz. Eigentlich war an diesem und auch am darauffolgenden Wochenende noch jeweils ein Triathlon geplant.
Hoffnung verbreitet dagegen der erfahrene Sportmediziner Dr. Dr. med. hc. Manollo da Silva Kölker. „Plastiktüte drüber und mit Panzertape fixieren, damit sollte es gehen.“ Mal sehen, ob Moritz diesen Rat befolgt.

Morgenstund hat Gold im Mund
Wer übrigens schon immer mal „um 6.30 Uhr am Kreisel“ stehen wollte – hier gibts ein paar Tipps.

Freaky
Und noch etwas haben wir gefunden: den Adizero Adios, eigentlich ein reiner Wettkampfschuh, in einer – sagen wir kuriosen – Aufmachung. Mehr dazu hier.

Henne boostet in Bochum
Am kommenden Sonntag geht Henne in Bochum über die Halbmarathon-Distanz. Und das erstmals mit seinen neuen Schluppen. Ab sofort vertraut der Hüne auf den Adiboost!


Urlaubsgrüße von Seidenraupe Ali

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Seidenraupe Ali grüßt aus seinem (ewigkeitenwährenden) Urlaub…Grüße zurück!!!


Mayntzhusen und Kölker dominieren 26. Bayer-Triathlon

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Beim 26. Bayer-Triathlon haben wir gestern dominiert – zumindest haben wir uns so gefühlt 😉 Denn zählt man alle verlorenen Minuten ein, die wir auf der Strecke so haben liegengelassen, wäre ein Sprung aufs Treppchen nicht nur realistisch gewesen, sondern auch hoch verdient. 😉 So aber mussten wir uns nach 1500 Meter schwimmen, 40 Kilometer aufm Rad und abschließenden zehn zu Fuß mit dem 49. (Moritz, AK M30: 11.) und 90. Rang (icke, AK M30: 20.) von 168 männlichen Startern über die Olympische Distanz zufrieden geben. Alles im allem eine runde Sache – wären da nicht einige Missstände gewesen.

Los ging es damit bereits vor der Veranstaltung. Irgendwer hatte den E-See für zu kalt empfunden und daher das Neo-Verbot aufgehoben. Moritz und ich waren somit so ziemlich die einzigen, die ohne an den Start gingen. Laut einem erfahrenen Hasen spart man mit Neo wohl fünf/sechs Minuten ein, wir aber leider eben nicht. Im Wasser bewegten wir uns semischnell, Moritz war nach 31.11 Minuten (Platz 90) fertig, ich nach 35.36 (144). Vor allem ich konnte damit gut leben, da ich ja so erst gerade wieder richtig schwimmen lerne. Der Umstand, nicht als Letzter aus dem Wasser zu kommen, motivierte mich für die kommenden Aufgaben.

Doch vorher gab es noch Beef mit einer mir wohl nicht wohlgesonnen Ordnerin (nachdem ich gefühlt zehn Minuten brauchte, in mein Shirt zu kommen > nachbetrachtend auch ein Fehler, ein enges Langarm-Shirt zu wählen). Ihr gefiel nicht, dass meine Nummer schief auf dem Rücken hing. Voranschieben muss man, dass ich mein Startnummernband zu Hause vergessen hatte und somit die Nummer mit Sicherheitsnadeln befestigen musste. Eigentlich ja kein Problem, doch da der Dame die Nummer nun zu schief hing, hätte ich das mühsam angezogene Shirt wieder aus- und anziehen müssen. Zunächst entwickelte sich ein Streit einiger Ordner mit der Ordnerin (sie waren der Meinung, die Nummer hängt richtig, wovon die Gute aber nicht zu überzeugen war), ehe sich drei Mann erbarmten, die Nummer in die korrekte Position zu rücken. Besagte Ordnerin sollte auch später noch einmal eine Rolle spielen.

Radsport WeyersJedenfalls verliefen die 40 Kilometer auf dem Rad ganz gut. Moritz hatte von unserem Sponsor, Radsport Weyers, kurzfristig schnellere Reifen von Tims Rad aufgespannt bekommen, dafür herzlichsten Dank. So fuhr er mit der Zeit von 1:08:59 (Platz 39) auf den 54. Rang vor. Ich benötigte, auch dank der Ordnerin, 1:15:48 (103) und lag danach auf Platz 125. Aber auch jetzt geriet ich mit ihr aneinander. Denn während ich mit dem Rad in der Hand zu meinen Schuhen lief, schnallte ich den Helmverschluss auf. Madame bemerkte dies und brüllte herum, ich solle den Verschluss wieder verschließen. Okay, Helmverschluss wieder zu, Rad mit der einen Hand abgestellt, Helm abgeschnallt. Wieder Gebrüll: „Ich habe Ihnen gesagt, der Helm bleibt auf, solange das Fahrrad nicht steht.“ Fahrrad stand ja eigentlich, aber jetzt diskutieren? Gönnen wir ihr den Spaß, Helm wieder auf, gelächelt, Helm wieder ab.

Und zu Fuß weiter. Bekanntlich meine Domäne, so dass ich in 43:09 den Zehner hinter mir hatte (Platz 31) und noch an einigen vorbeilaufen konnte. Moritz benötigte 45:39 Minuten (Platz 55) und konnte ebenfalls noch ein wenig Boden gut machen. Moritz Zielzeit: 2:25:49 Stunden, meine 2:34:34 Stunden. Am Ende mussten wir uns Matthias Epping geschlagen geben, der das Ding nach 1:57:28 Stunden gewinnen konnten – aber wie gesagt, wäre das Neo-Gebot und die Ordnerin nicht gewesen, es wäre knapp geworden…next year!!!

In Zahlen49 687 Mayntzhusen Moritz Seidenraupen Krefeld 2:25:49 M30 11 90 0:31:11 39 1:08:59 54 1:40:10 55 0:45:39
90 678 Kölker Manuel Seidenraupen Krefeld 2:34:34 M30 20 144 0:35:36 103 1:15:48 125 1:51:24 31 0:43:09


Mit neuer Brille durch die Fluten

Die neue Schwimmbrille von Arena.

Die neue Schwimmbrille von Arena.

Pünktlich zum ersten Triahtlon meines Lebens, dem 26. Bayer-Triathlon am kommenden Sonntag, habe ich mir eine neue Schwimmbrille geleistet (>>> 15 Euro, wow!). Mit der Zoom X-Fit von Arena werden ich also den für mich schwierigsten Teil des Wettbewerbs angehen. Die alte Adidas-Brille war undicht und ließ mich nach der Einheit regelmäßig wie ein Boxer aussehen, so hart war ihre Umrandung.

Bei der gestrigen letzten Schwimmeinheit stand vornehmlich die Kondition im Vordergrund. Aus diesem Grund wurden anfangs 500 Meter Brustgeschwommen und abschließend 1500 Meter nochmals per Brust. Dazwischen lagen einige Bahnen Kraul, zunächst mit Brett und Flossen, dann ohne. Hier funktioniert es mit dem Stil mittlerweile ganz gut, doch die kompletten 1500 Meter so zu absolvieren, wäre zuviel des Guten. Aktuell bin ich froh, wenn ich mal eine Bahn komplett durchkraulen kann. Immer mal wieder werde ich am Sonntag wohl ein paar Züge kraulen, zu einer längeren Periode fehlt mir einfach die Kraft bzw. die Ruhe.
Macht aber auch nichts, da ich mittlerweile den Bruststil so perfektioniert habe, dass ich für die 1500 Meter gestern 36 Minuten benötigte – und das, ohne an eine Grenze gegangen zu sein. Meinem Ziel, nach 45 Minuten das Wasser zu verlassen, sehe ich also gelassen entgegen, auch wenn es sicherlich etwas anderes ist, im Schwimmbad 50 Meter-Bahnen zu ziehen, als im E-See zu schwimmen.

Kartenausschnitt zum Bayer-Traithlon

Kartenausschnitt zum Bayer-Traithlon

Wer uns (Moritz startet ja auch) am Sonntag ab 8.50 Uhr anfeuern will, fährt entweder mit der 042-Bahn bis zur Endhaltestelle, steigt aufs Rad oder fährt mit dem Auto über die Parkstarße aus Uerdingen kommend. Alles andere ist so abgeriegelt, dass man den Besucherparkplatz an der Metro nicht erreichen kann.
Wie gesagt, 8.50 Uhr gehts los, Moritz wird fürs Schwimmen rund ne halbe Stunde benötigen, ich wohl etwas mehr. Danach gehts aufs Rad, auch hier dürfte Moritz von dannen ziehen, während ich gemütlich hinterherradel. Auf der Laufstrecke werde ich dann alle kassieren 😉
Nimmt man Moritz‘ Triathlon in Rheine als Maßstab, ist er nach 2:20 fertig, ich peile alles unter drei Stunden ein.

Natürlich würden wir uns über einige Fans an der Strecke freuen. Aus meiner Sicht dürfte der Spot am nördlichen Wendepunkt der Radstrecke am besten sein, da wir hier als Radler und Läufer einigemale vorbeikommen.


Goldener Läuferherbst in der Sportstadt Krefeld

Krefeld ist Sportstadt durch und durch. Gerade die Läufer kommen in den folgenden Wochen und Monaten voll auf ihre Kosten. Fast im Zwei-Wochen-Rhythmus gibt es verschiedene Läufe – mal länger, mal kürzer, mal locker, mal ambitioniert. So dürfte für jeden etwas dabei sein. Neben einigen etablierten Läufen ist auch ein ganz neuer dabei. Dabei geht es ins „Krefelder Hochgebirge“.

Den Beginn macht aber zunächst der 3. Hospizlauf am Sonntag, 8. September. Start ist beim Veranstalter, dem SC Bayer Uerdingen, am Löschenhofweg 70, vor dem Fitness-Zentrum „Time-Out“. Von hier schlängelt sich die Route durch Uerdingen, Bockum und Cracau bis in die Innenstadt. Das Ziel ist das Hospiz am Blumenplatz. Einige Besonderheiten weist der Lauf auf: Es gibt keine Zeitnahme, da es darum geht, gemeinsam zu laufen. Läufer und Walker können nicht nur am Löschenhofweg starten, sondern bei drei verschiedenen Punkten – und zwar nach 3,5 Kilometern beim Verberger Friedhof neben dem Hockeyplatz des Crefelder HTC, nach weiteren drei Kilometern bei der DRK-Schwesternschaft (Hohenzollernstraße 91) und nochmal Kilometer weiter beim Rathaus. Von hier sind es dann nur noch 1,5 Kilometer. Gelaufen wird in Gruppen mit unterschiedlichem Tempo. Daran richtet sich die jeweilige Startzeit am „Time-Out“ und folglich auch an den Zwischenstopps. Die entspannteste Gruppe, die der Walker mit einem Schnitt von zehn Minuten pro Kilometer (Min/km), starten um 10.30 Uhr, die schnellste, Läufer mit fünf Min/km, um 11.27. „Es ist nicht nur ein bewegtes, sondern auch ein bewegendes Bild, wie die Läufer gemeinsam am Hospiz ankommen“, sagt Karin Meincke, Oberin der DRK-Schwesternschaft. Denn alle Läufer, 500 sollen es in diesem Jahr werden, sammeln sich im Stadtgarten zum großen Finale am Blumenplatz. Hier erwarten die Läufer nicht nur Live-Musik, sondern auch Informatives rund um das Hospiz und Führungen. „Der komplette Erlös kommt dem Hospiz zugute“, erklärt Veranstaltungsleiter Julien Thiele. Shuttle-Busse bringen übrigens nicht nur Gepäckstücke zum Ziel, sondern fahren die Starter auch wieder nach Uerdingen zurück. Infos und Anmeldung (sieben Euro, inklusive Teilnehmer-Shirt) bis zum 2. September unter www.scbayer05.de.

Weiter geht es am Sonntag, 22. September mit dem 4. Gesundheitslauf, ausgerichtet von den Helios-Kliniken, der AOK und dem Lokalrundfunksender Welle Niederrhein. Start und Ziel ist auf der Bezirksportanlage Hüls am Hölschen Dyk. Der Startschuss fällt um 11 Uhr, gelaufen wird auf einem flachen, fünf Kilometer langen Rundkurs durch das Hülser Bruch – entweder eine oder zwei Runden. Das Startgeld beträgt fünf Euro und kommt dem Projekt „Bewegte Kids“ zugute, das auf die Förderung von Sport und Bewegung bei Kindern setzt. Es werden nicht nur die schnellsten Läufer und das größte Team prämiert, erstmals gibt es auch eine Familienwertung: Unter allen teilnehmenden Familien (mindestens ein Kind unter 14 Jahren und ein Erwachsener) wird ein Überraschungspreis verlost. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.krefelder-firmenlauf.de.

Am Tag der Deutschen Einheit, Donnerstag, 3. Oktober, veranstaltet der DJK/VfL Forstwald ab 10.30 Uhr zum 2. Forstwalder Herbstcross auf dem Sportplatz Bellenweg und auf Waldwegen. Nach den Bambini- und Schülerläufen erfolgt um 13.30 Uhr der Start des fünf Kilometer langen Hauptlaufs. Der teilnehmerstärkste Verein oder Kindergarten des Bambinilaufs erhält einen Pokal. Jeder Teilnehmer, der das Ziel erreicht, bekommt ein Überraschungsgebäck, eine Urkunde und ein T-Shirt. Das Startgeld beträgt vier bis fünf Euro. Infos und Anmeldung unter www.herbstcross.de.

Downhill-Passage auf dem Inrather Berg.

Downhill-Passage auf dem Inrather Berg.

Ganz neu im Laufkalender ist der Seidenraupen-Cross der gleichnamigen Laufgruppe Seidenraupen Krefeld am Sonntag, 20. Oktober, ab 11 Uhr. Vom Start am Hölschen Dyk/Langen Dyk geht es über unbefestigte Wege und Trampelpfade bis zum Kapuziner Berg, den es über einen steilen Anstieg zu erklimmen gilt. Auch auf den benachbarten Inrather Berg, mit 87 Metern immerhin Krefelds höchste Erhebung, rennen die Teilnehmer. Hier und da haben die Organisatoren auf der zwölf Kilometer langen Strecke noch kleine Überraschungen eingebaut, um den Lauf nicht zu alltäglich werden zu lassen, wie sie selber sagen. Das Startgeld beträgt zehn Euro, Infos und Online-Anmeldungen (bis zum 15. Oktober) stehen unter https://seidenraupen.wordpress.com/seidenraupencross2013/allgemeine-informationen. Mit den Einnahmen wollen die Seidenraupen das Filmprojekt „Emra und Dabo“ unterstützen. Bei dem geplanten Spielfilm des Krefelders Jan Philipp Weyl mischen sich Entwicklungshilfe in Äthiopien und die spannende Geschichte der Freunde Emra und Dabo. Der eine wird Gangster, der andere ein berühmter Läufer.

Der traditionellste Lauf im Herbst ist der 42. Krefelder Martins-Crosslauf des CSV Marathon am Sonntag, 10. November. Um 11 Uhr geht es auf der Bezirkssportanlage Gladbacher Straße mit den Bambiniläufen los, der Hauptlauf über fünf Kilometer startet um 14.05 Uhr. Die Laufstrecke führt wie immer über Rasen-, Aschen- und Asphaltwege und weist kleine Hindernisse auf. Meldungen nimmt der CSV bis zum 4. November entgegen und zwar postalisch (Eheleute Boeck, Postfach 101128, 41543 Kaarst), per Telefon 02131 603111, per Fax 02131 381544 oder per E-Mail an e-und-r.boeck@t-online.de. Jeder erfolgreiche Teilnehmer erhält zu seiner Urkunde traditionell einen Weckmann.

Die Läufe im Überblick:
Sonntag, 8. September: 3. Hospizlauf (Uerdingen bis Innenstadt)
Sonntag, 22. September: 4. Gesundheitslauf (Hülser Bruch)
Donnerstag, 3. Oktober: 2. Forstwalder Herbstcross (Forstwald)
Sonntag, 20. Oktober: 1. Seidenraupen-Cross (Hülser Bruch inkl. „Gebirge“)
Sonntag, 10. November: 42. Martins-Cross (Bezirkssportanlage Gladbacher Straße)


Unterstützung für Filmprojekt „Emra & Dabo“ durch Seidenraupen-Cross-Einnahmen

Endlich haben wir einen guten Zweck gefunden, in den wir die Einnahmen (es werden hoffentlich welche 😉 aus dem Seidenraupen-Cross fließen lassen können. Es wird das Filmprojekt „Emra & Dabo“ sein, an dem der Krefelder Jan Philipp Weyl zur Zeit arbeitet.
Über das Internet versucht Jan, der mittlerweile in München lebt, nun Mittel für den Film zu generieren. Um ihn so zu realisieren, wie er geplant ist, sind 200.000 $ nötig – „eine große Menge an Geld – aber wir sind zuversichtlich, dass wir die Summe stemmen“, sagt Jan, der sich am Telefon begeistert über das Engagement der Seidenraupen zeigte. Bei dem geplanten Spielfilm mischen sich Entwicklungshilfe in Äthiopien und die spannende Geschichte der Freunde Emra und Dabo. Der eine wird Gangster, der andere ein berühmter Läufer.

Hier im Film könnt ihr sehen, um was es geht (tatsächlich lohnt es sich, den knapp zehn minütigen Film anzuschauen).

Wer lieber liest, sollte auf folgenden Link klicken (wo auch direkt gespendet werden kann): http://igg.me/at/emra-dabo. Zuerst folgt hier die englische Erklärung, weiter unten dann die deutsche.
Jan bietet mit seiner Crew verschiedene Pakete an – von der kleinen Fünf-Euro-Spende bis hin zum 10.000 Euro-Paket, das einen in die Rolle des Executive Producers schlüpfen lässt. Hier geht es zur Website des Films.

Wir werden euch hier natürlich immer wieder auf dem Laufenden halten, wie es mit dem Projekt voran geht. Ihr seid für den Seidenraupen-Cross noch nicht angemeldet? Dann aber schnell…hier gehts lang.

Herzlichen Glückwunsch
H_Neubauer_LogoEinen Herzlichen Glückwunsch geht heute an unseren Sponsor und Unterstützer, die Hans Neubauer KG, die auf den Tag genau ihren 65. Geburtstag feiert. Alles Gute an KG-Chef Björn Beudgen und sein Team.


Finis – kennste nicht?

Auf meinem (beschwerlichen) Weg zum Meisterkrauler (also im Wasser) sind mir schon allerhand kuriose Sachen passiert bzw. habe ich kuriose Gegenstände kennengelernt: Ich habe vom Poolboy berichtet, der sich als Pullboy entpuppte, musste durch das Kinderbecken mit dem Kopf im Wasser gehen und schwamm (und schwimme immer noch) in Herrgottsfrühe mit einer Gruppe von Menschen, die durchaus meine Urgroßeltern sein könnten – und vor denen ich jeden Morgen den Hut ziehe.

Forearm Fulcrum Paddles. Foto: Finis

Forearm Fulcrum Paddles. Foto: Finis

Heute kam dann ein weiteres Mittelchen hinzu, das mir helfen soll, einige Meter der 1500 zu bewältigen, die in der kommenden Woche während des E-See-Triathlons auf mich warten: Finis. Offiziell heißen die Teile „Forearm Fulcrum Paddles“, aber Finis hört sich besser an und ist auch leichter zu merken.
Was die Teile können? Nun, sie helfen, den Arm und die Hand gestreckt zu halten – knickt man mit einem von beiden weg, ist auch das Ding weg, da es so in deinem Arm hängt, dass es drauf angewiesen ist, von ihm und der Hand gehalten zu werden. Comprende? Hier mal als Kurz-Video:

Nun, ob sie mir heute geholfen haben? Jedenfalls spricht mein Schiwmmcoach Jens hin und wieder von „großen Fortschritten, die ich mache“, „Verbesserungen“ und „Welten, die sich mein Stil geändert hat“. Gerne schenke ich ihm natürlich Glauben, gleichwohl weiß ich auch, dass es noch immer eine große Kraftanstrengung für mich bedeutet, auch nur eine kleine 25-Meter-Bahn zu schaffen. Ein heutiger Tipp bzgl. der Atmung könnte mir helfen, das werde ich morgen noch einmal testen – mal sehen.

Jedenfalls kommt der Triathlon immer näher: Heute war die Pressekonferenz beim Ausrichter Bayer Uerdingen mit der gleichzeitigen Konfrontation der Strecke. Es wird wohl nicht möglich sein, das Wasser im Laufschritt (Stichwort Aquajogging) zu durchqueren, da nach meinem Start um 8.50 Uhr um 11.10 Uhr der Mannschaftssprint der 2. Bundesliga folgt. Und eingeholt werden, möchte ich ja schließlich nicht.
Wobei ich bei der Zeit ernsthaft ins Grübeln komme, da ich insgeheim mit einer Zeit von knapp drei Stunden rechne. Die werden mich doch nicht etwa wirklich einholen??? Schluck…

Da ich aber hörte, dass Matthias Epping zeitgleich mit mir startet, rechne ich mir dahingehend dann doch etwas aus. Nen kleinen Freundschaftsdienst ist er mir noch schuldig. Matthias: Einmal bitte die restlichen 398 Starter wegdöppen…


Bashing in der Laufguru-Szene

Während wir Seidenraupen uns akribisch auf die kommenden Marathon-Läufe vorbereiten (Teilnahmen u.a. in Berlin, Zeeland, Köln), absolvieren wir bekanntlich viele Laufkilometer. Der eine läuft einfach drauf los, andere wiederum bemühen sich vorgeschriebener Pläne. Die gibts im Netz oder in Büchern, mal spartanisch auf die Kilometer und Intensität beschränkt, mal ausgeschmückt mit Ernährungsplan und allem Pipapo. Eva zB hält sich fest an einen Plan von Mocki, Mitch vertraut dem Steffny-Plan, dem ich seit Jahren erfolgreich folge, und Henne kloppt bekanntlich einfach so Kilometer um Kilometer. Ans Ziel kommen wir eigentlich alle – und zwar auch zu den Zeiten, die wir uns vorstellen, zT sogar besser.

Umso erstaunlicher jetzt das von meiner Seite unnötige Bashing von Lauf-Guru Peter Greif. Er zitiert in seinem jüngsten Newsletter in einem Artikel über die Marathonszene in den USA einen dort beheimateten Läufer: „Über die letzten Jahre hatte ich auch immer wieder die neueste Literatur in Sachen Langstreckentraining in USA gelesen und es fiel mir auf, dass nach Jahren der „Weicheierei“ durch Autoren wie Hal Higdon und Herbert Steffny diese aktuellen Publikation, wenn sie auch nicht einer einheitlichen „Schule“ entspringen, doch erstaunliche Ähnlichkeiten mit dem Countdown-Plan haben“, lässt er einen Menschen namens Christian zu Wort kommen. Nun muss man wissen, dass Peter Greif in seinen Plänen, anders als Steffny (Higdons Pläne kenne ich nicht), auf eine strukturierte Endbeschleunigung baut. Auch die Greifschen Pläne kenne ich nicht genau genug, um darauf einzugehen, das soll auch nicht Thema sein.

Was mir missfällt, ist der Umstand, dass Greif das Zitat von Christian unkommentiert stehen lässt, damit quasi übernimmt und die Higdon/Steffny-Pläne als Weicheierei abstempelt. Warum er das tut? Keine Ahnung, nötig hat er das nicht. Denn: Gibt es den einen, perfekten Plan? Was ist so schlimm daran, wenn der eine Plan so aussieht, wie er aussieht, und der andere anders? Und noch ein anderer ganz anders? Wenn alle Pläne aufgehen, ist es doch alles andere als schlimm. Ein Bashing in der Lauf-Guru-Szene darüber, wer nun den besten Plan hat, ist alles völlig fehl am Platze – mehr noch:

Im Grunde sollte sich jeder seinen für sich machbaren Plan suchen und ihn hier und da auf seine Gegebenheiten anpassen. Nicht jeder hat am Wochenende Zeit für die langen Läufe, dafür aber in der Woche. Manch einer baut gerne ein hüglige Etappe ein und verzichtet dafür auf einen anderen Inhalt. Und wieder andere laufen gerne länger im Schwellentempo, als Intervalle zu bolzen. Erlaubt ist, was zum Ziel führt.


Mayntzhusens famoser Triathlon-Ritt

Moritz geht aus dem Sattel. Fotos: Altenrheine Channel Triathlon

Moritz geht aus dem Sattel. Fotos: Altenrheine Channel Triathlon

Mit einer bombastischen Zeit ist Seidenraupe Moritz Mayntzhusen vom Altenrheiner Channel-Triathlon zurückgekehrt. In 2:20:56h kam Moritz als 25. ins Ziel und wurde gar Zweiter in seiner Altersklasse M30.

Moritz ging über die olympische Distanz, die ihm (und mir) auch in zwei Wochen im E-See blüht (>Angst). Dabei stieg er nach flotten 30:41 Minuten (1500 Meter) aus dem Wasser, um dann ebenso flott 1:04:39h für die 40 Kilometer auf dem Rad zu brauchen. 45:36 min benötigte er für die abschließenden zehn Kilometer. „Auf der letzten Runde hatte ich das Gefühl, dass ich stehe. Mit der Zeit kann ich natürlich hochzufrieden sein.“ – auch wenn sie eine hohe Marke für das Heimspiel am E-See bedeutet.